CH264873A - Schaftmaschine. - Google Patents

Schaftmaschine.

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CH264873A
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CH
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Co Gebr Staeubli
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Staeubli Geb & Co
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    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Program-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0177Devices for levelling the heald frames; Coupling and uncoupling the drive for the heald frames; Devices for holding the shed open

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Schaftmaschine.    Die vorliegende Erfindung betrifft. eine  Schaftmaschine mit einer endlosen Muster  karte aus     Verdolpapier    oder ähnlich dün  nem Material und einer     Ablesevorrichtung     zur Steuerung der     Platinenhaken.     



  Es sind     Schaftmasehinen    der genannten  Art bekannt, die sowohl bei ihrem Vorwärts  gang als auch beim Rückwärtsgang ein Ein  weben bzw. Öffnen der Fächer und Frei  legen der     Schüsse    in richtiger Reihenfolge  ergeben. Dies wird dadurch erreicht, dass  gleichzeitig immer je zwei für dasselbe Hub  messer aufeinanderfolgende Schüsse von der  Musterkarte abgelesen und die     Platinenhaken     derart für das Hubmesser in Bereitschaft       gestellt    und gehalten werden,

   dass während  des toten Weges des     Messers    beim Vorwärts  drehen der Maschine der kommende und  beim     R.üekwärtsdrehen    der vorangegangene  Schuss für die Stellung der     Platinenhaken    in  bezug auf das Messer massgebend ist. Es  sind zu     diesem    Zwecke zwei Reihen von Ab  lese- bzw.     Suchnadeln    vorhanden, von denen  die eine beim Vorwärtsgang und die andere  beim Rückwärtsgang für die Stellung der       Platinenhaken    bzw. des Schaftes massgebend  ist.  



  Solche     Schaftmasehinen    haben den Nach  teil, dass jeweils auch diejenigen     Platinen-          haken    in und ausser den Messerweg gebracht  werden, deren zugeordnetes     Hubmesser    sich  in der ausgezogenen Stellung befindet, weil  die gleiche Stossschiene, welche für den  Rückwärtsgang der Maschine die Platinen-    haken zu steuern hat, auch jene Stossnadeln  betätigt, welche die     Platinenhaken,    die     dein     andern, den toten Weg beschreibenden Hub  messer für den     Vorwärtsgang    zugeordnet  sind, steuern.

   Dadurch entsteht ein unruhi  ger Gang der Maschine,     -welcher    die Befrie  digung des heutigen Bedürfnisses nach höhe  ren Tourenzahlen solcher Maschinen ver  hindert.  



  Diesem Nachteil soll durch die vorlie  gende Erfindung abgeholfen werden. Die       erfindungsgemässe    Schaftmaschine weist Mit  tel auf, die bewirken, dass jeweils beim Rück  wärtsgang des Webstuhls von den gemäss  Musterkarte beim vorangegangenen Hub der  Messer zum Anhängen an diesen gesteuerten       Platinenhaken    und beim Vorwärtsgang des       Webstuhls    von den gemäss Musterkarte beim  kommenden Hub der Messer zum Anhängen  an diesen zu steuernden     Platinenhaken    nur  diejenigen von der     Ablesevorrichtung    aus  betätigt     werden,    deren zugeordnetes Hub  messer gerade den toten Weg beschreibt,

    also die dem ausgezogenen     Hubmesser    zuge  ordneten     Platinenhaken    von der     Ablesev        or-          riehtung    nicht, beeinflusst werden.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          des    schematisch     dargestellt,    wobei sieh die  Darstellung auf die zum Verständnis der Er  findung notwendigen Teile der     Schaftma-          sehine    beschränkt.  



       Fig.    1. zeigt den Zusammenhang der Mu  sterkarte, der     Ablesenadeln,    Stossnadeln,      Stossschienen, Steigschienen     und    Hubmesser  bei einer     Doppelhub-Schaftmaschine,    wobei  die     Ablesenadeln    in Löcher der     Musterkarte     eingefallen sind.  



       Fig.    2     zeigt    die gleichen Teile bei in Lö  cher der Musterkarte nicht eingefallenen     Ab-          lesenadeln.     



       Fig.        2a    zeigt eine Einzelheit.  



