Getreidemühle.
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Getreideniühle mit Verbindungskanä- len für die Förderung von Gut von Alaschinen einer Behandlungsstufe zu Alasehinen von nachfolgenden Behandlungsstufen.
Die Verbindungskanäle bekannter derartiger Einrichtungen haben die Form von Rinnen oder Sehütteirinnen aus Holz.
Es ist üblich, solche Rinnen so zu entwerfen und zu konstruieren, dass sie sieh ihrem jeweiligen Standort anpassen lassen, und sie werden gewöhnlich an Ort und Stelle aufgebaut. Demzufolge benötigt man zum Bau einer Mühlenanlage eine grosse Zahl von ge übten Schreinern und Handwerkern, und es ergeben sieh beträchtliche Zeitverluste zwisehen der Installation der maschinellen Einrichtung und denl nachherigen Einbau des Fördersystems. Diese Bauweise hat auch den weiteren Nachteil, dass bei der Verwendung von Holz als Konstruktionselement die Rinnen gewöhnlich einen rechteckigen Querschnitt besitzen und sieh die Abnützung auf den Boden und die Seitenwände der Rinnen beschränkt, deren Erneuerung durch geübtes Personal erfolgen muss.
Bei Rinnen mit ge schlossenem Querschnitt bilden die ausserhalb des Stromes des durch sie geförderten Materials liegender Winkel dieser rechteckigen Rinnen Aufenthalts- und Bruträume für Schädlinge und machen eine gründliche Reinigung zu einem schweren Problem.
Ein weiterer Nachteil bei den bekalmten Anordnungen besteht darin, dass in Fällen, wo die Materialien durch einen Boden des Gebäudes hindurchgeführt werden müssen, der Boden als Teil des Kanalsystems verwen- det wird. Üblicherweise wird dabei ein Teilstück des Kanals bis auf den Boden geführt, und das nächstel Teilstück beginnt dann an der Unterseite dieses Bodens, wobei ein Durchlass im Boden die beiden Teilstücke verbindet.
Diese Anordnung kann zu Verunreinigungen der transportierten Produkte Anlass geben und eine wirksame Abdichtung der Verbindungsfugen an diesen Stellen bietet Sehwierigkei- ten. Bei diesen Verbindungskanälen sind auch nachträgliche Änderungen des ursprünglichen Arbeitsganges durch die Mühle hindurch nur möglich, wenn man die bestehenden Holzrinnen entfernt und neue konstruiert, welche den neuen Gegebenheiten angepasst sind, was eine beträchtliche Material-und Arbeitszeit verschwendung bedeutet. Die in Mühlenanla- gen von Etage zu Etage und von Maschine zu Maschine gehenden hölzernen Fallrinnen begünstigen auch stark die Gefahr einer raschen Allsbreitung von Bränden.
Gegenwärtig besteht überdies ein grosser Mangel an gelagertem Weichholz, das sieh zum Bau von Mühlen-Förderrinen. eignet, desgleichen an ausgebildeten Handwerkern, die befähigt sind, solche Förderanlagen zn bauen und zu installieren.
Gemäss vorliegender Erfindung sind für die Verbindungskanäle zylindrisehe Rohre aus einem andern Material als Holz, Verbindungs- muffen, um die Rohre mit bündigen Innen flächen ohne Rippen oder Taschen, auf bzw. in denen sieh Getreide ansammeln kann, zusammenzupassen, und Anschlussmuffen an den Maschinen, um die Rohrenden auf zunehmen, vorgesehen, welche Ansehlussmuffen auch so ausgebildet sind, 1dass sie bündige Innenfläehen mit Iden Rohren haben.
Die beiliegendle Zeiehming betrifft ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt in einem schematischen Aufriss Teile einer Getreideinühle.
Fig. 2, 3, 4 und 5 sind Schnitte durch verschiedene Verbindungsmuffen für die Rohre der Verbindungskanäle.
Fig. 6 und 7 zeigen im Schnitt verschie- dene Ausführungsformen von Durchführun- gen von Leitungen durch einen Boden.
Fig. 8 ist ein Schnitt durch ein Verbindungselement zur Vereinigung zweier Zweigkanäle in einem einzigen Kanal.
Fig. 9 und 10 sind Schnitte durch Verbindungen mit hohlen, gelenkigen Verbindungsmuffen.
