CH264854A - Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und auf einer Stirnseite eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen Steinträger. - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und auf einer Stirnseite eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen Steinträger.Info
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Description
Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und auf einer Stirnseite eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen Steinträger.
Bisher mussten zum Fertigmachen, Polieren und Bombieren bestimmte gelochte und eingesenkte (creusierte) Uhrensteine auf einer gemeinsamen Trägerscheibe einzeln nacheinander von Hand aufgesetzt werden, was natürlich sehr viel Zeit in Anspruch nahm.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen, ebenen Steinträger, die sich auszeichnet durch einen Schüttelkörper, der eine Vielzahl von oben trichterförmig ausgeweiteten, auf der Bodenfläche je eine Erhöhung aufweisenden Vertiefungen zur Aufnahme je eines Uhrensteines mit der Einsenkung nach unten gekehrt, aufweist und bestimmt ist, nachdem die Steine durch Sehüt teln in die Vertiefungen gelangt sind, mit dem ebenen Steinträger überdeckt und mit diesem zusammen gewendet zu werden, so dass die Uhrensteine, nach Abheben des Sehüttelkörpers vom Steinträger, mit der Einsenkung nach oben gerichtet auf dem letzteren liegen bleiben.
Auf der beigefügten Zeichnung ist ein Teil einer erfindungsgemässen Vorrichtung im Vertikalsehnitt beispielsweise dargestellt.
Es bezeichnet 1 ein schalenförmiger Schüt- telkörper, welcher oberseitig eine Vielzahl, heispielsweise fünfhundert, kreisrunde Vertiefungen 2 aufweist, die gleichmässig auf der obern Seite verteilt sind. In der Mitte der Bodenfläche jeder Vertiefung 2 ist eine kugelkalottenförmige Erhöhung 3 vorhanden, und jede Vertiefung weist oben eine als Einlauftrichter dienende flach konische Ausweitung 4 auf.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird eine die Zahl der Vertiefungen des Sehüttelkörpers übersteigende Anzahl von Uhrensteinen, beispielsweise zweitausend gelochte und auf einer Stirnseite mit Einsenkung versehene Uhrensteine, in die Schüttelschale 1 geschüttet und diese horizontal eine und hergeschüttelt, so dass sich die Uhrensteine auf der ganzen Bo deufläche verteilen. Dabei gleitet in jede Vertiefung ein Uhrenstein. Gleiten die Uhrensteine, mit der Einsenkung nach unten gekehrt, in die Vertiefungen 2, so kommen sie auf dem Grund derselben flach aufzuliegen (siehe Figur links). In diesem Fall ragt die Erhöhung 3 in die Einsenkung des Uhrensteines und bildet für das Flachliegen auf dem Grund der Vertiefung kein Hindernis.
Ein zweiter Stein hat dann in den praktiseh ausgefüllten Vertiefungen nicht Platz, so dass andere Steine über die ausgefüllten Vertie fugen hinweggleiten. Die Erhöhungen 3 bewirken, dass diejenigen Steine, deren Einsenkung oben liegt, eine Schräglage einnehmen, oben also vorstehen, und durch deren Schüt- telbewegungen, unterstützt durch nachschie- bende Steine, aus der Vertiefung herausbewegt werden, so dass nur Steine mit der Einsenkung nach unten in die Einsenkungen hineingleiten und darin Platz finden können.
WNTenn alle Vertiefungen mit einem Stein rich- tig belegt sind, werden die überzähligen Steine aus der Schale entfernt. Dann wird eine Steinträgerscheibe mit einer mit einer thermoplastischen lilebstoffschieht versehenen ebenen Stirnfläche nach unten gekehrt auf die Schale 1 gelegt und das Ganze gewendet, so dass die Steinträgerscheibe unten und die Schüttelschale oben zu liegen kommt.
Dann wird die Schüttelsehale von der Steinträgerscheibe abgehoben. Die Uhrensteine bleiben dann mit der Einsenkung nach oben gekehrt auf der Steinträgerscheibe liegen und können dann für die Fertigbearbeitung in üblicher Weise befestigt werden.
Die beschriebene und dargestellte Vorrichtung bietet den Vorteil der gleichmässigen Verteilung der gelochten und eingesenkten Uhrensteine auf der Steinträgerscheibe in er heblich kürzerer Zeit als bisher. Die für die Fertigbearbeitung wichtige gleichmässige Verteilung der Uhrensteine auf der Steinträgerscheibe ergibt sich automatisch aus der gleichmässigen Verteilung der Vertiefungen 2 in der Schüttelsehale.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und auf einer Stirnseite eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen, ebenen Steinträger, gekennzeichnet durch einen Schüttelkörper, der eine Vielzahl von oben trichterförmig ausgeweiteten, auf der Bodenfläche je eine Erhöhung aufweisensen Vertiefungen zur Aufnahme je eines Uhrensteines mit der Einsenkung nach unten gekehrt, aufweist und bestimmt ist, nachdem die Steine durch Schütteln in die Vertiefungen gelangt sind, mit dem ebenen Steinträger überdeckt und mit diesem zusammen gewendet zu werden, so dass die Uhrensteine, nach Abheben des Schüttelkörpers vom Steinträger, mit der Einsenkung nach oben gerichtet auf dem letzteren liegen bleiben.UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenerhöhungen der Vertiefungen kugelkalottenförmig sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehüttelkörper schalenförmig ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH264854T | 1949-01-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH264854A true CH264854A (de) | 1949-11-15 |
Family
ID=4475466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH264854D CH264854A (de) | 1949-01-05 | 1949-01-05 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufsetzen von vielen gelochten und auf einer Stirnseite eingesenkten Uhrensteinen auf einen gemeinsamen Steinträger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH264854A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924263C (de) * | 1950-04-03 | 1955-02-28 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Verfahren beim UEberfuehren der Werkstuecke von einer Zufuehrungswalze zur Abfuehrwalze bei Walzmaschinen, insbesondere zum Walzen von Gewinden od. dgl., und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens |
-
1949
- 1949-01-05 CH CH264854D patent/CH264854A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924263C (de) * | 1950-04-03 | 1955-02-28 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Verfahren beim UEberfuehren der Werkstuecke von einer Zufuehrungswalze zur Abfuehrwalze bei Walzmaschinen, insbesondere zum Walzen von Gewinden od. dgl., und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens |
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