CH264180A - Drehgestell für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Drehgestell für Schienenfahrzeuge.

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CH264180A
CH264180A CH264180DA CH264180A CH 264180 A CH264180 A CH 264180A CH 264180D A CH264180D A CH 264180DA CH 264180 A CH264180 A CH 264180A
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CH
Switzerland
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bogie
axle
guided
bar lever
torsion spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/08Types of bogies with more than one axle without driven axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Drehgestell für Schienenfahrzeuge.    Es ist bekannt, Drehgestellrahmen gegen  über den Radsätzen durch Blatt- oder Schrau  benfedern oder Kombinationen von beiden  abzufedern. Die Verwendung von Blattfedern  hat den Nachteil, dass infolge der zwischen  den Federblättern vorhandenen Reibung       Schwingungen    kleiner Amplitude und hoher  Frequenz nicht absorbiert werden, sondern  direkt auf den Drehgestellrahmen übertragen  werden. Die Verwendung von Schrauben  federn anderseits hat den Nachteil, dass diese  in Eigenschwingungen von relativ hoher Fre  quenz versetzt werden können, die sich dann  auf den Wagenkasten übertragen und dort  Kastenteile (wie z. B.     Wandpartien,        Fenster,     Boden usw.) zur Resonanz bringen können.  



  Es ist ferner bekannt, diese Nachteile  durch Torsionsstabfedern zu verringern. Ge  genstand der Erfindung ist, daher ein Dreh  gestell für     Schienenfahrzeuge,    bei dem die  Radsätze einerseits durch Torsionsfederstäbe  gegenüber dem Drehgestellrahmen abgefedert  und anderseits an letzterem so geführt. sind,  dass sie     siel.    nur mit     einem.    Freiheitsgrad in  zumindest annähernd vertikaler Richtung ge  genüber dem genannten Rahmen bewegen  können. Der Torsionsstab ist eine dämpfungs  freie Feder, welche die Nachteile der Blatt  federn vermeidet, indem er auch bei Schwin  gungen kleiner Amplitude anspricht. Ander  seits liegt bei günstig gewählten.

   Dimensionen  seine Eigenfrequenz tiefer als diejenige der  Schraubenfedern, so dass die Möglichkeit der       Erregung    von     Resonanzschwingungen    im     Wa-          genkasten    verringert wird. -,Mit Hilfe von    Reibungs- oder Flüssigkeitsdämpfern kann  das für den optimalen Wagenlauf erforder  liche -Mass der Dämpfung beliebig eingestellt  werden.  



  In beiliegender Zeichnung sind einige Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des schematisch dargestellt.  



  Es zeigen:  Fig. 1 ein zweiachsiges Drehgestell im Auf  riss,  Fig. 2 dasselbe im Grundriss,  Fig. 3 bis 8 Ausführungsformen für die  Abfederung den Achsbüchsen in bezug auf  den Drehgestellrahmen,  Fig. 9 die Vorrichtung zum Einstellen der  Fixpunkte der Torsionsstäbe,  Fig. 10 einen. Querschnitt der Fig. 2 nach.  der Linie a-b-c.  



  Beim Beispiel nach Fig. 1, 2 und 10 ist  der Kasten 1. eines     Schienenfahrzeuges    in an  sieh bekannter Weise mittels Kastentragrollen  2 auf der Längsseite des Drehgestellrahmens  abgestützt. Die Kastentragrollen 2 sind an  den freien Endei. der Torsionsstabhebel 3 an  geordnet, wobei letztere mit den Torsions  stablagern 4 fest, verbunden sind, welche sielt  auf dem Drehgestellrahmen 5 abstützen.

   Am  Drehgestellrahmen 5 in der Längsrichtung  des Kastens 1 angeordnete und an den Enden  eingespannte, gegen Axialverschiebung ge  sicherte Torsionsstäbe 6 dienen zur Abfede  rung der den     Wagenkasten    1. aufnehmenden       Kastentragrollen    2 gegenüber dem     Dreh-          5.    Die Abfederung ist auf bei  den Seiten des Drehgestelles     @rleieh,    die Teile      liegen symmetrisch zur Längsmittelaxe des  Drehgestelles.  



