CH264371A - Vorrichtung zur Herstellung von Eckverbindungen von Rahmen. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Eckverbindungen von Rahmen.Info
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- E06B3/964—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings using separate connection pieces, e.g. T-connection pieces
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Eckverbindungen von Rahmen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Eckverbin- dungen von Rahmen, insbesondere Fenster rahmen, mittels einer Winkellasche und deren Sicherung an den zu verbindenden Rahmen- teilen durch Einpressungen, welche Vorrich tung dadurch gekennzeichnet ist, dass zum Einpressen dienende Stifte längsverschiebbar in einem waagerechten Winkelstück gelagert sind, welches in Richtung seiner Winkelhal bierenden verschiebbar auf einem Gestell ge führt ist, das ein fest angeordnetes,
waage- rechtes Winkelstück mit mit jener Winkel halbierenden übereinstimmender Winkelhal bierenden aufweist und als Widerlager für die zwischen beide Winkelstücke eingesetzten, mit der Winkellasche versehenen Rahmen teile dient, und dass zweckmässig im ver schiebbaren Winkelstück ein Pressorgan der Einrichtung zum Einpressen der Stifte an geordnet ist, welches vorteilhaft als ein senk recht bewegliches Keilstück mit zwei zum Vorschub der die Einpressungen bewerkstel ligenden Stifte dienenden Keilflächen ausge bildet ist.
Vermöge des Keilstückes und des sen Führung in senkrechter Richtung lässt sich der ganze Antrieb in bezug auf die waagerechte Richtung auf verhältnismässig engem Raum unterbringen, so dass man auch die kleinsten praktisch vorkommenden Fen sterrahmen mit dieser Vorrichtung bearbeiten kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1. zeigt einen Längsschnitt nach der Linie A -B der Fig. 2, welche einen Grund riss teilweise im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1 darstellt.
Fig. 3 ist eine Teilansicht in Richtung des Pfeils E der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie F-G der Fig. 2.
Auf einem rahmenförmigen Gestell a ist das feste, rechtwinklige und waagerechte Winkelstück b derart aufgesetzt und befe stigt, dass die Winkelhalbierende mit der Längsmittellinie, die durch die Schnittebene A-B gegeben ist, zusammenfällt. Das Cre- stell a und Winkelstück b sind durch nicht. dargestellte Füsse oder dergleichen gegen über dem Erdboden abgestützt, beispiels weise durch Fundamentschrauben am Fuss boden befestigt, so dass das Ganze einen sta bilen Tisch darstellt. Auf diesem ist das ver schiebbare waagerechte Winkelstück c gela gert.
Dieses weist die beiden rechtwinklig zueinander liegenden Schenkel c, und c4 auf, deren Winkelhalbierende mit. derjenigen des festen Winkelstückes b, die durch die Schnitt ebene A-B gegeben ist, zusammenfällt.
In der teilweise durch die Schenkel cl und c. be grenzten zentralen Durchbrechung des Win kelstückes c ist. senkrecht beweglich ein Keil stück d gelagert, dessen mit Keilanzug ver sehene Flanken dl und<B><U>d.,</U></B> den Schenkeln cl und c., gegenüberliegen und mit den Stif ten e zusammenarbeiten, welche längsver- schiebbar in den waagerechten Querbohrun gen der Schenkel cl und c2 gelagert sind.
Das Keilstück d ist mit einer im Quer schnitt rechtwinkligen senkrechten Durch brechung versehen, in welche die entspre chend geformte prismatische Schubstange f längsverschiebbar eingesetzt ist.
Diese ist am obern Ende mit dem Kopf f,. und am untern Ende mit seinem im Querschnitt T-förmigen, waagerechten Ansatz f2 versehen, der an der Unterseite zwei waagerechte Führungsbahnen f 3 bildet, die durch die Abrundung f 4 in die senkrechte, ebenfalls als Fühungsbahn f;, ausgebildete Flanke der Schubstange f über gehen, welche Bahn winkelrecht zur Schnitt ebene A -B und symmetrisch zu dieser liegt.
Mit diesen Führungsbahnen f ", <B><I>f</I></B> l, f 5 ar beiten die eventuell mit einer Rolle oder der gleichen versehenen Köpfe g:
, je eines Win- kelhebels n zusammen, der am verschiebbaren -V1Tinkelstück c um eine rechtwinklig zur Schnittebene A -B gelegene Achse c3 schwenkbar gelagert ist und dessen Hebel arm 92 das eine Glied eines Knickhebels bil det, dessen anderes Glied g3- am rückwärtigen Rahmenteil al des Gestells a angelenkt ist.
Das Knickgelenk steht unter dem Einfluss der Zugfeder h, welche ihrerseits an einem senk recht nach unten gerichteten Vorsprung a2 des festen Gestells a angreift und also be strebt ist, den Knickhebel in seine in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Knicklage zu bringen.
