CH265897A - Kupferlegierung und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Kupferlegierung und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH265897A
CH265897A CH265897DA CH265897A CH 265897 A CH265897 A CH 265897A CH 265897D A CH265897D A CH 265897DA CH 265897 A CH265897 A CH 265897A
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/06Alloys based on copper with nickel or cobalt as the next major constituent

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Description


  <B>Kupferlegierung und Verfahren zu deren Herstellung.</B>    Die Erfindung bezieht sich auf eine Nickel       und    Mangan enthaltende Kupferlegierung       und    auf ein Verfahren zu deren Herstellung.  



  Legierungen, welche aus Kupfer, Nickel  und einem oder mehreren der Metalle Eisen,  Chrom,     Molybdän,    Kobalt, Mangan,     Vana-          dium    oder Wolfram bestehen, sowie Wärme  behandlungsverfahren zur Verbesserung der  Eigenschaften dieser Legierungen sind be  reits vielfach bekannt geworden.

   Gemäss       Schweiz.    Patent Nr. 262027 werden harte  Kupferlegierungen dadurch erhalten, dass man  die Kupferlegierungen einer Wärmebehand  lung unterwirft, um eine Ausscheidungshär  tung     zu    bewirken, wobei diese Legierungen  einen Nickel- und einen     Mangangehalt    von je  5 bis 30 %, zweckmässig von im wesentlichen  gleicher Höhe, aufweisen; diese Legierungen  können auch ein oder mehrere Zusatzele  mente, wie Aluminium, Magnesium, Phosphor,  Chrom, Silber, Silicium, Barium,     Calcium,     Kadmium oder Zinn, enthalten.  



  Die Kupferlegierung gemäss vorliegender  Erfindung enthält 5 bis 30 % Nickel, 5 bis  30     70    Mangan und 0,05 bis 5 % Eisen. Nickel  und Mangan sind vorteilhaft in praktisch  gleichen Mengen vorhanden.  



  Man kann diesen Legierungen in Mengen       bis    zu 5 % eines der nachfolgenden Elemente,  wie z. B. Magnesium, Phosphor, Chrom, Sil  ber, Barium,     Calcium,    Kadmium oder Zinn,       zusetzen,    obzwar es zweckmässig ist, geringere  Mengen dieser Elemente anzuwenden. Die Ge-         samtmenge    dieser     zusätzlichen    Elemente wird  zweckmässig 10 % nicht übersteigen.  



  Die erfindungsgemässen Legierungen sind  deshalb     besonders    wertvoll, weil sie sowohl in  weichem Zustande, in welchem sie eine her  vorragende Widerstandsfähigkeit gegen Kor  rosion, insbesondere gegen Korrosion durch  Meerwasser, aufweisen, als auch in gehär  tetem Zustande, in welchem Falle die Härte  grösser ist als dies bisher bei Kupferlegie  rungen dieser Art erreicht wurde, erhalten  werden können. Der Zustand, in welchem die  Legierung erhalten wird, wird durch die  Wärmebehandlung, der sie, wie weiter unten  beschrieben sein wird, unterworfen wird, be  stimmt. Während die weicheren Legierungen  ein optimales Widerstandsvermögen gegen  Korrosion aufweisen, besitzen die gehärteten  Legierungen nichtsdestoweniger ebenfalls eine  gute Beständigkeit gegen Korrosion.

   Selbst  verständlich wird durch geeignete Handha  bung der Wärmebehandlung die Möglichkeit  geschaffen, Legierungen zu erzeugen, welche  Mittelwerte in bezug auf Härte oder Weich  heit und     Korrosionsbeständigkeit    ergeben, so  dass     demzufolge    die Legierungen für unzäh  lige Zwecke sich als geeignet erweisen.  



