CH265778A - Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Betonpfählen in einem Baugrund. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Betonpfählen in einem Baugrund.

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CH265778A
CH265778A CH265778DA CH265778A CH 265778 A CH265778 A CH 265778A CH 265778D A CH265778D A CH 265778DA CH 265778 A CH265778 A CH 265778A
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Aktiebolaget Svens Entreprenad
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Svenska Entreprenad Aktiebolag
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D15/00Handling building or like materials for hydraulic engineering or foundations
    • E02D15/02Handling of bulk concrete specially for foundation or hydraulic engineering purposes
    • E02D15/04Placing concrete in mould-pipes, pile tubes, bore-holes or narrow shafts

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Description


      Verfahren   <B>und Vorrichtung</B>     zum   <B>Giessen von Betonpfählen in einem</B>     Baugrund.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Giessen von Betonpfählen in  einem Baugrund unter Anwendung eines  darin     eintreibbaren    Formrohres, das an seinem  untern Ende mit einer während des Giessens  mit dem Formrohr verbundenen Querwand  versehen ist, durch welche mindestens ein  durch das Formrohr hinabgeführter Beton  zuführungskanal einmündet.

   Das erfindungs  gemässe Verfahren     besteht    darin, dass man  nach Abschluss der untern Mündung des Form  rohres mittels eines     Abschlussorganes    das  Formrohr zusammen mit der darin befindli  chen Querwand und dem     Bet.onzuführungs-          kanal    bis zu der     gewünschten    Tiefe in den  Boden eintreibt und das Formrohr wieder  heraufzieht unter gleichzeitiger Zuführung  von Beton zu einer Kammer unter der Quer  wand, so dass der     Beton    den vom Formrohr       zurückgelassenen    Hohlraum im Baugrund  durch die im Zusammenhang mit dem Her  aufziehen freigelegte untere     =Mündung    des  Formrohres sukzessive ausfüllt.  



  Das Eintreiben des Formrohres mit dessen  Inhalt in den Boden kann zweckmässig     mittel;;     eines Rammblockes oder eines pneumatischen  Hammers erfolgen, der direkt gegen die  Oberkante des Formrohres schlägt. Etwaige       Armierungseisen    werden zweckmässig erst  dann in das Formrohr eingesetzt, wenn     diese,3     schon in den Boden eingetrieben worden ist,  wobei zweckmässig die     Armierungseisen    an  ihren untern Enden verankert werden, so    dass das Heraufziehen derselben zusammen.  mit dem Formrohr verhindert wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend  an Hand der beigefügten Zeichnungen bei  spielsweise näher erläutert. In diesen. Zeich  nungen, die ein Ausführungsbeispiel der er  findungsgemässen Vorrichtung betreffen, ver  anschaulicht       Fig.1    einen Längsschnitt durch ein Form  rohr mit einem gegen dessen oberes Ende  arbeitenden Rammblock, bereit zum Eintreiben  in den Boden,

         Fig.    2 und 3 Querschnitte nach den Linien       II-II    und     III-III    in     Fig.1.        Fig.4    einen Längsschnitt durch dasselbe  Formrohr nach vollendetem Eintreiben in den  Boden und Einsetzen der     Armierungseisen.          Fig.    5 in grösserem Massstab die Veranke  rung eines     Armierungseisens,          Fig.    6 einen Längsschlitz durch das Form  rohr während des     Heraufziehens    aus dem Bo  den und des Eingiessens von Beton in den  zurückgelassenen Hohlraum,

         Fig.7    einen Querschnitt nach der Linie       VII-VII    in     Fig.    6 und       Fig.8    schematisch einen zum Eintreiben  und Aufziehen des Formrohres geeigneten  Pfahlkran.  



  In den Zeichnungen bezeichnet 10 das aus  Stahl ausgeführte Formrohr, das an seinen  obern Ende mit einem festgeschweissten äu  ssern Verstärkungsring 11 mit nach innen ab  geschrägter unterer Kante versehen ist. Etwas      weiter unten sind eine Anzahl von Ansätzen  12 festgeschweisst, gegen welche ein darunter  befindlicher, entlang des Rohres verschieb  barer,     mit    Hebeösen 13 versehener starker  Hebering 14 während des     Heraufziehens    des       Formrohres    anliegt. An seinem untern Ende  ist das Formrohr 10 an der Innenseite mit  einem     Verstärkungsring    15 versehen, der sich  nach der     untern        hIündizng    des Rohres trichter  förmig erweitert.  



