CH263897A - Verfahren zur Lüftung einer finnischen Badestube sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Lüftung einer finnischen Badestube sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH263897A
CH263897A CH263897DA CH263897A CH 263897 A CH263897 A CH 263897A CH 263897D A CH263897D A CH 263897DA CH 263897 A CH263897 A CH 263897A
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CH
Switzerland
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channel
stove
bathroom
bathing room
air
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English (en)
Inventor
Kaukamo Rasanen Veikko Vaino
Original Assignee
Kaukamo Rasanen Veikko Vaino
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation

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Description


  
 



  Verfahren zur Lüftung einer finnischen Badestube sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Unter  finnischer Badestube  wird im nachstehenden eine Badestube verstanden, in welcher Wasserdampf durch Begiessen von vom Badestubenofen erhitzten Steinen, eisernen Kugeln oder andern ähnlichen wärmeaufspeichernden Gegenständen erzeugt wird. Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Lüftung der finnischen Badestube zum Gegenstand, das angewendet werden kann, gleichgültig, ob der Badestubenofen sowie die die Wärme aufspeichernden Gegenstände mit tels festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beheizt werden oder ob hierzu   elek-    trische Energie verwendet wird.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in die Badestube Frisehluft derart eingelassen wird, dass man diese von unten nach oben in einem Kanal strömen lässt, welcher warmgehalten wird und zweckmässigerweise vom Fussboden bis zur Decke oder bis zur Höhe des obern   Rau-    des des Badestubenofens reicht. Als Kanal kann ein gemauerter Kanal, ein Rohr aus Eisen oder Blech, ein   Blechsehacht,    ein keramisches Rohr oder irgendein anderer Strömungskanal verwendet werden.



   Eine zweckmässige   Ausführungsform    des Verfahrens besteht darin, dass man den Kanal, in welchem die Luft nach oben strömt, mittels der vom Badestubenofen entwickelten Wärme   warmhält.    Man kann aber auch die   Warmhaltung    des Kanals mittels eines vom Badestubenofen unabhängigen Wärmespenders, beispielsweise durch einen   elektrischen    Widerstand, erzielen.



   Vorteilhaft lässt sich das Lüftungsverfahren durch Zufuhr von Frischluft mit der Abfuhr von verbrauchter Luft aus der Badestube verbinden, indem man längs dem Kanal, in welchem die Frischluft nach oben strömt, einen zweiten Kanal anbringt, durch welchen die Abluft aus der Badestube gleichfalls von unten nach oben abströmt.



   Man kann dann zwei nebeneinanderliegende, vom Badestubenboden bis in die Nähe der Decke reichende Kanäle vorsehen, wobei das untere Ende des einen Kanals in Verbindung mit der Aussenluft steht und das obere Ende in der Nähe der Decke der Badestube in deren Inneres mündet, während das untere Ende des andern Kanals nach der   Badesüibe    hin geöffnet ist und das obere Ende desselben in Verbindung mit der Aussenluft steht.



   Wie das Verfahren und die Einrichtung gemäss der Erfindung beispielsweise ausgeführt werden, ist aus der Zeichnung sowie der nachstehenden Erläuterung zu der Zeiehnung zu   ent-nehmen.    In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt.



     Abb. 1    stellt eine Einrichtung von der Seite gesehen dar, die in der Nähe des Badestubenofens angebracht ist.  



   Abb. 2 veranschaulicht einen Schnitt längs der Linie   II-II    nach Abb. 1.



   Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Einrichtung im   Querschnitt    In Iii dem in den Abb. 1 und 2   veranschau-    lichten Fall besteht die Einrichtung aus zwei nebeneinander angebrachten, zweckmässig aus   Metallbiech    verfertigten Rohren 1 und 2. Das untere Ende des bis in die Nähe des Badestubenbodens reichenden Rohres 1 steht an der Stelle 3 mit der Aussenluft in Verbindung, während das obere Ende bis in die Nähe der
Badestubendecke geführt ist.



   Das untere Ende 4 des andern Rohres 2 ist nach der Badestube hin geöffnet, während das obere Ende des Rohres bei 5 mit der Aussenluft in Verbindung steht.