       Fig.    -3 zeigt die gleichen Teile wie     Fig.    1,  jedoch mit     einerPlatinennadel    in unwirksamer       Stellung,    in der alle     Ablesenadeln    eingefal  len     sind.     



       Fig.    4 zeigt den Antrieb der Stoss  schienen.  



       Fig.    5 zeigt den Antrieb der Steig  schienen.  



       Fig.    6 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    5.       Fig.    7 zeigt     den.    Antrieb einer Steuer  welle sowie die     Endstellungen    der Hubmesser  von der     Maschinenhauptwelle    aus.  



  Auf der Zylinderwelle 1 sind Scheiben la  angeordnet, über welche eine Papierkarte 2  geführt und schrittweise     weiterschaltbar        ist.     Das Muster auf der     Papierkarte    wird pro  Schaft durch zwei Paare von     Ablesenadeln,     auch     Suchnadeln    genannt, nach jeder Schal  tung abgelesen; das     Suchnadelpaar    5, 5'     liest          jeweils    die zwei aufeinanderfolgenden unge  raden Schüsse und das Nadelpaar 6, 6' je  weils die zwei     aufeinanderfolgenden    geraden  Schüsse ab.

   Die     Suchnadeln    5, 6 und 5', 6'  hängen lose an zugeordneten Stossnadeln 18,  18', 19, 19', sind     in        Führungsrechen'    27, 28  senkrecht     geführt        und    bestimmen die Höhen  lage der     Stossnadeln    in bezug auf zwei Stoss  schienen 7     und    8     (Fig.    4).

   Die Suchnadeln  5, 6 hängen lose     an.    den Stossnadeln (18, 18'),  die mit der Stossschiene 7 zusammenarbeiten,       während    die     Suchnadeln    5' und 6' an den  mit der     Stössschiene    8 zusammenarbeitenden       Stossnadeln    19     und    19' hängen.  



  Die     Stossnadeln    18, 18', 19, 19' sind an  dem der Aufhängestelle abgekehrten Ende in  einer ortsfest angeordneten Schiene 17 ge  führt. Am     andern    Ende befinden sich unter  den Stossnadeln 18, 18', 19, 19' zwei sich über  die ganze Maschinenbreite erstreckende  Drähte 25, 26, die eine periodische Auf- und         Abbew        egung    ausführen     und    hierbei die       Suchnadeln    5, 5'     und    6, 6' von der Muster  karte 2 abheben, bevor diese jeweils weiter  geschaltet wird.  



  Zwischen der Führungsschiene 17     und    der       Aufhängungsstelle    der Suchnadeln 5, 5' und  6, 6' umfassen die     Stossnadeln    18, 18', 19, 19'       mit    je einer Windung     18b,        19b    lose zugeord  nete     Platinennadeln    16, 15, die im Maschi  nengestell     senkrecht.    geführt sind.  



  Mit ihrem obern Ende stützen die     Pla-          tinennadeln    15, 16 die je einem Schaft zu  geordneten Zughaken 32, 32' der Schaft  maschine     (Fig.    7). In     Fig.    1 ist nur der  von der     Platinennadel    15 gestützte Zug  haken     (Platinenhaken)    32 gezeigt, der mit  einem zugeordneten Hubmesser 33 zusammen  arbeitet. Das Hubmesser 33     wird    mittels  einer Kurvenscheibe unter Vermittlung einer  Rolle und eines Schwinghebels     in    an und  für sich bekannter     Weise    angetrieben (nicht  gezeichnet).

   Mit ihrem untern Ende ragen  die     Platinennadeln    15, 16 in den Bereich von  Steigschienen 9, 10, die durch Nocken  scheiben 13, 14 je     eine    Auf- und     Abbewegung     erhalten     (Fig.    5     und        ss).     



  Die Steigschienen 9, 10 sitzen an Trag  hebeln 11, 12, welche Rollen 29, 30 tragen,  die sich auf den     Nockenscheiben    13, 14 ab  rollen. Diese Scheiben 13, 14 sind auf der  Welle 3 angeordnet, die ihren Antrieb     vors     der Hauptwelle 31 der Maschine über das  Getriebe 34, 35     und    36     (Fig.    7) erhält. In       Fig.    6 sind nur die     Bewegungsübertragungs-          organe    13, 14, 29 und 30 auf der einen Seite  der Maschine gezeigt. Gleiche Übertragungs  organe sind natürlich auch auf der andern  Seite der     Maschine    angeordnet.  



