CH264324A - Verfahren zum Zusammensetzen einer Textzeile für die photographische Reproduktion. - Google Patents

Verfahren zum Zusammensetzen einer Textzeile für die photographische Reproduktion.

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CH264324A
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Francis Buckingham Donald
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Francis Buckingham Donald
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B13/00Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines
    • B41B13/02Equipment specially adapted for photographing mounted characters or the like, e.g. advertisements, lines the characters being composed or mounted by hand, and photographed simultaneously

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Description


  Verfahren zum Zusammensetzen einer Textzeile für die photographische Reproduktion.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zum     Zusammensetzen    einer Text  zeile für die photographische Reproduktion..       llas    Verfahren kann beispielsweise zur     Her-          stellung;    von Anzeigen, Titeln und Untertiteln  verwendet werden, die sich nicht auf einfache  Weise durch eine Maschine herstellen lassen.       Beispielsweise    bestehen viele Veröffentlichun  gen aus photographischen Reproduktionen  von maschinengeschriebenen Seiten.

   Da je  doch die     verschiedenen    Titel, Untertitel und  tiergleichen in einer andern Grösse gesetzt       werden    sollen, als dies     finit    einer     Schreih-          maschine    möglich ist, war es bisher nötig, die       verschiedenen    Titel, Untertitel usw. durch  Hand zu setzen. Davon     muhte    ein     photog-ra-          phiseher        Abzug    gemacht. werden. Dieses     Ver-          Iahren    war langsam     und    teuer.

   Diese Nach  teile werden gemäss vorliegender Erfindung  dadurch vermieden, dass Papierblätter mit  mehreren Zeichenreihen bedruckt und die  Blätter parallel zu diesen Reihen und im Ab  stand von denselben mit.     Sehlitzen        versehen     und in der Mitte zwischen den Zeichen einer  jeden Zeile geschlitzt werden, dass ferner die  Blätter gestapelt werden und der Stapel in  Blöcke zerteilt wird, welche je eine Zeichen  reihe enthalten, und dass die den Block bil  denden Streifen zu einem Bündel vereinigt  werden, worauf Einzelteile solcher Bündel,  welche die gewünschten Zeichen enthalten, ab  getrennt und in einer geraden Linie ange  ordnet und miteinander verbunden werden,    zum Zwecke,

   eine Zeile von aufeinander     aus-          1.ericbteten    Zeichen zum     Abphotographieren     zu erhalten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren soll nun  an Hand von beispielsweisen     Ausführungs-          formen    und unter Bezugnahme auf die bei  liegende Zeichnung     erläutert,    werden. In der  letzteren zeigt.  



       Fig.    1 eine Vorderansicht eines Papier  blattes, das teilweise     bedruckt,    geritzt. und     ge-          sehlitzt    worden ist.;       Fig.    2 ist, eine Ansieht des in     Fig.    1     dar-          -estellten    Blattes von hinten, wobei seine  Rückseite mit auf dem Kopf stehenden Zei  chen aus nicht.     photographierbarer    Tinte ver  sehen ist;

         Fig.3    ist eine schematische Darstellung  einer Einrichtung zur Herstellung von Di  stanzblöcken, deren Breite der Breite der  Buchstaben entspricht, die auf den Blättern  der     Fig.    1 und 2 dargestellt sind;       Fig.        -1    ist eine     schematische        Darstellung     einer Form     finit    einer Mehrzahl von Reihen  von zusammengesetzten Messern und Distanz  blöcken;       Fig.    5 ist ein teilweiser     Schnitt    nach der  Linie     .5-5    der     Fig.    4;

         Fig.    6 ist eine perspektivische Ansicht  von     aufeinanderliegenden    Blattbündeln, die  mittels der in den     Fig.        -1    und 5 dargestellten  Einrichtung zwischen aufeinanderfolgenden  Buchstaben geschlitzt worden sind;           Fig.    7 erläutert die     Entfernung    der Rän  der der Blattbündel, die in     Fig.    6 dargestellt.

