CH264572A - Beständiges Farbstoffpräparat. - Google Patents

Beständiges Farbstoffpräparat.

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CH264572A
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dye preparation
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dye
phenylaminoanthraquinone
cellulose
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • C09B1/325Dyes with no other substituents than the amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Beständiges     Farbstoffpräparat.       Es ist bekannt, dass man beim Färben von       Celluloseestern,    z. B. von Kunstseide und Zell  wolle aus niedrigen     Fettsäureestern    der     Cellu-          lose,    wie     Cellulosebutyrat,        -propionat    und ins  besondere     -acetat    sowie aus entsprechenden  Mischestern, mit Vorteil in manchen Fällen       Farbstoffmischungen    verwendet.

   Farbstoff  mischungen sind hier unter anderem auch dann  angezeigt, wenn die Mischung der Farbstoffe  nicht zur Erzielung eines speziell gewünsch  ten Farbtones bestimmt ist, sondern wenn die  beiden zu mischenden Farbstoffe     denselben     oder sehr     ähnliche    Farbtöne     liefern,    weil in  vielen Fällen die Mischung einen stärkeren  Farbton     liefert        als    die einzelnen Mischkompo  nenten in reiner Form. Dieser sogenannte  Mischeffekt ist von Fall zu Fall verschieden  stark. Er tritt naturgemäss schon dann auf,  wenn bei der Herstellung eines einheitlichen  Farbstoffes Nebenprodukte entstehen, die im  fertigen Farbstoff bleiben.

   Besonders ausge  prägte Mischeffekte, das heisst solche, bei  denen die resultierende Mischfärbung ganz be  deutend stärker ist als die mit der stärker fär  benden Mischkomponente allein erzielbaren  Färbungen, sind selten. Überdies wird eine er  höhte Reinheit. der Färbung durch Verwen  dung von .Mischungen naturgemäss nicht er  zielt, sondern es ist in manchen Fällen, wie zu  erwarten, mit einer mehr oder weniger aus  geprägten Trübung der Mischfärbung zu  rechnen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein beständiges     Farbstoffpräparat,    das als    färbende Bestandteile in der Hauptsache 1  (ss-     Oxyäthyl)-amino-4-phenylaminoanthrachi-          non    und     1-Methylamino-4-phenylaminoanthra-          chinon    in feinverteiltem,     dispergierbarem    Zu  stande enthält.  



  Es wurde nämlich gefunden, dass mit den  vorliegenden Präparaten überraschend gute  Färbungen auf     Celluloseestern    hergestellt wer  den können.  



  Als zu färbende     Celluloseester    können die  bekannten in der     Einleitung    erwähnten Ester  der     Cellulose    mit     niedrigmolekularen        aliphati-          sehen    Säuren verwendet werden. Den     Cellu-          loseestern    in mancher Hinsicht gleichzustellen  sind die sich     färberisch    ähnlich verhaltenden  Fasern aus manchen     Celluloseäthern    und aus  Superpolyamiden,     Superpolyurethanen    und  Superpolyestern.  



  Die     einzelnenMischkomponenten        1-(ss-Oxy-          äthyl)-amino-4-phenylaminoanthraehinon    und  1-     Methylamino    - 4 -     phenylaminoanthraehinon     sind an sich bekannt und können in verschie  dener Weise hergestellt werden. Es ist zweck  mässig, sie zur Herstellung der vorliegenden  Präparate in reinem bzw. verhältnismässig rei  nem Zustande zu verwenden. Sie können in an  sich bekannter Weise in feinverteilten Zu  stand übergeführt werden, beispielsweise  durch Mahlen mit     Dispergatoren,    wie     Sulfit-          celluloseablauge,    zweckmässig nach vorange  gangenem Umfällen, beispielsweise aus Schwe  felsäure.

   Die Präparate weisen demgemäss vor  teilhaft noch einen Gehalt an     Dispergiermit-          teln    auf.      Das Mischungsverhältnis kann in     ziemlich     weiten Grenzen schwanken; jedoch ist es  zweckmässig, auch von     derjenigen    Kompo  nente, die in geringer Menge vorhanden ist,  nicht weniger als 20%, zweckmässig 25 bis  50     %    der     Farbstoffmenge,    zu verwenden.    <I>Beispiel</I>     1:.     



  4 Teile 1-     (,l    -     Oxyäthyl)        -amino    - 4 -     phenyl-          ainino-anthrachinon        und    4 Teile     1-Methyl-          amino-4-phenylamirioanthrachinon    werden zu  sammen in 50 Teilen Schwefelsäure von 65      Jo     gelöst.

   Diese Lösung wird     auf    eine Mischung  von 160 Teilen Eis, 240 Teilen Wasser und  55 Teilen 25      Jo        igem    Ammoniak ausgetragen,  gut gerührt und     abfiltriert.    Der Filterrück  stand     wird    neutral     gewaschen    und mit etwa  12 Teilen getrockneter     Sulfitcelluloseablauge     und der nötigen Menge Wasser zu einer etwa  <B>10%</B>     Farbstoffgemisch    enthaltenden     Farb-          stoffpaste    vermahlen.  



  Das so erhaltene beständige     Farbstoffprä-          parat        liefert    auf     Acetatkunstseide    blaue Aus  färbungen von grosser Reinheit. Sie erlaubt  die Herstellung     dunkler    blauer Töne,     wie    sie  mit den     einzelnen    Mischkomponenten über  haupt nicht oder     nur    unter     Verwendung    au  sserordentlich viel grösserer     Farbstoffmengen     und nicht in derselben Reinheit erhalten wer  den können.  



  <I>Beispiel 2:</I>       Verwendet    man in Beispiel 1 statt 4 Teilen  6 Teile 1-(ss-Oxyäthyl)-amino-4-phenylamino-         anthrachinon    und statt 4 Teilen 2 Teile 1     Me-          thylamino-4-phenylaminoanthrachinon,    erhält  man     ebenfalls    ein beständiges     Farbstoffpräpa-          rat;    dieses liefert beim Färben ähnliche Resul  tate, die beinahe an die guten Ergebnisse ge  mäss Beispiel 1 herankommen.  



  Ein ähnliches Präparat erhält man bei  Verwendung von 2 Teilen     1-(ss-Oxyäthyl)-,          amino-4-phenylaminoanthrachinon    und 6 Tei  len     1-Methylamino-4-phenylaminoanthrachi-          non.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beständiges Farbstoffpräparat, dadurch gekennzeichnet, dass es als färbenden Bestand teil in der Hauptsache eine Mischung von 1 (ss- Oxyäthyl)-amino-4-phenylaminoanthrachi- non und 1-Methylamino-4-phenylaminoanthra- chinon in feinverteiltem dispergierbarem Zu stande enthält.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Farbstoffpräparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mi schungsverhältnis der Komponenten zwischen 4 :1 und 1 :4 liegt. 2. Farbstoffpräparat gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch die Anwesen heit ungefähr gleicher Mengen der Kompo nenten. . 3. Farbstoffpräparat gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an D ispergiermittel.
CH264572D 1947-11-26 1947-11-26 Beständiges Farbstoffpräparat. CH264572A (de)

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