CH264546A - Reinigungsgerät. - Google Patents
Reinigungsgerät.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
- A47L13/14—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing combined with squeezing or wringing devices
- A47L13/142—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing combined with squeezing or wringing devices having torsional squeezing or wringing action
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Description
Reinigungsgerät. Die Erfindung bezieht sich auf ein zur Säuberung z. B. von Fussböden und Wänden sowie von Fenstern und Türen dienendes Reinigungsgerät, das mit. einer ein Scheuer tuch haltenden Wringeinrichtung ausgestat tet ist. Bei einem bekannten Gerät dieser Art. wird das Scheuertuch zwischen zwei am Ende eines Stieles vorgesehenen Wringwalzen fest geklemmt und durchgezogen, wobei die eine Walze am Stiel unverschiebbar befestigt und die andere an einer Einspannvorrichtung schwenkbar gelagert ist.
Die Einspannvor- richtung dieses Gerätes zeigt einerseits wegen der sehr langen Drahtbügel, an denen die ausschwenkbare Wringwalze befestigt ist, eine geringe Starrheit, während anderseits durch die Notwendigkeit, beim Auswringen unmit telbar an einem Handgriff des Scheuertuches ziehen zu müssen, grosse Zugkräfte aufzu bringen sind.
Das erfindungsgemässe Reinigungsgerät, bei dem gleichfalls ein Scheuertuch zwischen zwei am Ende eines Stieles angeordneten Klemmorganenfestgeklemmtunddurchgezogen werden kann, beseitigt diese Nachteile in ein facher Weise dadurch, dass sowohl zum Bewe gen des einen als Wringwalze ausgebildeten Klemmorgans als auch zum Verschieben des Scheuertuches je ein von Hand betätigbares Hebelwerk vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des erfindungsgemässen Reinigungsgerä tes veranschaulicht, wobei Fig. 1 das Gerät in Seitenansicht bei entspannter Klemmvorrich tung vor dem Auswringen und Fig. 2 mit. fest geklemmtem Scheuertuch nach dem Auswrin gen darstellt. Fig. 3 ist eine zu Fig. 2 gehörige Vorderansicht.
Bei diesem Gerät. erweist sich die Verwen dung eines Fransentuches gegenüber einem ge wöhnlichen Scheuertuch als besonders vorteil haft. Das Fransentuch 2 ist am untern Ende eines Stieles 1 festklemmbar. Gegenüber be kannten Geräten, bei welchen als Klemmorgane zwei Walzen vorgesehen sind, ist- bei der dar gestellten Ausführungsform die ansonsten am Stielende unverschiebbar angeordnete Walze durch einen nach aussen umgebördelten Rand 3 der am Stielende anliegenden Rückwand eines an einer abgeschrägten Querleiste 15 starr befestigten Scheuertuchführungskastens 5 ersetzt. Falls erwünscht, können aber auch beide Klemmorgane durch Walzen gebildet werden.
Die bewegliche Klemmwalze 4 sitzt drehbar im einen als Gabel ausgebildeten Arm eines zweiarmigen Schwenkhebels 6, der auf den Zapfen 7 am Stiel schwenkbar gelagert und in dessen andern Arm die Zugfeder 8 eines Federstrammers 9 eingehängt ist.
Der mit einem Handgriff 12 versehene Um leghebel 11 trägt einen V-förmig gebogenen, an der Fransentuehfassung befestigten Ver bindungsbügel 10 und einen Arm 13, der über seinen Drehpunkt hinausragt. Der Strammer hebel 9 ist in der angespannten Klemmstellung (Fig. 2) im Schwenkbereich dieses Armes. Da der Hebel 11 jedoch nur in einer Richtung auf den Strammerhebel 9 einwirken soll, ist der Arm 13 federnd, so dass er beim Aufwärts schwenken des Hebels 11 dem Strammerhebel 9 ausweicht, indem er seitlich über ihn hinweg gleitet und hinter dem Strammerhebel 9 zu liegen kommt.
Beim Abwärtsschwenken des Hebels 11 stösst der Fortsatz 13 gegen den Strammer 9 und verschwenkt diesen aus seiner Spannstelhmg. Die gleiche Wirkung könnte auch durch eine klinkenartige Ausbildung des Armes 13 erreicht werden.
Der Bördelrand 3 erleichtert nicht nur das Einführen des Scheuertuches, sondern dient auch zur Befestigung eines U-förmigen Bügels, dessen Schenkel 14 im Schwenkbereich der Walze 4 liegen und auf beiden Seiten ver hindern, dass beim Einziehen des Fransen tuches 2 in den Führungskasten 5 einzelne Fransen sich in den Walzenlagern verfangen.
Um das abgenützte Fransentuch mühelos ge gen ein neues austauschen zu können, ist der Verbindungsbügel 10 in einen Einschnitt des Umleghebels 11 eingehängt und darin durch eine Feder gesichert. Nach Abheben dieser Feder kann der Bügel 10 vom Hebel 11 abge hoben und mit dem Fransentuch aus dem Ge rät herausgenommen werden.