  Zur Erreichung einer optimalen Wider  standsfähigkeit. gegen Korrosion kann man  die Legierung einem Lösungsglühen unter  ziehen, bei welchem die Legierung auf eine  unterhalb ihrem Schmelzpunkt, zweckmässig  jedoch nicht unterhalb 7500 C liegende Tem-           peratur        erhitzt    und     hierauf    abgeschreckt wird,  um sie in weichem Zustande zu erhalten. Die       Tn;";male        Lösungsglühtemperatur    nimmt     mit          zunehmendem    Mangan- und Nickelgehalt zu.

    Die bevorzugte     Lösungsglühtemperatur    liegt  bei 750 bis 8500 C, doch kann es in manchen  Fällen, insbesondere bei Anwesenheit von ge  wissen     Verunreinigungen    in der Legierung  erforderlich sein, die     Lösungsglühtemperatur     auf 850 bis<B>9500</B> C     zii    erhöhen.

   Die     Lösungs-          glühtemperatur    ändert ebenfalls in geringem  Masse je nach der in Betracht kommenden       Legierung.    Obwohl man bei höheren     Lösungs-          glühtemperaturen    die     maximale    Steigerung in  der Härte beim nachträglichen Tempern er  reicht, wird dadurch eine Vergrösserung der  Korngrösse bewirkt, während anderseits ein  weicheres Material erzielt wird, was in vielen  Fällen für die Zwischenstufe     beim        Kaltbear-          beiten    von     Vorteil    sein kann.

   Es     wurde    fest  gestellt, dass bei der bevorzugten Temperatur  die     Lösungsbehandlung    innerhalb 2 Stunden  beendet ist, während bei einer höheren     Lö-          sumgsglühtemperatur    die Behandlungsdauer  reduziert werden kann, so dass beispielsweise  bei 9000 C eine Zeitdauer von einer Stunde  genügt. Anstatt die Legierungen     abzuschrek-          ken,    kann man sie in langsamerem Masse küh  len, doch muss die Kühlung dennoch genü  gend rasch erfolgen, um eine Übersättigung zu  sichern.

   So kann man beispielsweise die Le  gierungen von der optimalen     Lösungsglühtem-          peratur    auf eine Zwischentemperatur von bei  spielsweise 600 bis 7500 C dermassen abküh  len, dass die Übersättigung aufrechterhalten  bleibt,     beispielsweise    um je 5 bis 250 C pro  Minute, worauf ein rasches     Abkühlen    auf       Zimmertemperatur    erfolgen kann.  



  Wünscht man harte Legierungen zu erhal  ten, so kann man die Legierungen nach der       Lösungswärmebehandltung    und nach dem Ab  schrecken einer     Ausscheidungshärtung    durch  Tempern unterwerfen, gemäss welcher die  weichen     Legierungen    auf eine Temperatur  von 300 bis 6000 C erhitzt werden; der Härte  grad hängt von der     Einwirkungsdauer    und  der     Erwärmungstemperatur    ab, die ihrerseits  von einem optimalen Wert für eine gegebene    Legierung abhängt.

   Anderseits kann man die  Legierungen auch durch eine einmalige  Wärmebehandlung härten, indem man die  Legierungen auf eine Temperatur zwischen  7500 C und dem Schmelzpunkt der Legierung  erhitzt und hierauf dermassen kühlt, beispiels  weise um 5 bis 500 C pro Minute, dass ein  Erhärten erreicht wird; die Geschwindigkeit  der Abkühlung hängt von der Zusammenset  zung der Legierung ab, doch kann angegeben  werden, dass im allgemeinen die erforderliche  Abkühlungsgeschwindigkeit mit zunehmendem  Nickel- und     Mangangehalt    abnimmt und je  nach dem anfänglichen Übersättigungsgrad  variieren kann.

   Die schliesslich erreichte  Härte der     Legierungen    kann in geeigneter  Weise durch Kaltbearbeitung der Legierung  in ihrem weichen Zustande vor dem erneuten  Erhitzen auf 300 bis 6000 C, je nach Beschaf  fenheit der Legierung und je nach der Kalt  bearbeitung, der sie unterworfen wird, ver  bessert werden.  



