CH265944A - Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen. - Google Patents

Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen.

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CH265944A
CH265944A CH265944DA CH265944A CH 265944 A CH265944 A CH 265944A CH 265944D A CH265944D A CH 265944DA CH 265944 A CH265944 A CH 265944A
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CH
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relay
bridge circuit
circuit
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Inventor
Limited The Bristol Ae Company
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Bristol Aeroplane Company Limi
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/02Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals
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Description


  Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine selbsttätige Steuerungseinrichtung  für Gasturbinen, bei welcher eine Brücken  schaltung durch eine zu regelnde Betriebs  grösse der Gasturbine derart beeinflusst wird,  dass die Brückenschaltung bei einem bestimm  ten einstellbaren Sollwert der Betriebsgrösse  ausgeglichen ist, so dass ihre Ausgangspunkte  keine Potentialdifferenz aufweisen, während  bei Abweichungen des genannten Sollwertes  die Brückenschaltung nicht mehrausgeglichen  ist, so dass an den Ausgangspunkten eine Po  tentialdifferenz auftritt, die eine Regelung des  Betriebsstoffes der Turbine veranlasst.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine  selbsttätige Steuerungseinrichtung vorzusehen,  bei welcher die Potentialdifferenz infolge Un  ausgeglichenheit der Brückenschaltung dazu  benützt wird, den unausgeglichenen Zustand  weiter zu erhöhen und dadurch die Potential  differenz zu vergrössern. Auf diese Weise ist  die Steuerung empfindlicher, so dass Poten  tialdifferenzen der Brückenschaltung zufrie  denstellend durch elektromechanische Relais  an Stelle der komplizierten und teuren Elek  tronenrelais ausgenützt werden können.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wird  die Potentialdifferenz auf ein empfindliches  elektromechanisches Relais     aufgedrückt,    das  jeweils den Stromkreis mindestens eines  Steuerrelais schliesst, wobei der dieses Relais  durchfliessende Strom der     Brückenschaltung     zugeführt wird, um deren Unausgeglichenheit    zu erhöhen, bis das Steuerrelais betätigt wird,  worauf letzteres eine Regelvorrichtung für  den Betriebsstoff in Tätigkeit setzt, bis der  Sollwert der Betriebsgrösse wieder erreicht  und die Brückenschaltung in den ausgegli  chenen Zustand zurückgekehrt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeich  nung dargestellt, welche ein Schaltungsschema  für die Regulierung der Geschwindigkeit  einer Gasturbine     zeigt.     



  Das nachstehend beschriebene Beispiel  macht von einer Brückenschaltung 11 Ge  brauch, mit welcher ein Wechselstromerzeuger  5 über ein polarisiertes Relais 6 verbunden  ist. Der Wechselstromerzeuger 5 wird durch  die Gasturbine (nicht gezeigt) angetrieben.  Der Anker 9 des Relais schwingt infolge sei  ner Erregung durch den Wechselstromerzeu  ger 5 zwischen den Kontakten 7 und B.  



  Die Brückenschaltung 11 weist drei Zweige  mit Widerständen 12 bzw. 13 und 14 bzw.  15 und 16 und einen     Kondensatorzweig    mit  dem Kondensator 10 auf. Die Eingangspunkte  der Schaltung sind bei<I>a</I> und<I>b</I> gezeigt, und  diese sind mit der Batterie 17 verbunden,  während die Ausgangspunkte bei c und d  sind.  



  Wenn der Anker 9 den Kontakt 8 berührt,  wird der     Kondensator    10 durch die Batterie  17 geladen, und wenn er den Kontakt 7 be  rührt, wird der Kondensator entladen.      Bei dieser Anordnung wird die Frequenz,  mit welcher der Kondensator 10 geladen und  entladen wird, um einen Ausgleich in der       Brückenschaltung    11 zu erzeugen (das heisst  so, dass kein Potential an den Ausgangspunk  ten c und d besteht), willkürlich durch die  Werte der Kapazität des Kondensators 10  und der Widerstände 12, 13     -f-    14 und 15     -f-          16    bestimmt.

   Durch den Ausdruck  ausge  glichen ,     wie    er auf die Brückenschaltung  angewendet wird, sind die     Bedingungen    ver  standen, bei welchen der mittlere Stromwert  in     einem        äussern,    über die Brückenausgangs  punkte c und d angeschlossenen Kreis Null  ist.     Ein        elektromechanisches    Relais, welches  genügend Trägheit besitzt,     wird,    wenn es an  diese Punkte angeschlossen ist, unter diesen       Bedingungen    nicht betätigt.  



       _    Diese Frequenz, mit welcher der Konden  sator aufgehalten und geladen wird, ist die  jenige des     Wechselstromerzeugers    5 und hängt  von der     Geschwindigkeit    der Gasturbine ab,  so dass die Werte des Kondensators und Wi  derstände :ausgewählt werden     können,    um  einen Ausgleich der Brückenschaltung 11 bei  einem vorbestimmten Sollwert der Geschwin  digkeit der Turbine     zu    erzeugen.