Fig. 11 ist eine Ansicht eines rohrförmigen I(analteils mit Sieherheitsklappe.
Fig. 12 bis 15 zeigen eine Verbindung mit einer andern Muffe, wobei
Fig. 12 ein Axialsehnitt durch eine komplette Verbindungsstelle,
Fig. 13 einen Schnitt durch einzelne Teile der Muffe,
Fig. 14 ein Axialsehnitt und
Fig. 15 eine Draufsicht auf einen Klemmring der Muffe zeigen.
Fig. 16 ist ein Axialsehnitt durch eine An ordnung von Verbindungselementen, wenn die Leitung durch einen Boden geführt ist.
Fig. 17 ist ein Axialsehnitt durch eine Winkelverbindung.
Fig. 18 ist ein Axialsehnitt durch eine Verbindung mit verstellbarem Verbindungsele- ment an einer Kanalkrümmung.
Fig. 19 ist ein Axialsehnitt durch ein Lei tnngszwischenstüek, dessen Schnitt senkrecht zur Achse elliptisch, dessen Mündungsöffnim gen aber kreisförmig sind.
Fig. 20 ist ein Axialsehnitt durch eine Verbindung von Rohren mittels zwei Leitungs- zwisehenstücken gemäss Fig. 19.
Fig. 21 ist ein Querschnitt nach der Linie 21-21 leder Fig. 19 oder 20.
Fig. 22 ist ein Axialsehnitt durch eine Verbindung, bei der eine Abzweigung in bezug auf eine Hauptleitung verstellbar ist.
Fig. 23 ist ein Schnitt entsprechend der Linie 23-23 der Fig. 22.
Fig. 24 ist eine Seitenansicht der Verbindung nach Fig. 22 und 23.
Fig. 25 ist eine Ansicht und
Fig. 26 eine Draufsicht auf ein Verbin dungselement mit einem quadratischen und mit einem zylindrischen Anschlussende.
Fig. 27 ist ein Axialsehnitt eines gekrümmten Verbindungselementes mit ineinandergeschobenen Teilen zur Einstellung des Erürm- mungswinkels.
Fig. 28 bis 31 zeigen eine Verbindung mit einer Verbindungsmuffe mit anseharniertem Deckel, wobei
Fig. 28 eine Stirnansieht der Muffe,
Fig. 29 eine Seitenansicht der Verbindung mit offenem Deckel,
Fig. 30 einen Schnitt und
Fig. 31 eine Ansicht bei geschlossenem Deckel zeigen.
Fig. 32 bis 34 zeigen eine Verbindung mit einer Muffe mit einem Sehauloch.
Fig. 32 ist ein Schnitt nach der Linie 3L32 der Fig. 34,
Fig. 33 eine Ansicht und
Fig. 34 ein Schnitt nach der Linie 34-34 der Fig. 32.
Fig. 1 zeigt von einer Getreidemühle auf verschiedenen Stockwerken angeordnete Ma schinen für mehrere Behandlungsstufen. Zur Förderung von z. B. unter dem Einfluss der Schwerkraft strömendem Gut von den Maschi- nen einer Behandlungsstufe zu Maschinen von nachfolgenden Behandlungsstufen sind Rohrteile 12, 13, 14, 15, 16 und 17 vorgesehen, und ein Rohrteil eines andern senkrechten Kanals 18 ist durch das schräge Rohrstück 19 mit dem senkrechten Kanalabschnitt 14 verbunden, und weitere schräge Auslaufstutzen 20 und 21 münden in die Abschnitte 15 und 16.
Unterhalb eines Zwischenbodens befindet sieh ferner ein weiterer, schrägverlaufender Abschnitt 22, der durch die verzweigten Abschnitte 23 und 24 in die Maschinen 25 und 26 auf einem tieferen Boden einmündet.
Die Rohre 12 und 13 können durch eine Verbindungsmuffe der in Fig. 3 und 4 dargestellten Art verbunden sein. Die Verbindun- gen bei 27, 28 und Anschlüsse 29 und 30 können dem in Fig. 9 oder 10 dargestellten Muffentyp entsprechen. Die Zweigansehlüsse 31, 34 und die Verbindungen 32, 33 der Ausläufe 20, 21 an die Hauptleitung können wie in Fig. 8 gezeigt ausgebildet sein.
