CH264260A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Streichgarn von alternierend ungleichmässiger Stärke. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Streichgarn von alternierend ungleichmässiger Stärke.

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CH264260A
CH264260A CH264260DA CH264260A CH 264260 A CH264260 A CH 264260A CH 264260D A CH264260D A CH 264260DA CH 264260 A CH264260 A CH 264260A
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CH
Switzerland
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pile
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roving
thickness
conveyor
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English (en)
Inventor
C Lanificio Succ Moessmer
Original Assignee
Lanificio Succ Moessmer & C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/70Arrangements for producing decorative or fancy effects in products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Streichgarn von alternierend  ungleichmässiger Stärke.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstel  lung von Streichgarn von alternierend un  gleichmässiger Stärke.  



  Der Zweck solcher Garne mit alternierend  ungleichmässiger Stärke ist der, einen Woll  stoff mit besonderem Aussehen herzustellen.  Es     wurde    nämlich festgestellt,     da.ss    Wollstoffe,  die mit. solchen Garnen von ungleichmässiger  Stärke erzeugt sind, das bei Leinenstoffen cha  rakteristische Aussehen besitzen;     diese    Woll  stoffe     sind    besonders geeignet für leichte     Sorti-          merkleider    und     -anzüge    für Damen und Her  ren.  



  Das Verfahren gemäss der     Erfindung    ist  dadurch gekennzeichnet, dass der Spinnflor,  nach der Abnahme vom     Peigneur    der letzten  Krempel des     Vorspinnkrempelsatzes    und be  vor das     Vorgarn    gebildet. wird, in bestimmten  Abständen in Falten gelegt wird, so dass an  den Stellen der Falten eine dreifache Dicke  des Flors entsteht gegenüber der normalen       Flordicke.    Das von diesem Flor erhaltene Vor  garn weist dann in bestimmten Abständen,       entsprechend    den durch die Falten entstande  nen Verdickungen, ebenfalls Verdickungen  auf.

       Dieses        Vorgarn    wird in üblicher Weise  auf     Feinspinnmaschinen    zum fertigen Streich  garn ausgesponnen, welches eine alternierend  ungleichmässige Stärke besitzt, das heisst be  stimmte Längen von normal dickem Garn         wechseln    ab mit.     bestimmten    Längen von dicke  rem Garn.  



  Die Bildung der Falten im Flor wird       zweckmässigerweise    in einem Punkt hinter der  Abnahme des Flors vom     Peigneur    des Vor  spinnkrempelsatzes und vor dem     Florteiler,     der den Flor in Streifen zerteilt, vorgenom  men; die     Bildtrog    der Falten könnte auch  nach der     Florteilung    (aber vor der Bildung  des     Vorgarns)    auf den bereits zerteilten Flor  streifen vorgenommen werden, jedoch ist. klar,  dass die Faltenbildung im ungeteilten Flor  zweckmässiger ist.  



  Die praktische Durchführung des erfin  dungsgemässen Verfahrens ist in schemati  scher Darstellung,     beispielsweise,    auf beilie  gender Zeichnung gezeigt, welche auch eine  bevorzugte     Ausführwigsform    der Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens zeigt. Es  zeigen  Die     Fig.    1 die     Anordnung    der Vorrichtung  zur Bildung der Falten im Flor, zwischen dem       Peigneur    und den     Florteilerwalzen;     die     Fig.    2 nur die     Vorrichtung    nach     Fig.        l     zur Bildung der Falten,  die     Fig.    3 den Flor mit einer Falte.  



  Der Flor v wird in bekannter Weise durch  den Hacker 2 vom     Peigneur    1     abgenommen     und zu den     Florteilerwalzen    8-8' geführt,  die den Flor in Streifen zerteilen, aus denen  dann zuerst das     Vorgarn    und schliesslich das      fertige Streichgarn in üblicher Weise auf       Feinspinnmaschinen    hergestellt wird.  



  Zwischen dem Hacker 2     und    den     Florteiler-          walzen    8     ist        erfindungsgemäss    eine Vorrich  tung vorgesehen, mittels der der Flor     v    in be  stimmten Abständen in Falten p gelegt wird,  welche dem Flor eine dreifache Dicke gegen  über der normalen     Flordicke    geben.  



