CH264925A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohrkörpern durch Wickeln von blattförmigem Material. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohrkörpern durch Wickeln von blattförmigem Material.

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CH264925A
CH264925A CH264925DA CH264925A CH 264925 A CH264925 A CH 264925A CH 264925D A CH264925D A CH 264925DA CH 264925 A CH264925 A CH 264925A
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mandrel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C1/00Making tubes or pipes by feeding at right angles to the winding mandrel centre line

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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung     zur    Herstellung von Rohrkörpern durch Wickeln  von     blattförmigem    Material.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren und eine Vorrichtung zum  Herstellen von Rohrkörpern durch Wickeln  von blattförmigem Material, das mindestens  teilweise durch Wärmebehandlung v     erklebbar          ist,    wobei     das    Material zur Bildung des Rohr  körpers um einen Wälzdorn gewickelt wird.  



  Mit der Erfindung wird bezweckt, dass  solche Rohrkörper rasch und billig gebildet  und verklebt werden können.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist.     da-.          durch        gekennzeichnet,    dass der     Wälzdorn    mit  dem aufgewickelten Material zwischen wenig  stens zwei an seiner Peripherie im Abstand  voneinander befindlichen Flächen gerollt und  der Wärme ausgesetzt wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist bei  spielsweise eine bevorzugte Ausführungsform  der Vorrichtung zur Durchführung des erfin  dungsgemässen Verfahrens dargestellt.  



       Fig.    1 und 4 sind Seitenansichten der  Vorrichtung.  



       Fig.    2 zeigt. einen Schnitt längs der Linie       2-2    in     Fig.    3.  



       Fig.    3 zeigt einen Schnitt längs der Linie       3-3    in     Fig.    1.  



       Fig.    5 ist eine der     Fig.    4 ähnliche, teil  weise Seitenansicht, die die Walzen in einer  andern Stellung zeigt.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Vor  richtung ist. in geeigneter Weise auf einem  Paar     vertikaler    Seitenwände 1 und 2 mon  tiert,     zwischen    welchen ein passender, hori-         zontaler        Aufgabetiseh    angebracht ist, über  welchen das zu wickelnde Blattmaterial dem       Wälzdorn    und den Wicklungswalzen zuge  führt wird.  



  Der Rohrkörper     wird    durch     Wickeln     des Blattmaterials auf einem Wälzdorn 3 ge  bildet, der entsprechend der Grösse des zu  wickelnden Rohrkörpers irgendeinen er  wünschten Durchmesser oder eine     erwünschte     Länge haben kann. Der Wälzdorn hat an  nähernd     zylindrische    Gestalt, ist aber     vor-          zugsweise    ganz leicht verjüngt, um das Ab  streifen des hergestellten Rohrkörpers zu er  leichtern. Im Falle eines     Wälzdornes    von  20 cm Länge     zum    Herstellen von Rohrkörpern  von 2,5 cm Durchmesser und 15 cm Länge  genügt für ein leichtes Abnehmen des Rohr  körpers z.

   B. eine Verjüngung, bei welcher der  Aussendurchmesser am einen Dornende     i/loo,     grösser und am andern Dornende     i/""    kleiner  als der mittlere Durchmesser von 2,5 cm     ist.     Wenn erwünscht, können aber auch schrumpf  fähige Wälzdorne verwendet. werden,     iun    das  Abstreifen     zu    erleichtern.  



  Während der Wälzdorn einen Rohrkörper  wickelt, ist er durch drei Walzen gehalten,  die in Abständen an seinem Umfang ange  ordnet sind, nämlich die Walzen 4 und 5 und  eine der beiden Walzen 6 und 7. Diese  Walzen sind vorzugsweise wenigstens ebenso  lang wie die Breite des zu wickelnden Blatt  materials, so dass der Rohrkörper beim Wick  lungsvorgang     und    beim Verkleben auf     seiner         ganzen Länge     durch    diese Walzen abgestützt       wird.    Die Wellen 8 und 9 der Walzen 4     und     5     sind    in den Seitenwänden 1 und 2 gelagert  und parallel zueinander angeordnet.

