CH264033A - Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuereinrichtung für Widerstands-Schweissmaschinen. - Google Patents

Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuereinrichtung für Widerstands-Schweissmaschinen.

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CH264033A
CH264033A CH264033DA CH264033A CH 264033 A CH264033 A CH 264033A CH 264033D A CH264033D A CH 264033DA CH 264033 A CH264033 A CH 264033A
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CH
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Ag H A Schlatter
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Schlatter Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


  Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuereinrichtung für    Es ist bekannt, dass Wechselstrom-Wider  stands-Schweissmaschinen mit einer einzigen  Schweissstelle für Direktanschluss nur mit.  Einphasenwechselstrom betrieben werden  können. Es ergeben sieh daraus unsymmetri  sche Phasenbelastungen und sehr ungünstige,  speziell vom Standpunkt der Elektrizitäts  werke aus unerwünschte Netzbelastungsver  hältnisse. Es sind nun bereits verschiedene Ge  räte und Einrichtungen vorgeschlagen wor  den, welche bezwecken, diesen Übelstand zu be  seitigen, z. B. der Scottsche Spannungsteiler,  statische, aus Drosseln und Kapazitäten auf  gebaute Lastausgleichgeräte, rotierende Pha  sen-Umformeraggregate sowie auf dem     Prin-          s    sen       zip    der Gleichrichtung arbeitende Röhren  geräte.

   Alle diese bekannten Geräte und Ein  richtungen erfüllen aber ihren Zweck nur  teilweise und weisen     ausserdem        --wisse    Nach  teile auf. Diese Nachteile werden bei der vor  liegenden     Erfindung        vermieden.     



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuer  einrichtung für Widerstands-Schweissmaschi  nen, bei welcher denn Schweisstransformator  ein Drehstrom-Hilfstransformator vorgeschal  tet ist, dessen in Zickzack geschaltete Sekun  därwicklung einerseits durch eine von ihrem.

    0-Punkt ausgehende Leitung und anderseits  durch sechs Leiter mit der     Primärwicklung     des     Schweisstransformators    verbunden ist, in  welche sechs Leiter je ein elektrisches Ventil  eingeschaltet ist, welche elektrische Ventile  durch ein Steuergerät gesteuert sind, in der    Weise, dass während der Schweissung in wähl  barem, durch das Steuergerät, bestimmten  Takte abwechselnd drei der sechs elektrischen  Ventile, welche an den drei Phasen der Se  kundärwicklung des Drehstrom-Hilfstransfor  mators liegen, nacheinander geöffnet.

   und die  drei andern gesperrt werden, derart, dass die  Primärwicklung des Schweisstransformators  abwechselnd von einem aus den gleichgerich  teten Halbwellen der drei Phasen des Dreh  strom-Hilfstransformators gebildeten Gleich  strom in der einen und in\ der andern Rich  tung durchflossen wird.  



  Gegenüber denn Scottschen     Spannungs-          teiler    ergeben sich ganz erhebliche Vorteile.  So erhält man einen vollkommenen, unabhän  gig vom Belastungszustand der Schweissma  schine und ohne Reguliermanipulationen  erreichbaren Belastungsausgleich auf alle drei       Phasen.    Die     Einrichtung-    gemäss der Erfin  dung kann gleichzeitig auch die     Aufgabe    eines  automatischen Röhren-Zeitsteuergerätes erfül  len,     wenn    man die elektrischen Ventile dazu  verwendet, auch die Schaltfunktion für den  primären Schweissstrom zu übernehmen.

   In  folge des der Schweissmaschine zugeführten       Weeliselstromes    reduzierter Frequenz, die tim  ein Vielfaches kleiner sein kann als die Netz  frequenz, arbeitet die Schweissmaschine mit  einem sehr guten Leistungsfaktor, welcher  nahezu den Wert 1 erreichen kann. Damit re  duziert sich die vom Netz aufzubringende       Seheinleistun--    ganz beträchtlich. Beim Sehwei  ssen von Eisenblech tritt praktisch keine Be-      einflussung des Schweissstromes durch das in  die Rachenöffnung der Elektrodenarme hin  einragende Werkstück auf, da die sekundäre  Streureaktanz bei der reduzierten Frequenz  ,keinen wesentlichen Einfluss ausübt.  



