CH263936A - Verfahren zur Nachbehandlung von nassbehandelten Kleidern. - Google Patents

Verfahren zur Nachbehandlung von nassbehandelten Kleidern.

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CH263936A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
    • D06M15/17Natural resins, resinous alcohols, resinous acids, or derivatives thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  <B>Verfahren zur</B>     Nachbehandlung   <B>von</B>     naibehandelten   <B>Kleidern.</B>         Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Nachbehandlung, insbe  sondere Appretur und     Finissage,    von nass  behandelten     Kleidern.     



  Kleider, die umgefärbt, gewaschen oder       sonst    nass behandelt. werden, verlieren dabei  ihren     Appret.    Um     diesen    zu ersetzen, wird  gewöhnlich eine     Abkochung    von isländischem  Moos oder eine     wässerige    Lösung von Gela  tine, Haut- oder Knochenleim angewendet.  



  Diese Mittel haben jedoch folgende Nach  teile  1. Neigung zu Fäulnis sowohl in der     Appre-          turflotte    als auch auf der Faser.  



  2. Erhöhung der     Benetzbarkeit    des behandel  ten Materials und dadurch bedingte grö  ssere Durchlässigkeit. für Regen.  



  3. Verkleben der Faser; ein     Wiederausdeh-          nen    der     Kleidungsstücke    auf die ursprüng  liche Masse wird dadurch stark erschwert.  Gemäss dem Verfahren der vorliegenden  Erfindung wird an Stelle von Extrakten von  isländischem Moos, Gelatine, Leim und ähn  lichen Mitteln ein Wachs, vorzugsweise ein  Hartwachs,     verwendet.    Das Wachs wird       zweckmässig    in Form einer gegebenenfalls  fetthaltigen, wässerigen Wachsemulsion ver  wendet, die nach an sieh bekanntem Verfah  ren hergestellt wird. Als Wachse kommen ins  besondere solche Produkte in Betracht, die  einen hohen Schmelzpunkt. haben, z.

   B.     Car-          naubawachs.    Das mit der     Emulsion    durch  tränkte     Kleidungsstück    wird getrocknet, wie    üblich gedämpft und gebügelt. Beim Dämpfen  werden die Wachsteilchen in das     Gespinst     hineingeschmolzen und verleihen dem Gewebe  dadurch den gewünschten Griff und die nö  tige Steifheit. Es können Emulsionen mit  verschiedenem Fett- und Wachsgehalt ver  wendet werden; zur Herstellung solcher Emul  sionen können Fett- und Wachsemulsionen.  miteinander in jedem Verhältnis     gemischt     werden.

   Es     gestattet    dies, mit einer extrem  fetten und einer extrem     wachshaltigen    Emul  sion jedem Gewebe die Spezialappretur zu  verleihen, die seiner Art entspricht. Fett  haltige Emulsionen zeigen in der     Finissage     gefärbter oder gewaschener Seidenkleider be  sondere Vorteile dort, wo es sich darum han  delt, blinde Reibstellen     auszuegalisieren.     



  Eine weitere Anwendung besteht darin,       Carnaubawaehs    trocken in Pulverform auf zu  appretierende Stellen aufzustreuen. Dies ist  in der     Büglerei    beim Dressieren von Revers,  Aufschlägen und Kragen oft wünschenswert.  



  Das     Appretiermittel    kann beispielsweise  folgende Zusammensetzung haben:     10 J        Car-          naubawachs,    2     J        Oleinum,    1     J        Triäthanol-          amin,    87     ö    Wasser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Nachbehandlung, z. B. zum Appretieren, von nassbehandelten, insbeson dere gefärbten oder gewaschenen Kleidern, ge kennzeichnet durch Verwendung eines Wach ses. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Hartwachs verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Wachs in Form einer wässerigen Emulsion verwen det. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Wachs in Pulverform örtlich appliziert.
CH263936D 1947-11-19 1947-11-19 Verfahren zur Nachbehandlung von nassbehandelten Kleidern. CH263936A (de)

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