Gemäss Fig.2 und dem untern Teil der Fig. 4 besteht eine einfache Verbindung in einer zylindrisehen Muffe 35, die beidseitig eine Bohrung aufweist, welche die Enden der Rohrabsehnitte 36 dicht umsehliessen, wobei die Enden der beiden benachbarten Abschnitte durch eine innere ringförmige Schulter 37 voneinander getrennt werden, die ein Teil der Muffe 35 bildet.
Fig. 3 und 4 zeigen eine muffenartige Ar- matur, die am Boden befestigt werden kann.
Sie besitzt einen zvlindrisehen Körper 38 mit einem radialen Flansch 39 an seiner Aussenseite, der auf dem Boden 40 aufliegt, ferner eine Schulter 37 im Innern, auf der die Enden der Rohrabsehnitte 36 aufliegen.
Bei diesen Verbindlmgsmuffen besitzt die
Schulter die gleiche Tiefe, wie die Dicke der Rohrabsehnitte ist, so dass die Leitung eine glatte Innenfläche aufweist und keine Rippen oder Taschen vorhanden sind, auf bzw. in denen sich Getreide ansammeln kann.
Zur Vermeidung des Austrittes von Staub können die so gestalteten Verbindungsstellen mit einem Klebemittel, das thermoplastiseh oder durch Löisungsmittel erweiehbar ist, wenn eine Verstellung oder Demontage erforderlich ist, verkittet sein.
Fig. 5 zeigt eine zylindrische Verbindungsmuffe 41, die bei 42 in Längsrichtung geschlitzt ist, wobei die beiden Teile mittels Flanschen in nicht gezeichneter Weise verbunden sind, und im Innern der Muffe eine ringförmige Nute 42 zur Aufnahme eines elastisehen Ringes 43, beispielsweise aus KauÜ sehnk, vorhanden ist. Dieser Ring besitzt eine Erhöhung 44, die wie die Schulter 37 wirkt und ausgebildet ist. Eine solche Verbindung eignet sieh besonders an Orten, wo eine häufige Deniontierung erforderlich ist.
Fig. 6 zeigt eine Form einer Bodendulreh- führung eines Kanals. Der obere zylindrische Teil 45 kann der Ausgang eines Plansiehters sein und weist einen Flansch 46 auf. Die Aufgabe besteht darin, den Teil 45 mit dem Abschnitt 36 eines Lcitungsrohres kleineren Durchmessers unterhalb des Bodens 40 zu verbinden. Ein rohrförmiges Zwischenstück besitzt einen konischen Teil 47 und an dessen weiterem Ende einen radialen Flansch 48 zur Verbindung mit dem Teil l 45 sowie einen ge- raden, rohtförmigen Fortsatz 49 an seinem engeren Ende.
Die Enden der Rohre 49 und 36 werden durch eine zweiteilige, mit Flan schen zur Verbindung der beiden Teile versehene Bodenverbindungsmuffe 50, die einen innern elastischen Ring 43 mit Schulter 44 aufweist, zusammengehalten.
Fig. 7 illustriert den Fall, wo ein gerader Rohrabschnitt 36 durch einen Boden 40 hindurchgeht und durch eine gesehlitzte Muffe 50 am Boden befestigt ist.
Fig. 8 zeigt ein Verbindungselement 51 mit Abzweigung, dessen durchgehende Öff nung koaxiale zylindrische Bohrungen 52 und 53 am obern bzw. untern Ende aufweist, die gerade Rohrteile wie 36 aufnehmen, und dessen nach oben gerichtete Abzweigung 54 am Ende mit zylindrischer Bohrung 55 versehen ist, die ebenfalls zur Aufnahme eines Endes eines Leitungsrohres bestimmt ist.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform einer als hohles Kugelgelenk ausgebildeten Verbin dungs- bzw. Ansehlussmuffe. Eine innere halbkugelige Schale 56 besitzt ein kurzes, in sie einmündendes Rohrstüek 57. Die äussere Schale besteht aus zwei Teilen, nämlich einem halbkugelförmigen Teil 58 mit dem Flansch 59 an seinem Umfang und dem kurzen zylindrischen Rohransatz 60, sowie einem kugel ringförmigen Teil 61 mit dem Flansch 62, d'er mit dem Flansch 59 verbinden ist, so dass die innere Schale 56 in der äussern gehalten ist und, wie durch die gestrichelten Linien angedeutet, Änderungen des Winkels zwischen den Rohransätzen 57, 60 möglich sind.