  Diese Vorrichtung kann, wie in den     Fig.1     und 2 gezeigt,     beispielsweise,    aus einem Trans  porteur 4, der gleich hinter dem Hacker 2 an  geordnet ist, und einem Transporteur 5, der  gegenüber dem ersteren etwas tiefer und in  der Bewegungsrichtung etwas weiter vorne       angeordnet    ist, bestehen, sowie aus einer     Füh-          rungswalze    7, die als Pendel auf der Achse 6  einer der     Führungsrollen    des Transporteurs 4  angeordnet ist.  



  Die     Wirkungsweise    dieser     Vorrichtung    ist  folgende:     Zunächst    ist für ein solches Um  laufgeschwindigkeitsverhältnis zwischen dem       Peigneur    1 einerseits und den Walzen 8 bzw.  den     Führungsrollen    3-3'     anderseits,    zu sor  gen, dass der     Peigneur    1 mehr Flor liefert, als  von den Walzen 3-8 abgezogen wird. Dieses       Geschwindigkeitsverhältnis    kann beispielsweise  130=150:100 betragen.  



  Zur Bildung der Falten p auf dem Trans  porteur 5 dient die Pendelwalze 7, deren Be  wegung     entsprechend    durch eine nicht ge  zeichnete Vorrichtung gesteuert ist. Bei jeder  Bewegung der Walze 7 nach rechts (bei Be  trachtung der Zeichnung) bildet sich auf dem       Transporteur    5 eine Falte p; bei der darauf  folgenden Rückbewegung der Walze 7 nach       links    wird die Länge der Falte p teilweise  wieder reduziert, und es verbleibt eine Falte  von solcher Länge, die dem Unterschied ent  spricht zwischen der vom Zylinder 1 während  der Hin- und Rückbewegung der Walze 7 ab  genommenen     Florlänge    und der während der  gleichen Zeit von den Walzen 3-8 abgezoge  nen     Florlänge.     



  Das     erwähnte        Geschwindigkeitsverhältnis     sowie die     Schwingungsweite    der Walze 7 be  stimmen die Länge der Falten p sowie den  Abstand von einer Falte zur nächsten.    Es ist verständlich, dass durch     Änderung     des genannten Geschwindigkeitsverhältnisses       und    der genannten     Schwingungsweite    der Ab  stand     und    die Länge der Falten verändert  werden     können.     



  Die Falten p könnten auch auf eine andere  Weise, mit einer andern Vorrichtung, als der       beispielsweise        gezeigten,    gelegt werden,     ohne          dadurch    vom     Erfindungsgedanken    nach dem  Patentanspruch I abzuweichen, indem die be  schriebene und gezeigte Vorrichtung nur eine  bevorzugte     Ausführungsform    darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Streich garn von alternierend ungleichmässiger Stärke, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinnflor, nach der Abnahme vom Peigneur der letzten Krempel des Vorspinnkrempelsatzes und vor der Bildung des Vorgarns, in bestimmten Ab ständen in Falten gelegt wird, so dass an den Faltenstellen eine dreifache Dicke des Flors gegenüber der Normaldicke des Flors ent steht und dieser Flor anschliessend zum fer tigen Streichgarn auf Feinspinnmaschinen ausgesponnen wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem gleich hin ter dem Hacker, der den Flor vom Peigneur abnimmt, angeordneten Transporteur, einem unterhalb des ersteren und in der Bewegungs- richtung des Flors etwas weiter vorne an geordneten weiteren Transporteur sowie aus einer Pendelwalze besteht, die zwischen den beiden Transporteuren angeordnet ist und Hin- und HerbewegLingen ausführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Bildung der Falten im Flor gleich hinter der Abnahme des Flors vom Peigneur des Vorspinnkrempel- satzes erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Peigneur einerseits und den den in Fal ten gelegten Flor abziehenden Walzen ander seits so gewählt wird, dass der Peigneur mehr Flor liefert, als die Walzen abziehen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das genannte Geschwindigkeits verhältnis 130=150:100 beträgt.
CH264260D 1947-11-26 1947-11-26 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Streichgarn von alternierend ungleichmässiger Stärke. CH264260A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2207182A1 (de) * 1971-02-18 1972-08-24 Maffeo, Silvio, Biella (Italien) Vorrichtung und Verfahren zum Ansetzen an eine Karde u.dgl. zur Herstellung eines Faservlieses zur Erzeugung von geflammten Garnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2207182A1 (de) * 1971-02-18 1972-08-24 Maffeo, Silvio, Biella (Italien) Vorrichtung und Verfahren zum Ansetzen an eine Karde u.dgl. zur Herstellung eines Faservlieses zur Erzeugung von geflammten Garnen

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