CH265350A - Vorrichtung zur selbsttätigen Anpassung des Verstärkungsgrades eines Niederfrequenzverstärkers mit Wiedergabeapparatur an den Schallpegel der Umgebung. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Anpassung des Verstärkungsgrades eines Niederfrequenzverstärkers mit Wiedergabeapparatur an den Schallpegel der Umgebung.

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CH265350A
CH265350A CH265350DA CH265350A CH 265350 A CH265350 A CH 265350A CH 265350D A CH265350D A CH 265350DA CH 265350 A CH265350 A CH 265350A
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CH
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amplifier
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/24Control dependent upon ambient noise level or sound level
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Vorrichtung    zur selbsttätigen Anpassung des     Verstärkungsgrades    eines       Niederfrequenzverstärkers    mit Wiedergabeapparatur an den     Seballpegel     der Umgebung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur selbsttätigen Anpassung des     Ver-          stärkungsgrades    eines     Niederfrequenzverstär-          kers    mit     Wiedergabeapparatur    an den Schall  pegel der Umgebung, in der diese Wiedergabe  apparatur angeordnet ist.

   Die Vorrichtung ist  besonders dazu bestimmt,     als    Lautsprecher  anlage auf     Bahnhofgeländen.    verwendet zu  werden, wo es erforderlich ist, dass die vom       Bahnhoflautspreeher    entwickelte Schallenergie  im Verhältnis zu derjenigen der Umgebung  um eine konstante     Decibel-Zahl    (z. B. 40     db)     höher liegt., da in diesem Fall die Verständ  lichkeit des vom Lautsprecher ausgesandten       Schalles    stets gleich bleiben wird.  



  Eine bekannte Vorrichtung für diesen  Zweck enthält ein Mikrophon, einen Verstär  ker und einen Lautsprecher, wobei in der Um  gebung des Lautsprechers ein Hilfsmikrophon  angeordnet ist, dem eine Regelspannung ent  nommen wird, die den Verstärkungsgrad des  erwähnten Verstärkers regelt. Bei einer sol  chen Vorrichtung stösst man auf die Schwie  rigkeit, dass das Hilfsmikrophon nicht nur den  Schallpegel der Umgebung, sondern auch einen  Teil der Schallenergie des Lautsprechers auf  fängt, so dass die Gefahr einer akustischen  Rückkopplung besteht.

   Bei der bekannten  Schaltung hat man versucht, diese Schwierig  keit zu beseitigen, indem die den Verstärkungs  grad     des    Verstärkers regelnde Regelspan-         nung    durch den Unterschied zwischen einer  durch Gleichrichtung dem Hilfsmikrophon  entnommenen Spannung und einer der Am  plitude des den Lautsprecher durchfliessenden  Stromes proportionalen Spannung gebildet  wird, derart, dass diese Differenzspannung  nur ein Mass für den Schallpegel der Um  gebung ist. Mit dieser Massnahme ist erzielbar,  dass die vom Lautsprecher entwickelte     Sehal.l-          energie    diejenige der Umgebung etwa um  10     db    übersteigt.

   Zur Erzielung eines höheren       Wertes    dieses Energieverhältnisses stösst man  auf den Nachteil, dass die beiden Komponen  ten, deren Unterschied die Regelspannung lie  fern muss, einen sehr grossen Wert gegenüber  dieser Regelspannung haben, so dass sehr ge  ringe Phasenverschiebungen zwischen diesen  beiden Komponenten, die z. B. durch Ände  rung des akustischen Abstandes des Lautspre  ehers vom Hilfsmikrophon hervorgerufen wer  den können, bereits akustische Rückkopplung  veranlassen würden.  



  Gemäss der Erfindung ist es möglich, dass  das Energieverhältnis zwischen dem von einer  Wiedergabeapparatur erzeugten und dem in  der Umgebung vorhandenen Schall einen be  liebig- grossen Wert annimmt, da nur während  der Zeit, in der keine akustische Energie von  der Wiedergabeapparatur ausgesandt wird,  eine den     Verstärkungsgrad    des Verstärkers  regelnde Regelspannung dem Hilfsmikrophon      entnommen wird und von dem Augenblick  an,     in    dem die Wiedergabeapparatur akusti  sche Energie aussendet, diese     Regelspanniuig     einen von der     Spannung    am Hilfsmikrophon  unabhängigen Wert annimmt.  



