CH265478A - Einrichtung mit einer Vorrichtung zum Füllen und einer Vorrichtung zum Entleeren von rohrförmigen Magazinen für gestapelte, im wesentlichen flache Gebilde, wie Kapseln und dergleichen. - Google Patents
Einrichtung mit einer Vorrichtung zum Füllen und einer Vorrichtung zum Entleeren von rohrförmigen Magazinen für gestapelte, im wesentlichen flache Gebilde, wie Kapseln und dergleichen.Info
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Description
Einrichtung mit einer Vorrichtung zum Füllen und einer Vorrichtung zum Entleeren von rohrförmigen Magazinen für gestapelte, im wesentlichen flache Gebilde, wie Kapseln und dergleichen. Die Herstellung und Behandlung von Kapseln zum Verschliessen von Flaschen und andern Behältern muss so hygienisch wie mög lich erfolgen. Aus diesem Grund wurden bei der Herstellung von Kapseln für deren Maga- zinierung und späteres Aufsetzen auf die Ge fässe die Kapseln direkt. vom Ziehwerkzeug in rohrförmige Magazine eingeführt, die dann in die Verschlussmaschine eingesetzt wurden, und von diesen Magazinen wurden die Kap seln zum Verschliesswerkzeug weiterbefördert.
Für das Füllen und Entleeren dieser Ma gazine wurden verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für diese beiden Zwecke, die weitgehende Gewähr leistet, dass die Kapseln nicht aus dem Magazinrohr herausfallen, bevor dies nach der Füllung verschlossen oder nach dem Öffnen in der Verschluss- maschine angebracht ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- negenatandes ist auf der beiliegenden Zeich nung gezeigt. Die eine, in Fig. 1 bis 5 ge zeigte Ausführungsform einer Vorrichtung ist für die Füllung des Magazins bestimmt, die andere, in Fig. 6 bis 9 gezeigte, ist. für dessen Entleerung bestimmt.
Fig. 1 zeigt eine l esamtiinsieht der Vor- riehtung zum Füllen der Magazine; Fig. 2 bis 4 zeigen in grösserem Massstab ein und denselben senkrechten Achssehnitt durch den Mittelteil dieser Vorrichtung, wobei die Fi guren nur hinsichtlich der Lage der Teile voneinander abweichen; Fig. 5 zeigt das Detail einer Kontaktvorrichtung im senkrech ten Schnitt, die den elektrischen Strom zu einem Magnet schliesst, wenn das Rohr mit Kapseln gefüllt ist.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Aufriss- und Sei tenriss-Schnitte der Entleerungsvorrichtung; Fig. 8 und 9 zeigen einen Teilaufriss des selben Schnittes wie Fig. 6, jedoch mit ver schiedenen Stellungen der Teile.
Auf der Zeichnung ist mit a ein hülsen- förmiger Fuss bezeichnet, der bei der Vorrieh- tung nach den Fig. 1 bis 4 mit einer Ma schine für die Herstellung der Kapseln fest. verbunden ist. In diesem Fuss ist das Maga zinrohr b durch eine Verbindungsmuffe c herausnehmbar befestigt. Das Magazinrohr ist ein Stück in die Muffe c hineingeschoben, und diese ist ein Stück abwärts auf den Hül senfuss geschoben, wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist. In der -Wand der Verbin dungsmuffe sind Sperrorgane für die Kapseln gelagert, z.
B. ein Kranz Sperrklinken d, die durch Löcher d' in der Muffenw and mit ihren Zacken ein Stückchen in die Muffe eindrin gen können. Wenn die Muffe in ihre Lage auf dem Hülsenfuss gebraeht ist, werden die Sperrklinken. wie aus den Fig. 2 bis 4 her- vorgeht, von einem Auslöseorgan k ausserhalb der Sperrstellung gehalten. Sobald die Muffe von dem Hülsenfuss entfernt wird, gehen die Klinken durch die Wirkung einer Feder d" in Sperrstellung.
An eine Einschiebeöffnung e im Hülsenfuss ist eine Rinne oder ein Kanal f angeschlossen, durch welchen der Hülsenfuss mit dem Stanz- und Ziehwerkzeug K in Ver bindung steht. Durch diesen Kanal werden die Kapseln. vom Werkzeug K pneumatisch in den Hülsenfuss eingeführt. Im Hülsenfuss befindet sich ein Kolben g, der durch einen Hebelarm g' und eine Kurbelstange g" die für seine Wirkungsweise erforderliche Bewe gung nach oben und unten erhält, wobei der untere Umkehrpunkt unterhalb der Ebene der Öffnung e liegt.