   Die  Wellen 10 und 11 der     Walzen    6     Lind    7 sind  in Platten 12 und 13 gelagert     und    sowohl  parallel zueinander als auch zu den Wellen  8     und    9 angeordnet. Die Platten 12 und 13  sind auf einer Welle 14 befestigt,     und    die       Achsen    der Wellen 10 und 11 haben von der  Achse der Welle 14 gleichen Abstand.

   Durch  Schwenkung der Platten 12 und 13     mit    der  Welle 14 kann somit die     eine    oder andere der  Walzen 6 und 7 in die     Wicklungsstellung    ge  bracht werden, welche die Walze 6 in den       Fig.    1 bis 4     einnimmt.    Es können passende       Mittel,    wie die hiernach beschriebenen, vor  gesehen sein, um die Platten mit der einen  der beiden     Walzen    6 oder 7 in     Wicklungs-          stellung    zu halten und     ebenso    können auch       Mittel    zum Schwenken der Platten.

   und       Walzen    aus einer Stellung in die andere vor  gesehen     sein.     



  Die Enden der Welle 14 sind in     einem.     U-förmigen Bügel 15     drehbar,    gelagert, der  bei 16     in.    den Seitenwänden schwenkbar mon  tiert ist, wobei er durch eine Feder 17 nach  oben gedrängt wird, um je nachdem die  Walze 6 oder 7 gegen den     Wälzdorn    und den  selben     seinerseits    gegen die Walzen 4     und    -5  zu halten.  



  Der     Wälzdorn    ist von     einem        zylindrischen          Führungsrohr    18 umgeben, welches vorzugs  weise an beiden Enden offen ist, -am das Ein  setzen und Herausnehmen eines     Wälzdornes     zu erlauben, und welches zwei     Funktionen          übernimmt,    -     nämlich    erstens, den     Wälzdorn     zu     führen    und zu tragen, während der Bügel  15 gesenkt wird,

   um das Einsetzen oder  Herausnehmen des Dornes oder das Schwen  ken der Walzen 6 und 7     aus        einer        Wickhuigs-          stellung    in die andere zu erlauben, und zwei  tens, das Vorderende des     zu        wickelnden     Blattes dem     Dornumfang    entlang zu     führen,     so dass es der     Reihe    nach in die     Einroll-          spalten        zwischen    dem     Wälzdorn    und den       Walzen    5, 4 und 6 oder 7 eintritt.

   Im letzt  genannten Spalt     wird    das Vorderende des    Blattes unter die nächstfolgende Windung  eingewickelt. Das Rohr 18 ist in den Seiten  wänden der Vorrichtung befestigt und mit       Schlitzen    19 versehen, durch welche hindurch  die Walzen mit dem     Wälzdorn        zusammen-          arbeiten    können.  



  In der veranschaulichten Ausführungs  form     sind    alle Walzen 4, 5, 6 und 7 angetrie  ben, obwohl es genügen würde, nur eine der  den     Wälzdorn    haltenden Walzen anzutreiben.  In der     veranschaulichten        Ausführungsform     tragen die Wellen S und 9 somit Riemen  scheiben     19c    und 20     und    die Welle 14 eine  Riemenscheibe 21. Ein Riemen 22 läuft über  alle diese Riemenscheiben     Lind    über eine Rie  menscheibe 23     auf    der Welle eines Antriebs  motors.

   Die Welle 14 trägt eine weitere       Riemenscheibe    24     und    die Wellen 10 und 11  die Riemenscheiben 25 und 26, über welche  ein Riemen 27 läuft. Die Riemenscheiben 21  und 24 sind starr miteinander verbunden  oder bestehen, wie gezeigt, aus einem Stück,  so dass die Riemenscheiben 24, 25 und 26  durch die Riemenscheibe 21 angetrieben wer  den. Die Scheiben 21 und 24 rotieren frei  auf der Welle 14.  



  In     Fig.    4 sind geeignete Mittel zum Fest  halten der einen oder andern der Walzen 6  oder 7 in der     Wicklungsstellung    gezeigt,  welche Mittel einen auf der Welle 14 befestig  ten Arm 28 und eine Feder 29 umfassen,  deren eines Ende am Ende des Armes und  deren ,anderes Ende am Bügel 15, wie gezeigt,  befestigt ist. Um die Schwenkung der  Platten 12 und 13 zu begrenzen, sind passende  Anschläge 30, 30' vorgesehen, so dass je nach  dem die Walze 6 oder 7 durch die     Spannung     der Feder 29 in richtiger     Wicklungsstellung     gehalten wird.

