CH263903A - Baukörper für Innen- und Aussenverkleidungen, Verschalungen und Füllungen und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Baukörper für Innen- und Aussenverkleidungen, Verschalungen und Füllungen und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Baukörper <B>für Innen- und Aussenverkleidungen, Verschalungen und Füllungen</B> <B>und Verfahren zur Herstellung desselben.</B> Die vorliegende Erfindung betrifft einen Baukörper für Innen- und Aussenverkleidun gen, Verschalungen und Füllungen und ein Verfahren zur Herstellung desselben. Dieser Baukörper ist, wie die Erfahrung zeigt, trotz seines leichten Gewichtes solid, rissfrei und isoliert gegen Schall, Wärme, Kälte und Feuchtigkeit.
Ferner ist derselbe nicht brenn bar, sondern verkohlt höchstens bei grosser Hitze. Der nachstehend beschriebene Bau körper kann in jeder Gussform, vorzugsweise in Plattenform, hergestellt werden.
Das Verfahren zur Herstellung des Bau körpers ist dadurch gekennzeichnet, dass man gelöschten Weisskalk in Breiform mit Zement mischt, dann im Weitermischen Wollfasern, z. B. in Form von Wollstaub, und Hobelspäne beigibt, diese Masse zusammen mit darin ein gebettetem Schilfrohr in eine der Form des Baukörpers entsprechende Form verbringt, ausschalt und trocknen lässt.
Der nach dem erfindungsgemässen Verfah ren hergestellte Baukörper ist dadurch ge- kennzeichnet, dass derselbe aus einer Mischung von gelöschtem Weisskalk mit Zement, Woll- fasern und Hobelspänen besteht, welches Mischgut mit Schilfrohr armiert ist.
Als Zement verwendet man vorteilhaft Portlandzement. Ausführungsbeispiel: Für die Herstellung des Baukörpers nimmt man 24% (Gewichtsprozent) gelöschten Weiss- kalk, 1 Iwo Portlandzement, 50 w. Wollfasern in Form von Wollstaub, 20 j Hobelspäne und 5 wo Schilfrohr oder auch 25 % (Gewichts prozent) gelöschten Weisskalk,
5 % Portland- zement, 60 % Wollfasern in Form von Woll- staub, 5 ,wo Hobelspäne und 5 % Schilfrohr. Die brennbaren und leicht zersetzbaren Ma terialien werden zweckmässig vor deren Ver wendung gegen Feuer und Fäulnis imprä gniert, z.
B. mittels Wasserglas, Kieselsur und dergleichen. Das Schilfrohr verwendet man zweckmässig, insbesondere bei der Herstel- lung von Platten, in Form von Schilfrohr matten, pro Baukörper mindestens ein Stück. Zur Herstellung einer Platte, die dabei nicht gepresst wird, verlegt man dieselbe vorteilhaft in die Mitte der Platte. Der Baukörper wird nach dem Formen ausgeschalt und getrock net.
Da bei der Herstellung des Baukörpers Abfallstoffe verwendet werden, wie Woll- fasern und Hobelspäne, kommt derselbe in der Herstellung relativ billig zu stehen. Solche Baukörper, z. B. in Form von soge- nannten Leichtbauplatten, haben nicht mehr den Nachteil, sieh im verlegten Zustande durch die Wärme auszudehnen und in der Kälte zu schwinden.
Jeder Verputz haftet ohne weiteres an der Oberfläche solcher Bau körper, also auch Zement, was wichtig ist bei der Verwendung für Innen- und Aussen verkleidungen, Deckenbelägen und derglei- ehen. Der Baukörper kann auch für VJ- Schalungen und Füllungen, z. B. von Wänden, verwendet werden wie auch als gewöhnliche Füllmasse für Bodenbeläge.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Bau körpers für Innen- und Aussenverkleidungen, VerschalLtngen und Füllungen, dadurch ge kennzeichnet, dass man gelöschten Weisskalk in Breiform mit Zement mischt, dann im Weitermischen Wollfasern und Hobelspäne beigibt, diese Masse zusammen mit darin ein gebettetem Schilfrohr in eine der Form des Baukörpers entsprechende Form verbringt, ausschalt und trocknen lässt.II. Baukörper, hergestellt gemäss dem Ver fahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass derselbe aus einer Mi schung von gelöschtem Weisskalk mit Zement, Wollfasern und Hobelspänen besteht, welches Mischgut mit Schilfrohr armiert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass 24 % Weisskalk, 1 % Portlandzement, 50 % W ollfasern in Form von Wollstaub, 20 % Hobelspäne und 5 % Schilfrohr verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die brennbaren und zersetzbaren Materialien vor deren Verwen- chLng gegen Feuer und Fäulnis imprägniert werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH263903D CH263903A (de) | 1948-02-24 | 1948-02-24 | Baukörper für Innen- und Aussenverkleidungen, Verschalungen und Füllungen und Verfahren zur Herstellung desselben. |
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| CH (1) | CH263903A (de) |
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1948
- 1948-02-24 CH CH263903D patent/CH263903A/de unknown
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