  Die     Erfindung    wird an Hand des in       Fig.    1 dargestellten     Prinzipschaltungsbildes          beispielsweise    erläutert.  



  In     Fig.    1 sind mit 1 und 2 zwei     Verstär-          kungsstlifen    bezeichnet, mit deren Hilfe die       einem    Mikrophon 3     entnommenen    elektrischen  Schwingungen verstärkt     und    mit Hilfe  einer Wiedergabeapparatur     (einfachheitshal-          ber    durch einen Lautsprecher 4 dargestellt)  in akustische     Schwingungen        umgewandeltwer-          den.    Der Lautsprecher 4 ist in einem Raum  (z. B. in einem     Bahnhofgebäude)    aufgestellt,  wo ausserdem andere Schallquellen 5 (z. B:  fahrende Züge) wirksam sind.

   Die vom Laut  sprecher 4 und den Quellen 5 erzeugte Schall  energie wird von einem Hilfsmikrophon 6 auf  gefangen, dem mit Hilfe einer     Schaltung    7  eine Regelspannung entnommen wird, die  über     die    Leitung 8 die     Verstärkung    des Ver  stärkers 2 regelt.  



  Es wird     nun    die Schaltung 7 derart von  einer über die Leitung 9 zugeführten Wechsel  spannung gesteuert, dass, nur wenn diese  Wechselspannung und somit die vom Laut  sprecher 4 ausgesandte Energie gleich Null  ist, die     üz    der Leitung 8 erzeugte Regelspan  nung von der vom     Hilfsmikrophon    6 erzeug  ten     Spannung    abhängt, während vom Augen  blick an, in dem die Wechselspannung der  Leitung 9 nicht gleich Null ist, z. B. wenn in  das     Mikrophon    3 gesprochen wird, die in der       Leitung    8 erzeugte Regelspannung unabhän  gig von der am Hilfsmikrophon 6 erzeugten       Spannung    ist.  



  Die     Fig.    2     und    3 stellen     Ausführungsbei-          spiele    der Schaltung 7 von     Fig.    1 dar und be  ruhen darauf, dass ein Kondensator 11 in der  Grösse von einigen     ,uF    über den eine die Regel  spannung bedingende     Spannung    erzeugt wird,  schnell bis zu einer dem Schallpegel der Um  gebung entsprechenden, den Klemmen 10 zu  geführten     Spannung    während der Zeit aufge  laden wird, in der die     Wechselspannung    an    den     Klemmen    9 gleich Null ist, während er  sich sehr langsam während der Zeit entlädt,  in der diese Spannung nicht gleich Null ist.

    Um     eine    sehr langsame Entladung des     Kon-          densators    11 zu bewirken, ist in die Schaltun  gen ein von der über die Leitung 10 zugeführ  ten Spannung am     Hilfsmikrophon    6 gesteuer  ter Kreis aufgenommen, der die Entladungs  röhren 12 und 13 gleicher     Durchlassrichtumg     und eine     Speisespannungsquelle    mit Klemmen  14 enthält, wobei die     eine    Belegung des Kon  densators 11 mit einem     Punkt    15, dessen Po  tential zwischen dem der Klemmen 14 der       Speisespannumgsquelle    liegt,

   und die andere  Belegung mit einem     zwischen    den beiden Ent  ladungsröhren liegenden Punkt des erwähnten  Kreises verbunden     ist.    Hierbei sind die beiden  Entladungsröhren 12 und 13 nur dann leitend,  wenn die     Wechselspannung    an den Klemmen  9 gleich Null ist. Infolgedessen kann der Kon  densator 11 sich nur über Isolationswider  stände mit einem Gesamtwert von z. B.  1000     M,Q    entladen, so dass mit einer sehr lan  gen     Entladezeitkonstante    von einigen tausend  Sekunden gerechnet werden kann.  