  Bei der Herstellung der Legierungen kann  das Mangan entweder in Form von elektro  lytisch erhaltenem Mangan oder von hoch  gradigem, im Handel käuflichem     Cuproman-          gan    zur Anwendung gelangen. Die Legierun  gen können in geeigneter Weise durch Zu  sammenschmelzen der Bestandteile unter  einer Kohlenschicht und einem geeigneten       Flussmittel,    z. B.     Kryolith,    unter nachträgli  cher Zugabe einer geeigneten Menge eines       Entoxydierungsmittels,    wie Magnesium, um       Sauerstofffreiheit    in der Schmelze zu garan  tieren, erhalten werden.  



  Durch die Gegenwart von Eisen wird ins  besondere eine     kleinere    Korngrösse und ein     ge,          ringeres    Kornwachstum sowie ein verbes  sertes Widerstandsvermögen gegen Korrosion  durch     Meerwasser,    verglichen mit entspre  chenden, kein Eisen enthaltenden Legierun  gen, erreicht. Eine wichtige Auswirkung der  Gegenwart von Eisen ist, dass die Korrosions  widerstandsfähigkeit von Legierungen im ab  geschreckten Zustande beim Härten durch       Tempern    in starkem Masse beibehalten wird.

    So kann man Legierungen im abgeschreckten,  eine feste Lösung bildenden Zustande, zur Er-           reichung    einer maximalen Korrosionswider  standsfähigkeit unter normalen     Meerwasser-          korrosionsbedingungen    verwenden, während  unter     Korrosions-Erosionsbedingungen    die  Anwendung der Legierungen in durch     Tem-          pern    gehärteten oder teilweise durch     Tem-          pern    gehärteten Zustand zu besten Resul  taten führt, vermöge der erhöhten Härte  und der gleichzeitig     verhältnismässig    geringen  Einbusse an Korrosionsbeständigkeit.

   In bezug       auf    die Korngrösse ist, die Wirkung der Zu  gabe von Eisen in jenen Legierungen, welche  15     %    oder weniger Nickel und Mangan ent-  
EMI0003.0012     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Legierung <SEP> Korngrösse <SEP> mm
<tb>  No.

   <SEP> <B>.0/0</B> <SEP> Ni <SEP> % <SEP> Mn <SEP> % <SEP> Fe
<tb>  1 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> - <SEP> 0,08
<tb>  2 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 0,1 <SEP> 0,018
<tb>  3 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 0,2 <SEP> 0,014
<tb>  4 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 0,5 <SEP> 0,015
<tb>  5 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 1 <SEP> 0,01
<tb>  6 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 2 <SEP> 0,015
<tb>  7 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 4 <SEP> 0,01
<tb>  8 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> - <SEP> 0,05
<tb>  9 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 0,2 <SEP> 0,014
<tb>  10 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 0,5 <SEP> 0,013
<tb>  11 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 1 <SEP> 0,01
<tb>  12 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> 0,025
<tb>  13 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 4- <SEP> 0,025
<tb>  14 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 0,02
<tb>  15 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 0,5 <SEP> 0,01
<tb>  16 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 1 <SEP> 0,015
<tb>  17 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 2 <SEP> 0,

  015
<tb>  18 <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 4 <SEP> 0,01       In Tabelle 2 wird das Widerstandsver  mögen gegen Korrosion einiger der in Ta  belle 1 aufgezählten Legierungen gezeigt. Die  Legierungen wurden während 600 Stunden in    halten, besonders augenscheinlich, da grössere  Mengen dieser Metalle eine verminderte Korn.       grösse    der Legierung zur Folge haben.  