  Diese Vorteile bestehen im wesentlichen  auch gegenüber rotierenden Frequenz-Umfor  meraggregaten. Solche Umformeraggregate  sind aber bedeutend teurer, im Wirkungsgrad  schlechter, voluminöser und in der     Bedienung     komplizierter als die Dreiphasen-Lastaus  gleich- und -Steuereinrichtung gemäss der vor  liegenden Erfindung.  



  Gegenüber einer weiteren bekannten Drei  phasen-Lastausgleichschaltang besitzt die er  findungsgemässe Einrichtung den Vorteil,  dass nur zwei oder drei Zuleitungen zum  Schweisstransformator benötigt werden und  dass der Schweisstransformator kleiner und  leichter ausfällt, da er nur eine Primärwick  lung besitzt. Es ist dies besonders für trans  portable Schweissmaschinen, z. B. Schienen  schweissmaschinen, von grosser Bedeutung.  Die erfindungsgemässe Einrichtung erlaubt  ferner, mittels geeigneter Anzapfungen an  der Primärwicklung des Hilfstransformators  die     Sekundärspannung    des Schweisstransfor  mators und damit den Schweissstrom     zu    re  gulieren.

   Die Schweissanlage kann auch di  rekt für Anschluss an ein     Hochspannungs-          Speisenetz    gebaut werden, während bei der  erwähnten bekannten Dreiphasen -     Lastaus-          gleichschaltan.g    ein     speziellem        Transformator     erforderlich wird, was zu bedeutenden Mehr  kosten führt.  



  In Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung sind  drei     Ausführungsformen    der     Dreiphasen-          Lastausgleich-        und    -Steuereinrichtung für  Widerstands-Schweissmaschinen gemäss der       Erfindung    schematisch dargestellt.  



  In Fig. 1 sind mit R, S und T die Leiter  eines Drehstromnetzes bezeichnet, an welche  mittels der Stufenschalter 1, 2 und 3 die drei  Stränge 4, 5 und 6 der in Stern geschalteten  Primärwicklung eines Drehstrom-Hilfstrans  formators, dessen Kern mit 7 bezeichnet ist,  angeschlossen sind. Die Sekundärwicklung  dieses Drehstrom-Hilfstransformators ist in    zwei Teile mit den Strängen 8, 9 und 10  bzw. 8', 9' und 10', die in Zickzack geschal  tet sind, unterteilt. Die 0-Punkte der beiden  Teile der Sekundärwicklung sind miteinander  durch einen Leiter 11 und durch einen Lei  ter 12 mit dem Mittelpunkt 0 der Primär  wicklung 13 eines Schweisstransformators,  dessen Kern mit 14 und dessen     Sekundärwiek-          hing    mit 15 bezeichnet ist, verbunden.

   Die  Stränge 8, 9 und 10 der Sekundärwicklung  des     Drehstrom-Hilfstransformators    sind durch  die Leiter<I>r,</I> s und<I>t</I> mit dem einen und deren  Stränge 8', 9' und 10' durch die Leiter r', s'  und t' mit dem andern Ende der Primär  wicklung 13 des Schweisstransformators ver  bunden. In jedem der sechs Leiter<I>r, s, t, r', s'</I>  t' ist ein elektrisches Ventil, im dargestellten  Falle sind es die Röhren 16, 17, 18 und 16',  17', 18', eingeschaltet, deren sperrende Or  gane, z. B. Zündstifte oder die Gitter 19, 20,  21 und 19', 20' und 21', durch ein     Steuergerät     22 (ein solches wird nachstehend an Hand  der     Fig.    3 noch eingehend beschrieben) ge  steuert werden.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Drei  phasen-Lastausgleich- und -Steuereinrichtung  ist folgende:  Durch das Steuergerät 22 werden zuerst  die elektrischen Ventile bzw. Röhren 16, 17,  18 nacheinander     finit    einer Phasenverschie  bung von 120  geöffnet und die Röhren 16',  17', 18' gesperrt, so dass die eine     Hälfte    der       Primärwicklung    13 des Schweisstransforma  tors von einem aus den gleichgerichteten  Halbwellen der drei Phasen des Drehstromes  gebildeten Gleichstrom durchflossen wird.  Nach einer gewissen, durch das Steuergerät  22 regulierten, einstellbaren Zeit werden die  elektrischen Ventile bzw. Röhren 16, 17 und  18 gesperrt und die Röhren 16', 17' und 18'  nacheinander, wiederum mit einer Phasen  verschiebung von 120 , geöffnet.

