CH265381A - Elektromotorisch betriebenes, schienenloses Fahrzeug. - Google Patents

Elektromotorisch betriebenes, schienenloses Fahrzeug.

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CH265381A
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Kreibich Karl
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Kreibich Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/36Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles with means for collecting current simultaneously from more than one conductor, e.g. from more than one phase

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


      Elektromotorisch    betriebenes, schienenloses Fahrzeug.    Die Erfindung betrifft ein elektromoto  risch betriebenes, schienenloses Fahrzeug mit       mindestens    einem an einer elektrischen Ober  leitung schleifenden Kontaktarm, welcher  die     Lenkeinrichtung        der    Fahrzeugräder mit  tels     einer    mit ihm verbundenen Steuereinrich  tung     zwangläufig    nach der durch die Ober  leitung angegebenen Richtung steuert.  



  Nach den bisher bekannten Vorschlägen  wurden diese Steuereinrichtungen aus Kegel  zahnräder-Wendegetrieben gebildet, deren  Wenderäder durch ein vom Kontaktarm ge  steuertes Kupplungsorgan     abwechselnd    für  Links- oder Rechtsdrehung mit der Lenkein  richtung gekuppelt werden. Bei diesen Steuer  einrichtungen ist ein ständiges     Aus-    und Ein  kuppeln der Wenderäder erforderlich. Da  durch wird die Lenkeinrichtung in ihrer  Reaktion träge.

   Es wurde auch der Vorschlag       gemacht,    an Stelle des Kontaktarmes eine  Kontaktrolle mit einem quer zur Richtung  der Oberleitung auf dem Fahrzeug beweglich  angebrachten Schlitten starr zu verbinden  und die Bewegung     dieses    Schlittens durch  Zahnelemente (Zahnstange,     Ritzel)    in eine  Drehbewegung umzusetzen, welche zur Steue  rung der Lenkeinrichtung ausgenützt werden       soll.    Es wird noch erwähnt, dass es auch elek  trische Steuereinrichtungen zu diesem     Zweck     gibt,

   welche infolge des ständigen Schwan  kens der Fahrtrichtung des Fahrzeuges einen  ständigen     Kontaktwechsel    und damit einen  hohen Verschleiss von Schleifkontaktelemen-         ten    zur Folge hat. Alle diese bekannten  Steuervorrichtungen erfordern Zahnelemente  oder Kupplungen, die zum Zwecke der  Steuerung ständig in oder ausser Eingriff  miteinander kommen und bei jedem Schalt  wechsel Zahn-     bzw.    Kupplungsstösse verur  sachen. Diese Steuereinrichtungen sind auch  im Aufwand der Mittel kostspielig und in  folge der ständigen Ein- und     Auskupplung     einem starken Verschleiss unterworfen.  



  Zur Behebung dieser Nachteile der be  kannten Steuereinrichtungen wird angestrebt,  die Steuerung mit mechanischen Schaltele  menten zu bestreiten, welche miteinander       ständig    in Eingriff bleiben. Dies wird erfin  dungsgemäss dadurch erreicht, dass die Steuer  einrichtung     zwei    Steuerarme aufweist, von  welchen je einer auf einer von     zwei    parallelen       schwenkbaren    Achsen sitzt, und dass sich die       Schwenkbereiche    der Steuerarme überschnei  den, wobei der eine     Steuerarm    auf die     Lenk-          einrichtring    der Fahrzeugräder einwirkt und  einen Steuerschlitz besitzt,

   der sich gegen das  freie     Steuerarmende    zu erweitert und in der  Erweiterung zwei     symmetrische    Leergang  bögen bildende Steuerkanten besitzt, wogegen  der andere Steuerarm durch die Achse, auf  welcher er sitzt, mit dem an der Oberleitung  schleifenden Kontaktarm verbunden ist und  mit einem Steuerbolzen in den Steuerschlitz  des     ersterwähnten    Steuerarmes der Lenkein  richtung während eines beschränkten     Ver-          schwenkungsbereiches    eingreift     und    nach      Überschreiten dieses     Verschwenkungsbereiches     ohne weitere     Verstellwirkung    auf die     Lenk-       <RTI  

   ID="0002.0004">   einrichtung    an dem einen der     Leerlaufbögen     gleitbar     anliegt.     