Etwas oberhalb der letzteren sind Sperrorgane, z. B. in Form von Blatt federn h vorhanden, die durch Öffnungen h' in den Hülsenfuss eindringen und rings um denselben, angeordnet sind. Der Kolben hat auf seiner Oberseite eine Platte i, die auf Schubstangen i' befestigt sind.
Die Vorrichtung wirkt auf folgende Weise: Jede von dem Werkzeug K hergestellte Kapsel wird. durch einen Luftstrom durch die Rinne <I>f in</I> den Hülsenfuss a eingeführt und wird von dem Kolben cd an den Federn h vorbei in Rohr b nach oben geschoben.
Die in Fig. 3 und 4 mit x bezeichneten Kapseln sind verhältnismässig dünn und nachgiebig, haben, wie die Abbildungen zeigen, ein ziem lich niedriges Profil, bevor sie zum Verschlusse kommen und eignen sich gut zur Stapelung. Das Rohr wird allmählich mit Kapseln ge füllt, lind wenn die oberste das obere Ende erreicht hat, wird ein elektrischer Kontakt geschlossen - die Kontaktvorrichtung E (Fug. 5) ist in einen Deckel b' eingebaut -, und das Werkzeug K wird durch. einen elek trischen Impuls, der hierbei erzeugt wird, an gehalten.
Die hierfür erforderliche Anord nung wird hier nicht beschrieben, da sie nicht unmittelbar mit. der Erfindung zusam menhängt.
Nachdem der Deckel 1f' vom Rohr b abge hoben ist, wird eine Verschlusskappe auf die ses . gesetzt. Darauf wird .das Rohr - b los- gemacht; damit aber die Kapseln beim Hoch heben des Rohres nicht aus dem Rohr heraus fallen, wird die Muffe c mit dem darauf fest sitzenden Rohr aus dem Hülsenfuss hochge hoben, wobei die federbelasteten Klinken d einklinken und die Rohröffnung für die Kap seln versperren. Darauf wird das Rohr um gedreht, und die Muffe c kann nun wegge nommen werden, worauf auch auf das andere Rohrende eine Versehlusskappe gesetzt wird.
Die Verpackung ist damit für die Lieferung beendet. Auf der Verschlusskappe ist die Be schriftung der Kapseln eingeprägt. Die Muffe c wird wiederum in dem Hülsenfuss a ange bracht, wobei die Sperrklinken d durch das Organ k aus der Sperrstellung gelöst werden. Bei dem oben beschriebenen Verfahren, bei dem das Rohr abgehoben wird, bleibt eine Anzahl Kapseln im Hülsenfuss zurück, näm lich die, welche- unterhalb der Klinken d lie gen. Sollten gegebenenfalls, z.
B. wenn die Beschriftung der Kapseln eine andere sein soll, alle Kapseln aus dem Rohr herausgeseho- ben werden müssen, so muss man sieh der Abhebeplatte i bedienen, wie in Fig. 33 ge zeigt ist, das heisst man muss sie bis über die Höhe der Zacken d' heben. Das Rohr muss so bemessen sein, dass alle diese Kapseln Platz haben, weshalb im vorigen Fall die Anzahl der Kapseln etwas kleiner wird.
Bei der Vorrichtung nach Fig. 6 bis 9 ist. der mit a' bezeichnete Hülsenfuss speziell im Hinblick auf die Entleerung ausgebildet. Ebenso befindet sich in diesem ein Kolben, bezeichnet mit g, der dir eh eine maschinell angetriebene Stange n' nach oben und unten geführt. wird. Wie er seine Bewegung er hält, ist nicht gezeigt. Nach einem Vorschlag kann eine Kurbel und eine Kurbelstange, wie in Fig. 1 gezeigt, verwendet werden.
Der Kolben g ist rohrförmig, und in diesem sitzt ein Stift g', der unterhalb des Hülsenfusses durch einen Bügel v und Sehraubbolzen und Muttern unbeweglich befestigt ist, wie aus Fig. 6 hervorgeht; aber auf diesem Stift gleitet der Kolben auf- und abwärts. Durch eine Öffnung g" steht der Innenraum s des Kolbens mit einer Vakuumleitung t in Ver- Bindung. Auf seiner obern Fläche hat der Kolben Saugöffnungen s".