  Im     Formrohr    ist von oben aus ein Einsatz  eingeschoben, bestehend aus einem Einsatzrohr  16, einer an dem obern Ende des Einsatzrohres  festgeschweissten Endplatte 17, einer an dem  untern Ende des Einsatzrohres festgeschweiss  ten Querwand 18, die mit einem am Umfang  angebrachten dickeren     Fortsatz    19 versehen  ist, und einem durch die Endplatte, das Ein  satzrohr und die Querwand zentral hinunter  , geführten     Betonzuführungsrohr    20. Dieses  Rohr wird durch eine Anzahl in gegenseitigen  Abständen in das     Einsatzrohr    eingesetzte  Scheiben 21 in der Seitenrichtung gestützt.

    Der     Fortsatz    19 des Einsatzrohres schliesst  sich durch Vermittlung einer elastischen Dich  tung 22 dicht     an.    die obere Kante des Ver  stärkungsringes 15 an. Der lichte Durchmesser  des     Fortsatzes    19 ist gleich dem lichten Durch  messer des obern Teils des     Verstärkungsringes,     so dass unter der Querwand 18 eine mit dem       Betonzuführungsrohr    20     kommunizierende     Kammer 23 gebildet wird, die sich nach dem  untern offenen Ende gleichmässig erweitert.

    Zur     Führung    der     Armierungseisen    sind im       Einsatzrohr    16 sechs dünne Führungsrohre 24  vorgesehen, welche durch die Endplatte 17  und die Stützscheiben 21     hindurchgeführt     sind und ein Stück oberhalb der entsprechen  den Löcher 25 in der Querwand 18 enden.  



  Wenn das Formrohr 10     in    den Boden ein  getrieben werden soll,     wird    dasselbe in verti  kaler oder schräger Lage an     einem        Kran    auf  gehängt. Hernach wird über das untere Ende  des Rohres eine Pfahlspitze 26 aufgesteckt,  die     mit    einem das Rohrende umschliessenden  äussern Flansch 27     und    mit einem     innern     Ringflansch 28 versehen ist, der von fünf  radial gerichteten Flanschen 29 gestützt wird.

      Die letztgenannten Flansche dienen auch     zum     Tragen eines     Verankerungsringes    30 für die       Armierungseisen.    Der     Verankerungsring,    wel  cher     zweckmässig        aus        dünnem    Federstahl und  mit einem Querschnitt in der Form eines     nach     unten offenen     U    ausgeführt wird,

   kann zweck  mässig in seiner richtigen Lage gerade unter  halb der Löcher 25 in der Querwand 18 und  gerade oberhalb eines ringförmigen     Einsatzes     31 an der     Innenseite    der     Pfahlspitze    fest  geschweisst werden.  



  Um das     Formrohr    während des Eintrei  bens in den Boden zu schonen, wird auf. das  obere Ende des Rohres ein Schlagkissen auf  gesetzt. Dieses besteht aus einem auf einer  Stahlplatte 32 ruhenden Block 33 aus Eichen  holz, der von einem Stahlzylinder 34 um  schlossen ist, welcher mit seiner untern über  ragenden     gante    den Block in seiner richtigen  Lage in bezug     auf    den Verstärkungsring     1I.     hält.

   Vor dem Aufsetzen des Schlagkissens  wird zweckmässig auf die obere Seite der     End-          platte    17 des Einsatzes ein elastischer     Pak-          kungsring    35 aufgelegt, welcher vom     Schla--          kissen    zusammengepresst wird, so dass der Ein  satz zwischen der obern und der untern     Pak-          kung    in axialer Richtung im Formrohr ela  stisch festgehalten wird.  