         sind;          Fig.    8 zeigt einen Buchstabenblock, der  nach Ausführung der in     Fig.    7 angedeuteten  Operation erhalten wird;       Fig.    9 erläutert das Aufbringen von Kleb  stoff auf eine Mehrzahl von Buchstaben  blöcken gemäss     Fig.    8, um die einzelnen Strei  fen zu einem Bündel zu vereinigen;       Fig.10    zeigt schematisch die Art des Ab  schneidens der erwähnten Bündel in Ab  schnitten von gleichen Zeichen;       Fig.    11 zeigt solche Abschnitte oder Einzel  teile in gebrauchsfertiger Lage;

         Fig.    12 zeigt beispielsweise die Anordnung  einer Mehrzahl von Einzelteilen, die in die ge  wünschte gegenseitige Lage gebracht worden  sind;       Fig.    13 ist eine Vorderansicht der Anord  nung gemäss     Fig.    12 in zum Photographieren  bereiter Lage.  



  Der erste Schritt des dargestellten Ver  fahrens besteht darin, auf eine Seite eines  Blattes Papier eine Anzahl von Zeichen aufzu  tragen, das Blatt zu schlitzen und zu perfo  rieren. Das Auftragen erfolgt mit schwarzer  Farbe auf weisses Papier oder mit einer an  dern Kontrastfarbe, die sich deutlich photo  graphieren lässt. Die Zeichen bestehen in vor  liegendem Falle aus     Buchstaben,    die in ge  raden Zeilen übereinander quer angeordnet  sind. Die einzelnen Zeilen werden im Ab  stand voneinander auf das in einem Druck  rahmen angeordnete Blatt gesetzt.

   In diesem  Rahmen     sind    in     vorbestimmtem    Abstand vom  Rand einer jeden Zeile von Druckzeichen und  parallel zu der Zeile Messer angeordnet, die  unter dem Druck des Setz- oder Druckrah  inens gegen das Papierblatt in das letztere  Schlitze einschneiden. Es  -erden dadurch  quer verlaufende Schlitze erhalten, die par  allel zu den Zeichenzeilen verlaufen, und zwar  in einem genau bestimmten Abstand von die  sen Zeilen. Der Grund, weshalb dieser Ab  stand eines jeden Schlitzes von der     zugeord@          neten    Zeichenzeile genau eingehalten werden    muss, wird sieh aus der weiteren Beschreibung  ergeben.  



  In     Fig.1    der Zeichnung bezeichnet das  Hinweiszeichen 15 eines der Blätter, die beim  ersten, oben beschriebenen Verfahrensschritt.  gebraucht werden. Das Blatt wird in der  dargestellten Weise auf seiner Vorderseite mit  Zeichenzeile 16 bedruckt und gleichzeitig mit  quer verlaufenden Schlitzen 17 versehen, die  in einem genau vorbestimmten Abstand vom  obern Rand der benachbarten     Zeichenzeile    an  geordnet sind. Dabei braucht aber der Ab  stand der verschiedenen Zeilen und Schlitze  voneinander nicht notwendigerweise derselbe  zu sein.  



  Auf der den Schlitzen 17 in bezug auf  die Zeichenzeilen gegenüberliegenden Seite  wird gleichzeitig mit. dem Schlitz eine Perfo  ration angebracht, die parallel zu den Schlit  zen verläuft. Es werden dadurch     Schw    ä  chungslinien 18 erhalten, die im Abstand von  jeder Zeichenzeile verlaufen, obwohl hier kein  genau vorbestimmter Abstand eingehalten wer  den muss. Die Schwächungslinien werden  durch auf dem Druckrahmen angebrachte  Messer in ähnlicher Weise wie die Schlitze 17  erzeugt. Beim Bedrucken eines jeden Blattes       wird    dasselbe daher wie beim dargestellten Bei  spiel mit acht Druckzeilen und einer entspre  chenden Anzahl von Schlitzen 17 und Schwä  chungslinien 18 versehen.  



