Projektions-Fernsehempfänger. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh. auf einen Projektions-Fernsehempfänger mit einem Objektiv und einem Schirm für Durch sichtsprojektion. Beint Bau solcher Empfän ger stellt sieh die Aufgabe, dass, um den ver hältnismässig kleinen, vom Empfänger gelie ferten Lichtstrom weitestgehend auszunutzen, das (sel)iet, in dein dieser Lichtstrom durch den Scliirrn in den Zuschauerraum geworfen wird, stark beschränkt werden muss.
Wie dies weiter unten erläutert wird, er gab dies die Notwendigkeit, den Schirm des Empfängers verhältnismässig hoch anzuord nen, und zwar auf der mittleren Höhe, auf der man das Zuschauerauge erwarten kann.
Die Erfindung ermöglicht es, den Schirm niedrig anzuordnen, wobei das Bild dennoch aus verhältnismässig hoher Lage gut sichtbar ist. Geniäh der Erfindung ist- das Objekt in optischem Siwie unterhalb der Mitte des Schirmes angeordnet. Unter derb Ausdruck in optischem Sinne ist zu verstehen, dass diejenigen Malinahmen unberücksichtigt blei ben, durch die das Objektiv in geometrischem Sinne auf andere Höhe gelangt, wenn dies in optiseheni Sinne keinen Unterschied macht.
Ein Ausführungsbeispiel des .Erfindungs- gegenstandes ist im folgenden an Hand der heilier;c:ridc"n Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt: Fig.1 und 2 den Verlauf der Lichtstrah len bei zwei bekannten Fernsehempfängern und Fig. 3 und 4 diesen Verlauf bei zwei Aus führungsbeispielen des Empfängers nach der Erfindung.
Beim Empfänger nach Fig. 1 sind der Schirm 1, der Lichtzerstreuungseigensehaften aufweist, und das Objektiv sowohl in geo metrischem als auch in optischem. Sinne auf gleicher Höhe angeordnet.
Zur besseren Erläuterung letzteren Aus druekes wird der Fall angenommen, dass ein Planspiegel 2 vorgesehen ist; das Objektiv ist jetzt an der Stelle 0' angeordnet. In geometri schem Sinne liegt das Objektiv nun unterhalb des Schirmes; in optischem Sinne jedoch hat sich nichts geändert. In optischem Sinne liegt das Objektiv also noch ebenso hoch wie der Schirm.
Ein vorn Objektiv auf den Schirm gewor fener Lichtstrahl wird innerhalb eines Win kels a zerstreut, und der Raum, von dem aus man den Schirm regelmässig ausgeleuchtet sehen wird, ist durch die Lberlappung der Gebiete bedingt, in denen die Randstrahlen zerstreut werden, wie dies in der Figur durch eine Schraffierung dargestellt ist. Obgleich der Winkel a hier verhältnismässig gross, und zwar gleich 501), bemessen ist, ist das in Frage stehende Gebiet doch sehr beschränkt.
Eine Verbesserung ergibt sich hier in be kannter Weise, wenn dem Schirm konvergie rende Eigenschaften erteilt werden, indem zum Beispiel auf dem Schirm nach der Art der Fresnellinsen Rillen mit prismatischem Querschnitt angeordnet sind (Fig. 2). Die Randstrahlen werden nun in höherem Masse nach der Mitte gerichtet, und sogar bei einem kleineren Zerstreuungswinkel ss von 300 wird das Gebiet, von dem aus man das Bild gleich mässig ausgeleuchtet sieht, bedeutend grösser.
Ein Nachteil der beiden bekannten Vor richtungen ist jedoch der, dass der Schirm auf der mittleren Augenhöhe der Zuschauer an geordnet sein muss, es sei denn, dass man sich damit begnügt, dass das Bild erst in grossem Abstand vom Schirm gut sichtbar ist und ein grosser Teil des nützlichen Lichtstromes ver- lorengeht.
Dieser Nachteil wird bei der Anordnung nach Fig. 3 behoben, bei der das Objektiv in optischem Sinne unterhalb der Mitte des Schirmes angeordnet ist. Wie dies aus der Figur deutlich ersichtlich ist, liegt der Ra-um, von dem aus man das Bild gut sehen kann, jetzt höher gegen den Schirm; mit andern Worten, der Schirm kann nunmehr bedeutend niedriger angeordnet werden.
Diese Massnahme ist selbstverständlich auch bei einem Schirm mit konvergierenden Eigenschaften in der in Fig.4 dargestellten Weise verwendbar. Dies ermöglicht es, dass das Bild bereits aus einer Lage verhältnis mässig grosser Augenhöhe ganz nahe dem Empfänger gut sichtbar ist, was besonders beim Scharfstellen des Bildes von Bedeutung ist.
Bei den beiden in den Fig. 3 und 4 dar gestellten Ausführungsbeispielen ist dafür Sorge getragen, dass die untere Begrenzung des Raumes, von dem aus man das Bild regel mässig ausgeleuchtet sehen kann, sich waag recht erstreckt. Infolge dieser Ausführungs form der Erfindung wird die Lichtmenge, die im untern Teil des Zuschauerraiunes verloren geht, auf ein Mindestmass herabgesetzt. Die Begrenzung wird etwas unterhalb Augenhöhe einer sitzenden Person gelegt werden, eine Höhe, die verhältnismässig konstant ist.