Am untern Ende der Schubstange f greift eine Antriebsvorrichtung an, die im vorliegenden Falle gemäss Fig. 1 als hydrau lischer Zylinder i nebst Kolbenstange il vor gesehen ist, jedoch statt dessen z. B. auch durch eine senkrechte Schraubenspindel ge bildet sein kann, die ebenso wie der hydrau lische Zylinder, in nicht dargestellter Weise, am verschiebbaren Winkelstück c befestigt bzw. gelagert ist.
Um die Vorrichtung in Bereitschaftgtel- lung zu bringen, wird der hydraulische Zy linder so gesteuert, dass die Schubstange f in die obere Endlage angehoben wird, was bei spielsweise durch eine im hydraulischen Zy- linder vorgesehene Rückstellfeder erfolgen kann, oder aber auch indem der hydraulische Zylinder doppeltwirkend ausgebildet und ent sprechend gesteuert ist.
Durch das Anheben der Schubstange f gleitet der Kopf g1 des Winkelhebels cg auf der Bahn f, nach unten, gelangt, wie in Fig. 1 dargestellt, in die Um- lenkstelle f, der Bahn und dann in die zuge hörige waagerechte Querbahn f3,
wobei unter dem Einfluss der Zugfeder h das Knickhebel gestänge g2@ g3 in die strichpunktierte Lage gemäss Fig. 1 eingeknickt wird, was zur Folge hat, dass das verschiebbare Winkel- stück c zurückgezogen wird, wobei es auf Führungen in den Längswinkeln a3 des Ge stells a gleitet, welche Führungen nicht nä her angegeben sind.
An dieser Verschiebung nehmen natürlich alle am Winkelstück c be festigten bzw. gelagerten Glieder teil, wieder hydraulische Zylinder i, die Schubstange f und das Keilstück d.
Es entsteht nun in dieser zurückgescho benen Lage ein genügend grosser Zwischen raum zwischen dem verschiebbaren Winkel stück c und dem festen Winkelstück b, um die Rahmenstücke k,, und k, einzulegen, de ren Eckverbindung bewerkstelligt werden soll. Diese Rahmenstücke sind im vorlie genden Falle im Profil Z-förmig gestaltet mit hohlem Steg.
Sie stossen bündig in der Schnittebene<I>A, B</I> zusammen, und es ist zur Bewerkstelligung ihrer Verbindung eine Win- kellasche m in die Steghohlräume einge schoben, welche mit einer Reihe von Bohrun gen ml versehen ist, die den Stiften e gegen überliegen.
Zur Herstellung der Eckverbindung wird nun der hydraulische Zylinder auf der Kol benoberseite beaufschlag-t, so dass somit die Kolbenstange il die Schubstange f nach un ten zieht. Diese gleitet vorerst im Leerlauf gegenüber dem Keilstück d nach unten, also ohne dieses Keilstück, das vor der Bewegung auf dem waagerechten Fortsatz f 2 aufruhte, mitzunehmen.
Hierbei wird durch den ge nannten Fortsatz der Kopf g1 der Winkel hebel g nach unten gedrückt, so dass sieh die Winkelhebel g im Uhrzeigersinn, bezogen auf Fig. 1, um die Achse c3 drehen, so dass also das Knickhebelgestänge g2, g3 in die Streck lage übergeführt wird, was zur Folge hat, dass das Winkelstück c in den Führungs teilen a3 des festen Gestelles vorgeschoben wird,
wobei seine Schenkel ei und c2 den Steg der Rahmenstücke k1 und k,, gegen die entsprechenden Schenkel des festen Winkel stückes b pressen. Der Kopf g1 ist inzwischen über die Abrundung f,, der Bahn<I>f</I> " <I>f ;
</I> auf die senkrechte Bahnflanke f. gelangt, so dass die weitere Verschiebung der Schubstange f kein Schwenken der Winkelhebel g mehr zur Folge hat, diese vielmehr durch die Flan ken f, das Winkelstück c gegen Rückverschie- ben sichern. Das Knickhebelgestänge g2, g3 befindet sich nun in seiner Strecklage. Das Knickgelenk ist zweckmässig so ausgebildet:, dass der Knickhebel g:" g3 nur nach unten, nicht aber nach oben einknicken kann.
Beim weiteren Herunterschieben der Schubstange f kommt nun der Kopf f i am Keilstück d zur Anlage und drückt dieses, das z. B. unter dem Einfluss einer Rückstell- feder stehen kann, entgegen dieser Feder nach unten, wobei die mit Keilanzug verse henen Flanken d1 und d2 auf die Köpfe der Stifte e auftreffen und diese Stifte vorschie ben.