  Die     Steigschienen    9, 10 besitzen     Stirnan-          schlagflächen    9a,     10a    für die untern Enden  der     Platinennadeln,    die so geführt. sind, dass  sie in     senkrechter    Lage über den     Ansätzen        9cc     bzw.     10a    liegen, und Schenkel 9b, 10b, ge  gen die sieh in ihrer wirksamen Stellung die       Nadeln    15, 16 in der in     Fig.    1, 2 und 5 dar  gestellten Weise     zier        Sicherung    seitlich fe  dernd anlegen, wie dies weiter unten erläu  tert ist.

   Bei der Aufwärtsbewegung     det              Steigschienen    9, 10 werden diejenigen der       Platinennadeln    15, 16, für welche in der Mu  sterkarte kein Loch vorhanden ist, nach oben  gestossen,     wodurch    die zugehörigen Zug  haken 32, 32' von den Hubmessern 33, 33'  abgehoben werden. Die     Platinennadeln    müs  sen aber auch - wie weiter unten näher  erläutert - ausser Bereich der Steigschienen  gesteuert werden können, wie dies in     Fig.    3  gezeigt ist.

   Zu diesem Zwecke bestehen sie  aus zwei Teilen, deren Stossenden 15a,     16a     bzw. 15b, 16b gemäss der in     Fig.    2a gezeig  ten Ausführung etwas abgedreht und durch  eine auf beide Enden aufgesteckte Schrau  benfeder 15c, 16c miteinander verbunden  sind. Auf diese Weise können die untern  Teile der     Platinennadeln    15, 16 aus ihrer  Normallage (senkrechte Lage), in der sie  infolge der Anordnung der Federn<B>15e,</B> 16c  gegen die Schenkel 9b, 10b der Steigschie  nen 9, 10 angedrückt werden, aus dem Be  reich derselben bewegt werden     (Fig.    3), in  welcher Stellung sie die zugehörigen Zug  haken 32, 32' nicht aus dem Bereich der  Hubmesser 33, 33' heben.  



  Nachstehend sei nun die Bauart verschie  dener Teile der Schaftmaschine näher be  schrieben.  



  Die Stossschienen 7 und 8 führen nicht  nur die übliche Steuerbewegung für die  Längsverschiebung (Stossrichtung) der Stoss  nadeln aus, sondern auch eine Bewegung in  der Querrichtung dazu.  



  Für die normale     Steuerbewegung    in der       Stossrichtung    weisen die Stossschienen 7 und  8 im Querschnitt eine winkelförmige Gestalt  mit dem Vertikalschenkel     7a        bzw.        8a    auf       (Fig.    1, 2, 3, 5), der mit Unterbrechungen 7b,  8b versehen ist     (Fig.        -1).    Die mit den Stoss  schienen 7, 8 zusammenarbeitenden Stossna  deln 18, 18', 1.9, 19' besitzen     Abkröpfungen     18a,     19a        bzw.    18'a,     1.9'a    von der Höhe der  Schenkel 7a, 8a.

   der Stossschienen 7, 8, de  nen sie als Anschläge für die Verschiebung  der Stossnadeln in     Längsrichtung    dienen.  



  Die     Ausnehmungen    7b, 8b der Vertikal  schenkel 7a,     8a    sind in     Abständen    angeord-         net,    die doppelt so gross sind wie die Ab  stände zweier benachbarter Stossnadeln. 18  und 18' bzw. 19 und 19'. Die Stossnadeln 18  und 19 betätigen die     Platinennadeln    16 für  die     Platinenhaken    32' des obern Messers 33'  und die Stossnadeln 18' und 19' betätigen die       Platinennadeln    15 für die     Platinenhaken    32  des untern Messers 33.

   Die Stossschiene 7       bztv.    8 betätigt jeweils die zugeordneten, in  Wirkungsstellung befindlichen Stossnadeln  während des toten Weges des zugehörigen       Hubmessers.    Der tote     Gan;-    jedes Hubmessers  beginnt dann, wenn die eingehängten     Plati-          nenhaken    32 bzw. 32' bei der Rückwärts  bewegung des Messers diesem nietet mehr fol  gen, und er endigt dann, wenn beim Aus  ziehen des     Messers    dieses an den Haken der  zugehörigen     Platinenhaken    32     bzw.    32' an  greift.