   Der Arm 28     dient        als    geeig  netes Mittel zum Schwenken der     Walzen    6  und 7 aus der     einen    in die andere Stellung.  



  Wenn beim Betrieb der     Vorrichtung    ein  Rohrkörper gewickelt werden soll, wird der  Bügel 15     abwärtsgedrückt    und ein Wälz  dorn 3 in das Rohr 18 eingesetzt. Alsdann  wird der Bügel 15 freigegeben und unter dem  Einfluss der Feder 17 gehoben, um die Walze       6-in    Kontakt mit dem Wälzdorn     zii    bringen      und den letzteren gegen die Walzen 4 und 5       zu    drücken. Das Zusammenwirken der  Walzen mit dem Wälzdorn verursacht, dass  der Wälzdorn im     CTegenuhrzeigersinn    rotiert,  wie     Fig.    1 zeigt, wobei der Dorn während  des Wicklungsvorganges nur durch die  Walzen getragen wird.  



  Wird ein Blatt Wicklungsmaterial über  den Tisch dem     Einrollspalt        zwischen    dem  Wälzdorn und der Walze 6 zugeführt, so wird  das Vorderende des Blattes darin von Wälz  dorn und Walze erfasst und weiterbewegt.  Bei dieser Vorwärtsbewegung gelangt das  Blatt in Kontakt mit der Zylinderwandung  des Rohres 18 und wird längs des Dorn  umfanges in den     Einrollspalt    zwischen dem  Wälzdorn und der Walze 5 geführt.

   Bei fort  gesetzter Weiterbewegung wird das Vorder  ende des Blattes weiter durch das Rohr 18  längs des Dornumfanges und der Reihe nach       in    den     Einrollspalt    zwischen der     Walze    4       und    dem Dorn und den     Einrollspalt    zwischen  der     Walze    6     und    dem Dorn geführt, wobei  somit das Vorderende des Blattes unter die  nächstfolgende Windung eingewickelt wird.  Da die Walzen den Wälzdorn zu drehen fort  fahren, ist die Wirkung derart, dass sich das  Blattmaterial um den Dorn herum an  schmiegt und der Rohrkörper somit glatt und  satt auf den Wälzdorn gewickelt wird.  



  Eine der Walzen 6 oder 7, z. B. die Walze  7,     ist    heizbar, und es kann irgendein ge  eignetes Heizmittel, wie ein     thermostatisch    ge  steuertes, elektrisches Heizelement (nicht ge  zeigt), das im Innern der Walze montiert ist,  zu diesem Zwecke benützt. werden.  



  Zur Erzielung der besten Ergebnisse beim  Wickeln von Rohrkörpern und Verkleben       derselben    durch Wärmebehandlung wird vor  zugsweise zur Bildung des Rohrkörpers die       unbeheizte    Walze verwendet, worauf dann  die beheizte Walze     zur    Durchführung des       Verklebungsvorganges    in Wicklungsstellung       geschwenkt,    wird. Das Herstellungsverfahren  nimmt folgenden Verlauf: Das zu wickelnde  Materialblatt wird gewöhnlich auf die für die  gewünschte Zahl von Windungen erforder  liche Länge zugeschnitten. Ein solches Blatt    wird auf dem Wälzdorn mit. der     unbeheizten     Walze 6 in     Wicklungsstellung    in der zuvor  beschriebenen Weise gewickelt.

   Nachdem der  Rohrkörper gewickelt     ist,    wird die     beheizte     Walze 7 rasch in Wicklungsstellung ge  schwenkt und setzt den Wälzvorgang fort, bis  der durch Wickeln des Blattes gebildete  Rohrkörper durch die Wärmebehandlung ver  klebt ist. Während des     Verklebungsvorganges     fährt. das Material fort, durch die     Roll-          wirkung,    wie zuvor beschrieben, sieh dem       Wälzdorn    satt anzuschmiegen. Der Bügel 15  kann dann niedergedrückt und der     Wälz-          dorn    aus dem Rohr 18 herausgenommen  werden.

