CH265087A - Rad für elektrische Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Rad für elektrische Schienenfahrzeuge.

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Publication number
CH265087A
CH265087A CH265087DA CH265087A CH 265087 A CH265087 A CH 265087A CH 265087D A CH265087D A CH 265087DA CH 265087 A CH265087 A CH 265087A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
hub
tire
rail vehicles
flange
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Geo Fischer
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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Publication date
Application filed by Fischer Ag Georg filed Critical Fischer Ag Georg
Publication of CH265087A publication Critical patent/CH265087A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/20Details
    • B61F15/28Axle-boxes modified to ensure electrical conductivity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


  <B>Rad für elektrische Schienenfahrzeuge.</B>    Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand ein neuartiges Rad für Schienenfahr  zeuge, bei welchem die Verbindung zwischen  einem metallischen Reifen und einer metalli  schen Nabe unter Zwischenbau von minde  stens einem elektrisch isolierenden Körper  erfolgt.    Bei einer bekannten     Ausführungsform    be  sitzt der metallische Reifen eine seitliche, po  lierte Fläche, auf der eine Kontaktbürste glei  tet, um einen elektrischen Strom unmittelbar  auf den Reifen,     also    unter Umgehung der Nabe,  zu leiten.

   Da die Umfangsgeschwindigkeit der  am Reifen vorgesehenen. polierten Ringfläche  nahezu gleich ist der Geschwindigkeit des  Fahrzeuges und ausserdem die Ringfläche in  folge ihrer exponierten Lage mit Strassen  staub stark belegt wird, ist die Abnützung  der Ringfläche und der darauf gleitenden  Kontaktbürste verhältnismässig gross. Wird  anderseits beispielsweise Gleichstrom vom  Wellenzapfen aus zum Reifen geleitet, so geht  der Strom bei Wälzlagern über die Kugeln  oder Rollen durch Linien- oder Punktberüh  rung von Ring zu Ring. Dies führt in ge  wissen Fällen zu Riffelbildung in den Trag  ringen der Wälzlager.  



  Gemäss dem Wesen vorliegender Erfin  dung werden die Nachteile dieser bekannten  Konstruktionen dadurch vermieden, dass an  der Nabe ein gegenüber dieser elektrisch iso  lierter Schleifring befestigt ist, der mit dem  Reifen mittels     mindestens    eines elektrischen    Leiters in     elektrisch    leitender Verbindung  steht.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht, und es zeigt:  Fig. 1 einen Radialschnitt durch eine  Radhälfte einer Ausführungsform.  



  Fig. 2 einen Radialschnitt durch eine Rad  hälfte einer zweiten Ausführungsform.  



  Fig. 3 einen Radialschnitt durch eine Rad  hälfte einer dritten Ausführungsform.  



  Die aus Metall bestehende Radnabe 1  (Fig. 1) besitzt einen radial nach auswärts  ragenden Nabenflansch 2, der mit der Rad  nabe 1 aus einem Stück besteht.. In gewisser  Distanz vom Nabenflansch 2 ist ein für sich  hergestellter, radial nach auswärts gerichteter  Nebenflansch 3 vorgesehen, der mit der Rad  nabe 1 mittels Schrauben 4 in lösbarer Ver  bindung steht. Die Nabenflanschen 2 und 3  stehen unter sich durch Stehbolzen 5 in Ver  bindung, welche auf einem Lochkreis in der  Nähe des äussern Umfanges der beiden Naben  flanschen in gleichen Abständen voneinander  angeordnet sind. Zwischen die Nabenflan  schen 2 und 3 greift der radial nach ein  wärts gerichtete Reifenflansch 6 des mit Spur  kranz 7 versehenen metallischen Reifens B.  Der Reifenflansch 6 ist mit.

   Durchbrechungen  9 versehen, durch welche die Stehbolzen 5       hindurchdringen.    Zwischen dem Reifenflansch  6 und den     Nabenflansehen    2 und 3 sind auf  einem Kreis in gleichen Abständen voneinan  der runde Scheiben 10 vorgesehen, welche      aus elektrisch isolierendem Material bestehen.

    Die Scheiben 10 können aus elektrisch isolie  rendem, unelastischem Material oder aus elek  trisch isolierendem, elastischem Material be  stehen.     Als    elektrisch isolierende, unelastische       Materialien    kommen     beispielsweise        in    Be  tracht : gewisse Arten von Kunstharzmassen,  ohne oder mit     Gewebeeinlagen,    ferner aus  mehreren Lagen verleimtes Holz sowie Hart  gummi, Hartleder, Vulkanfiber und derglei  chen. Als elektrisch isolierende, elastische Ma  terialien kommen beispielsweise in Betracht:  elastischer Gummi und andere elektrisch iso  lierende Massen mit elastischen Eigenschaf  ten,     ohne    oder mit Gewebeeinlagen.

   An der  Innenseite des Nabenflansches 2 ist ein me  tallischer Schleifring 11 mittels Schrauben 12  befestigt, der vom Nabenflansch 2 durch eine  Isolierschicht 13 elektrisch isoliert ist. Gegen  den Schleifring 11 legt sich     eine    Kontakt  bürste 14 für die Zuleitung des elektrischen  Stromes zum Schleifring. Der Nabenflansch 2  trägt an der dem Nabenflansch 3 zugekehrten  Seite einen     Kabelschuh    15, der gegenüber dem  Nabenflansch 2 ebenfalls elektrisch isoliert  ist     und        mittels    der Schrauben 12 gehalten  wird.