Die vordern Enden der Stifte sind abge rundet und pressen nun die Stegwandung der Rahmenteile k1 und k2 in die Bohrungen m1 der Winkellasche m hinein. Hierbei ist, wie Fig. 2 zeigt, durch eine leichte seitliche Ver setzung der Mittellinien der Bohrungen nü gegenüber den Mittellinien der Stifte e be wirkt, dass bei diesem Einpressen zugleich die Rahmenstücke k1 und k, aufeinander zu be wegt werden, so dass deren Stoss,
welcher in der winkelhalbierenden Ebene d-B liegt, möglichst fugenlos erfolgt.
Damit ist die Eckverbindung hergestellt. Fig. 2 und 4 zeigen die Endstellung der Vorrichtungsteile. Es kann nun der Antrieb in die Ausgangslage zurückverschoben wer den, was durch Aufwärtsbewegen der Kolben stange i geschieht, wobei vorerst das Keil stück d freigegeben wird, so dass es unter dem Einfluss der nicht dargestellten Rück- stellfeder etwas angehoben wird. Hierauf wird die Feststellung des verschiebbaren Winkelstückes c durch Einknicken des Knick hebelgestänges aufgehoben und schliesslich das Winkelstück c selbst zurückgeschoben, worauf die miteinander verbundenen Rah menstücke k1, k, herausgehoben werden können.
Um noch günstigere Platzverhältnisse zu erreichen, kann auch das Knickhebelgestänge g2, g3 sowie der Rahmenteil a1 des festen Ge stelles a vollständig unterhalb der durch die Oberseite der Führungsteile a3 des Gestelles festgelegten Ebene verlegt werden, so dass auch dieser Teil der Vorrichtung als Auflage für ganz kleine Rahmen zum Teil Verwen dung finden kann. Es wird dadurch eine noch weniger Raum in waagerechter Rich tung beanspruchende Anordnung erzielt.
Das Kniekhebelgestänge g2, g3 wird zweckmässig nachstellbar ausgebildet, damit man für verschieden starke Stege der zu ver bindenden Rahmenstücke k1 und k2 eine ge naue Anpassung erreichen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Eckver- bindungen von Rahmen, insbesondere Fen sterrahmen, mittels einer Winkellasche und deren Sicherung an den zu verbindenden Rahmenteilen durch Einpressungen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einpressen die nende Stifte längsverschiebbar in einem waagerechten Winkelstück gelagert sind, welches in Richtung seiner Winkelhalbie renden verschiebbar auf einem Gestell ge führt ist, das ein fest angeordnetes waage rechtes Winkelstück mit mit jener Winkel halbierenden übereinstimmender Winkelhal bierenden aufweist und als Widerlager für die zwischen beide Winkelstücke eingesetzten, mit der Winkellasche versehenen Rahmen teile dient, und dass eine Einrichtung zum Einpressen der Stifte vorhanden ist.UNTERANSPRL CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im. verschiebbaren Winkelstück ein senkrecht bewegbares Keil stück mit zwei zum Vorschub der die Ein- pressungen bewerkstelligenden Stifte die nenden Keilflächen gelagert ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- diurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Ein richtung zum Feststellen des verschiebbaren Winkelstückes in seiner die Rahmenteile fest gegen das feste Winkelstück pressenden Lage versehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Feststelleinrichtung mit der Einrichtung zum Verschieben des Win kelstückes derart gekuppelt ist, dass das Winkelstück nach Erreichen seiner Press-End- lage selbsttätig festgestellt wird.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Bewegen des Keil stückes mit der Einrichtung zum Verschie ben des Winkelstückes derart gekuppelt ist, dass nach Erreichen der Arbeits-Endlage des letzteren selbsttätig der Vorschub des Keil stückes einsetzt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Keilstück durch eine mit begrenztem Freilauf gegenüber dem Keil stück verschiebbare Schubstange angetrieben wird, die während der Freilaufbewegung den Antrieb zum Verschieben des Winkelstückes steuert. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Verschieben des Win kelstückes ein Knickhebelgestänge dient, das mittels eines von der Schubstange gesteuerten Gliedes angetrieben wird. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerung des zuletztgenannten Gliedes derart erfolgt, dass im ersten Teil der Arbeitsbewegung der Schubstange lediglich das Knickhebelgestänge zwecks Vorschiebens des Winkelstückes angetrieben und dieses Ge stänge nach Erreichen einer Endlage festge stellt wird, worauf im weiteren Verlauf der Schubstangenbewegung lediglich der Vor schub des Keilstückes erfolgt. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass sich in der Arbeits-End- lage des Winkelstückes das Knickhebelge- stänge mindestens angenähert in der Streck lage befindet. 9. Vorrichtung nach Pätentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb des Keilstückes ein am verschiebbaren Winkelstück befestigter hy draulischer Zylinder vorhanden ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb des Keilstückes eine am verschiebbaren Winkelstück gelagerte senk rechte Schraubenspindel vorhanden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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