CH264226A - Verschalungseinrichtung für die Herstellung von Bauwerken aus Beton. - Google Patents

Verschalungseinrichtung für die Herstellung von Bauwerken aus Beton.

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CH264226A
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CH
Switzerland
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guide rails
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panel
rollers
concrete
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Inventor
Scharsach Franz
Original Assignee
Scharsach Franz
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/20Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
    • E04G11/28Climbing forms, i.e. forms which are not in contact with the poured concrete during lifting from layer to layer and which are anchored in the hardened concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  Verschalungseinrichtung für die Herstellung von Bauwerken aus Beton.    Es ist bekannt, insbesondere zur Herstel  lung grosser Bauwerke aus Beton oder ähn  lichen Baustoffen für lotrechte oder schräg  aufgehende Wände einzelne Verschalungs  tafeln zu verwenden, die nach Erhärten einer       Betonschicht    um eine Schichthöhe nach auf  wärts     versetzt    und mittels in der jeweils  letzten Schicht einbetonierten Ankern fest  gelegt werden. Wenn auch zum Hochziehen       solcher    Tafeln Krane benutzt werden, so ist  der Vorgang des     jedesmaligen        Versetzens    der  Tafeln doch recht umständlich und zeitrau  bend, da es schwierig ist, die beim Hoch  ziehen am Kran frei schwebenden Tafeln auf  die Anker aufzustecken.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der Erfin  dung dadurch behoben, dass die     Versclia-          lungstafel    mit von ihr abwärts reichenden  Trägern versehen ist und dass zwischen diesen  Trägern und dem abgebundenen Beton Mittel  zur Führung der Verschalungstafel vor  gesehen sind. Vorzugsweise bestehen diese  Führungsmittel aus Führungsschienen und  Rollen, wobei die ersteren auf den Ankern  gelagert und letztere an den Tafeln befestigt  sein können oder umgekehrt. Durch eine sol  che Führung ist ein seitliches Abweichen der  Tafeln in ihrer Ebene ausgeschlossen, so dass  ihre jeweilige     Befestigung    an den Ankern  erheblich erleichtert wird.

   Der gesamte Vor  gang des     Versetzens    der Tafeln     erfordert.    we  niger Hilfskräfte und kann beträchtlich ra-    scher durchgeführt werden, so dass die     Beto-          nierungsarbeit    beschleunigt wird.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht, und       Fig.    3 eine Draufsicht der Verschalungs  einrichtung.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen in Ansicht und  waagrechtem Schnitt die Führung in vergrö  ssertem Massstab.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen in gleicher Dar  stellung eine abgeänderte Form der Führung.  Die     Fig.    8 bis 10 zeigen in Vorderansicht,  Seitenansicht und Draufsicht eine weitere  Ausführungsform der Einrichtung, und  die     Fig.    11 und 12 zeigen in waagrechtem  Schnitt und vergrössertem Massstab zwei     ver-          sclxiedene    Führungen hierzu.  



  Nach den     Fig.    1 bis 5 ist eine     Verselia-          lungstafel    z. B. aus sechs Platten 1 zusam  mengesetzt, deren äussere, lotrechte Träger 2,  die aus je zwei     U-Eisen    bestehen, über die  Platten 1 um mindestens zwei     Betonsehicht-          höhen    abwärts reichen. An im Beton 3 sit  zenden, senkrecht zur Tafelebene stehenden  Ankerbolzen 4 sind Schwenkhebel 5 gelagert,  an deren Enden Rollen 6 sitzen, welche in der  in     Fig.    4 und 5 dargestellten schrägen Lage  des Hebels 5 die Flanschen der Führungs  schienen 2 umgreifen.

   Der mittlere Träger 2  dient nicht. als     Führungssehiene,    sondern  bloss zur Befestigung der Tafel an den An-           kern.    4     und    braucht daher nicht so weit herab  zureichen     wie    die beiden     äussern    Träger 2.  Die Träger 2 sind miteinander durch Streben  7 verbunden und versteift.  



  Beim Betonieren sind die Träger 2 an den       Ankern    4 festgeschraubt, die Hebel 5 befin  den sich in waagrechter Stellung, so dass die  Rollen 6 die in     Fig.    4 strichpunktierte Lage  einnehmen     und    mit den Führungsschienen  ausser Eingriff sind. Die gesamte, an einen  Iran gehängte Tafel wird     nun    um ein gerin  ges Mass von der Betonwand bzw. von den  Ankern 4 abgezogen, so dass sie frei hängt.       Nun    werden die Hebel 5     in    die schräge Stel  lung verdreht und in dieser durch Anziehen  der Muttern 8 festgelegt, so dass die Rollen 6  die nunmehr in ihrer Ebene befindlichen       Flanschen    der Führungsschienen 2 umgrei  fen.