   Dies hat zur  Folge, dass nun durch die andere Hälfte der  Primärwicklung 13 des Schweisstransforma  tors ein analoger Gleichstrom in     -umgekehrter     Richtung fliesst. Durch abwechslungsweises  Umsteuern der sperrenden Glieder 19, 20  und 21 bzw. 19', 20' und 21' der elektrischen      Ventile bzw. Röhren 16, 17 und 18 und 16',  17' und<B>18'</B> in einem beliebig wählbaren und  durch das Steuergerät 22 zu übermittelnden  Takt ergibt sich in der Sekundärwicklung 15  des Schweisstransformators ein     Schweissstrom     entsprechender Frequenz. Ist die Schwei  ssung beendigt, so werden alle sechs elektri  schen Ventile bzw. Röhren 16, 7.7, 18 und 16 ',  17', 18' gesperrt.  



  Es besteht die Möglichkeit, die Sekundär  spannung des Schweisstransformators und  damit auch den Schweissstrom selbst durch  mehr oder weniger grosse Aussteuerung der  elektrischen Ventile in bestimmten Grenzen  zu variieren.  



  Die beiden in Zickzack gestalteten Teile  der Sekundärwicklung des Drehstrom-Hilfs  transformators könnten auch durch eine ein  zige, in Sechsphasen-Gabelschaltung geschal  tete Sekundärwicklung ersetzt sein.  



  In Fig. 2 sind mit R, S und T wiederum  die Leiter eines Drehstromnetzes bezeichnet,  an welche mittels der Stufenschalter 23, 2-1  und 25 die drei Stränge 26, 27 und 28 der in  Stern geschalteten     Primärwicklung    eines  Drehstrom-Hilfstransformators, dessen Kern  mit 29 bezeichnet ist, angeschlossen sind. Die  drei Stränge der in Zickzack geschalteten Se  kundärwicklung dieses Drehstrom-Hilfstrans  formators sind mit 30, 31 und 32 bezeichnet,  und ihr 0-Punkt ist durch einen Leiter 33  mit dem einen Ende der Primärwicklung 34  eines     Schweisstransformators,        dessen    Kern  mit 35 und dessen Sekundärwicklung mit 36  bezeichnet ist, verbunden.

   An jedem der  Stränge 30, 31 und 32 der     Sekundärwicklung     des Drehstrom-Hilfstransformators ist ein  Leiter<I>r,</I> s bzw.<I>t</I> angeschlossen. Diese Leiter  <I>r,</I> s und<I>t</I> teilen sieh je in zwei Zweige<I>r'</I> und       9'",        S'    und S"     sowie        t'        lind        t".    Sechs im Ge  gentakt wirkende elektrische Ventile, im dar  gestellten Falle die Röhren 38, 39, 40, 41, 42  und 43, sind einerseits je an einem der Zweige       T',   <I>Y",</I>     S',        S",

          t'        und        t"    und     anderseits    an  einen gemeinsamen Leiter 37 angeschlossen  und durch diesen mit dein andern Ende der  Primärwicklung 34 des Schweisstransforma-    tors verbunden. Die sperrenden Organe 44,  45, 46, 47, 48 und 49 der Röhren 38-43 wer  den durch ein Steuergerät 50 gesteuert.  Durch die elektrischen Ventile bzw. Röhren  38, 40 und 42 kann der Strom nur in der  einen und durch die elektrischen Ventile 39,  41     rund    43 nur in der andern Richtung flie  ssen, d. h. diese elektrischen Ventile sind im  Gegentakt     geschaltet.    Ausserdem sind aber alle  Röhren für den Stromdurchgang in beiden  Richtungen sperrbar.  