  Nachdem     somit    die Pfahlspitze     und    das  Schlagkissen auf ihren Platz angebracht wor  den sind, wird das Formrohr hinabgelassen,  bis es     mit    seinem von der Pfahlspitze abge  schlossenen untern Ende gegen den Boden  zu ruhen kommt, wobei am Pfahlkran an  gebrachte Seitenführungen das Formrohr ver  hindern,     umzukippen.    Hernach wird das Form  rohr     zur    gewünschten Tiefe in den Boden  eingetrieben, und     zwar    durch Schläge     mittel.     eines Fallgewichtes oder     Rammblockes        36     gegen das Schlagkissen,

   wobei der Einsatz       durch    die elastische Befestigung im Formrohr  verhindert wird, unter der     Einwirkung    der       Fallgewichtschläge    entzweizugehen.  



  Nachdem das Formrohr zur     gewünsehteii     Tiefe in den Boden eingetrieben worden ist,       wird    das Schlagkissen abgehoben und Ber  nach werden die     Armierungseisen    37 auf     ihre::     Platz eingesetzt. Die     Armierungseisen,    die an           ihren    untern Enden gespitzt. und mit einer       ringförmigen        Einschnürung    38     (Fig.5)    ver  sehen sind, durchbohren, wenn sie durch die       Führungsrohre    24 hinabgelassen werden,     deit     dünnen     Verankerungsring    30 und bleiben erst.

    gegen den ringförmigen Einsatz 31 an der  Innenseite der Pfahlspitze stehen. Dadurch,  dass sechs     Armierungseisen    37, aber nur fünf  radiale Flansche 29 vorgesehen sind, wird  sichergestellt, dass höchstens ein     ,lirmierungs-          eisen    gegen einen Flansch stossen kann und  dadurch verhindert wird, den Ring gänzlich  zu durchstossen. Die gegenseitige Lage der  Teile, nachdem die     Armierungseisen    auf ihre  Plätze eingeführt. worden sind, geht     aus          Fig.4    hervor.  



  Die Befestigung der     Arinierungseisen    kann  auch in der nachstehend angegebenen Weise       erfolgen.     



  Nachdem das Formrohr zusammen mit     deni     Einsatz zu der gewünschten Tiefe     !in    Boden  eingetrieben worden ist, lässt man     Armierungs-          eisen,    welche an ihren untern Enden mit einem  Schraubengewinde versehen sind,     vorsicliti!;

       in den Führungen herab, befestigt die     Arinie-          rungseisen    am Einsatz, beispielsweise durch  Eintreiben von Keilen in die obern     -Mündun-          gen    der Führungen zwischen den betreffenden  .

       Armierungseisen    und der     Führungswand,        und     hebt den Einsatz     zusammen    mit den an Bein  selben temporär     befestigten        Arniierungseisen     aus dem Formrohr heraus, so dass die     durch     die untere Querwand des Einsatzes hervor  ragenden untern Enden der     Armierungseisen     frei zugänglich     werden.    Hernach wird eins       Mutter    auf das Ende jedes     Arniierungseisen;

       aufgeschraubt, ein mit entsprechenden Lö  chern     versehener        Verankerungsring    über die       Armierungseisen        geschoben,    noch eine Mutter  auf jedes     Armierungseisen        aufgesehrauht    und  der     Verankerungsrinr    zwischen den     obern    und  untern     Muttern        festgeklemmt.    Hernach wird  der Einsatz     zusammen    mit.

   den     _lrmicrun_@s-          eisen    und dem V     erankerungsring    in das     Forin-          rohr        herabgelassen,    die temporäre Verbindung  zwischen     Armierungseisen    und     Forniroiir    wird  durch Ausziehen der Keile gelöst und der Ein  satz     ain    Formrohr befestigt.

   Diese     Befestigung       des     Verankerungsorganes    an den     Nrmierun;-s-          eisen    hat den besonderen     Vorteil,    dass sämt  liche     Arinierungseisen    mit Sicherheit an     dein          Verankerungsorgan    befestigt werden.  



  Nachdem ein     Verankerungsorgan    an den  untern Enden der     Armierungseisen    befestigt       worden    ist, wird ein Injektionsapparat für  Beton an die obere Mündung des     Betonzufüh-          rungsrohres    20 angeschlossen.