   In     Fig.    7 ist das Messer 33     ausgezogen,     während das Messer 33'     zurückgezogen    ist.  Der tote Weg jedes     Messers    ist mit. T ange  deutet. Sofern die     Sachnadeln    5 und 6 in  einem Loch der     Musterkarte    eingefallen sind,  liegen die Stossnadeln 18 und 18' mit. ihren       Abkröpfungen        18a    und     7.8'R.    im Bereiche der  Stossschiene 7.

   Im     Zeitpunkt,    in dem bei  spielsweise das untere     Messer    33 seinen toten  Weg durchläuft und das obere Messer 33' so  mit sich in der ausgezogenen Stellung be  findet, dürfen nur die Stossnadeln 18' durch  die Stossschiene 7     betätigt    werden.

   Dies wird  nun dadurch erreicht, dass die Stossnadeln 18  in diesem Zeitpunkt bei der     üblichen    Stoss  bewegung der Stossschiene 7 in deren     Aus-          nehmungen    7b eintreten und somit nicht  betätigt werden, während die Stossnadeln<B>18'</B>  sich vor den Ansätzen     7a    befinden und be  tätigt werden, Während des nächsten     1Hes-          serhubes        werden    nun die Stossschienen quer  verschoben, so dass im Zeitpunkt, in.

   dem das  obere Messer 33' den toten Weg     durcbläuft     (Stellung nach     Fig.    7), die Stossnadeln 18  betätigt werden, während die Stossnadeln 18'  in die     Ausnehmungen    7b eintreten.  



  Die beiden rechtwinklig zueinander aus  geführten Bewegungen der Stossschienen 7,  8 erfolgen von der gleichen Welle 3     aus    wie  der Antrieb der Steigschienen 9, 10,      Die Stossschienen 7, 8 sind auf jeder  Seite der     Maschine    je an Hebeln 23, 24 be  festigt, die     auf    einer Achse 4     schwenkbar          1-uud    verschiebbar gelagert sind.

   Die freien  Enden der Hebel 23, 24 tragen je eine Rolle  22,     mit    der sie sich federnd gegen je eine       Nockenscheibe    20     bzw.    21 anlegen, durch de  ren Nocken     eine        Schwenkbewegung    der He  bel 23, 24 um die Achse 4 und damit die nor  male     Stossbewegung    der Stossschienen 7, 8       zur        Mitnahme    von Stossnadeln 18, 18', 19,  19' erzeugt wird.

   Die Hebel 23, 24 tragen  ferner noch je eine     Rolle-22a,    die sich gegen       Kurvenflächen    an den Stirnseiten der     Nok-          kenscheiben    20, 21 anlegen     (Fig.    4), so dass  beim Umlauf der Scheiben 20, 21 die Hebel  23, 24 auf der Achse 4 verschoben werden,  was die Querbewegung der Stossschienen 7, 8       zu    ihrer normalen Stossbewegung ergibt.

   In       Fig.    4 ist nur der Antrieb der Stossschienen  auf der     einen    Seite der Maschine gezeigt;  gleiche Antriebsorgane     befinden    sich natür  lich auch auf der andern Seite, so dass die  Stossschienen     eine        entsprechend    gute     Führung     erhalten.  



  Die     Wirkungsweise    der oben     in    ihrem Auf  bau     beschriebenen    Teile     ist    nun wie     folgt:          Angenommen,    die Teile befinden sich in  der Stellung nach     Fig.    2.

   Die     Drähte    25, 26  haben sich nach dem Heben der Stossnadeln  18, 18', 19, 19' und der darauffolgenden  Schaltung der Musterkarte 2     wieder    gesenkt,  wobei die     Suchnadeln    5, 5' und 6, 6'     ange-          nommenerweise    kein Loch in der Karte 2 fin  den und auf dieser aufliegen, so dass die Stoss  nadeln     ausser    dem Bereich der Stossschienen 7,  8 hochgehalten werden. Die Stossschienen kön  nen also die Nadeln 18, 19 und 18', 19' nicht  mitnehmen; demzufolge können diese auch  nicht die     Platinennadeln    15, 16 aus dem Be  reich der Steigschienen stossen.