  Die     Wirkungsweise    dieser     Dreiphasen-          Lastausgl.eich-    und -Steuereinrichtung ent  spricht genau derjenigen des in Fig. 1 darge  stellten., vorbeschriebenen Ausführungsbei  spiels. Die     Sekundärwicklung-    des     Drehstrom-          Hilfstransformators    wird jedoch in diesem  Falle einfacher, und die Primärwicklung des  Schweisstransformators besitzt lediglich zwei  Anschlüsse, so dass sich also dieser Schweiss  transformator von einem normalen Schweiss  transformator nicht mehr unterscheidet.  



  In Fig. 3 sind mit R, S und T ebenfalls  die Leiter eines Drehstromnetzes bezeichnet,  an welche die drei Stränge 51, 52 und 53 der  in Stern. geschalteten Primärwicklung eines  Drehstrom-Hilfstransformators angeschlossen  sind. Die drei Stränge der in Zickzack ge  schalteten Sekundärwicklung dieses Dreh  strom-Hilfstransforinators sind mit 54, 55  und 56 bezeichnet, und ihr 0-Punkt ist durch  einen Leiter 57     zeit    dem einen Ende der     Pri-          niärwicklung    58 eines Schweisstransformators,  dessen Kern mit 59 und dessen Sekundär  wicklung mit 60 bezeichnet ist, verbunden.

    An jeden der Stränge 54, 55 und 56 der Se  kundärwicklung- des Drehstrom-Hilfstrans  formators ist ein Leiter r, s bzw. t ange  schlossen, und diese Leiter teilen sich in die  Zweige<I>Y'</I> lind     r",    S' und S" bzw.     t'    lind<I>t".</I>  



  Sechs im Gegentakt wirkende,     zündstift-          gesteuerte        Einanodenventile    61, 62, 63, 64, 65       und    66 sind einerseits je an einen der Zweige  <I>I'',</I>     r",    S',     S",        l'    lind<I>t"</I> leid     anderseits    an     einen     gemeinsamen Leiter 67 angeschlossen und  durch diesen letzteren mit dem. andern Ende  der Primärwicklung 58 des Schweisstransfor-      mators verbunden. Die Zündstifte der Ein  anodenventile 61-66 werden je     durch    eine  Gitterröhre 68, 69, 70, 71, 72 bzw. 73 ge  steuert.

   Durch die Einanodenventile 61, 63       und    65     kann    der Strom -nur in der einen  und durch die Einanodenventile 62, 64 und  66 nur in der andern Richtung fliessen. Alle  Einanodenventile 6l-66 sind aber für  den Stromdurchgang in beiden Richtungen  sperrbar.  



  An das Drehstromnetz R,     S,   <I>T</I>     ist    ein       Synchronmotor    74 angeschlossen, welcher eine  Welle 75 mit 300 T/min antreibt. Auf dieser  Welle 75 sitzen die     umlaufenden    Bürsten       zweier    Kollektoren 76 und 77, welche je drei  Lamellen 76a,     76b,    76c     und        77a,        77b,    77c auf  weisen. Diese sechs Lamellen sind gemeinsam  mittels eines Hebels 78 um etwa 60  verstell  bar.

   Auf der Welle 75 sitzt ferner eine  Schnecke 79, welche mit einem Schneckenrad  80     im    Eingriff steht, auf dessen Welle 81 die       umlaufende    Bürste eines dritten Kollektors  82 sitzt. Die Lamellen dieses Kollektors 82  sind     abwechslungsweise    mit den umlaufenden  Bürsten der Kollektoren 76 und 77 ver  bunden. Die Lamellen     76a,        76b,    76c und     77a,     77b, 77o sind je mit dem einen Ende der     Pri-          märwicklung    eines Isoliertransformators 83,  84, 85, 86, 87 bzw. 88 verbunden, deren an  dere Enden mit dem negativen Pol einer  Gleichstromquelle x verbunden sind.