Die Verbindimgen sind mittels elastischer Dich tlmgsringe 63 staubdicht abgedichtet.
In gewissen Fällen (besonders wenn auf die Innenseite der Krümmung fallende Körner liegenbleiben könnten) kann die Wandung des intern Teils der Kugelverbindung, wie in Fig. 10 dargestellt, verdickt sein. Hier ist die äussere Schale 58, 59, 60, 61 und 62 gleich wie in Fig. 9, aber die innere Schale 63 weist eine konische Bohrung 64 auf, welche sich verengend zum ausgebohrten Auslass 65 führt, so dass das aus dem Einlass 60 herabfallende Material auf die schräge Innenfläche fällt.
Fig. 11 zeigt einen Rohrabschnitt als Verbindungselement in Form eines Knies 66 mit rechteckiger Reinigungs- und Kontrollöffnung 67 an der obern Fläche des untern Schenkels.
Ein Deckel 68 ist mittels der Scharniere 69 angebracht.
Die zylindrischen Rohre der Leitungen können aus Metall, wie Eisen oder Leicht- metallegierungen, oder Kunststoffen, z. B.
Phenol-Formaldehydharzen, die mit Geweben oder Papier verstärkt sind, bestehen. In Fäl- len, wo der Inhalt einer leitung sichtbar sein soll, kann man sie aus durchsichtigem Mate- rial, wie Methyl-methacrylat-Polymerisat oder Polyäthylen bzw. Polyamin herstellen.
Die Armaturen sind so entworfen, dass die durch den Durchgang des Materials bedingte Abnutzung grösstenteils von den geraden, rohrförmigen Teilen und nicht von den Armaturen selbst aufgenommen wird.
Die Verbindung gerader, rohrförmiger Abschnitte gestattet deren Drehung um ihre Achse, so dass die Abnutzung gleichmässig auf ihrer Innenfläche verteilt werden kann.
Die zylindrische Form der Rohre sowie die Natur der für deren Herstellung vorgeschlagenen Materialien, zusammen mit der Ausbildung der Armaturen, die von innern Hindernissen freie kanalquerschnitte ergeben, ge statten einen freien Fluss des Gutes. Ferner besteht nur geringe Möglichkeit für den Unterschlupf von Schädlingen, aber eine leichte Reinigungsmöglichkeit mit zylindrischen Bürsten, die mit biegsamen Handgriffen versehen sind und durch entsprechend vorgesehene
Schau- und Reinigungslöcher in die Leitun gen eingeführt werden können.
Die Verwendung von feuerbeständigen
Stoffen an Stelle von fIolz für die Verbin dungskanäle sowie staubdichte Konstruktion der Verbindungs- und Anschlussstellen der
Rohre vermindern die Feuergefahr im Müh lenhetrieb wesentlich.
Nach den Fig. 12 bis 15 besteht eine Ver bindungsmuffe für gerade Rohrleitungsteile
36 aus zwei hohlzylindrischen Teilen 138, von denen jeder eine innere Bohrung aufweist, in die ein Rohrstück passend eingeführt und durch Vernieten mittels Nieten 138' befestigt ist. Die Befestigtuig des Rohrstückes im Teil
138 kann auch durch Verkitten oder durch Verketten und Vernieten erfolgen. Jedes Rohr stück 36 wird in seiner Bohrung durch die ringförmige innere Schnlter 137, die gleich tief ist, wie die Rohrwand dick ist und sich am Ende des betreffenden zylindrischen Teils befindet, begrenzt.
Beide zylindrische Teile sind mit einem äussern radialen Flansch 139 versehen. Die
Leitungsverbindung ergibt sich dann durch die Vereinigung der beiden Flansche 139.
Ihre anstossenden Flächen weisen am Umfang gleiche Vertiefungen 140 auf, die zur Auf nahme einer flachen, ringförmigen Fiber- oder
Kautschukdichtung 141 dienen, welche die
Stossfuge abdichten und die beiden zylinfrischen Teile 138 des Verbindungselementes zentral fixieren.