   Die     Platinen-          zughaken    32, 32' werden also angehoben, wo  durch sie von ihren     Hubmessern    33, 33' abge  hoben und damit die Schäfte nicht betätigt  werden.  



  Fallen nun z. B. nach     einer    Weiterschal  tung der Karte 2     die        Suchnadeln    5, 5' oder 6,    6' in Löcher der Karte 2 (in     Fig.    1     und    3 sind  alle     Suchnadeln    5, 5' und 6, 6' in Kartenlöcher  eingefallen), so fallen die entsprechenden  Stossnadeln 18, 18', 19, 19' nach unten in die  Bahn der Stossschienen 7, 8 ein     (Fig.    1) und  werden bei der     Vorbewegung    der Schienen 7,  8 über die Ansätze     7a,        8a    und die     Abkröpfun-          gen    18a,

       19a    mitgenommen, sofern das zuge  hörige Hubmesser gerade den toten     Weg    be  schreibt. Die mitgenommenen Stossnadeln  drücken die     untern    Teile der     zugeordneten          Platinennadeln    15, 16     seitlich    aus der Bahn  der Steigschienen 9, 10     (Fig.    3, Nadel 16);       diese        Platinennadeln    bleiben in ihrer untern  Stellung     und    die Zughaken 32, 32' werden so  mit von den Hubmessern 33, 33' mitge  nommen.  



  Infolge der     Ausnehmungen    7b, Sb in den  Stossschienen 7, 8     und    deren     Querbewegung     werden immer nur diejenigen     Stossnadeln    18,  18', 19, 19' erfasst, welche dem gerade den to  ten Weg     beschreibenden        Hubmesser    33     bzw.     33' zugeordnet sind.

   Dies ergibt sich dadurch,  dass die Stossschiene 7 während des Vorwärts  ganges der Maschine im Zeitintervall     zwischen     zwei toten Wegen der Hubmesser 33, 33' so  weit     in    der     Querrichtung    zur normalen Stoss  richtung verschoben wird, dass jeweils an  schliessend nur     diejenigen    der durch die Ab  lesenadeln 5, 6, in     Wirkungslage    gebrachten  Stossnadeln 18 bzw. 18' von der Stossschiene 7  erfasst und verschoben werden, welche auf die  dem gerade den toten Weg beschreibenden  Hubmesser zugeordneten Zughaken 32 bzw.

    32' wirken, während die andern der     erwähnten     Stossnadeln 18 bzw. 18' in die     Ausnehmungen     7b der Stossschiene 7 eintreten und dadurch  nicht mitgenommen werden. Die     zweite    Stoss  schiene, 8, betätigt während des Rückwärts  ganges der Maschine jeweils während des toten  Weges der Hubmesser 33, 33' analog dieje  nigen     Stossnadeln    19 bzw.

   19', welche durch  die     Ablesung    der     vorangegangenen    Schüsse  zum Anhängen der zugeordneten     Platinen-          haken,an        das        betreffende    Messer bereitgehal  ten     sind,    wobei diese Stossschiene ebenfalls  zwischen zwei toten     Wegen    der Hubmesser 33,  33' quer verschoben     wird.         Auf diese Weise werden immer nur dieje  nigen Zughaken 32, 32' betätigt, deren Hub  messer gerade den toten Weg beschreiben,  während diejenigen Haken 32, 32', deren zuge  höriges Hubmesser ausgezogen ist, unbeein  flusst bleiben.

