CH265631A - Durch ein strömendes Mittel betätigte Steuereinrichtung, insbesondere an Kondensgefässen. - Google Patents

Durch ein strömendes Mittel betätigte Steuereinrichtung, insbesondere an Kondensgefässen.

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CH265631A
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Marton Ludwig
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Marton Ludwig
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/22Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type
    • F16T1/24Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type using levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


  Durch ein strömendes Mittel betätigte     Steuereinrichtung,    insbesondere  an     Kondensgefässen.       In Dampfleitungen, Heizkörpern oder  sonstigen von strömenden Mitteln     durchflos-          senen    Leitkörpern werden vielfach Einrich  tungen eingeschaltet, die z. B. aus     Betriebs-          sieherheitsgründen    die Strömung des betref  fenden Mittels steuern. Solche Einrichtungen  sind z. B. an Kondensgefässen vorhanden.

   Bei  den bisher bekannten derartigen Einrichtun  gen war das     Übersetzungsverhältnis    des das  Steuerorgan bewegenden Gestänges von der       Absehlusslage    des Steuerorganes bis zur Öff  nungslage konstant, was sehr nachteilig ist.  Dies bedeutete nämlich, dass auch die auf das  Steuerorgan zum Schliessen und Öffnen ein  wirkende Kraft konstanter Grösse war.  



  Die meisten den     Durehflussquerschnitt    steu  ernden Organe üben aber von der     @bsch@uss-          lage    ausgehend während des     Öffnens    einen  sich verringernden Widerstand der öffnenden  Kraft gegenüber aus. Dies rührt daher, dass  auf das Steuerorgan in der     Absehlusslage    noch  der Druck des zu steuernden Mittels lastet. Es  kann vorkommen, dass zur Bewegung des  Steuerorgans aus seiner     Abschlusslage    4- bis  8mal so grosse Kräfte erforderlich sind wie zu  seiner Weiterbewegung.  



  Ist zur Betätigung des Steuerorgans ein  Schwimmer verwendet, so muss dieser bei  konstantem Übersetzungsverhältnis des über  tragungsgestänges so gross bemessen sein, dass  er die bei der anfänglichen Bewegung des         Steuerorgans    nötige grosse Kraft mit Sicher  heit ausübt. Aus der Konstanz der Überset  zung folgt, dass der Schwimmer diese zu Be  ginn erforderliche grosse Kraft auch während  der Bewegung des Steuerorgans auszuüben  imstande wäre. Der Schwimmer beginnt, nach  seinem vollen Versinken in das Mittel, das  Steuerorgan verspätet zu bewegen, und sobald  die Bewegung begonnen hat, springt der  Schwimmer plötzlich auf den Spiegel des Mit  tels, da der Kraftbedarf der Weiterbewegung  bedeutend geringer ist.

   Infolge des plötzlichen  Rufspringens des Schwimmers wird das  Steuerorgan plötzlich geöffnet und das durch  die demzufolge freiwerdende Öffnung stoss  artig     herausströmende    Mittel verursacht in  den Leitungen oder in den mit diesen zusam  menhängenden Einrichtungen, z. B. Heizkör  pern, schädliche Stösse.  



       Erfindungsgemäss    zeichnet sich die Steuer  einrichtung dadurch aus, dass das Überset  zungsverhältnis des das Steuerorgan bewe  genden Gestänges von der     Abschlusslage    des  Steuerorgans bis zur Öffnungslage desselben  kontinuierlich abnimmt, wobei in der Ab  schlusslage die auf das Steuerorgan wirkende  Kraft mindestens das 1- bis 3fache der vom  strömenden Mittel ausgeübten Steuerkraft ist.  



  Dadurch können bei     Kondensgefässen     z. B. mit     Schiebersteuerung    die anwend  baren     Dnrchflussquersehnitte    vergrössert oder      bei     gewöhnlichen        Abmessungen    grössere Be  triebsdrücke mit derselben Betriebssicherheit  angewendet werden     als    bisher.  



  Beiliegende Zeichnung     veranschaulicht     schematisch ein     Ausführungsbeispiel    der er  findungsgemässen Einrichtung.  



  Um den am     Kondensgefäss    ortsfest ange  ordneten Zapfen 1 ist ein     Winkelhebel          schwingbar    gelagert, mit     dessen    Arm 6 das  eine Ende einer Stange 5 durch den Zapfen 2  gelenkig     verbinden    ist. Das andere Ende der  Stange 5 ist durch den Zapfen 3 mit einem  Schieber 4 gleichfalls     gelenkig    verbunden.  Am längeren Arm 7 des     Winkelhebels    ist ein       Schwimmer    8 befestigt.