   Im Kabelschuh 15 ist das eine Ende  eines im radialen Sinne nach auswärts durch  gebogenen biegsamen Kabels 16 befestigt, des  sen anderes Ende an einem Kabelschuh 17  befestigt ist, der mittels Schrauben 18 am       Reifenflansch    6 gehalten wird und mit dem  selben in elektrisch leitender Verbindung  steht. Das Kabel 16 ist durch eine der im  Reifenflansch 6 vorgesehenen Durchbrechun  gen 9 hindurchgeführt. Der durch die Kon  taktbürste 14 dem Schleifring 11 zugeführte  elektrische Strom wird durch die Schrauben  12 zum Kabelschuh 15     und    von diesem durch  das Kabel 16 in den Kabelschuh 17, zum       Reifenflansch    6 -und Reifen 8 geleitet, der  den elektrischen Strom an die     Eisenbahn-          schiene    weiterleitet.

    



  Die Ausführungsform gemäss Fig. 2 stimmt  in den wesentlichen Teilen     mit    der Ausfüh  rungsform gemäss Fig. 1 überein. Dementspre  chend haben die     einzelnen    Teile gleiche Be  zugszeichen erhalten. Der Unterschied     dieser            Ausführungsform    gegenüber der Ausfüh  rungsform gemäss Fig. 1 besteht lediglich dar  in, dass das biegsame Kabel 16 durch eine  Durchbrechung 19 im Nabenflansch 2 hin  durchgeführt ist, und der     Kabelschuh    15 mit  tels der Schraube 12 mit dem Schleifring 11  in elektrisch leitende Verbindung gebracht  ist.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3  bezeichnet 20 die metallische Radnabe, die  einen radial nach aufwärts gerichteten Naben  flansch 21 aufweist. Der Nabenflansch 21 ist  am äussern Umfang im axialen Sinne nach  einer Seite verbreitert. Dieser     verbreiterten     Partie 22 des Nabenflansches im axialen  Sinne gegenüberstehend ist ein loser Flansch  23 vorgesehen, dessen Aussendurchmesser  übereinstimmt mit dem Aussendurchmesser des  Teils 22. Der     lose    Flansch 23 steht mit dem       Nabenflansch    '21 mittels Schrauben 24 in lös  barer Verbindung. Die Teile 22 und 23 be  sitzen am äussern Umfang eine Ringnut, wel  che im Querschnitt einen Kreisabschnitt bil  det.

   Der metallische Reifen 25, dessen Innen  durchmesser grösser gehalten ist als der     Au-          ssendurchmesser    der Teile 22 und 23, besitzt  am innern Umfang ebenfalls eine Ringnut,  welche im Querschnitt einen Kreisabschnitt  bildet. Die genannten Ringnuten dienen für  die Aufnahme eines im Querschnitt kreisrund  gestalteten Ringes 26, der aus elektrisch iso  lierendem Material besteht. Der Ring 26 kann       aivs    unelastischem oder aus elastischem Ma  terial bestehen.

   An .der Innenseite des Naben  flansches 21 ist mittels Schrauben 27 ein     me-          ta:llischer    Schleifring 28 befestigt, der gegen  über dem     Nabenflauseh    21 durch eine Isolier  schicht 29 elektrisch     isoliert    ist. 30 bezeichnet  die Kontaktbürste für die Zuleitung des elek  trischen Stromes zum Schleifring 28. Am  Schleifring 28 ist das eine Ende eines bieg  samen     elektrischen        Kabels    31 befestigt, dessen  anderes Ende an der innern Stirnseite des  metallischen     Reifens    25     befestigt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rad fürelektrische Schienenfahrzeuge, bei welchem die Verbindung zwischen einem me- tallischen Reifen und einer metallischen Nabe unter Zwischenbau von mindestens einem elek trisch isolierenden Körper erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nabe ein gegen über dieser elektrisch isolierter Schleifring be festigt ist, der mit dem Reifen mittels min destens eines elektrischen Leiters in elektrisch leitender Verbindung steht.. UNTERANSPRÜCHE 1. Rad für elektrische Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der bzw. die elektrisch isolierenden Körper aus unelastischem Material bestehen. 2.
    Rad für elektrische Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der bzw. die elektrisch isolierenden Körper aus elastischem Material bestehen.
CH265087D 1948-06-28 1948-06-28 Rad für elektrische Schienenfahrzeuge. CH265087A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH265087T 1948-06-28

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CH265087A true CH265087A (de) 1949-11-15

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ID=4475564

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CH265087D CH265087A (de) 1948-06-28 1948-06-28 Rad für elektrische Schienenfahrzeuge.

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CH (1) CH265087A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBO20080783A1 (it) * 2008-12-30 2010-06-30 Zephir S P A Veicolo ferroviario.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBO20080783A1 (it) * 2008-12-30 2010-06-30 Zephir S P A Veicolo ferroviario.

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