Das Einhängen des Bügels 10 erfolgt in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung der He bel 9 und 11. Vor Benützung des Gerätes wird das Fransentueh durch Hochklappen des Strammerhebels 9 festgeklemmt.. Ist das Fran- sentuch während oder nach Beendigung der Arbeit auszuwringen, so wird es durch Hoch schwenken des Umleghebels 11 am Griff 12 zwischen der Walze 4 und dem Bördelrand- 3 nach oben durchgezogen.
Die Anwendung des Federstrammers 9 ermöglicht eine hohe Klemmspannung und damit auch ein kräftiges Auswringen des Tuches. Der hierbei zu über windende Widerstand beim Einziehen des Tu ches kann infolge des übersetzimgsverhältnis- ses am Hebel 11 mühelos überwunden werden. Wenn sodann das vom Wasser befreite Scheuer tuch wieder aus dem Führungskasten 5 her ausgeschoben werden soll, ist zuvor die Klemm vorrichtung zu entspannen.
Dies besorgt selbst- tätig der Arm 13, der beim Beginn des Ab wärtsschwenkens des Hebels 11 den Strammer hebel 9 über seinen Kippunkt vom Stiel weg drückt, wodurch dann die Entspannung der Feder 8 von selbst eintritt. Bei diesem Vor gange befindet sich die den Hebel 11 betäti gende Hand ausserhalb des Schwenkbereiches des Strammerhebels 9 auf der entgegengesetz ten Seite des Stieles 1, so dass eine Verletzungs gefahr der Hand ausgeschaltet erscheint.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Reinigungsgerät, bei dem ein Scheuertuch zwischen zwei am Ende eines Stieles angeord neten Klemmorganen festgeklemmt und durch gezogen werden kann, dadurch gekennzeich net, dass sowohl zum Bewegen des einen als Wringwalze (4) ausgebildeten Klemmorganes als auch zum Verschieben des Scheuertuches (2) je ein von Hand betätigbares Hebelwerk vorgesehen ist. UNTERANSPRLCHE: 1.Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelwerk für die bewegliche Wringwalze (4) einen am Stiel (1) drehbar gelagerten zweiarmigen Schwenkhebel (6i) aufweist, der im einen Arm die Wringwalze (4) trägt und in dessen an dern Arm die Feder (8) eines Federstram- mers (9) eingehängt ist. 2.Reinigungsgerät. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das ziun Durch ziehen des Scheuertuches (\?) zwischen den Klemmorganen dienende Hebelwerk aus einem Umleghebel (11) und einem an der Scheuer- tuichfassung befestigten, bügelförmigen Ver- bindiuigsorgan (10) besteht, welch letzteres am Umleghebel (11) abnehmbar angelenkt ist. 3.Reinigungsgerät. nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Scheuer tuchbewegung bewirkende Hebelwerk zum selbsttätigen Entspannen der Klemmeinrich tung bei Beginn der Rückbewegung des Scheuertuches (2) in die Arbeitslage auf den Strammerhebel (9) einwirkt. 4. Reinigungsgerät nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen am Umleghebel (11) angeordneten Arm (13), in dessen Schwenkbereich sich der Strammerhebel (9) in der Klemmstellung befindet. 5.Reinigungsgerät nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine derartige federnde Ausbildung und Anordnung des Armes (13), dass dieser bei dem das Einziehen des Scheuer tuches (2) bewirkenden Verschwenken des Umleghebels (11) dem Strammerhebel (9) aus weicht, dagAgen bei gegenläufiger Schwenk bewegung des Umleghebels (11) am Stram- merhebel anstösst und ihn aus der Spannstel lung verschwenkt. 6.Reinigungsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen am Stielende (1) befestigten Führungskasten (5) zur Längs führung des Scheuertuches (2). 7. Reinigungsgerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Stielende eine abgeschrägte Querleiste (15) vorgesehen ist, an welcher die Rückwand des Scheuertuch führungskastens starr befestigt ist. B. Reinigungsgerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch im Bewegungsbereich der Enden der Wringwalze (4) angeordnete Führungsbügel (14), die eine unbehinderte seitliche Einführung des Scheuertuches (2) in den Führungskasten (5) gewährleisten. 9.Reinigungsgerät nach den Unteransprü chen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der als Klemmorgan wirkende untere Rand (3) der am Stielende anliegenden Rückwand des Führungskastens (5) nach aussen umge bördelt. ist, die Unterkante der Querleiste (15) überdeckt und zur Befestigung der Führungs teile (14) dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT264546X | 1947-07-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH264546A true CH264546A (de) | 1949-10-31 |
Family
ID=3670387
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH264546D CH264546A (de) | 1947-07-16 | 1948-06-17 | Reinigungsgerät. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH264546A (de) |
-
1948
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