  Nachdem eine genügende Anzahl von     Blät-          terxi    15 auf ihrer Vorderseite bedruckt, ge  schlitzt und mit Schwächungslinien versehen  worden ist, werden sie in gleicher Weise wie  beschrieben auf der Rückseite mit Druckzeilen  19 derselben Art versehen. Das Anbringen  der Zeichen auf der Rückseite erfolgt derart,  dass jeder Teil des Blattes, der auf seiner  Vorderseite ein Zeichen trägt, auch auf der  Rückseite dasselbe Zeichen in umgekehrter,  das heisst auf dem Kopf stehender Lage aus  weist.

   Damit die     Vorder-    und die Rückseite  der Blätter sich leicht unterscheiden lassen,  werden die Rückseiten vorteilhaft in von der  Vorderseite verschiedener Farbe     bedruelit.     Dieses Drucken der Rückseiten erfolgt in glei  cher Weise mittels eines Druckrahmens, der      zur Ausführung dieses Verfahrensschrittes  mit     einem        -Messerpaar    versehen ist, das so ange  ordnet ist, dass der mittlere Schlitz 17 des  Blattes bis zu den Blattkanten verlängert  wird, wie bei ''1 in     Fig.2    angedeutet. Das  Blatt 15 wird dadurch in zwei Blätter 22  und 23 unterteilt.  



  Obwohl die auf die     Vorder-    und Rück  seite der Blätter in der beschriebenen Weise       aufgedrttekten    Zeichen innerhalb der Zeilen  die gleichen Abstände aufweisen, ist es klar,  dass der Abstand vom Mittelpunkt des einen  Zeichens zum     Mittelpunkt    des benachbarten       Zeichens    je nach dem in Betracht fallenden  Zeichen recht verschieden ist, da die Zeichen  selbst in verschiedenen Breiten aufliegen.

   Bei  spielsweise wird der Buchstabe      I     nur einen  Teil der Breite in Anspruch nehmen wie der  Buchstabe      -l     oder      W .    Dieser     Unterschied     in der Zeichenbreite ergibt sieh deutlich aus       Fig.3,    wo     zttm    Zwecke der Erläuterung ein  Teil der Buchstaben des Alphabetes in alpha  betischer Reihenfolge     dargestellt    ist.

       hm     deshalb gleichmässige Abstände zwischen be  nachbarten Zeichen beizubehalten, unabhän  gig von der verschiedenen Zeichenbreite       selbst,    ist es deshalb nötig, eine Zeile von  Zeichen in einzelne Teile zu zerlegen, indem  sie genau auf den imaginären Linien getrennt  werden, die in der Mitte     zwischen        benaehbar-          t.en        Zeichen    verlaufen.

   Zu diesem Zwecke  werden die in der oben beschriebenen Weise  erhaltenen Blätter 22 und 23     erneut    mit einem  Druckrahmen bearbeitet, der     -Messer    aufweist,  welche     jede    Zeichenzeile in Einzelteile zer  trennen, wobei die Breite dieser Einzelteile  derjenigen der einzelnen Zeichen entspricht.  Der Abstand der     Messer    entspricht. dabei der  Zeichenbreite und wird mittels Distanzblöcken  eingestellt, die eine entsprechende Breite auf  weisen.

   Es befinden sieh dann in einem  Druckrahmen      < ibweehselnd    Distanzblöcke und  Messer. welch letztere so angeordnet sind,  dass sie ,jedes Blatt genau in der -litte     zwi-          schen        aufeinanderfolgenden    Zeichen jeder  Zeile zerschneiden.  