  In     Fig.    2 werden die den Klemmen 9 zu  geführten Schwingungen mit Hilfe eines  Gleichrichters 16 mit     Abflachfilter    17 gleich  gerichtet, worauf diese gleichgerichtete Span  nung zum Öffnen der normalerweise nicht  leitenden, gasgefüllten, von     einer    Wechsel  spannungsquelle 19 gespeisten Entladungs  röhre 18 hinreichend ist. Die im Ausgangs  transformator 20 der Röhre 18 erzeugte Wech  selspannung wird mit Hilfe der beiden     Gleich-          richterschaltlmgen    21 und 22 gleichgerichtet,  deren Ausgangsspannungen zum Sperren der  Röhren 12 und 13 hinreichen.

   Die Zeitkon  stante des Kreises 16, 17     ist    von der Grössen  ordnung von einigen Millisekunden und somit  hinreichend klein, um jegliche unerwünschte       akustische    Rückkopplungserscheinung zu ver  meiden. Die     Entladezeitkonstante    der Kreise  21 und 22     ist    z. B. von der     Grössenordnung     von einigen Zehntelsekunden.  



  Falls     in    der Leitung 9 keine Wechselspan  nung erzeugt wird, ist die Röhre 18     gesperrt,     so dass die Röhren 12 und 13 leitend sind. Im      Gitterkreis der Röhre 12 ist dann eine Span  nung wirksam, die über ein     Abflachfilter    23  des Gleichrichters 24 erzeugt wird, dem die  von den Klemmen 10 abgegriffene Spannung  zugeführt wird, wodurch die Leitfähigkeit der  Röhre 12     entsprechend    der Spannung an den  Klemmen 10, das heisst entsprechend der  Schallenergie der Umgebung, geregelt wird.

    Der Kondensator 11 der Grösse     C11    erhält. so  mit ein Potential, das vom Teilverhältnis     zwi-          sehen    dem     Widerstand        R,    der Röhre 12 mit  Kathodenwiderstand 25 und demjenigen     R1;     der Röhre 13 bedingt wird, wobei die Zeitkon  stante zum Aufladen des     Kondensators    11  gleich  
EMI0003.0010     
    ist und einen Wert von 50     m/sek    haben kann.

    Die am Kondensator 11 erzeugte Spannung  wird mit Hilfe der Röhre 26 verstärkt, wonach  sie als Regelspannung über das Filter 27 mit  einer Zeitkonstante von einigen Zehntelsekun  den, das eine allmähliche Änderung des     Ver-          stärkungsgrades    bewirkt, von den Klemmen 8  abgegriffen wird.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Schaltung  werden die über die Klemmen 9 zugeführten  Schwingungen mit Hilfe der Röhre 16 mit  dem grossen Anodenwiderstand 29 und dem       Entkopplungskondensator    17 verstärkt und  gleichgerichtet. Die über den Widerstand 29  erzeugte     Spannung    ist in den Gitterkreisen  der Röhren 12 und 13 wirksam und macht.  diese Röhren nur leitend, wenn die Wechsel  spannung an den Klemmen 9 gleich Null ist.  Die zum Aufladen des Kondensators 17 (z. B.  0,1     ,uF)    erforderliche Zeit beträgt nur  0,1 in/sek, da der innere Widerstand der Röhre  16 durch Gegenkopplung z.

   B. nur 10     ki    be  trägt, während sich die     Entladezeit    dieses  Kondensators nur auf einige Zehntelsekunden  stellt.  



  In der Reihenschaltung der Entladungs  röhren 12 und 13 ist eine den Klemmen 10  über einen Eingangstransformator zugeführte  Spannung wirksam, die während der Zeit, in  der die Röhren 12 und 13 leitend sind, bewirkt,    dass der Kondensator 11 über die Röhre 12  bis zu einem der Amplitude der den Klemmen  10 zugeführten Spannung entsprechenden  Wert aufgeladen wird, während die Röhre 13  mit einem innern Widerstand von etwa 10     k92     als     Entladekreis    fungiert. Die     Aufladezeit    des  Kondensators 11 beträgt z. B. 50     m/sek.     