   Dann wird die Walze 6 in Bereit  schaft für den nächsten     Wicklungsvorgang    in  die Wicklungsstellung zurückgeschwenkt.  



  Als Beispiel für Blattmaterialien, welche  sich in der beschriebenen Weise wickeln  lassen, kann insbesondere Metallfolie genannt  werden, wie z. B. Aluminiumfolie, die mit  thermoplastischem Material, wie     Vinylester-          harzen,        Zelluloseazetat    und dergleichen über  zogen ist, da es zahlreiche Verwendungsarten  für aus solchen Materialien hergestellte Rohr  körper gibt. Jedoch können verschiedene an  dere Materialien verwendet werden, wie  durch Wärmebehandlung     verklebbare        Zellu-          losefolie    oder Papier, das mit thermoplasti  schen oder durch Wärmebehandlung verkleb  baren Materialien überzogen ist.  



  In einigen Fällen, besonders wenn die  Temperatur der beheizten Walze sorgfältig  überwacht wird, kann zur Herstellung von  befriedigenden Rohrkörpern sogar nur die       beheizte    Walze     verwendet    werden, welche  in diesem Falle die beiden Funktionen des       Wickelns    und     Verklebens    ausübt.

   Dabei muss  jedoch die Temperatur der beheizten Walze  genügend niedrig gehalten werden, um zu  ermöglichen, dass die Wicklung des Rohr  körpers beendet ist, bevor die an den Rohr  körper abgegebene Hitze zur     Verklebung    ge  nügt,     da.ss    somit der Rohrkörper satt. auf  dem     Wälzdorn    gewickelt ist, bevor der     Ver-          klebungsvorgang    einsetzt.  



  Im folgenden wird eine Variante des Ver  fahrens     beschrieben,    welche besonders beim      Wickeln     iund    Verkleben von Rohrkörpern  geeignet ist, die aus bedruckten oder in an  derer Weise verzierten Blättern hergestellt  werden und bei welcher Verfahrensvariante  irgendwelche Beschädigung des Aufdruckes  oder der Verzierung während des     Wick-          lungs-    oder     Verklebungsvorganges    vermieden  wird. Hierbei wird zuerst ein derartiges Ma  terialblatt, wie     zuvor    beschrieben, auf den       Wälzdorn    gewickelt.

   Dann wird ein sehr       dünnes    Blatt aus nichtthermoplastischem  Material mit glatter Oberfläche zugeführt       und        auf    den vorher     gewickelten    Rohrkörper  gewickelt. In hervorragender Weise     eignet     sich     hierfür    eine     Zellulosefolie    in einer Dicke  von ungefähr 0,025     nun.    Nachdem ein solches  Schutzblatt auf den Rohrkörper gewickelt  worden ist, wird die beheizte Walze 7 in       Wickliwgsstellang        geschwenkt        und    der Rohr  körper durch Wärmebehandlung, wie zuvor  beschrieben, verklebt.

   Nach dem Heraus  ziehen des Wälzdornes aus dem Rohrkörper  kann die     Zellulosefolie    vom fertigen     und    ver  klebten Rohrkörper abgewickelt werden.  



  Eine weitere Variante des     Verfahrens    ist  folgende: Blätter verschiedenartiger Mate  rialien     können    der Reihe nach der Vorrich  tung zugeführt und auf den     Wälzdorn    ge  wickelt werden, um einen aus Schichten be  stehenden Rohrkörper zu bilden. Es lassen  sich verschiedene Kombinationen von Blatt  materialien verwenden, entsprechend den er  wünschten     Eigenschaften    der angefertigten  Rohrkörper. Es kann z.

   B. ein Blatt nicht  thermoplastischen     Materials,    wie     Metallfolie,     mit     einer    oder mehreren Lagen thermoplasti  schen     Materials,    wie Film aus     Zelluloseazetat     oder     Vinylesterharz,    belegt sein. In diesem  Fall werden     vorzugsweise    die aufeinander  folgenden Lagen zuerst mittels der     unbeheiz-          tenWalze    6 in die Rohrkörperform gewickelt,  dann wird dieser Rohrkörper mittels der be  heizten Walze 7, wie zuvor beschrieben,  durch     Wärmebehandlung    verklebt.  