  In     Fig.        j    ist schematisch dargestellt, wie  Distanzblöcke auf einfache Weise hergestellt    werden können, so dass sie die genaue, für  den vorliegenden Zweck erforderliche Breite  aufweisen. In dieser Figur bezeichnet 24 einen  Halter, auf welchem irgendeine Zeile 16 von  gedruckten Buchstaben in der beschriebenen  Weise angebracht ist. Ein einfaches und     wirt-          schaftliches    Verfahren zum Anbringen der  Zeichen besteht darin, einen Streifen von  Buchstaben von einem Blatt     abzutrennen    und  denselben mittels kurzer Klebstreifen 25     auf     einem Halter 24     zLi    befestigen.

   Der letztere  ist in nicht näher dargestellter Weise auf  einem ortsfesten Rahmen angebracht, welcher  auch einen Motor 26 trägt, dessen Welle eine  kleine Kreissäge 27 trägt. Ein Tisch 28, der  rechtwinklig zur Ebene des Sägeblattes ver  läuft, ist mit. den üblichen Mitteln zur Siche  rung einer Leiste 29 aus Holz am Tisch ver  sehen. Ein am Tisch 28     befestigter,    nach oben       raf,-ender    Finger 31 aus Glas oder einem an  dern durchsichtigen Material ist     mit    einer  mittleren     Linie    32 versehen, die auf einer  Höhe angebracht ist, die derjenigen der Buch  stabenzeile entspricht.

   Wenn nun der Tisch  in eine Lage bewegt wird, in welcher die Zeile  32 genau zwischen zwei benachbarten Buch  staben der Buchstabenzeile liegt und die  Leiste 29     _    durch die Kreissäge in dieser Stel  lung abgesägt wird, und wenn hierauf der  Tisch nach rechts     (Fig.3)    bewegt wird, bis  die Linie 32 sieh     zwischen    den beiden folgen  den Buchstaben befindet,     so@wird    eine     Be-,ve-          gung    der Leiste 29 quer zur Säge 27 einen  Distanzblock abschneiden, dessen Breite genau  derjenigen des Buchstabens entspricht, über  welchem die Linie 32 hinwegbewegt wurde.

    Aufeinanderfolgende     Bewegungen    des Tisches,  die je von einer Sägebewegung bewirkt wer  den, erzeugen demgemäss eine Reihe von     Di-          stanzstücken,    deren Breite genau der Breite  des betreffenden Zeichens der Zeile 16 ent  spricht.  



  Diese so erzeugten Blöcke werden in einem  Rahmen     3-l    abwechselnd mit. Messern 35 an  gebraeht, wodurch eine Matrize erhalten wird,  die Messer aufweist, welche in verschiedenen  Abständen voneinander gehalten sind, wobei  diese Abstände entsprechend der Breite der      Distanzblöcke der Breite der Zeichen der in  Frage kommenden Zeilen entsprechen. Dieses  Vorgehen wird für jede einzelne Zeichenreibe  eines Blattes befolgt, so dass beim dargestell  ten Beispiel für jedes Blatt     vier    Reihen von  Distanzblöcken und dazwischen angeordneten  Messern vorhanden sind.  



  Zur     Herstellung    eines unterbrochenen  Schlitzes von der     perforierten    Linie bis zum  benachbarten Schlitz 17 sind längere Messer  36 vorgesehen. Die fraglichen unterbrochenen  Schlitze reichen bis zu der Stelle des Schlitzes  17; wo die einzelnen Bündel später in Einzel  teile aufgeteilt werden. Diese Schlitze dienen  zur     Markierung    der Trennungsstellen, die  üblicherweise     zwischen    verschiedenen Zeichen,  z. B. verschiedenen Buchstaben A und B, einer  Zeile liegen,     Lund    sie dienen zur Erleichte  rung der     Einführung    der Säge an diesen  Stellen.  