Im Hülsenfuss a' befindet sich eine öff- nung 1, durch die die Kapseln pneumatisch aus dem Hülsenfuss heraus zum Verschluss- apparat m, geführt werden. Die Druckluft düse ist mit n bezeichnet. Der Saugkolben wird von einem Ring u umschlossen, der die selbe Aufgabe hat, wie die Platte i bei der vorher beschriebenen Ausführungsform. Die ser wird mittels Schubstangen i' betätigt. Endlich muss hervorgehoben werden, dass die :bluffe c' bei dieser Vorrichtung auf der In nenseite mehrere kleine Anschlagkanten o für die Kapseln hat.
Diese sind in Fig. 6 dar gestellt.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungs form erhellt aus dem Folgenden: Die Verschlusskappe auf einem gefüllten Rohr b wird abgerissen, und die zu dieser Ausführungsform gehörende Muffe c' wird auf das Rohr gesetzt, worauf es umgedreht wird.
Hierbei verhindern die jetzt in die Muffe eingreifenden Klinken cl ein Heraus fallen der Kapseln. Hierauf wird die Muffe mit dem Rohr auf den Hülsenfuss u' auf gesetzt, der an dem Ständer der Verschluss- maschine befestigt ist.
Die federbelasteten Klinken<I>d</I> werden durch die Oberkante cc" des Hülsenfusses herausgedrückt, und die Kapseln fallen auf die Anschlagskanten o herunter. Diese verringern den Durchmesser der Muffe c' nur ganz unwescntlieh, verhindern jedoch, dass die Kapseln tiefer herunterfallen. Die unterste aitf den Kanten o liegende Kapsel wird von dem Saugkolben festgesaugt, wenn dieser ungefähr in die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Lage hochgeschoben ist.
In der letztgenannten Fir ist ersiehtlieh, wie der Innenraum , des ,Saugkolbens f/ finit der Va kuumleitung t in Verbindung steht. Wenn die Kapsel in den Versehlussapparat m. eingeführt werden soll, wird der Kolben abwärtsbewegt, wobei der Rand der Kapsel x vor den Kan ten o aufgebogen wird, so class die Kapsel dem Kolben nach unten folgen kann. Nun liegt die nächste Kapsel auf den Kanten o.
Sobald der Kolben ;eine unterste #Ktellunerreicht hat (Fig. 6), hört der Sog auf, dadurch, dass der Kanal s von der Vakuumleitung t abge sperrt wird, oder, wie in Fig. 9 gezeigt ist; sie wird nur mit der Aussenluft in Verbindung gebracht, nämlich durch die Öffnung g" bei z. Durch die Druckluft wird nun die Kapsel in den Apparat m eingeführt, wo sie mit. ihrem Rand auf einem 'Absatz lieben bleibt, his die Flasche sie packt.
In den Fällen, #o die Entleerung der Kapseln unterbrochen wird, beispielsweise um ein neues Rohr b mit Kapseln mit. anderer Be schriftung einzusetzen, muss die Vorrichtung von den Kapseln freigemacht werden, das heisst diese werden im Rohr hochgeschoben. Diese werden dann durch den Ring u. (Fig. 9) so hoch gehoben, dass sie oberhalb der Klinken zii liegen kommen, worauf die Muffe c' mit dem Rohr herausgenommen wird.
Die beschriebene Vorrichtung kann in vie len Beziehungen abgewandelt und auch für andere stapelbare Scheiben verwendet. werden, z. B. für Kapseleinlagen. Die in Fig. 6 bis 9 gezeigte Ausführungsform ist -für einen so- 0.