   Die Rohre 1 und 2 sind in der Nähe des Badestubenofens 6 angebracht, so dass sie sieh auf diese Weise erwärmen können. Die Aussen  luft    steigt im Rohr 1 empor und tritt aus dem offenen, obern Ende des Rohres in der Nähe der Decke der Badestube in der durch Pfeil b angegebenen Richtung aus, wobei neue Frischluft dauernd in das Rohr in der durch Pfeil a angedeuteten Richtung einströmt. Die im Rohr 2 erwärmte Luft entfernt sich nach aussen in der vom Pfeil d angegebenen Richtung, und die aus der Badestube angesaugte Luft strömt in dieses Rohr in der durch Pfeil c angegebenen Richtung ein. Auf diese Weise vollzieht sich in der Badestube ein    Luftwechsel, ohne dass wesentliche D Mengen an    Wasserdampf aus der Badestube abgezogen werden und ohne einen Zustrom von kalter Aussenluft in die Badestube.



   Falls die Badestube einen mit Feuerherd versehenen Ofen aufweist, der auch während des Badens geheizt wird, ist die Anwendung von Rohr 2 nicht erforderlich, da die ver  braucht    Luft sieh durch den Ofen aus der Badestube entfernen kann. Bei Anwendung von andersgearteten Badestubenöfen, besonders von Öfen, die mit elektrischer Energie   heheizt    werden, sind indessen beide Rohre erforderlich.



   In dem in Abb. 3 gezeigten Fall sind beide Kanäle 1 und 2 mit der Heizvorrichtung 6 zusammengebaut, so dass der Ofen 6 sowie die Kanäle 1 und 2 eine gemeinsame   wo'an    7 haben. Auf diese Weise erwärmen sich die Kanäle 1 und 2 besonders wirksam.



   Die Zeichnung sowie die Beschreibung die  n en    nur zur   Veransehaulichung    des erfindungsgemässen Gedankens. Die Konstruktion der Einrichtung kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung erheblich variieren.



  So können beispielsweise die Kanäle auch ineinander angebracht werden, und zwar am   zweckmässigsten    so, dass der die verbrauchte Luft entfernende Kanal innerhalb des Zuführungskanals für Frischluft angebracht wird.



   Die Wirksamkeit der Kanäle ist in der   Hauptsache    abhängig von zwei Faktoren, und zwar von ihrer Höhe und von der Art, wie sie erwärmt werden.



   Wenn die Kanäle mit dem Ofen zusammengebaut sind, wird man sie zweckmässig nach oben hin entsprechend verlängern.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Lüftung einer finnischen Badestube, dadurch gekennzeichnet, dass in die Badestube Frischluft derart eingelassen wird, dass man diese von unten nach oben in einem Kanal strömen lässt, welcher warmgehalten wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen wenigstens annähernd bis zum Badestubenboden reichenden Steigkanal für Frischluft besitzt, dessen nn- teres Ende in Verbindung mit der Aussenluft steht, während das obere Ende nach der Badestube hin geöffnet ist, wobei dieser Steigkanal für die Frischluft mindestens bis auf Höhe des obern Randes des Badestubenofens reicht.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal mittels der vom Badestubenofen entwickelten Wärme warmgehalten wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der : Kanal mittels eines von Badestubenofen unabllällgige Wärmespenders warmgehalten wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal mittels eines elektrischen Widerstandes warmgehalten wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Badestube gleichzeitig mit dem Einführen der Frischluft verbrauchte Luft dadurch entfernt wird, dass man diese von unten nach oben längs dem Kanal strömen lässt, den man warmhält.
    5. Einriehtung nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal nur bis zur Ilöhe des obern Randes des Badestubenofens reicht.
    6. Einrichtung nach. Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei vom Badestubenboden bis in die Nähe der Decke reichenden Kanälen besteht, wobei das untere Ende des einen Kanals in Verbindung mit der Aussenluft steht, während das untere Ende des andern Kanals nach der Badestube hin geöffnet ist und sein oberes Ende in Verbindung mit der Aussenluft steht.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanäle nebeneinander angeordnet sind.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle ineinander angebracht sind.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch I1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanal, welcher zur Entfernung der verbrauchten Luft dient, in dem Kanal angebracht ist, welcher die Frischluft zuführt.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal mit dem Badestubenofen zusammengebaut ist.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanäle mit dem Badestubenofen zusammengebaut sind.
CH263897D 1947-03-17 1948-03-09 Verfahren zur Lüftung einer finnischen Badestube sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH263897A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT391803B (de) * 1988-06-15 1990-12-10 Wermescher Kurt Hitzebad-kabine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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