  In     Fig.    5 ist ein Querschnitt durch die       Pinrichtung    gemäss     Fig.    4 dargestellt, und aus  dieser     Figur    ergibt sieh, dass zwischen den  Distanzblöcken 33     Messer    35 oder 36 ange  ordnet     Lind    im Rahmen 34 mittels Klemm  schrauben 37 festgeklemmt sind. Zwischen den  Schrauben 3 7 und dein ersten Distanzblock  sind Klemmstücke 40 vorgesehen. Um die ge  schlitzten Teile der Papierblätter von der  Vorderseite der dargestellten Einrichtung zu  lösen     Lund    ein Anhaften der Papierblätter an.

    derselben zu verhindern, ist die Einrichtung  mit einem Gummituch 38 aus Schwamm  gummi überzogen, welches     normalerweise,     leicht über die     Schneidkanten    der Messer  ragt, das jedoch unter den. Druck der Ein  richtung     zusammengedrückt    wird, so dass die       Schneidkanten    der Messer heraustreten.

   Hier  auf     wird    die     Einrichtung    entfernt, und  die     Ausdehnung    des     Schwammgummituches     trennt das Papierblatt von der dargestellten  Einrichtung.     A1f    diese Weise werden die  Blätter     iil    verschiedene Zeichen tragende Ein  zelteile aufgeteilt, die längs der perforierten  Linie mit dem Blatt     zusammenhängen.    In  folge der     Perforation    können die fraglichen  Einzelteile aber leicht einzeln abgetrennt wer  den.

      Die so geschlitzten Blätter werden nach       dein    Entfernen aus der     Einrichtung        gemä:3          Fig.    4     Lund    5 in     Stapeln    39 vereinigt     und     durch die in     Fig.    6 dargestellten Trennorgane  41. voneinander getrennt..  



  Die Stapel 39 werden dann in eine An  zahl von Blöcken unterteilt, die je eine Zeile  von Zeichen tragen. Die     Unterteilung    erfolgt  durch Abschneiden der Ränder 42 an den En  den der Schlitze 17, welche Ränder bisher  dazu dienten, die Blätter     zusammenzuhalten.     



  Die Ränder 42 können mittels irgendeines  geeigneten     Schneidgerätes    entfernt werden. In       Fig.    7 ist ein Messer 43 dargestellt., unter  welchem die Stapel nacheinander auf einen  Tisch 44 gebracht werden     müssen,    so dass  durch Betätigung des Messers der Rand     -i2     ausserhalb der Enden der Schlitze 17 abge  schnitten werden kann. Der Stapel 33 wird  dadurch in vier längliche Blöcke 45     (Fig.8)     aufgeteilt, von welchen jeder aus einem Stapel  von bedruckten Streifen besteht, die längs  einer Längskante 18     befestigt    und von der  perforierten Linie bis zum gegenüberliegen  den Rand geschlitzt sind.  



  Um die einzelnen Streifen, aus     welcheu     sich der Block zusammensetzt, untereinander  zu verbinden, wird zweckmässig ein Klebstoff,  z. B. ein Leim,     verwendet,    der längs desjeni  gen Längsrandes aufgetragen wird, der näher  bei der perforierten Linie 1.8 liegt. In     Fig.    9  ist angedeutet, wie dieser Klebstoff mit Vor  teil aufgetragen wird. Wie dargestellt,     wird     eine Reihe von Blöcken 45 in einem trog  förmigen Halter untergebracht.

   Die     naeb     oben gekehrten Kanten der Blöcke     werden:     dann gleichzeitig mit einem Klebstoff 47 über  zogen, welcher mit einer Bürste 48 oder     finit     irgendeinem geeigneten     andern    Mittel aufge  tragen     wird.     