  Die Abfederung des Drehgestellrahmens  5 gegenüber den Radsätzen 16 erfolgt durch  quer     zur        Fahrtrichtung    angeordnete einge  spannte Torsionsfederstäbe 7, mit an einem  Ende am Drehgestellrahmen 5 montierten  Fixpunkten B. Das freie Ende der Torsions  federstäbe, welches in elastischen Büchsen 9  gelagert ist, nimmt einen Torsionsstabhebel  10 auf, der am andern Hebelende ein Gelenk  11 aufweist, das zur Aufnahme des Druck  pendels 12 mit seinem in der Achshalter  büchse 13 vertikal abgestützten Kugelkopfe  14 dient. Die Last des Drehgestellrahmens  5 und des Wagenkastens 1 wird somit über  die Torsionsstabhebel 10, die Gelenke 11, die  Druckpendel 12 und den in der Achshalter  büchse 13 vertikal abgestützten Kugelkopf 14  auf die Achshalter 15 übertragen.

   Statt des  Druckpendels 12 könnten auch Zugpendel ver  wendet werden, was aber eine andere Dreh  gestellbauart erfordern würde. In dieser  nicht auf der Zeichnung dargestellten     Aus-          führumg    wäre der Drehgestellrahmen 5 mit  den Torsionsfederstäben 7 und den Torsions  stabhebeln 10 unterhalb der Radachsen und  an letzteren mittels Zugpendel hängend ange  ordnet. Das eine Ende des Zugpendels wäre  wiederum mit dem freien Ende des Torsions  stabhebels 10 verbunden, wobei das andere  Ende am Achsbüchshalter angeordnet wäre.  



  Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausfüh  rungsform ist. der Torsionsfederstab 7 eben  falls quer zur Fahrtrichtung angeordnet. Da  bei ist jedoch der gabelförmige Torsionsstab  hebel 10 mit der Achsbüchse 15 gelenkig ver  bunden und wird direkt als Vertikalführung  für die letztere verwendet. Der Torsions  stabhebel 10 könnte auch nach Fig. 4 ausge  bildet sein. Auch- bei diesem     Ausführungs-          beispiel    sind die Torsionsfederstäbe 7 quer  zur Fahrtrichtung angeordnet.  



  Bei der Variante nach Fig. 5 sind zwei  Quertorsionsfederstäbe 7 paarweise auf einer  Seite der Achsbüchse 15 angeordnet, derart,  dass das Torsionsstabhebelpaar 10 als Parallel-    führung für die genannte Achsbüchse dient.  Die beiden Quertorsionsfederstäbe 7 können  auch, wie in Fig. 6 dargestellt ist, beidseitig  der Achsbüchse 15 angeordnet und mittels je  eines Torsionsstabhebels 10 gelenkig mit der  Achsbüchse 15 verbunden sein. Bei den be  schriebenen Fig. 3 bis 6 sind die Torsions  stabhebel 10 mit dem verdrehbaren freien  Ende der Torsionsfederstäbe 7 in einer Büchse  9, die aus elastischem Material oder derglei  chen hergestellt ist, gelagert, und zwar der  art, dass die Torsionsstabhebel 10 sich mir in  der Vertikalebene drehen können.  



  Fig. 7 und 8 zeigen zwei Ausführungs  formen mit in Fahrrichtung angeordneten  Torsionsfederstäben 7a. Bei diesen Ausfüh  rungen sind die Torsionsstabhebel l0a mittels  einer horizontalen Achse 21 gelenkig mit den  mit Pendelrollenlagern ausgerüsteten Achs  büchsen 15 verbunden. Nach Fig. 7 werden  die Radsätze 16 in der Vertikalen derart  geführt, dass am Drehgestellrahmen 5 eine  Gleitfläche 17 angeordnet ist, an der sich ein  an der Achsbüchse 15 angebrachtes     Gleit-          stück        17a    verschiebt. Diese annähernd verti  kale Führung der Radsätze 16 wird in Fig. 8  durch eine Lasche 18 gewährleistet. Die  Lasche 18 ist an einem Ende mittels einem  Support 5a am Drehgestellrahmen 5 gelenkig  angeordnet und am andern Ende auf gleiche  Art mit der Achsbüchse 15 verbunden.

   Bei  Belastung des Drehgestellrahmens 5 senkt.  sich dieser in bezug auf die Radsätze, so dass  sich die horizontalen Achsen 21 nicht gerad  linig, sondern auf Kreisbogen bewegen, deren  Zentren in der Längsaxe der Torsionsfeder  stäbe 7a liegen. Infolge der in den Achs  büchsen 15 eingebauten Pendelrollenlager       können    sich die Achsen 21 ohne weiteres ge  genüber der     Achsbüchsmitte    seitlich verschie  ben. Eine in der Länge genügend     ausgebildete          Führungsfläche    17 gewährleistet in     Fig.7     eine     annähernd    vertikale Führung der Achs  büchse 15.