   Hierdurch wird ein Optimum an       ruhigem    Gang und damit die Möglichkeit ge  schaffen, die Tourenzahl der Maschine ent  sprechend hoch     ztt    halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaftmaschine mit einer endlosen Muster karte aus Verdolpapier oder ähnlich dünnem Material und einer Ablesevorrichtung zur Steuerung der Platinenhaken, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bewirken,
    dass jeweils beim Rückwärtsgang des Webstuhls von den gemäss Musterkarte beim vorangegangenen Hub der Messer zum Anhängen an diesen gesteuerten Platinen- haken und beim Vorwärtsgang des Webstuhls von den gemäss Musterkarte beim kommenden Hub der Messer zum Anhängen an diesen zu steuernden Platinenhaken nur diejenigen von der Ablesevorrichtung aus betätigt werden, deren zugeordnetes Hubmesser gerade den to ten Weg beschreibt,
    also die dem ausgezogenen Hubmesser zugeordneten Platinenhaken von der Ablesevorriehtung nicht beeinflusstwerden. UNTERANSPRüCHE: 1. Schaftmaschine nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stossschiene (7) während des Vorwärtsganges der Ma sehine jeweils auf diejenigen der zur Hebung der Schäfte ausgewählten Stossnadeln wirkt, deren zugeordnetes Hubmesser gerade den to ten Weg beschreibt. 2.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Stossschiene (7) so ausgebildet ist und sich im Zeitintervall zwischen zwei toten Wegen der Hubmesser quer zur Stossrichtung so weit bewegt, dass jeweils anschliessend nur diejenigen der ausgewählten Stossnadeln von der Stossschiene betätigt werden, welche auf die dem gerade den toten Weg beschreibenden Hubmesser zugeordneten Platinenhaken wir- ken, während die andern der erwähnten Stoss nadeln nicht bewegt werden. 3.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zweite Stossschiene<B>(8)</B> während des Rückwärtsganges der Maschine jeweils auf diejenigen der durch die Ablesung der vorangegangenen Schüsse bereitgehaltenen Stossnadeln wirkt, deren zugeordnetes Hub messer gerade den toten Weg beschreibt, wo bei die zweite Stossschiene gleich ausgebildet ist und ebenfalls im Zeitintervall zwischen zwei toten Wegen der Hubmesser quer zur Stossrichtung bewegt wird wie die erste Stoss schiene. 4.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stossnadeln Anschläge für die Stossschienen aufweisen, die ihrerseits über ihre Länge Ausnehmungen in Abständen be sitzen, die zu den Anständen zweier benach barter Stossnadeln in einem bestimmten Ver hältnis stehen, und da.ss die Stossschienen je weils im Zeitintervall zwischen zwei toten We gen der Hubmesser in ihrer Längsrichtung so weit verschoben werden, dass jeweils an schliessend nur diejenigen Stossnadeln von der betreffenden Stossschiene erfasst werden,
    wel che auf die dem gerade den toten Weg be schreibenden Hubmesser zugeordneten Plati- nenhaken wirken, während die andern Stoss nadeln in die Ausnehmungen der betreffenden Stossschiene eintreten und somit von dieser nicht. mitgenommen werden.
    5. Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteraaispi-üchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stossnadeln im Bereich der zugehörigen Stossschiene eine Abkröpfung aufweisen, die als Anschlag für die Stoss schiene dient., die ihrerseits einen in der Höhe der Abkröpfung der Stossnadeln entspre chenden Ansatz besitzt der den Mitnehmer- teil für die Stossnadeln bildet und mit den Ausnehmungen versehen ist. 6.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stossschienen gemeinsame Antriebsorgane für die der Betätigung der Stossnadeln dienende Bewegung und für die quer zur Stossrichtung erfolgende Verschiebe bewegung besitzen. 7.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass als gemeinsame Antriebsorgane für die beiden rechtwinklig zueinander erfol genden Bewegungen der Stossschienen Steuer scheiben (20, 21) mit mindestens einem am Umfang vorgesehenen Nocken und mindestens einer seitlichen Kurvenfläche vorgesehen sind, die je mit einem Hebel zusammenarbeiten,
    welche Hebel auf einer Achse schwenkbar und verschiebbar angeordnet sind und je an einer der Stossschienen befestigt sind. B. Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auf- und Abbewegung der mit Platinennadeln zusammenarbeitenden Steigschienen durch mindestens eine Nocken scheibe gesteuert wird, die auf der gleichen Achse sitzt wie die Steuerscheiben für die Stossschienen. 9.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platinennadeln an ihrem obern Teil in senkrechter Richtung geführt sind, während der untere Teil, an dem die Stossnadeln angreifen, mit dem obern Teil ge lenkig verbunden ist, so dass der untere Teil eine seitliche Ausweichbewegung gegenüber den Steigschienen ausführen kann. 10.
    Schaftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Teile der Platinen- nadeln je durch eine über die Stossstelle der Teile aufgesteckte Schraubenfeder mitein ander verbunden sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3186439A (en) * 1961-08-26 1965-06-01 Ver Towfabrieken Nv Jacquard looms
US3381719A (en) * 1965-06-01 1968-05-07 Staubli Geb & Co Double lift dobbies

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