  Nachdem der Klebstoff fest geworden ist,  werden die Blöcke unterteilt. Zweckmässiger  weise weist jeder Block nur ein einziges Zei  chen, z. B. nur den Buchstaben A oder nur  den Buchstaben B, auf. Die Unterteilung der  Blöcke an den Stellen, an welchen sich die  vorher gebildeten Schlitze befinden, die durch  die     Messer    36 erzeugt     wurden,        wird    durch      Verwendung eines geeigneten     Messers     licht, das     zweckinässigerweise    als Bandsäge 51  ausgebildet ist, die in an sich bekannter     "eise     angeordnet und angetrieben werden     kaiirr.     Ein Block wird in einer solchen Lage     gegeit     die Säge bewegt,

   so dass diese letztere in den  durch die     Verlängerung    des Messers 35 ge  bildeten Schlitz     zwisclieli    zwei benachbarten       '/.eichen    eintritt.     Durch.    aufeinanderfolgendes  Sägen wird der Block in so viele Teile un  terteilt, als     verschiedene    Zeichen auf einer  Zeile enthalten sind. Diese Abschnitte sind  in     Fig.    17 der Zeichnung     finit    den Hinweis  zeichen 53 bis 57 bezeichnet. In dieser Figur  sind die einzelnen Blockteile in einem Halter  untergebracht, der eine     U-förmige        Führuri-          aufweist,    die beispielsweise aus elastischem.

    Metall besteht und welche die Einzelteile fest  längs des Randes zwischen der perforierten  Linie 18 und der mit Klebstoff     überzogenes.     Kante hält.. Die einzelnen Blockteile werden  getrennt voneinander in leicht- zugänglicher       Weise    gehalten, so dass jederzeit einzelne Zet  tel durch den     Gebrauelier        abgetrennt.    werden  können. Der Halter ist     zweekmässigerweise    in.  einem Gehäuse 59     untergebraelit,    das einen.  Deckel 61 aufweist, der die einzelnen Block  teile während des Transportes und der La  gerung schützt. In dieser Form     werden    die  einzelnen Blockteile an den     Verbrauelier    ab  gegeben.

    



  Bei der     Herstellung    einer     zii        photogra-          phierenden    Zeile von Zeichen reisst der V     er-          braucher    die     verschiedenen,    die Zeichen tra  genden Zettel     von    den Blockteilen im Halter  58 längs der perforierten Linie ab. Diese  Zettel werden in der Reihenfolge ihrer Ent  fernung in einen Halter 62 gebracht, der eine       U-förmige    Vorderseite aufweist, in welche die  Zettel in aufrechter Lage     (Fig.    12) eingefügt.  werden können.

   Die einzelnen Zettel sind ins  Halter     finit.    ihrer Rückseite nach oben ange  ordnet, das heisst mit. derjenigen Seite, die in       Fig.    2 der Zeichnung dargestellt ist. Die Zet  tel, die in     Fig.13    mit. dem Hinweiszeichen  63 versehen sind, werden nun     nebeneinander     in dem Halter 62 angebracht, so dass sie z     u-          sammen    (las zu     photographierende        Wort    bil-    den.

   Während des     Setzens    einer Zeile wer  den die einzelnen Zeichen durch Nieder  drücken der untern     Eriden    der Zettel auf  einander     aus-erielitet.    Diese untern     _Enden     wurden     durch.    die Schlitze 17 in dein     ur-          sprünglieli    zur Verwendung gelangenden  Blatt bestimmt. Der untere Rand des     U-för-          inigen    Halters 62 dient damit als Anschlag  für die einzelnen Zettel.

   Ans diesem Grunde  war es     erforderlich,    die Sehlitze 17 in     einelir.     genau bestimmten Abstand von der Unter  seite der     Zeielien    abzuordnen.  



       Naclidesn.    eine Zeile gesetzt. worden. ist,  werden die einzelnen Zettel auf einem Strei  fen befestigt, indem ein Klebstreifen 63 auf  die obern Flächen der im Halter 62 befind  lichen Zettel aufgebracht wird. Der Streifen  weist nun eine Reihe von einzelnen Zetteln  auf, die gemeinsam aus dein Halter     en.tferni     und umgekehrt werden können, so dass sie       (hem    Betrachter nunmehr ihre     Vorderseite     zukehren. Diese zeigt die Zeichen, die     auf     den     urspi@üngliellen    Zeilen 16 vorhanden wa  ren.