   Die     Drehpunkte    des  Zapfens 1 des     Winkelhebels    und der Zap  fen 2 und 3 liegen bei geschlossener Lage des  Schiebers 4 zweckmässig mindestens ange  nähert     in    einer Geraden.  



  Wenn der Spiegel des Kondensates des  im     Sinne    des Pfeils 9 eintretenden Dampfes  emporsteigt,     wird    der     Schwimmer    8 ange  hoben und die Arme 6 und 7 werden um den  Drehzapfen 1 gedreht. Demzufolge bewegt  sich der Zapfen 2 auf einem Kreisbogen um  den Zapfen 1. Bei dieser Bewegung nimmt  er auch das auf dem Zapfen 2 gelagerte  Ende der     Verbindungsstange    5 mit sich.

   Zu       Beginn    hat die kreisförmige     Bewegung    des  Zapfens 2 kaum eine Komponente in Rich  tung der Verbindungsgeraden der Zapfen 1       und    3, so dass sich die Lage des Zapfens 3       umendlich    wenig ändert und auch der Schie  ber 4     nur    wenig     bewegt    wird.

   Je grösser der       durchlaufene    Kreisbogen. des     Zapfens    2 ist,  also je weiter er sich von der Verbindungs  geraden der Zapfen 1 und 3 entfernt, um so  grösser     wird    die     Komponente    seiner Bewe  gung in Richtung dieser Geraden     und    in  um so grösserem Masse wird sich somit auch  der Zapfen 3     abwärtsbewegen    und damit der  Ausfluss im Sinne des Pfeils 10 stattfinden.

    Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Be  wegung des     Schwimmers    8 und der Bewe  gung des Zapfens 3 ist somit anfangs unend  lich gross, und     zwar    dann, wenn die Bewe  gung des Schiebers 4 aus seiner     Abschluss-          lage    die     grösste    Kraft beansprucht, und    dieses     Übersetzungsverhältnis        nimmt    hernach  ab, wenn der Schieber 4 zu öffnen beginnt  und somit zu seiner     Weiterbewegung    eine ge  ringere Kraft erforderlich ist.  



  Die Erfindung ist selbstverständlich     nicht     auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel be  schränkt. So kann der Schwimmer statt ge  schlossen auch offen oder statt direkt auch  verkehrt funktionierend und z. B. an meh  reren Hebelarmen angeordnet sein. Die Be  wegung des Schiebers 4 kann statt längs einer  Geraden auch längs einer Kreisbahn erfol  gen und statt des Schiebers kann auch ein  Ventil oder sogar eine Klappe vorgesehen       sein.       Die Zapfen 1, 2 und 3 des Gestänges,  welches die     Bewegung    des Schiebers 4 be  wirkt,     können    Drehpunkte     aufweisen,    die  nicht genau auf einer Geraden liegen,

   wie  sich dies aus der Ungenauigkeit der Her  stellung der Einrichtung ergibt oder aus bau  lichen Gründen erforderlich ist; jedoch ist  dafür gesorgt, dass die zu Beginn auf den  Schieber 4 wirkende Kraft mindestens das  1- bis 3fache,     zweckmässigerweise    das     10-          fache    der vom Kondensat auf den Schwim  mer 8 wirkenden Steuerkraft ist.  



  Die Erfindung     umfasst    auch Steuerein  richtungen von Sicherheitsventilen, die das       Gberfüllen    von Wasserbehältern oder Spül  gefässen verhindern, oder auch zur Betäti  gung der Entleerungsventile von Spülgefä  ssen. Wird die     Steuereinrichtung        mittels    an  derer als Niveauänderungen, z. B. Druck  änderungen des Mittels betätigt, so kann ein       Abschlussorgan,    z. B. eine Membrane oder  ein Kolben, die Steuerkraft aufnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch ein strömendes Mittel betätigte Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsverhältnis des das Steuerorgan bewegenden Gestänges von der Abschlusslage des Steuerorgans bis zur öff- nungslage desselben kontinuierlich abnimmt, wobei in der Absehlusslage die auf das Steuerorgan wirkende Kraft mindestens das 1- bis 3fache der vom strömenden Mittel aus geübten Steuerkraft ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan ein Ventil ist. 2.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer organ ein Schieber ist. 3. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer organ eine Klappe ist. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Steuerkraft des strömenden Mittels ein Abschlussorgan vorgesehen ist. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge einen Winkelhebel aufweist, welcher um einen ortsfesten Zapfen drehbar gelagert ist und dessen einer Arm an einem Schwimmer be festigt ist und dessen anderer Arm über eine Stange mit einem Schieber verbunden ist.
CH265631D 1941-12-02 1947-12-20 Durch ein strömendes Mittel betätigte Steuereinrichtung, insbesondere an Kondensgefässen. CH265631A (de)

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