   Nachdem die Schwenkhebel 5 auf die  Anker der obersten abgebundenen Beton  schicht aufgebracht sind, wird die Tafel     um     eine Schichthöhe emporgezogen, sodann nach       Ausschwenken    der Rollen 6 an die Beton  wand     angedrückt    und auf den Ankern der  obersten Schicht befestigt.  



  Nach den     Fig.    6 und 7 bestehen die Füh  rungsschienen aus je     zwei        T-Eisen    9, zwischen  denen die Rollen 10 angeordnet sind. Diese  sitzen mit einer langen Nabe 11 verschiebbar  auf den senkrecht zur Tafelebene stehenden  einbetonierten Ankerbolzen 4 und können       durch        U-förmige    Bügel 12, die in     .eine    von  zwei Ringnuten 13 der Ankerbolzen 4     ein-          geführt    werden, gegen     axiale    Verschiebung  gesichert werden. Hier bleiben somit die  Rollen 10 mit den Führungsschienen 9 stän  dig in Eingriff und werden mit diesen von  der Betonwand abgezogen bzw. dieser genä  hert.

   Der sonstige Vorgang ist der gleiche  wie bei der ersten Ausführungsform.  



  Nach den     Fig.    8 bis 11 ist eine Verscha  lungstafel mit vier, aus je zwei     U-Eisen    beste  henden Trägern 2 versehen. An den einbeto  nierten     Ankerbolzen    4 sind kastenartige Füh  rungsschienen 14 angeschraubt, welche mit  ihren     Rändern    beiderseits     in    die Rollen 6 ein  greifen. Diese sitzen auf Achsen 15, die mit  tels an den Trägern 2 befestigten Hülsen 16    verschiebbar und mittels Schrauben 17 fest  stellbar sind. Nach Lockerung dieser Schrau  ben kann die Tafel von der Betonwand abge  zogen und nach Festziehen der Schrauben  hochgezogen werden.

   Wenn die über zwei Be  tonschichten reichenden Führungsschienen 14  um eine Schichthöhe aufwärts versetzt wer  den, so finden sie ihrerseits eine Führung auf  den Rollen 6, so dass diese mit den Schienen  14 ständig in Eingriff bleiben können.  



  Nach     Fig.    12 ist. die Drehachse der Rolle  6 parallel zur Ebene der     Verschalungstafel.     Demgemäss ist die     Führungsschiene    18 etwas  anders ausgebildet als die Schiene 14. Statt  einer Stellschraube 17 ist hier eine geschlitzte  Klemmhülse 19 zur Aufnahme der Achse 15  vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verschalungseinrichtung für die Herstel lung von Bauwerken aus Beton, bei der ein zelne Verschalungstafeln zur Herstellung einer neuen Schicht jeweils um eine Schicht höhe aufwärts gezogen werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschalungstafel mit von ihr abwärts reichenden Trägern versehen ist und dass zwischen diesen Trägern und dem abgebundenen Beton Mittel zur Füh rung der Verschalungstafel vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verschahmgseinriehtimg nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschahuigstafel durch mindestens zwei par allele Träger unterstützt ist, deren über die Tafel abwärts reichende Teile durch Streben miteinander verbunden sind. 2. Verschalungseinrichtiulg nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel aus Führungsschienen und Rollen bestehen, welch letztere um eine quer zur @Vanderrichtung der Verschalungstafel stehende Achse beweglich gelagert sind, um mit den Führungsschienen ausser Eingriff gebracht zu werden.
    3. Verschalungseinrichtung nach Patent= ansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel aus Führungsschienen und Rollen bestehen, welch letztere senkrecht zur Ebene der Verschalungstafel verschiebbar ge lagert sind. 4. Verschalungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verschalungstafel Führungsschienen be festigt sind, während mit den Führungs schienen zusammenarbeitende Rollen auf ein betonierten Ankern gelagert sind. 5.
    Verschalungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger der Verschalungstafel von dieser um mindestens zwei Schichthöhen abwärts rei chen und als Führungsschienen ausgebildet sind. 6. Verschalungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Träger der Verschalungstafel zur Lagerung von Rollen dienen und mit diesen Rollen zu sammenarbeitende Führungsschienen an ein betonierten Ankern festgelegt sind.
CH264226D 1947-04-11 1948-04-02 Verschalungseinrichtung für die Herstellung von Bauwerken aus Beton. CH264226A (de)

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