   Dieser Injek  tionsapparat besteht gemäss     Fig.    6     aus    einem  offenen Trichter 40, welcher mittels einer zu  gehörigen Tragplatte 41. auf die obere Kante  des Formrohres 10 aufgestellt, mit dem Mün  dungsrohr sieh an das zentrale     Betonzufüh-          rungsrolir    20 anschliessend, und darnach mit  tels Bolzen     .12,    welche von unten um den  Flansch 11 am Formrohr fassen, festgezogen  wird.

   Dabei lässt man den elastischen     Pak-          kungsring    35 auf die Endplatte 17 des Ein  satzes liegen, so dass beim Anziehen der     Mut-          tern        -13    der ganze Einsatz in das Rohr nach  unten gepresst und so am Formrohr 10 be  festigt wird und ein dichtes Anliegen zwischen  den die Betonkammer 23     umsebliessenden    Zy  linderwänden sichergestellt wird.     Hernach     wird Beton mit Hilfe eines mit einem Boden  ventil 44     versehenen    Betonkorbes 45 in den  Trichter     .11    eingeführt.

   Dank des Vorhanden  seins eines gegen die eine Seite des Trichters  neigenden Doppelbodens     .16    und einer unter  diesem     angebraeliten    vertikalen     Zwischenwand          -17    im     Mündungsrohr    des Trichters wird der  Beton     gezwungen,    in der in     Fig.    6 veranschau  lichten Weise längs der Wand des     Betonzufüb-          rungsorganes    20     hinunterzuströmen    und die  Kammer zwischen der Pfahlspitze 26 und der       Querwand    18 auszufüllen,

   um dann     zu        eine!'     gewissen Höhe in dem Rohr zu steigen,     wäh-          rend    die Luft durch das     Mündungsrohr    des  Trichters an der andern Seite der     Zwisehen-          wand    47 und durch     öffnungen        -18    in der       Triehterwand    ins Freie     entweichen    kann. Hier  bei wird ein Druck im Beton     ain    untern Ende  des Formrohres erhalten, welcher der Höhe  der Betonsäule proportional ist.

   Wenn der  Beton das Rohr 20 bis zu     einer    Höhe füllt,  die dein gewünschten Druck im Beton     unter     der     Querwand    18 entspricht, fängt     inan    an,      das Formrohr 10     mittels    an den Hebeösen 13  befestigter Seile langsam aus dem Boden       heraufzuziehen,    wobei unter     Zurücklässung     der Pfahlspitze 26 und des     Verankerungsrin-          ges    30 der vom Formrohr     gebildete        Hohlraum     im Boden unmittelbar mit Beton gefüllt wird,

    welcher unter Einwirkung des Druckes der       Betonsäule    aus der untern     Mündung    des Form  rohres     hinausströmt.    Auf     Grund    der     Reibung          zwischen    den     Führungsrohren    24 und den Ar  mierungseisen 37 folgen     zunächst    die     Armie-          rungseisen    37 mit, aber wenn die     Einschnü-          rung    38 am untern Ende der betreffenden  Eisen den     Verankerimgsring    30 passiert,

         schnappen    die federnden Kanten der Veranke  rung 30 in die     Einschnürung    hinein, wie  durch die vollausgezogenen Linien in     Fig.5     gezeigt wird, und halten die betreffenden Ar  mierungseisen im Ringe sicher fest, so dass ein  weiteres Aufziehen der Eisen verhindert wird,  wie aus     Fig.    6 hervorgeht. 'Während des Auf  ziehens des Formrohres 10 werden natürlich  neue Mengen von Beton in den -Trichter 40       eingefüllt    unter Achtgebung darauf, dass die  gewünschte Höhe der Betonsäule im Formrohr  aufrechterhalten wird.  



  Während des Aufziehens kann das Form  rohr unter     Umständen    durch Schläge mit  einem zweckmässigen     Vibrator    in Vibrationen  versetzt werden, wobei der Beton leichter  durch das     Betonzuführungsrohr    hinunter  strömt, so dass, wenn erwünscht, ein trockene  res Betongemisch verwendet und damit ein  stärkerer Pfahl erhalten werden kann.  