   Wie früher erläutert, sind diese     Zei-          ehen        vorteilhaft.        finit,    schwarzer Farbe     ge-          drttekt.    In der Lage gemäss     Fig.    13 sind die  Zeichen     nunmehr    zum Photographieren bereit.  



  Es ergibt sieh aus dem Vorstehenden, dass  das beidseitige Bedrucken der ursprünglich  zur Verwendung gelangenden Papierblätter,  (las Schlitzen derselben parallel zu den     Zei-          ellen7eilen,    die Herstellung von Blöcken, (hie  in     Eiilzelblöcke    unterteilt werden, und die  Zerlegung derselben in Blöcke, die je nur  ein Zeichen     enthalten,    die Herstellung von  Texten wesentlich vereinfacht. und erleich  tert. Die     Herstellung    kann rascher und ge  nauer vorgenommen werden als beim Setzen  von Hand.

   Die einzelnen Zeichen können mit  einer Maschine in grossen Mengen     hergestellt          und    an die Verbraucher abgegeben werden,  die ohne weiteres einzelne verbrauchte Blöcke  in der     erforderlielien    Schriftart und     ETröl:te          nachbestellen    können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Zusammensetzen einer Textzeile für die photographische Reproduk- tion, dadurch gekennzeichnet, dass Papier blätter mit mehreren Zeilenreihen bedruckt und die Blätter parallel zu diesen Reihen und im Abstand von denselben mit Schlitzen versehen -und in der Mitte zwischen den Zei chen einer jeden Zeile geschlitzt, werden, dass ferner die Blätter gestapelt werden und der Stapel in Blöcke zerteilt wird, welche je eine Zeichenreihe enthalten, und dass die den Block bildenden Streifen zu einem Bündel vereinigt werden, worauf Einzelteile solcher Bündel,
    welche die gewünschten Zeichen ent halten, abgetrennt und in einer geraden Linie angeordnet und miteinander verbunden wer den, zum Zwecke, eine Zeile von aufeinander ausgerichteten Zeichen zum Abphotographie ren zu erhalten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Blätter in Längsrichtung der Zeilen von aiügedruekten Zeichen am innern Ende der in der Mitte zwischen benachbarten Zeichen vorgesehenen Schlitze perforiert werden, um die Trennung der Einzelteile von Bündeln zu erleichtern.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Vor derseite wie die Rückseite der Blätter mit Zeichenreihen bedruckt werden und dass oar- allel zu den Schlitzen verlaufende Schwä- ehmigslinien angebracht werden. 3.
    Verfahren nach PatentanspiLieh, da durch gekennzeichnet, dass das Schlitzen der Papierblätter zwischen benachbarten Zeichen mittels einer Schablone erfolgt, wobei ein mit einer Holzsehiene verbundener Anzeiger verwendet wird, der von einer Zeichenmitte zur nächsten längs der fraglichen Zeile be wegt wird, das Ganze derart, dass die frag liche Schiene nach jeder dieser Bewegungen gegen eine feste Säge gedrückt wird, zum Zwecke, eine Reihe von Distanzblöcken zu erhalten, deren Breite der Entfernung der Mittellinien zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen entspricht,
    wobei die fraglichen Blöcke abwechselnd mit Sehlitzmessern in eine Matrize verbracht werden und dieselbe zur Einwirkung auf das Papierblatt gebracht wird, zum Zwecke, dasselbe zwischen benach barten Zeichen zu schlitzen. Verfahren nach Unteranspruch ?, da durch gekennzeichnet, dass beide Blattseiten gleiche, aufeinander ausgerichtete Zeichen ent halten, wobei die Zeichen auf der einen Seite in bezug auf diejenigen auf der andern Seite auf dem Kopf stehen.
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