   Die     Se-          krmdärwicklungen    dieser     Isoliertransforma-          toren    83-88 sind über negative Vorspan  nungen je mit dem Gitter einer der die Ein  anodenventile 61-66 steuernden Gitter  röhren 68-73 verbunden.  



  Über einen     Betätigungsschalter    89 wird  die umlaufende Bürste des Kollektors 82 an  den positiven Pol des Gleichstromnetzes x  gelegt. Über diesen Kollektor 82 kommt<B>im</B>       Rhythmus    der     gewünschten    Schweissfrequenz  positive Spannung auf je eine der umlau  fenden Bürsten der Kollektoren 76 oder 77.  Läuft nun z. B. die Bürste des Kollektors 76  auf dessen Lamelle     76a    auf, so wird die Pri  märwicklung des Isoliertransformators 83  kurzzeitig an positive     Spannring    gelegt.

   Die-    sei     Impuls    tritt ebenfalls in der Sekundär  wicklung dieses     Isoliertransformators    83 auf,  und er ist so gross, dass das Gitter der Gitter  röhre 68 positiv wird und diese Gitterröhre  zündet, welche nun ihrerseits das Einanoden  ventil 61 zündet. Der eigentliche Primär  strom fliesst nun über den Strang 54, die  Leiter r und r', das Einanodenventil 61, den  Leiter 67 durch die Primärwicklung 58 des  Schweisstransformators und über den Leiter  57 in den 0-Punkt der Sekundärwicklung des  Drehstrom-Hilfstransformators zurück. Nach  Drehung der Welle 75 um 120  läuft die  Bürste des Kollektors 76 auf dessen Lamelle       76b    auf, was einen analogen Spannungsim  puls über den Isoliertransformator 85 auf  das Gitter der Gitterröhre 70 zur Folge hat.

    Dies bewirkt, dass das Einanodenventil 63  zündet und das Einanodenventil 61 ablöst.  Nach einer weiteren Drehung der Welle 75  um weitere 120  wird auf gleiche Weise das  Einanodenventil 65 gezündet. Die Lamellen  zahl des Kollektors 82 und die Drehzahl von  dessen     innlaufender    Bürste sind so gewählt,  dass nach einer Drehung der Welle 75 um 3600  die     umlaufende    Bürste des Kollektors 82 eine  Lamelle dieses letzteren abgeschritten hat und  nun auf dessen nächste Lamelle aufläuft,  welche mit der umlaufenden Bürste des Kol  lektors 77 verbunden ist.

   Bei der -Weiterdre  hung der Welle 75 läuft nun die umlaufende  Bürste des Kollektors 77 zuerst auf dessen  Lamelle<B>77e,</B> auf, was bewirkt, dass der     Isolier-          transformator    88 einen positiven Spannungs  impuls erhält und zur Folge hat, dass über die  Gitterröhre 73 das Einanodenventil 66 gezün  det wird. Der Hauptstrom fliesst nun in um  gekehrter Richtung vom 0-Punkt der Sekun  därwicklung des Drehstrom-Hilfstransforma  tors über den Leiter 57, die Primärwicklung  58 des Schweisstransformators, den Leiter 67,  das Einanodenventil 66, die Leiter t'' und t  und den Strang 56 des     Drehstrom-Hilfstrans-          formators    zu dessen     0-Punkt    zurück.

   Nach  weiteren     Drehringen    der Welle 75 um je 1200  werden nacheinander die     Einanodenventile    64  und 62 gezündet. Erlischt, nachdem in dieser  Weise die     Einanodenventile    61, 63, 65, 66, 64,      62 in dieser Reihenfolge sich ablösend gezün  det haben, das letzte Einanodenventil 62, so ist  eine Periode der Schweissfrequenz abgelaufen  und der Vorgang wiederholt sich. Die in der  beschriebenen Weise erhaltene Frequenz be  trägt etwa 27. Hz. Durch andere geeignete  Wahl der Lamellenzahl des Kollektors 82 und  des Übersetzungsverhältnisses zwischen der  Schnecke 79 und dem Schneckenrad 80 kann  dem Schweisstransformator auch eine andere  Frequenz gegeben werden.