  In allen Fällen wird vorgezogen, den  durch Wärmebehandlung verklebten Rohr  körper     auf    annähernd Rahmtemperatur ab-         zitkühlen,    bevor er vom Wälzdorn abgenom  men wird. Bei den meisten gebräuchlichen,  thermoplastischen und durch Wärmebehand  lung     verklebbaren    Materialien     vollzieht    sich  bei der Abkühlung etwelche     Schrumpfung.     Diese Schrumpfung bewirkt, dass sich der  Rohrkörper auf dem Wälzdorn anschmiegt,  und ergibt     einen    Zustand der     Spannung    am  Umfang     und    radialen Druckes, welcher die  Qualität des angefertigten Rohrkörpers ver  bessert.

   Somit werden die sich überdecken  den Windungen des gewickelten Rohrkörpers  unter Druck     verklebt,    wodurch sich eine sehr  dichte, gleichmässige     Klebung    ergibt. Ausser  dem wird die     Rohrkörperwandung    sehr glatt  und ausgeglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Rohr körpern, die durch Wickeln von blattförmi- gem mindestens teilweise durch Wärme behandlung verklebbarem Material gebildet werden, wobei das Material zur Bildung des Rohrkörpers -cun einen Wälzdorn gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Wälzdorn mit dem aufgewickelten Material zwischen wenigstens zwei an seiner Periphe rie im Abstand voneinander befindlichen Flächen gerollt und der Wärme ausgesetzt wird.
    Il. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein Walzenpaar, das zur Ro tation auf stationären Achsen angeordnet ist, durch ein zweites Walzenpaar, das zur Rota tion auf beweglichen Achsen angeordnet ist, wobei die eine Walze dieses zweiten Walzen paares beheizbar ist, und durch Mittel zum Verschieben und Halten der einen der beiden Walzen des zweiten Walzenpaares in Wick lungsstellung gegenüber dem ersten Walzen paar. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, däss der gewickelte Rohrkörper auf Raumtemperatur abgekühlt und alsdann vom Wälzdorn abgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blattmaterial satt um den Wälzdorn gewickelt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Deekblatt aus nicht thermoplastischem Material satt um den Rohrkörper gewickelt wird, dass der Rohr körper mit diesem Deckblatt auf einer beheiz ten Fläche gerollt wird, während Wärme durch das Deckblatt hindurchdringt, um den Rohrkörper durch Wärmebehandlung zu ver kleben, und dass das Deckblatt alsdann ab genommen wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das erst genannte Walzenpaar in seitlichen Wänden der Vorrichtung gelagert ist, an denen ein Organ schwenkbar angebracht ist, und dass die Mittel zum Verschieben und Halten des zweiten Walzenpaares ein Plattenpaar auf weisen, das auf dem Organ schwenkbar an geordnet ist und in welchem das zweite Walzenpaar gelagert ist, wobei alle Walzen zueinander parallele Achsen besitzen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeieh- net, dass ein Wälzdorn vorgesehen ist und die Walzen derart angeordnet sind, dass die Umfangsflächen der Walzen in Abständen voneinander mit der Umfangsfläche des Wälzdornes zusammenwirken, wobei die Achsen des zweiten Walzenpaares auf die stationären Achsen zu und davon weg be weglich sind, und dass der Wälzdorn von einem Rohr umgeben ist, das an beiden Enden offen ist, um das Einsetzen und Herausnehmen des Wälzdornes zu erlauben. 6.
    Vorrichtung nach Patentansprueh 1I und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das den Wälzdorn uni gebende Rohr Schlitze aufweist, durch welche hindurch die Walzen mit dem Wälzdorn zu sammenarbeiten können, und welches Rohr ausgebildet ist, das Vorderende des Material blattes dein Dornumfang entlang zu führen und den Wälzdorn zii halten, wenn die dritte Walze aus der Wicklungsstellung heraus bewegt wird. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeiehnet, dass jede der Walzen min destens so lang wie die Breite des auf den Wälzdorn ztt wickelnden :Materials ist.
CH264925D 1947-08-07 1947-08-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohrkörpern durch Wickeln von blattförmigem Material. CH264925A (de)

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