  In der Tabelle 1 werden Beispiele von  erfindungsgemässen Legierungskompositionen  wiedergegeben unter Angabe von Daten be  züglich der Korngrösse der Legierungen und  entsprechender eisenfreier Legierungen nach  einer     Lösungsglühung    bei     8000C    während  zwei Stunden. Daraus kann die beachtens  werte Wirkung der Anwesenheit von Eisen  auf die Korngrösse ersehen werden, und zwar  insbesondere im Falle von Legierungen mit  niedrigerem Gehalt an Nickel und Mangan.

      zirkulierendes Meerwasser eingetaucht und  deren Gewichtsverlust. einerseits bei     17egierun-          gen,welche    einem Lösungsglühen     undKaltwal-          zen    unterworfen wurden, anderseits bei Le-           gierungen,    welche einem Lösungsglühen, Kalt  walzen und Härten durch Tempern unter  worfen     würden,    notiert.

   Daraus kann die zu  meist     vorteilhafte    Wirkung durch Zugabe von  Eisen sowohl auf die Reduktion der Korro-  
EMI0004.0004     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Legierung <SEP> Gewichtsverlust <SEP> in <SEP> mg/dmz
<tb>  No. <SEP> % <SEP> Ni <SEP> % <SEP> Mn <SEP>  /o <SEP> Fe <SEP> Lösungsgeglüht <SEP> und <SEP> Lösungsgeglüht <SEP> kalt <SEP> gewalzt
<tb>  kalt <SEP> gewalzt <SEP> und <SEP> durch <SEP> Tempern <SEP> gehärtet
<tb>  1 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> -.

   <SEP> 729 <SEP> 1040
<tb>  3 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 0,2 <SEP> 217 <SEP> 531
<tb>  4 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 0,5 <SEP> 126 <SEP> 279
<tb>  5 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 1 <SEP> 165 <SEP> 179
<tb>  6 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 2 <SEP> 147 <SEP> 169
<tb>  7 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 4 <SEP> 2<B>1</B>8 <SEP> 114
<tb>  8 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> - <SEP> 256 <SEP> 704
<tb>  9 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> _ <SEP> 0,2 <SEP> 193 <SEP> 332
<tb>  10 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 0,5 <SEP> 159 <SEP> 233
<tb>  11 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 1 <SEP> 252 <SEP> 227
<tb>  12 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 2 <SEP> I <SEP> 313 <SEP> 338       Ausserdem     ist    die härtende Wirkung beim       Kaltwalzen    der Eisen enthaltenden Legierun  gen etwas grösser als wenn kein Eisen vor  handen ist;

   ferner     wird        ebenfalls    eine verbes  serte optimale Härte bei der Wärmebehand  lung der Legierungen mit oder ohne Kalt  walzen     bewirkt.    Ein weiterer Vorteil der Zu  gabe von Eisen besteht darin, dass dadurch  die Geschwindigkeit der Härtung durch       Tempern    im     Anfangsstadium    der Härte  behandlung erhöht wird.  



  Diese Verbesserungen werden ohne nach  teilige Folgen auf die Zugfestigkeit, welche  beim Härten der Legierungen durch Tempern  entwickelt wird, erreicht.  



  Eine weitere nützliche     Wirkung    der An  wesenheit von Eisen ist darin zu erblicken,  dass dadurch die nachteiligen     Wirktalgen    des       Siliciums,    wenn es als Verunreinigung in  Mengen von mehr als<B>0,170</B> vorhanden ist, auf  die Korrosionsbeständigkeit und Bearbeit-         sion    der Legierungen als auch auf das Auf  rechterhalten der Widerstandsfähigkeit gegen.  Korrosion in gehärtetem Zustande ersehen  werden.         barkeit    von Legierungen der hier beschrie  benen Kupfer-, Nickel-,     Mangan-Klasse    ver  mieden werden.  



  Es wurde festgestellt, dass besonders wert  volle     Eigenschaften    erzielt werden mit Legie  rungen, welche 7 bis 17      Jo    Nickel, 7 bis 17  Mangan und etwa 0,5      Jo    Eisen enthalten.  



