CH265170A - Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Mischgarnes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Mischgarnes.

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CH265170A
CH265170A CH265170DA CH265170A CH 265170 A CH265170 A CH 265170A CH 265170D A CH265170D A CH 265170DA CH 265170 A CH265170 A CH 265170A
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CH
Switzerland
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esters
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fibers
polymeric
linear
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/04Blended or other yarns or threads containing components made from different materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     eines    gegen Abnützung     widerstandsfähigen    Mischgarnes.    Es ist wohlbekannt, dass Zwirne und ge  wobene Stoffe, die aus bekanntem Faser- oder  Fadenmaterial, wie z. B.     Woll-    und     Baumwoll-          fasern    oder andern Fasern des     Cellulosetypus,     Fasern aus Viskose oder aus Kupferammo  nium regenerierter     Cellulose,    Fasern aus     rege-          nerierten    Proteinen und     Celluloseacetat,        zu-          sammengesetzt    sind,

   eine geringe Widerstands  fähigkeit gegen Abnützung besitzen und leicht.  abgeschabt werden. Zweck der Erfindung ist  die Herstellung eines gegen Abnützung wider  standsfähigen Mischgarnes.  



  Gemäss der Erfindung wird dieses Ziel da  durch erreicht, dass man     1-50%    seines Ge  wichtes an solchen Fasern verwendet., die aus  mindestens einem der hochpolymeren, linea  ren Ester bestehen, welche durch Erhitzen  eines     Glykols    der Reihe     HO(CH_)"OH,    worin  n     grösser    als 1 ist, jedoch 1.0 nicht     übersteigt,     mit     Terephthalsäure    oder einem funktionellen  Derivat derselben erhalten worden sind.

   Neben  diesen Fasern kann das Mischgarn 50-99  mindestens einer bekannten Textilfaser, bei  spielsweise Wolle,     Cellulose,    regenerierte     Cellu-          lose    oder Fasern aus einem regenerierten Pro  tein enthalten.  



  Unter hochpolymeren, linearen Estern sind  Polyester zu verstehen, deren Verarbeitungs  produkte, nämlich Fäden oder Filme, beim  Strecken oder Walzen die Fähigkeit der Mole  külorientierung aufweisen, wie dies durch       Röntgenstrahlinterferenzbilder    gezeigt wird.

      Beispiele funktioneller Derivate der     Tere-          phthalsäure    sind: ihre     aliphatisehen    (ein  schliesslich der     cycloaliphatisehen)    und     Aryl-          ester    und Halbester, ihre     Säurehalogenide    und  ihre Ammonium- und     Aminosalze.    Beispiele  der genannten Glykole sind:

       Äthy        lengly        kol,          Trimethylen-,        Tetramethylen-,        Hexamethy        len-          und        Decamethylenglykole.    Von den genannten       polymeren    Estern wird     Polyäthylenterephtha-          lat    bevorzugt, da die Ausgangsmaterialien, aus  denen es synthetisiert wird, leicht zugänglich  sind.  



  Endlose Fäden der genannten polymeren  Ester werden am besten mittels einer der be  kannten Methoden des Spinnens aus dem       Schmelzfluss    hergestellt, indem z. B. Stück  chen der Ester auf einem erhitzten Rost ge  schmolzen werden, die Schmelze bevorzugter  weise durch ein aus feinen Körnchen, z. B. aus  Sand, zusammengesetztes Filterbett geleitet  wird, worauf die Schmelze durch eine Spinn  düse gedrückt wird und die so gebildeten  Fäden abgekühlt werden. Diese Fäden werden  vorzugsweise im festen Zustand gestreckt, da  mit sie eine hohe Festigkeit erlangen. Ein  hohes Mass von Streckung kann bei Tempera  turen     erzielt    werden, die über 600 C     und    min  destens 300 C unter dem Schmelzpunkt der  Fäden liegen.