enannten Verschlusskopf bestimmt, aber die Ausführung ist auch gedacht für mehrere in einem Kreis (Karusell) angeordnete Köpfe. Es ist auch denkbar, den Hülsenfuss so anzu ordnen, dass er mehrere Muffen c' und Ma gazinrohre b aufnimmt und für Drehung> ge- lagert ist, so dass jede Ausschuhöffnung auf eine bestimmte Aussehubstellun,-- eingestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSYRC\CB: Einrichtung mit einer Vorrichtung zuin Füllen und einer Vorrichtung zum Entleeren von rohrförmigen Magazinen für zu stapelnde, im wesentlichen flache (ehilde wie Kapseln oder dergleicben, gekennzeichnet einerseits durch zwei für das iXl a;-azini#olir (b) be stimmte hülsenförmige und finit einem Durch lass für die Gebilde versehene Füsse (a.), -\c0- von der eine für das Füllen des Magazin rohres und der andere für das Entleeren des- selben bestimmt ist, anderseits g@ekennzeieh- itet ditrc-li je eine zu den genannten Füssen passende Vei-bindun,#-stuuffe (c, c'),die beide so beschaffen sind, dass sie das Magazinrohr herausnehmbar mit dem Hülsenfuss verbinden und dass beide mit Sperrorganen (d) für die Gebilde versehen sind, welche Organe einer seits so angeordnet sind, dass sie, wenn die betreffende Muffe ihre Lage im betreffenden Hülsenfuss eingenommen hat, mechanisch am Umgreifen der Gebilde (x) gehindert.sind, die jedoch, wenn die -Tuffe aus dem Hülsen fuss entfernt wird, durch Löcher in der lluf- fenwand ein Stück in die Hülse eindringen, und dass die eine Verbindungsmuffe (c') An schlagskanten (o) besitzt, die das Herausfallen der Gebilde aus dem Magazinrohr verhindern.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für die Fül lung des Magazinrohres bestimmte Hülsenfuss (ca) eine Seitenöffnung (e) für die Zufüh- rimg der Gebilde (x) hat, an die eine pneil- matische Zul.eitungsanordniuig (f) ange schlossen ist. 2.Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Hülsenfuss (a) ein Kolben (g) vorgesehen ist, der die Kapsel von der Seitenöffnung (e) in das Magazinrohr (b) hinaufschiebt. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Hülsenfuss (a) etwas oberhalb der Höhe der Seitenöff nung Sperrorgane (h) angeordnet sind, die durch Öffnungen in den Hülsenfuss eindrin gen können und verhindern, dass die Ge bilde, nachdem sie durch den Kolben (g) hochgehoben sind, zurückfallen. 4.Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass der Kolben (g) auf der Oberseite eine Platte (i) hat, die auf Schubstangen be festigt ist, so dass sie bei Bedarf über dem Kolben hochgesehoben werden kann und ihrerseits unabhängig vom Kolben die Kapsel in dem Magazinrohr hochschiebt. 5.Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsenfuss (a) Auslöseorgane (k) für die Sperrklinken (d) hat, die mit diesen so zusammenwirken, dass die Sperrklinken aus der Sperrstellung geführt werden, wenn die Verbindungsmuffe (c) in ihre Lage im Hülsenfuss (a) gebracht wird und die umgekehrt in Sperrstellung gehen, wenn die lIuffe aus dem Hülsenfuss genommen wird. 6.Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Ent leerung des Magazinrohres (b) vorgesehene 1-Iülsenfuss (a') eine Seitenöffnung (1) für das Ausschieben der Gebilde in den Versehluss- apparat (m) hat und gegenüber dieser Seiten öffnung einen Drucklufteinlass (7L) für den pneumatischen Transport der Kapseln aus dem Hülsenfuss (u') bzw. Magazinrohr (b). 7.Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass der Hülsenfuss einen Saugkolben (g) hat, der, in die Verbindungsmuffe (c') hin aufgeschoben, durch die Saugwirkung das unterste Gebilde erfasst und in eine Lage ge rade gegenüber der Ausschuböffnung her unterzieht, wobei der Rand der Gebilde (x) beim Passieren der Kanten (o) aufwärts ge bogen wird.B. Einriehtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Saugkolben (g) einen Kanal (s), der bei allen Stellungen des Kol bens, ausser in der untersten Stellung, an eine Vakuumleitung (t) angeschlossen ist, in der untersten Stellung jedoch für diese gesperrt ist, so dass das Gebilde sich löst. 9.Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadureh gekennzeichnet, class neben dem Kolben (g) von diesem imbeeinflusst ein Organ (u) an geordnet ist, das bei Bedarf die Kapseln in die Verbindungsmuffe (c') hinaufschieben kann. 10. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen dreh baren Hülsenfuss mit einer Mehrzahl Muffen (c') zur Aufnahme einer dementsprechenden Anzahl -Magazinrohre (b) hat.
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