  Die     Legierungen    können in weichem Zu  stande leicht verarbeitet werden, z. B. durch  Verformung oder maschinelle Bearbeitung,  und eignen sich insbesondere     zur    Anwendung  bei mittleren Temperaturen unter korrosiven  Bedingungen, so dass sie besonders wertvoll  sind für die     Herstellung    von     Kondensatorroh-          ren,        Laufrädern        und    ähnlichen     Gegenständen,     wo derartige     Eigenschaften    wünschenswert  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Kupferlegierung, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 5 bis 30 % Nickel, 5 bis 30 Mangan und 0,05 bis 5 7, Eisen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie Nickel und Mangan in gleichen Mengen enthält. 2. Kupferlegierung nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 7 bis 17 J% Nickel, 7 bis 17;ö Mangan und etwa<B>0,5</B> 1,7,7 Eisen. 3.
    Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Magnesium in einer Menge von höchstens 5 enthält. 4. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Phosphor in einer Menge von höchstens 5 enthält. 5. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Chrom in einer Menge von höchstens 5 I ent hält. 6. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Silber in einer Menge von höchstens 5 % ent hält. 7. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Barium in einer Menge von höchstens 5 Jo ent hält. B.
    Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Calcium in einer Menge von höchstens 5 enthält. 9. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Kadmium in einer Menge von höchstens 5 enthält. 10. Kupferlegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem Zinn in einer Menge von höchstens 5 j enthält. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von korro sionsbeständigen Kupferlegierungen nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung auf eine zwischen 7500 C und deren Schmelzpunkt liegende Temperatur erhitzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 11.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Legie rung einer Lösungsglühung bei einer zwischen 7500 C und dem Schmelzpunkt der Legierung liegenden Temperatur unterwirft und hierauf die Legierung auf Zimmertemperatur mit einer Geschwindigkeit abkühlt, welche zur Aufrechterhaltung der Übersättigung ausreicht. 12. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Legie rung einer Wärmebehandlung unterwirft., um eine Ausscheidungshärtung zu bewirken. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass nach der Lösungsglühung die Legie rung in zwei Stufen auf Zimmertemperatur gekühlt wird, indem sie zuerst auf eine Zwi- sehentemperatur dermassen abgekühlt wird, dass die Übersättigung aufrechterhalten bleibt., und hierauf auf Zimmertemperatur abgekühlt wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Legierung einer Lösungsglühung bei einer zwischen 7500 C und ihrem Schmelz punkt liegenden Temperatur unterzogen wird, hierauf auf Zimmertemperatur dermassen ab gekühlt wird, dass die Übersättigung aufrecht erhalten bleibt, und anschliessend erneut auf 300 bis 6000 C erhitzt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Legierung zwecks Er höhung ihrer Härte in ihrem weichen Zu stande vor dem erneuten Erhitzen kaltbear beitet wird. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Legierung einer Lösungsglühung bei einer zwischen 7500 C und ihrem Schmelz punkt liegenden Temperatur unterzogen wird und danach mit einer solchen Geschwindigkeit. abgekühlt wird, dass eine Ausscheidungshär tung bewirkt wird.
CH265897D 1941-10-17 1946-01-22 Kupferlegierung und Verfahren zu deren Herstellung. CH265897A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033423B (de) * 1953-12-29 1958-07-03 Isabellen Huette Heusler Kom G Verwendung von Draehten bzw. Baendern aus Kupfer-Mangan-Nickel-Legierungen als elektrisches Widerstandsmaterial
DE1107943B (de) * 1955-08-08 1961-05-31 Ver Deutsche Metallwerke Ag Aushaertungsfaehige Kupferlegierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1033423B (de) * 1953-12-29 1958-07-03 Isabellen Huette Heusler Kom G Verwendung von Draehten bzw. Baendern aus Kupfer-Mangan-Nickel-Legierungen als elektrisches Widerstandsmaterial
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