  Die     Verwendungsmöglichkeiten    einer der  artigen Steuerung sind mannigfaltig; so kön  nen     als        Fahrzeuge    nach der     Erfindung    schie  nenlose     Grubenbahnen,        Fabriksbahnen,        Trans-          portanlagen    für die     Beförderung    von     Men-          scheu    und Tieren in     unwirtlichen,    unter  Hitze-, Gas-,     Sandeinwirktuig        usw.    stehenden  Gegenden,

   Transport-     und        Vergnügiuigs-          anlagen    auf Vergnügungsstätten, Miniatur  Obusbahnen als technisches Spielzeug in  Frage kommen, wobei die Steuereinrichtung  auch als     umschaltbare        Zusatzlenkeinrichtung     bei Betriebsobussen oder als     Blindfahrtgerät     für die Nachtfahrt bei Nebel oder Verdunke  lung Anwendung finden kann.  



  Bei all diesen     führerlos    gesteuerten Fahr  zeÜgen kann die Verkehrssicherheit     durch    die       Anordnung    von selbsttätig wirkenden Halte  vorrichtungen, selbsttätig einschaltbaren     Hup-          signalen        usw.    noch gehoben werden, wobei die       Überwachung    der Fahrtstrecke durch ein  elektrisches Auge oder durch.     Tastgeräte     erfolgen kann.  



  In der Zeichnung ist als beispielsweise       Ausführungsform    des Gegenstandes der Er  findung ein     Miniatur-Obus    in schematischer  Darstellung in den     Fig.    1 und 2 veranschau  licht. Die     Fig.    3 und 4 zeigen die Steuerein  richtung von der Unterseite des Wagens gese  hen in der Grundstellung bei     Geradausfahrt     und     in    zwei verschiedenen     Einschlagstellun-          gen,    von denen eine     strichpunktiert    ange  deutet ist.  



  Die Lenkeinrichtung des Fahrzeuges 1 be  steht aus dem     Drehschemel    2, der in ihm ge  lagerten Radachse 3 und den Rädern 4, wo  bei der Drehschemel um eine vertikale Achse  5 in horizontaler Ebene schwenkbar ist. Die  Steuereinrichtung weist einen mit dem Dreh  schemel 2 zu einem     einheitlichen    Stück ver  einigten     Steuerarm    6 mit einem     Langschlitz     7, einen auf einer vertikalen, das Fahrzeug  über     _ & s    Dach hinaus durchsetzenden    Schwenkachse 8 befestigten Steuerarm 9, der  mit einem zweckmässig eine Rolle aufwei  senden     Bolzen    10 in den Langschlitz 7 des       Steuerarmes    6 eingreift, auf.

   Die Schwenk  achse 5 des Steuerarmes 6 und die Schwenk  achse 8 des Steuerarmes 9 sind etwa um die  Länge des einen     Steuerarmes    9 voneinander  entfernt angeordnet, so dass sich die Schwenk  bereiche der beiden Steuerarme 6 und 9 ge  genseitig übergreifen. Der Steuerarm 6 ist  zweiarmig ausgebildet und am zweiten Hebel  arm     mit    einem Haltezapfen 11 oder einer Öse  versehen, an der die     Rückholfeder    12 an  greift, die     finit    ihrem andern Ende an einer  an der Wagenunterseite befestigten Befesti  gungslasche 13 angreift.

