CH264220A - Verfahren zur Herstellung eines Parkettbodens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Parkettbodens.

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CH264220A
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parquet floor
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Gartenmann Carl
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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/022Flooring consisting of parquetry tiles on a non-rollable sub-layer of other material, e.g. board, concrete, cork
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Parkettbodens.    Bekanntlich wurden Parkettböden, bei  denen die Parkettriemen unter sich durch Nut  und Feder verbunden sind, bisher in der  Weise hergestellt, dass die Riemen mit einem  auf der Tragkonstruktion verlegten Lattenrost  durch Nägel derart verbunden wurden, dass  beim fertigen Parkett diese Nägel     nieht    mehr  sichtbar waren. Dieses Verfahren erforderte  einen erheblichen Arbeitsaufwand und ver  langte geübte Arbeitskräfte.  



  Es wurde nun gefunden, dass man das Ver  legen solcher Parkettböden durch Wegfall des       Annagelns    der Parkettriemen wesentlich ver  einfachen kann, wenn man gemäss vorliegen  der Erfindung die durch Nut und Feder zu  verbindenden Parkettriemen auf einer     Schicht     verlegt, die aus porösen Platten zusammen  gesetzt ist, welche aus verfilzten     Zellulose-          fasern    bestehen. Es hat. sieh gezeigt, dass auf  einer solchen Unterlage ohne Verwendung be  sonderer     Befestigungsmittel,    wie Nägel oder  dergleichen, verlegte Parkettriemen sich we  der verschieben noch Hebungen oder Senkun  gen infolge ungleichmässiger Belastungen beim  Gebrauch aufweisen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  schematisch zwei Ausführungsbeispiele von  nach dem erfindungsgemässen Verfahren her  gestellten Parkettböden.  



       Fig.    1 ist ein Schnitt durch einen auf  Holzkonstruktion verlegten Parkettboden und       Fig.2    ein Schnitt durch einen auf einer  Beton-, z. B. einer     Hohlsteindecke,    verlegten  Parkettboden.    In     Fig.    1 sind mit. 1 die Tragbalken einer       Ilolzdeckenkonstruktion    und mit ? die Latten  bezeichnet, die an die Längsseiten der Trag  balken angenagelt sind. Zwischen je zwei Bal  ken 1 ist auf den Latten 2 der übliche Blind  boden 3 angebracht, der mit einer Papier  schicht     abgedeekt    ist. und eine trockene Sand  füllung 4 trägt.  



  Über dieser Sandfüllung ist nun zwischen  je zwei Balken 1 lose eine Schicht 5 ange  bracht, die aus porösen Platten zusammen  gesetzt ist,      -elche    aus verfilzten Zellulose  fasern bestehen. Die Oberseite dieser Schicht  5 liegt bündig mit der Oberseite der Balken 1.  Auf die Schicht 5 und den Balken 1 wird dann  eine zusammenhängende Schicht 6 aus eben  solchen porösen Platten verlegt, und zwar der  art, dass diese Platten die Stossfugen zwischen  den Platten der Schicht 5 überdecken. Zwi  schen der Schicht 6 und der Schicht 5 wird  eine Verbindung dadurch hergestellt, dass vor  dem Aufbringen der Schicht 6 an der Ober  seite der Schicht 5 stellenweise ein Klebstoff       aufgetragen    wird.

   Auf der Schicht 6 werden  dann die Parkettriemen 7 einfach durch Auf  legen angebracht, wobei die Federn der einen  Parkettriemen mit den Muten der andern Par  kettriemen in Eingriff gebracht werden. Ein  Annageln der Parkettriemen an die Unter  konstruktion findet also nicht statt..  



  Zur     Heisstellung    des Bodens nach     Fig.2     wird auf die     Hohlsteindecke    S, auf welcher  die mit Kanälen 9 zur Aufnahme von Arma  turen, z. B.     Leitungs-    und Isolierrohren, ver-           sehene    obere Betonschicht 10 liegt, eine  Schicht 11 aufgebracht, die     wiederlun    aus den  bereits     beschriebenen    porösen Platten besteht.       ALf        dieser    Schicht werden dann die Parkett  riemen 12 in der bereits mit     Bezug    auf     Fig.1.     beschriebenen Weise verlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Parkett bodens, bei dem die Parkettriemen mit Nut und Feder ineinandergreifen, dadurch gekenn zeichnet, dass die durch Nut und Feder zu verbindenden Parkettriemen auf einer Schicht verlegt werden, die aus porösen Platten zu- sammengesetzt ist, welche aus verfilzten Zellu- losefasern bestehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung eines Parkettbodens auf einer Holzkonstruk- tion auf eine zwischen je zwei benachbarten Tragbalken vorhandene Sandfüllung eine mit der Oberseite der Tragbalken bündig lie gende Schicht aus porösen Platten und dann auf dieser Schicht und den Tragbalken eine zusammenhängende Schicht aus ebensolchen porösen Platten hergestellt wird, auf welcher dann die Parkettriemen verlegt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Sandfüllungen liegende Schicht mit der obern Schicht stellenweise durch Klebstoff verbunden wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Platten der obern Schicht so verlegt werden, dass sie die Stoss fugen der auf der Sandfüllung liegenden Schicht überdecken.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei der Herstel- hing eines Parkettbodens auf einer Beton decke auf eine obere Betonschicht der Decke eine Schicht aus den porösen Platten ange bracht und auf dieser die Parkettriemen ver legt werden. PATENTANSPRUCH II: Parkettboden, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE: 5.
    Parkettboden nach Patentanspruch II, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Unter anspruch 1. 6. Parkettboden nach Patentanspruch II, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Unter anspruch 4.
CH264220D 1947-12-05 1947-12-05 Verfahren zur Herstellung eines Parkettbodens. CH264220A (de)

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