   Durch Verschie  bung der Lamellen 76a,<I>76b, 76c, 77a,</I>     77b    und  77c der Kollektoren 76 und 77 mittels des He  bels 78 wird die Phasenlage der Steuerimpulse  verändert, und es kann damit eine stufenlose  Spannungs- bzw. Stromregulierung erzielt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuerein richtung für Widerstands-Schweissmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schweiss transformator ein Drehstrom-Hilfstransfor mator vorgeschaltet, ist, dessen in Zickzack ge schaltete Sekundärwicklung einerseits durch eine von ihrem 0-Punkt ausgehende Leitung und anderseits durch sechs Leiter mit der Primärwicklung des Schweisstransformators verbunden ist, in welche sechs Leiter je ein elektrisches Ventil eingeschaltet ist, welche elektrischen Ventile durch ein Steuergerät ge steuert sind, in der Weise, dass während der Schweissung in wählbarem, durch das Steuer gerät bestimmten Takte abwechselnd drei der sechs elektrischen Ventile, welche an den drei Phasen der Sekundärwicklung des Drehstrom- Hilfstransformators liegen,
    nacheinander ge öffnet und die drei andern gesperrt werden, derart, dass die Primärwicklung des Schweiss transformators abwechselnd von einem aus den gleichgerichteten Halbwellen der drei Phasen des Drehstrom-Hilfstransformators gebildeten Gleichstrom in der einen und in der andern Richtung durchflossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuer-, einrichtung für Widerstands-Schweissmaschi nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sekundärwicklung des Drehstrom-Hilfstransformators in zwei je in Zickzack geschaltete Teile unterteilt ist, deren 0-Punkte durch einen Leiter mit dem Mittel punkt der Primärwicklung des Schweisstrans formators verbunden sind, während sechs je mit einem elektrischen Ventil versehene Leiter die drei Phasen des einen Teils der Sekun därwicklung des Drehstrom-Hilfstransforma tors mit dem einen und die drei. Phasen des andern Teils dieser Sekundärwicklung mit dem andern Ende der Primärwicklung des Schweisstransformators verbinden. 2.
    Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuer einrichtung für Widerstands-Schweissmaschi nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sekundärwicklung des Dreh strom-Hilfstransformators in Sechsphasen- Gabelschaltung geschaltet ist, wobei ihr 0-Punkt durch einen Leiter mit dem Mittel punkt der Primärwicklung des Schweisstrans formators verbunden ist, während sechs je mit einem elektrischen Ventil versehene Leiter je drei ihrer sechs Stränge mit den beiden Enden der Primärwicklung des Schweisstransforma tors verbinden. 3.
    Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuer einrichtung für Widerstands-Schweissmaschi nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der 0-Punkt der in Zickzack ge schalteten Sekundärwicklung des Drehstrom- Hilfstransformators mit dem einen Ende der Primärwicklung des Schweisstransformators verbunden ist, während die drei Phasen der Sekundärwicklung des Drehstrom-Hilfstrans- formators durch drei je in zwei Zweige sieh teilende Leiter, in welchen die elektrischen Ventile im Gegentakt eingeschaltet sind, mit dem andern Ende der Primärwicklung des Schweisstransformators verbunden sind.
CH264033D 1947-10-17 1947-10-17 Dreiphasen-Lastausgleich- und -Steuereinrichtung für Widerstands-Schweissmaschinen. CH264033A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970768C (de) * 1953-01-22 1958-10-30 David Sciaky Wechselstromgespeiste Widerstands-Schweissmaschine zum Schweissen mit Gleich- oder Wechselstrom
DE1169054B (de) * 1960-02-26 1964-04-30 Schlatter Ag Maschine zum Widerstands-Abbrenn-Stumpfschweissen

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