   Der Steuerarm 9  steht durch die Schwenkachse 8 mit dem am  Dach des Fahrzeuges angeordneten Kontakt  arm 14 in     zwangläufiger        Verbindung,    mit  dem die Achse 8 schwenkt und der durch  eine Feder 15 gegen den einen     elektrischen     Leiter 16 der Oberleitung mit seinem Kon  taktschuh 17 angedrückt wird. Der Kontakt  arm 14 schleift mit seinem Kontaktschuh 17  während der Fahrt an dem einen Leiter 16  der Oberleitung, deren zweiter Leiter 18 mit  dem     Kontaktschuh    19 des     zweiten    Kontakt  armes 20 in Kontakt steht. Der zweite Kon  taktarm 20 ist parallel zum erstgenannten  Kontaktarm 14 angeordnet     und    wie letzterer  um eine eigene Achse schwenkbar.

   Die Kon  taktschuhe 17 und 19 sind auf dem Ende der  Kontaktarme 14, 20 so     schwenkbar    gelagert,  dass sie bei     Verschwenkung    der Kontaktarme  in der Horizontalebene mit der Oberleitung  in Kontakt bleiben und ihre Gleitlage beibe  halten. Um die     Eingriffslage    der Kontakt  schuhe 17, 19 an der Oberleitung 16, 18 zu  sichern, sind sie im     Querschnitt        U-förmig    ge  staltet und mit so hohen     U-Schenkeln    ausge  bildet, dass ein Abgleiten der     Kontaktsehuhe     auch beim stärksten Ausschlag der Kontakt  arme 14, 20 nicht eintreten kann, so dass die  Stromverbindung des Fahrzeugantriebes mit  der Oberleitung stets erhalten bleibt.  



  Die Wirkungsweise der Steuerung des  Fahrzeuges durch die Oberleitung ist nach  stehend beschrieben.-      Bei     Geradeausfahrt    befinden sich die  Lenkeinrichtung und die Steuereinrichtung in  der aus der     Fig.    3 ersichtlichen Stellung. So  bald jedoch das Fahrzeug von der durch die  Oberleitung vorgezeichneten Richtung ab  weicht, entsteht zwischen der vorgezeichneten  Richtung und der tatsächlichen Fahrtrich  tung ein     Winkelausschlag    W, der eine     Ver-          schwenkung    der beiden Kontaktarme 14, 20  zur Folge hat, die um so stärker wird, je stär  ker die Winkelabweichung ausfällt.

   Durch die       Verschwenkung    der beiden Kontaktarme 14,  20 wird die V     erschwenkung    des Steuerarmes  9 und des Steuerarmes 6     zwangläufig    herbei  geführt und damit ein mehr oder minder star  ker Einschlag der Lenkeinrichtung bis zum  Ausmass A, wie die     Fig.    4 zeigt., herbeigeführt.  



  Für den Fall, dass das Fahrzeug z. B. in  folge seitlichen     Abgleitens    der Räder auf der  Fahrbahn von der durch die Oberleitung 16,  18 vorgezeichneten Richtung stark abweicht,  ist dafür Vorsorge getroffen, dass die Kon  taktarme 14, 20 über das Höchstausmass A des  Radeinschlages hinaus     um    das Ausmass B ohne  weitere     Verstellwirkung    auf die Lenkeinrich  tung     verschwenkbar    sind, um dadurch die  Verbindung des Fahrzeuges mit seiner Ober  leitung auf jeden Fall aufrechtzuerhalten.

    Zu diesem Zweck ist der Langschlitz 7 des  Steuerarmes 6 gegen das freie Armende zu so  erweitert., dass die wirksamen Schlitzkanten       Leergangbögen    bilden und nach zur Schlitz  achse symmetrischen     Kreisbogenstücken    von  einem Bogenradius, der gleich dem Abstand  des Bolzens 10 von der Achse 8 ist, verlaufen.  Die     Leergangbögen    sind so gestellt, dass deren       Krümmungsmittelpunkt    jeweils in die Achse  8 fällt, sobald der Bolzen 10 aus dem Schlitz  ende austritt.