Die zylindrischen Teile 138 sind miteinan der durch einen zweiteiligen Klemmring 142, dessen Innenfläche eine Vertiefung 143 aufweist, welche die benachbarten Flanschen auf nimmt, verbunden. Die beiden je Hälften des
Klemmringes sind durch in die Ösen 145 eingesetzte Schrauben 144 zusammengehalten.
Die Seitenflächen der Vertiefung 143 im
Klemmring 142 und idie Aussenflächen der Flansche 139 haben die gleiche Abschrägung nach innen bzw. aussen, so dass durch das Znsarnmenziehen der beiden Ringhälftcn 142 um die Flansche diese ebenfalls zusammengepresst: werden. Eine derartige Verbindung wird in der Regel verwendet, wenn die beiden benachbarten Leitungsabschnitte unter Zug stehen.
Fig. 16 zeigt eine zweifache Muffenverbin- dung für zwei bis auf die Ober- bzw. bis an die Unterseite eines Bodens 40 reichende Rohrstücke eines durch den Boden hindurchgeführten Kanals. I8ber dem Boden ist ein zylindrischer Körper 38 mit einer innern Schulter 37 wie bereits beschrieben, auf der die Enden des obern Rohrteils 36 und eines Rohrteils aufliegen, der durch den Boden hindurchgeführt ist, und einem Aussenflansch 39, mit dem er am Boden befestigt ist.
Unter dem Boden besteht eine Armatur l46 der zweiten Muffe aus einem zylindrisehen Teil, dessen Innendurehmesser dem Innendurehinesser der Leitung 36 entspricht.
Am einen Ende ist sie mit dem Flansch 149 versehen, der am Umfang eine Vertiefung zur Aufnahme eines Dichtungsringes 141 aufweist. Die andere Seite des Flansches ist abgeschrägt, so dass sie in die Schräge des Hatlteringes 142 passt (vgl. Fig. 12 bis 15).
Die gegenüberliegende Seite des zylindri- sehen Teils weist einen vergrösserten inneren Durchmesser auf, so dass eine Bohrung 150 besteht, in welche das durch den Boden geführte Rohrstück eingeführt ist. Dieser Teil der Armatur endet ebenfalls mit einem äussern Flansch 151, mittels welchem sie am Boden 40 befestigt ist, was durch Schrauben, die durch Löcher im Flansch hindurchgehen, erfolgt. Der Ring 142 umfasst auch den Flansch 139 des anstossenden Muffenteils 138, in dem das Ende des untern Rohrteils 36 sitzt.
Fig. 17 zeigt ein Winkelverbindungselement. Es besteht ans zwei aus einem Stück gebildeten hohlzylindrischen Teilen 135, deren Achsen sich unter dem gewünschten Winkel schneiden. Der innere Durchmesser eines jeden Teils 135 ist der gleiche wie derjenige der beiden durch das Element rerblsndenen, in dem betreffenden Winkel zueinander stehenden Leitungsrohre 36, und jeder Teil weist eine das Ende des betreffenden Rohres aufnehmende Bohrung auf, deren Durchmesser dem Aussendurchmesser der Leitungsrohre entspricht. Fig. 18 zeigt eine andere Art einer WNTinkelverbindung. Das eine Leitungsrohr 36 wird von einem zulindrischen Verbindungs- element 138 mit Flansch 139 umfasst.
Ein ge krümnstes Verbindlmgsstüek 152 besitzt an einem Ende einen Flansch 153, der mit dem Flansch 139 durch den Klemmring 142 verhunden ist, wobei der Dichtungsring 141 wie vorhelr verwendet ist (Fig. 12 bis 15). Das andere Ende des Krümmers weist ebenfalls einen Flansch andi, zur Verbindung mit dem andern Leitungsrohr mittels eines Verbin dungselementes.
Fig. 19 zeigt ein Rohrzwischenstück 154 mit eiliptischem Querschnitt, dessen Enden je einen Flansch 155 bilden.
Die Aussenflächen der Flansche dieser Ar- matur bilden zueinander einen Winkel von 900, und jeder Flansch ist in bezug auf die Achse des Rohres unter 450 angeordnet. Der innere elliptische Querschnitt ist so gewählt, dass sich an den Enden in den Flanschflächen kreisförmige Mündungsöffnungen ergeben, deren Durchmesser gleich ist wie der Innendurchmesser der mit dem Zwischenstück zu verbindenden Rohre. Diese Armatur 154, 155 kann in verschiedener Weise verwendet werden. So kann ein einzelnes Armaturstück, an dem beidseitig mit Elemmringen und Flanschverbindungsstücken (vgl.