   In     Fig.    8 ist zur annähernd ver  tikalen     Führung    der Achsbüchsen an minde  stens einem Drehpunkt der Lasche 18 der  Einbau eines     Silentblocs        erforderlich,    welcher  die durch die Drehbewegung des Torsions-      stabhebels 10a verursachte seitliche Verschie  bung ausgleicht.  



  Die in Fig. 9 schematisch dargestellte  Vorrichtung zur Höheneinstellung des Dreh  gestellrahmens 5 ermöglicht es, mit Hilfe  eines am Drehgestellrahmen gelagerten     Nok-          kens    20 den Pufferstand in annähernd erfor  derlicher Höhe einzustellen. Dieser Nocken  20 ist bei diesem Ausführungsbeispiel quadra  tisch ausgebildet und ermöglicht durch die  exzentrische Lagerung die Einstellung des  Fixpunkthebels 8 in vier Höhen. Dabei kommt  die eine Seite des Nockens 20 immer vollstän  dig auf der Stützfläche 22 des Fixpunkthebels  8 aufzuliegen. Infolge der exzentrischen La  gerung des Nockens 20 werden von dessen  Drehzentrum zu den Seiten des Quadrates  vier ungleiche Abstände erreicht.

   Der Fix  punkthebel 8 weist bei jedem Abstand eine  andere Hebellage auf, durch die auch der  Torsionsfederstab 7 mehr oder weniger um  seine eigene Längsachse verdreht wird und  somit den Torsionsstabhebel 10 in eine be  stimmte Hebellage zwingt. Durch die Verstel  lung des Torsionsstabhebels 10 kann der  Drehgestellrahmen 5 in bezug auf die Achs  büchsen 15 gehoben oder gesenkt werden, was  demgemäss auch die Höhe des Wagenkastens  verändert. Der Fixpunkthebel 8 ist in den  meisten Fällen in bezug auf den Torsions  federstab 7 gleich dem Torsionsstabhebel 10  angeordnet, kann aber selbstverständlich auch  eine andere Lage einnehmen. Der Nocken 20  kann auch beliebig vieleckig ausgebildet sein  und bietet durch die exzentrische Lagerung  so viele Einstellungsstufen, wie die vieleckige  Form Seiten aufweist.

   Die Höheneinstellung  kann auch mittels Gewindespindeln oder ähn  lichen Verstellvorrichtungen vorgenommen  werden. Mit diesen genannten Einstellvor  richtungen können auch die einzelnen Rad  drücke individuell reguliert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehgestell für Schienenfahrzeuge, da durch gekennzeichnet, dass die Radsätze einerseits durch Torsionsfederstäbe gegenüber dem Drehgestellrahmen abgefedert und ander- seits an letzterem so geführt sind, dass sie sich nur mit einem Freiheitsgrad in zumindest annähernd vertikaler Richtung gegenüber dem genannten Rahmen bewegen können. UNTERANSPRÜCHE 1.. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Torsionsfeder stäbe (7) quer zur Fahrrichtung angeordnet sind und die Achsbüchsen direkt durch die Torsionsstabhebel (10, 10a) geführt werden. 2.
    Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kraftübertra gung vom Torsionsstabhebel auf die Achs büchse mittels Zugpendel erfolgt, wobei letz teres drehbar am Achshalter befestigt ist, der seinerseits gegenüber dem Drehgestellrahmen vertikal geführt wird. 3. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kraftübertra gung vom Torsionsstabhebel auf die Achs büchse mittels Druckpendel erfolgt, wobei letzteres sich drehbar in der Achshalterbüchse (13) abstützt, die ihrerseits gegenüber dem Drehgestellrahmen vertikal geführt wird. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Torsionsfeder stäbe (7) in Fahrrichtung angeordnet sind und die mit Pendellagern versehenen Achs büchsen mittels am Drehgestellrahmen ange brachter Gleitflächen und mittels der Tor sionsstabhebel geführt werden. 5.
    Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Torsionsfeder- stäbe in Fahrrichtung angeordnet sind und die mit Pendellagern versehenen Achsbüchsen mittels am Drehgestellrahmen und an der Achsbüchse gelenkig angeordneter Laschen (18) und der Torsionsstabhebel geführt wer den. 6. Drehgestell nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Reguliervorrichtungen, durch welche die Lage jedes einzelnen Tor sionsstabhebels verändert werden kann, zwecks individueller Einstellung der einzelnen Rad drücke und des Pufferstandes des Fahrzeuges.
CH264180D 1946-12-19 1946-12-19 Drehgestell für Schienenfahrzeuge. CH264180A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2973722A (en) * 1957-01-24 1961-03-07 Acf Ind Inc Vehicle with centering device
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