       INTach    vollendetem Giessen des ersten Pfah  les werden der Trichter 40 und das Beton  zuführungsrohr 20 mit Wasser     reingespült,     wonach der Trichter vom Formrohr 10 ab  gehoben wird. Während das Rohr noch im       Kran    hängt, wird der letztere zu der Lage  für den nächsten zu giessenden Pfahl versetzt,  eine neue Pfahlspitze     wird    auf die untere       Mündung    des Formrohres aufgesteckt     und    das       Schlagkissen    auf das obere Ende aufgesetzt,  wonach das Eintreiben des Rohres     in    den  Boden an dem neuen Platz,

   das Einsetzen der       Armierungseisen    und das Giessen des Pfahles    in der vorerwähnten Weise erfolgt. Das Gie  ssen einer grossen Anzahl von Pfählen nach  einander kann somit, in einer sehr kleinen  Anzahl von Arbeitsstufen erfolgen, ohne da!,,  man zwischen jedem neuen Giessvorgang den  Einsatz herausnehmen oder das Formrohr  auf den Boden legen muss.  



  In     Fig.8    ist ein Pfahlkran schematisch       veranschaulicht.    Diese Figur zeigt mit voll  ausgezogenen Linien das Formrohr 10 hän  gend an den Hebeseilen 50     und    den Ramm  block 35 hängend in seiner obersten Lage am  Seil 51.

   Wenn der Kran versetzt werden soll,  wird der Schwerpunkt des Kranes soweit  wie möglich gesenkt, und     zwar    durch Herab  lassen des Formrohres 10 unter gleichzeitiger       Versetzung    desselben nach der strichpunktier  ten Lage, so dass das Rohr     mit    seinem unter  sten Ende auf einem Ansatz 52 zu     ruhest          kommt,    und durch Herablassen des Ramm  blocks 35 zu der strichpunktierten Lage, in  welcher der Block auf der untern Plattform  des Kranes     ruht.    Zur Erleichterung des     Ver-          setzens    des Formrohres sind ein Paar Arme 55  vorgesehen,

   welche um eine Achse 53 drehbar  und mit     Gegengewichten    54 versehen sind.  Wenn das Formrohr 10 auf den Ansatz 52  gestellt werden soll, werden die Arme in die       in        Fig.    8 mit vollausgezogenen Linien gezeigte  Lage geführt, worin sich die Enden gegen die  Hebeösen 13 am Hebering 14 stützen, wonach  das Rohr 10 hinabgelassen wird. Das Rohr 10  nimmt dabei die Arme mit und schwingt. die  selben zu der strichpunktierten Lage, wobei  das Rohr gleichzeitig von den Armen so weit  vorwärts     geschwungen    wird, dass der Ramm  block auf die Plattform herabgelassen werden  kann.  



  Man kann, wenn erforderlich, den Druck  auf den Beton über den der Betonsäule     hinaus     vergrössern, und zwar durch     Verwendung    an  statt eines offenen     Einfülltrichters    eines In  jektionsapparates anderer Art, beispielsweise  einer Betonpumpe oder eines mit Pressluft  arbeitenden     Injektionsapparates.    Für die Ver  ankerung der     Armierimgseisen    an deren     fut-          tern    Enden kann eine andere Anordnung als  die gezeigte zur     Anwendung    gelangen;