Fig. 12 bis 15) Leitungsabschnitte angesehlossen sind, dazu dieneu, um eine rechtwinklige Ablenkung in einer Leitung zu bewirken.
Gemäss Fig. 20 sind zwei Armaturteile 154, 155 durch das eine Flanschenpaar 155 miteinander verbunden, während an die verbleihende Flansche 155 zwei Leitungsrohre 36 angeschlossen sind. Die Verbindung erfolgt durch die mit Flanschen versehenen Verbindungselemente 138 und die Klemmringe 142.
Dies ergibt eine Verbindung, bei der die bei- den Rohre 36 in beliebigem Winkel zueinander einstellbar sind. Durch Lösen des obern oder untern Klemmringes 142 ist eine vollständige Kreisbewegung in der Horizontalebene möglich und durch Lösen des mittleren Ringes 142 ist eine Kreisbewegung der obern oder untern Hälfte der kombinierten Armatur und des angeschlossenen Leitungsteils in der Vertikalebene möglich.
Gemäss den Fig. 22, 23 und 24 ergibt eine einzige Armatur 154, 155 gemäss Fig. 19 und 21, in Verbindung mit einem geraden, mit GEndausbohrlmgen versehenen Verbindungs- element 235, das einen seitlichen, kreisförmigen Kragen 236 mit Flansch 237 aufweist, an den mit dem Klemmring 142 die Armatur 154, 155 angeschlossen ist, eine verstellbare Verbindung einer Anschlussleitung an eine Hauptleitimg.
Fig. 25 und 26 zeigen ein Verbindungselement 70, das an einem Ende eine quadratische Öffnung und einen quadratischen Flansch 71, der sich zur Befestigung an einem ZIühlenelement eignet,. aufweist, während sein anderes Ende mit kreisförmiger Öffnimg und mit einem ninden Flansch 72 versehen ist.
Fig. 27 zeigt ein Verbindimgselement zur verstellbaren Verbindung geradliniger Lei tungsrohrteile. Dieses Element besteht aus zwei gekrümmten, ineinandergesteckten Rohren 73, 74, deren Achsen auf einem Kreisbogen und deren Enden in radialen Ebenen liegen.
Der äussere Durchmesser des Rohres 73 ist derart, dass es in das Rohr 74 eingeschoben undbdarin axial verschoben werden kann.
Das erste, innere Rohr 73 besitzt einen Innendurehmesser, der demjenigen der Leitung entspricht, und hat am Eingangsende einen Flansch 75, mittels dem es durch einen Klemmring mit andern Leitungsverbindlmgs- elementen vereinigt werden kann, die einen gleichen Flansch aufweisen.
Das zweite, äussere Rohr 74 besitzt einen Innendurchmesser, Ider ein wenig grösser ist als der Aussendurchmesser des Innenrohres, imd zwar über eine genügende Länge, damit das Aussenrohr 74 über das Innenrohr geschoben werden kann, bis der Flansch 75 am Einlass des Innenrohres 73 in der Nähe des
Einlasses des Aussenrohres 7,4 steht-. An seinem andern, das heisst Auslassende, weist das Au ssenrohr 74 eine Verlängerung 76 auf, die sich nach dem Ende konisch verengt, so dass der Innendurehmesser dieses Aussenrohrendes auf den gleichen Durchmesser reduziert ist,
der dem Innendurehmesser der Leitungsrohre entspricht. An diesem Ende weist das Aussenrohr ferner einen Aussenflansch 77 auf, der mit einem Klemmring mit andern Verbindungs elementen, die einen gleichen Flansch aufweisen, verbunden werden kann.
An seinem obern oder Einlass ende weist das Aussenrohr einen ringförmigen Teil 78 auf, der eine kreisrunde Öffnung aufweist, in welche der äussere Durchmesser des Innenrohres passt, während sein äusserer Rand sich über die äussere Oberfläche des Aussenrohres erstreckt und einen radialen Flansch bildet.
Zur Vereinfachung des Zusammenbaues ist dieser Teil 78 als separater Teil des Aussenrohres ausgebildet, an welchem er durch Gewindebolzen befestigt ist. Er kann auch aus zwei Hälften bestehen.