   Stapelfasern dieser polymeren  Ester können durch Schneiden oder Zerreissen  von endlosen Fäden hergestellt werden, vor  zugsweise nach erfolgter     Kräuselungsbehand-          lung    derselben.      Besonders starke Garne können ein Bün  del der     genannten    endlosen Polyesterfäden  enthalten, die     gewünschtenfalls    gezwirnt sein       können,    wobei die Fäden     bevorzugterweise    vor  der     Bildung    des Garnes     gestreckt    und ent  spannt werden.

   Diese durch Zwirnen von       Bündeln    gestreckter endloser Fäden erzeugten  Garne können     gewünschtenfalls    einer     Zwirn-          verstärkungsbehandliwg    unterzogen werden,  um einer Verwicklung und     Verzwirnung    des  Garnes während der     Weboperationen    vorzu  beugen. Für die andere Komponente des Gar  nes von diesem Typus werden Fäden aus  regenerierter     Cellulose    bevorzugt. Garn     kann     auch mittels eines beliebigen     Garnspinnverfah-          rens    aus einem Gemisch von Stapelfasern der  genannten polymeren Ester und Stapelgrund  fasern hergestellt werden.

    



  Zusammengesetztes Garn, das endlose Fä  den polymerer linearer Ester enthält, ist sehr  geeignet für die Herstellung von leichten  Stoffen     mit    glänzendem Aspekt und dekora  tiven Geweben, wie z. B. von     Kleidern,    Leib  wäsche, Vorhangstoffen und Bändern für  dekorative Zwecke, während zusammengesetz  tes,     aus        Stapelfasern    erzeugtes Garn für die       Herstellung    von Strümpfen, Wagendecken,       Windeln        und    andern schwereren Stoffwaren  sehr geeignet ist.

   Durch die Gegenwart von  endlosen Fäden oder Stapelfasern aus poly  meren, linearen Estern gemäss der vorliegen  den Erfindung im Garn werden die Haltbar  keit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Ab  nützung der damit hergestellten Gewebe und  Stoffe stark gesteigert.  



  Stoffe, die aus     zusammengesetzten    Garnen,  in welchen der polymere Ester in Form von  mit Stapelfasern aus Wolle,     Cellulose,    regene  rierter     Cellulose    oder regenerierten Protein  fasern vermischten Stapelfasern vorhanden  ist, hergestellt wurden,     sind    als wasserdichte  Stoffe verwendbar. Die Wasserdichtheit hängt  vom Vermögen der Wolle,     Cellulose,    regene  rierten     Cellidose    oder der regenerierten Pro-         teinfasern    ab, beim     Nasswerden    zu quellen  und so die     Zwischenräume    im Stoff zu ver  schliessen.

   Wegen der Widerstandsfähigkeit  der Fasern aus polymeren Estern gegen Ab  nützung eignen sich diese Stoffe besonders gut  als Zeltstoff, ferner für Regenmäntel, Golf  jacken und ähnliche     Strapazierartikel.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines gegen Ab nützung widerstandsfähigen Mischgarnes, da durch gekennzeichnet, dass man 1-5070 sei nes Gewichtes an solchen Fasern verwendet, die aus mindestens einem der hochpolymeren, linearen Ester bestehen, welche durch Erhit zen eines Glykols der Reihe HO(CH.)nOH, worin n grösser als 1 ist, jedoch 10 nicht über steigt, mit Terephthalsäure oder einem funk tionellen Derivat derselben erhalten worden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der polymere, li neare Ester Polyäthylen-terephthalat ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Fasern aus hochpolymeren, linaren Estern verwendet werden, die durch Strecken im festen Zustand gerichtet worden sind. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass kontinuierliche Fäden aus linea ren, polymeren Estern und kontinuierliche Fäden mindestens einer andern Textilfaser verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass gekräuselte Stapelfasern aus linearen, polymeren Estern verwendet werden.
    PATENTANSPRUCH II: Mischgarn, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH265170D 1946-03-22 1947-03-21 Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Mischgarnes. CH265170A (de)

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CH265170D CH265170A (de) 1946-03-22 1947-03-21 Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Mischgarnes.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239429B (de) * 1958-08-26 1967-04-27 Du Pont Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von voluminoesem Garn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1239429B (de) * 1958-08-26 1967-04-27 Du Pont Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von voluminoesem Garn

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