       somitt              können    die     Armierungseisen    gegebenenfalls  mit     einem    Schraubengewinde versehen sein  und in entsprechenden Löchern in der Pfahl  spitze oder im     Verankerungsring        eingewhraulit     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Giessen von Betonpfählen in einem Baugrund, unter Anwendung eines in den Baugrund eintreibbaren Formrohres, das an seinem untern Ende mit einer während des Giessens mit dem Formrohr verbundenen Querwand versehen ist, durch welche minde stens ein durch das Formrohr hinabgeführter Betonzuführungskanal einmündet., dadurch ge kennzeichnet, dass man die untere Mündung des Formrohres mittels eines Abschlussorganes abschliesst, danach das Formrohr finit der darin befindlichen Querwand und dem Beton zuführungskanal bis zu der gewünschten Tiefe r in den Boden eintreibt., und schliesslich das Formrohr aus dem Boden heraufzieht.
    unter gleichzeitiger Zuführung von Beton ztt einer Kammer unter der Querwand, so dass der Beton den vom Formrohr zurückgelassenen Hohlraum im Baugrund durch die im Zusam- menhang mit dem Heraufziehen freigelegte untere Mündung des Formrohres sukzessive ausfüllt. UN TERAX SPRL CHE r 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die untere Mündung des Formrohres abschliesst durch Aufsetzen einer Pfahlspitze auf das untere Ende des Formrohres, welche Pfahlspitze beim Heraufziehen des Formrohres im Boden zu- rückgelassen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwand und der Betonzuführungs- kanal im Formrohr elastisch befestigt werden, ehe das Formrohr in den Boden eingetrieben wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, zur Herstellung von armier ten Betonpfählen, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungseisen in ihrer gegenseitigen Lage fixiert in das Formrohr eingeführt. wer- den, erst nachdem das Formrohr in den Boden eingetrieben worden ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Armierungseisen an ihren untern Enden an einem Verankerungsorga!i befestigt werden, das vom Drucke des nachher zugeführten Betons im Boden zurückgehalten wird und somit die Arinierungseisen verhin dert, dem Formrohr beim Heraufziehen mit- zufolgen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verankerungsorgan ein auf der Pfahlspitze ruhender Ring aus federndem Werkstoff verwendet wird, welcher Ring voll den Armierungseisen beim Herablassen in das Formrohr durchbohrt wird und mittels seiner federnden Lochkanten mit einer ring förmigen Einschnürung an dem untern Ende der Armierungseisen zusammenwirkt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3 und 4, unter Verwen- dung eines Formrohres mit einer zu einem:
    lösbaren Einsatz zusammengebauten Quer wand, Betonzuführungskanal und Führunge- für die Armierungseisen, dadurch gekennzeieli- net, dass, nachdem das Formrohr in den Bo den eingetrieben worden ist und die Arniie- rungseisen in den Einsatz eingeführt worden sind, die Armierungseisen am Einsatz befestigt.
    und zusammen mit diesem aus dem Formrohr herausgehoben werden, nachher ein Veranke- rungsorgan an den durch die Querwand her ausragenden untern Enden der Armierungs- eisen befestigt wird, darnach der Einsatz zu sammen mit den Armierungseisen imd dem Verankerungsorgan in das Formrohr herab gelassen, die Verbindung zwischen Armie- rungseisen und Einsatz gelöst. und der letztere mit dem Formrohr verbunden wird, wonach die Giessung des Pfahles erfolgt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Formrohr von einer Pfahllage zur andern versetzt wird, während es von einem Pfahlkran hängend getragei) wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 3, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Versetzung des Pfahlkranes dessen Schwerpunkt gesenkt wird, und zwar durch Herablassen des Formrohres und eines Rammblockes, bis das Formrohr und der Rammblock gegen die untere Plattform des Pfahlkranes sich stützen.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Formrohr, eine an seinem untern Ende angebrachte Querwand, einen durch das Formrohr und die Querwand herabgeführten Kanal zur Zuführung von. Betonmasse zur Kammer unterhalb der Querwand und durch Mittel zur elastischen Befestigung der Quer wand und des Betonzuführungskanais iri Formrohr während des Eintreibens des letzte ren.
    UNTERANSPRUCH: 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Querwand und der Beton zuführungskanal und mindestens- eine Füh rung für die Armierimgseisen zu einem Ein satz zusammengebaut sind, dadurch gekenn zeichnet, dass der Einsatz im Formrohr ela stisch eingespannt ist durch Vermittlung von oben und unten eingelegten elastischen Pak- kungen.
CH265778D 1948-02-11 1948-02-11 Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Betonpfählen in einem Baugrund. CH265778A (de)

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CH265778D CH265778A (de) 1948-02-11 1948-02-11 Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Betonpfählen in einem Baugrund.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3300988A (en) * 1960-12-23 1967-01-31 Raymond Int Inc Apparatus for forming piles
NL2004391C2 (nl) * 2010-03-12 2011-09-13 Decombi B V Inrichting en werkwijze voor het vervaardigen van een paal in een bodem.

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