Die Längsbewegung des innern gekrümmten Rohres im Aussenrohr von der niedrigsten, ganz eingeschobenen Stellung in die höchste, ganz ausgezogene Lage vergrössert den Bogen der Achse der vereinigten Rohre und erhöht dadurch den gegenseitigen Winkel der Flanschverbinduii- gen, welche die äussern Enden des Verbindungselementes darstellen. Dadurch ist ein Mittel gegeben, um den Verbindungswinkel der geraden angeflauschten Leitungsteile verstellen zu können.
Um eine zufällige Entfernung des Innenrohres aus dem Aussenrohr zu verhindern und die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen, ist am Ausgangsende des Innenrohres ein Flansch vorgesehen, der in das Innenprofil des Au ssenrohres passt. Dieser Flansch kann auch mit einer Umfangsnute versehen sein, in die eine staubdichte Packung eingesetzt werden kann.
Um das Innenrohr 73 in jeder beliebigen Stellung zum Aussenrohr 74 fixieren zu können, ist ein zweiteiliger Klemmring 79 vor gesehen, dessen beide Hälften durch durch Ösen hindurehgehende Schrauben angezogen und zusammengehalten werden, der sich am oberii oder Einlassende des äussern gekrümmten Rohres 74 befindet, wo er durch das Eingreifen des flansehbildenden Teils 78 des Aussenrohres in eine ringförmige Vertiefung in der Innenfläche des Ringes festgehalien wir. Die Beziehung zwischen dem Vorsprung des Flansches und der Tiefe der Nute ist derart, dass sich der Ring von selbst der Bewe gung des Innenrohres im Aussenrohr anpasst,
das heisst selbstzentrierend ist.
Der innere Durchmesser des über den Flansch des Aussenrohres vorstehenden Teils des Ringes 79 ist derart, dass er durch Anziehen der Schrauben, welche die beiden Ringhälften zusammenhalten, das innere Rohr festhält. Der Teil des Ringes, der mit der Aussenfläche des Innenrohres in Verbindung steht, ist mit einer innern Umfangsnute zur Aufnahme einer staubdiehten Packung 80 versehen.
Fig. 27 zeigt das vorbeschriebenen ausziehbare, gekrümmte Rohrvcrbindungselemcnt mit konischen Flanschen für die Verbindung mit Leitungsrohren und bei ausgezogenem Innenrohr. Strichpunktierte Linien zeigen die Stellung im eingeschobenen Zustand an und lassen erkennen, dass die Anordnung in einem Bereich zwischen 60 mld 35 verstellbar ist.
Die Fig. 28 bis 31 zeigen eine Rohrverbin dimgsmuffe mit anseh arnierter liontroll-undl oder Reinigungsklappe.
Das Verhindungsstüek besitzt einen geraden, rohrförmigen Abschnitt 35, dessen Innendurchmesser demjenigen der zu verbindenden Leitungsrohre 36 entspricht und der an beiden Enden a Innenkanten, das heisst die Kanten bei der rechtwinkligen Öffnung der Ringe sind ausgefräst, so dass zwischen den Ringen und der äussern Rohrfläche Rillen 89 entstehen.
Eine Manschette 90 aus transparentem Kunststoff, die sich etwa über zwei Drittel eines Zylinderumfangs erstreckt und deren Innendurehmesser Idem Aussendurchmesser der Enden des Rohrabsehnittes entspricht, umgibt teilweise den zwischen den beiden Ringen liegenden Teil desselben und ist in die Umfangsrille eingesetzt, so dass sie um das Verbindungsstück herum drehbar ist.
Der Teil des Rohrstückes zwischen den Ringen hat einen verkleinerten Aussendurch- messer, so dass zwischen ihm und der Kunststoffmanschette ein Zwischenraum besteht.
Die Ränder der rechtwinkligen Öffnung sind mit Filzdichtungen 91 versehen, die über die Aussenfläche des Rohrstückes vorstehen und mit ender Innenfläche der transparenten Manschette in Berührung sind, so dass bei dessen Drehung seine Innenfläche gereinigt wird.
Die transparente Manschette 90 kann auch in eine Lage gedreht werden, welche die rechteckige Öffnung freigibt und zugänglieh macht.
Zur Erleichterung des Drehens ist sie mit einem Griff 92 versehen.