   Es findet daher bei einer das       Einschlagausmass    A der Lenkeinrichtung  überschreitenden Schwenkbewegung des Kon  taktarmes 14 eine auf die Lenkeinrichtung  vollkommen     einflusslose        Verschwenkung    des  Steuerhebels 9 bzw. Bewegung des Bolzens 10  statt. Da diese starke Abweichung der Fahrt  richtung des Fahrzeuges aus der durch die  Oberleitung vorgezeichneten Richtung nur  vorübergehend ist. und durch den starken    Lenkungseinschlag A korrigiert. wird, bleiben  die Kontaktschuhe 17 und 19 der Kontakt  arme 14 und 20 mit der Oberleitung 16, 18  in ständiger leitender Verbindung, so dass  das Fahrzeug unter keinen Umständen seine  Verbindung mit der Oberleitung verliert.

   Die  Kontaktarme 14 und 20 können in bekannter  Weise durch Niederklappen auf das Fahr  zeugdach von der Oberleitung getrennt  werden.  



  Es ist     selbstverständlich,    dass insbesondere  für Strassenfahrzeuge an Stelle des Dreh  schemels die bekannte     Parallellenkeinrichtung     zur Ausführung der selbsttätigen Steuerung  mit dem Steuerarm 6 so verbunden werden  kann, dass der Steuerarm auf die Lenkein  richtung verstellend wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotorisch betriebenes, schienenloses Fahrzeug mit mindestens einem an einer elektrischen Oberleitung schleifenden Kon taktarm, welcher die Lenkeinrichtung der Fahrzeugräder mittels einer mit ihm verbun denen Steuereinrichtung zwa.ngläufig nach der durch die Oberleitung angegebenen Rich tung steuert, 'dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung zwei Steuerarme (6, 9 ) aufweist, von welchen je einer auf einer von zwei parallelen schwenkbaren Achsen (5, 8) sitzt, und dass sich die Schwenkbereiche der Steuerarme überschneiden, wobei der eine Steuerarm (6) auf die Lenkeinrichtung (2) der Fahrzeugräder einwirkt.
    und einen Steuer schlitz (7) besitzt, der sich gegen das freie Steuerarmende zu erweitert, und in der Er weiterung zwei symmetrische, Leergangbögen bildende Steuerkanten besitzt, wogegen der andere Steuerarm (9) durch die Achse (8), auf welcher er sitzt, mit dem an der Ober leitung schleifenden Kontaktarm (14) ver bunden ist und mit einem Steuerbolzen (10) in den Steuerschlitz (7) des ersterwähnten Steuerarmes (6) der Lenkeinrichtung (2)
    während eines beschränkten Verschwenkungs- bereiches eingreift und nach überschreiten dieses Verschwenkungsbereiches ohne weitere Verstellwirkung auf die Lenkeinrichtung an dem einen der gebogenen Leergangbögengleit- bar anliegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach Kreisbögen ver laufenden Leergangbögen nach Radien ge- krümmt sind, die mit dem Radialabstand des Steuerbolzens (10) von der Schwenkachse (8) übereinstimmen und so gestellt sind, dass sie,
    sobald der Steuerbolzen bei der Verschwen- kung in dem einen oder andern Sinne aus dem nicht erweiterten Teil des Steuerschlitzes (.7) austritt, so stehen, dass der Kreisbogen- mittelpunkt des jeweils zur Wirkung kom menden Leergangbogens in die Schwenkachse (8) fällt. 2.
    Fahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der ersterwähnte Steuerarm (6) unter der Wirkung einer Rück holfeder (12) steht, die ein stetes Anliegen des jeweils wirksamen Kantenteils des Schlitzes und seiner Leergangbögen an den Steuer bolzen (10) bewirkt.
CH265381D 1947-02-22 1948-02-06 Elektromotorisch betriebenes, schienenloses Fahrzeug. CH265381A (de)

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