  Die der Klemme 8 entnommene negative  Regelspannung regelt auf bekannte Weise den  Verstärkungsgrad der     Verstärkerstufe    2; sie  beeinflusst z. B. die     Gittervorspannung    einer  oder mehrerer der in die     Verstärkerstufe    2  aufgenommenen Entladungsröhren.  



  Neben der oben geschilderten Regelung ist  es bei der erwähnten Lautsprecheranlage er  wünscht, noch eine zweite Regelung vorzu  sehen, die bewirkt, dass die Amplitude der Ein  gangsspannung des Verstärkers 2 einen un  gefähr konstanten Wert hat, so dass die vom  Lautsprecher 4 ausgesandte Schallenergie un  abhängig von der Tatsache ist, ob der Sprecher  mehr oder weniger dicht vor dem Mikrophon  3 steht.. Diese zweite Regelung ist in Form  einer bekannten Vorrichtung zur selbsttätigen       Lautstärkeregelung    (in     Fig.    1 mit 30 bezeich  net) durchführbar.  



  Die Erfindung ist jedoch nicht auf die be  schriebene Lautsprecheranlage beschränkt; sie  ist z. B. auch bei einer Einrichtung anwend  bar, bei der das in     Fig.    1 dargestellte Mikro  phon 3 mit der     Zwischenverstärkerstufe    1,  welche eine Vorrichtung 30 zur selbsttätigen       Lautstärkeregelung    aufweist, z. B. durch ein  Grammophon- bzw.     ein"        Radioempfangsgerät     ersetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Anpassung des Verstärkungsgrades eines Niederfrequenz verstärkers mit Wiedergabeapparatur an den Schallpegel der Umgebung dieser Wiedergabe apparatur mittels einer den Verstärkungsgrad des Verstärkers (2) steuernden Regelspan nung, die einem in der Umgebung der Wieder gabeapparatur angeordneten Hilfsmikrophon entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bewirken, dass nur während der Zeit, in der keine akustische Energie von der Wiedergabeapparatur aus gesandt wird, eine den Verstärkungsgrad des Verstärkers (2) regelnde Regelspannung dem I3ilfsmikrophon entnommen wird,
    und diese Regelspannung von dem Augenblick an, in dem die Wiedergabeapparatur akustische Energie aussendet, einen von der Spannung am Hilfsmikrophon unabhängigen Wert an nimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die ein Kondensator (11), über den eine die Regelspannung bedingende Span nung erzeugt wird, schnell bis zu einer dem Schallpegel der Umgebung entsprechenden Spannung während der Zeit aufgeladen wird, in der die Wiedergabeapparatur keine akusti sche Energie aussendet, während der Konden sator (11) sich in der übrigen Zeit sehr lang sam entlädt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in die Schaltung, mit der die Regelspannung erzeugt wird, ein durch die Spannung am Hilfsmikrophon ge- steuerter Kreis aufgenommen ist, der zwei Entladungsröhren (12, 13) gleicher Durchlass- richtung und eine Speisespannungsquelle ent hält, wobei die eine Belegung des erwähnten Kondensators (11) mit einem Piuikt, dessen Potential zwischen demjenigen der Klemmen (14) der Speisespannungsquelle liegt,
    und die andere Belegung mit einem zwischen den bei den Entladungsröhren (12, 13) liegenden Punkt des erwähnten Kreises verbunden ist und wobei die beiden Entladungsröhren (12, 13) nur dann leitend sind, wenn die Wieder gabeapparatur keine akustische Energie aus sendet. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei der dem Verstärker (2) von einem Mikrophon (3) stammende, elektrische Schwingringen zu geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dieses Mikrophon und den Verstär ker (2) eine Zwischenverstärkerstufe (1) ge schaltet ist, deren Ausgangsschwingungen durch eine Vorrichtung (30) zur selbsttätigen Lautstärkeregelung auf einer nahezu konstan ten Amplitude gehalten sind.
CH265350D 1947-04-29 1948-04-27 Vorrichtung zur selbsttätigen Anpassung des Verstärkungsgrades eines Niederfrequenzverstärkers mit Wiedergabeapparatur an den Schallpegel der Umgebung. CH265350A (de)

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