   Während  diese gegebene     Geschwindigkeit    durch die  Turbine aufrechterhalten     wird,    ist die Schal  tung 11 ausgeglichen, und daher ist die mitt  lere Potentialdifferenz über     die    Ausgangs  punkte c     und    d Null. Der Widerstand 12 ist  veränderlich, um den Sollwert der Geschwin  digkeit der Turbine, bei welchem die Schal  tung 11 ausgeglichen ist, einzustellen.  



  Die Ausgangspunkte c und d sind an ein  polarisiertes Relais 18 angeschlossen, welches  den     Stromfluss    zu einem Elektromotor 27  steuert. Der Motor ist mit einem Drosselventil  33 verbunden, welches sich in- der Brennstoff  zuführungsleitung 35 zur     Gasturbine    befin  det. Der Brennstoff wird längs der Leitung  35 durch eine Pumpe 34 zugeführt. Der An  ker 19 des Relais 18     kann    z. B. durch eine  Feder gegen einen der     Kontakte    20, 21 ge  drückt und normalerweise entgegen der Fe  derspannung durch den Permanentmagneten  des Relais 18 zwischen den Kontakten gehal-         ten    werden.

   Wenn der Relaisstrom ein Feld er  zeugt, welches das Feld des Permanentmagne  ten vergrössert, wird der Anker 19 entgegen  der Federspannung zu einem Kontakt 20 oder  21     bewegt.    Wenn das Magnetfeld infolge des  Relaisstromes entgegen dem Feld des Perma  nentmagneten     wirkt,    wird die Federspannung  das resultierende Feld überwinden und den  Anker 19 gegen den     andern    Kontakt bewegen.  



  Solange bei dieser Anordnung die     Sehal-          tung    11 ausgeglichen ist, ist der Motor 27 un  wirksam, und das Ventil 33 bleibt unverän  dert eingestellt, so dass die durch die Turbine       hindurchgehende    Brennstoffmenge konstant  bleibt. Wenn die Schaltung 11 unausgegli  chen wird, geht Strom durch das Relais 18,  und als Folge wird der Motor 27 in noch zu       beschreibender    Weise in Betrieb gesetzt, um  das Ventil 33 einzustellen und die durch die  Turbine hindurchgehende Brennstoffmenge       zu    verändern.

   Die Geschwindigkeit der Tur  bine wird     darnach    wieder atü einen vorge  schriebenen Wert eingestellt, der dem Zustand  des     Ausgleiches    in der     Schaltung    11 ent  spricht.  



  Bei einer Steuerung, wie sie bis dahin be  schrieben wurde, könnten die Ausgangspunkte  c und d statt an das elektromagnetische Re  lais 18 auch an ein Elektronenrelais ange  schlossen sein. Wegen der verminderten  Kosten und Einfachheit der Einrichtung wird  aber ein elektromagnetisches Relais benutzt.  Bei dem letzteren ist jedoch der Widerstand  an den Kontaktstellen so gross, dass ein be  trächtlicher     Unausgeglichenheitszustand    der       Brückenschaltung    erforderlich ist, um einen  genügenden Steuerstrom hervorzurufen.     f     Die vorliegende Erfindung ist darauf ge  richtet, die Signalstärke von der Brücken  schaltung 11 selbsttätig zu erhöhen, wenn sie  unausgeglichen ist.

   Auf diese Weise wird die  auf das Relais 18 angelegte Potentialdifferenz  grösser     und    der Widerstand an den Kontakt  stellen kleiner.  



  Zu diesem Zweck ist ein Steuerrelais 23  dem Kontakt 20 zugeordnet, und dem Kon  takt 21 ist ein     Steuerrelais    31 zugeordnet.  Das Steuerrelais 23     wird,    wie nachfolgend be-           schrieben,    in Betrieb gesetzt, um die     Brenn-          stoffzuführung    zur Gasturbine zu erhöhen,  während das Steuerrelais 31 in Betrieb gesetzt  wird, um die Brennstoffzuführung herabzu  setzen.  



  Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass,  während die Schaltung sich in einem Aus  gleichszustand befindet, das Relais 18 nicht  erregt ist und der Anker 19 sich in einer  Mittellage befindet, in welcher er keinen der  Kontakte 20, 21 berührt. Wenn das Relais  18 bei einem in der Schaltung 11 erzeugten       Unausgeglichenheitszustand    erregt wird, wird  das Relais 18 in Betrieb gesetzt und als Folge  davon das Steuerrelais 23 oder 31. Dadurch  wird der Elektromotor 27 passend angetrie  ben, um das Brennstoffventil 33 einzustellen.  



  Zwei Zweige der Brückenschaltung 11 wei  sen ein Paar Widerstände auf, welche in Reihe  geschaltet sind, nämlich die Widerstände 13  und 14 bzw. 15 und 16. Der Widerstand 14  besitzt einen kleinen Wert im Vergleich mit  dem Widerstand 13, und in gleicher Weise hat  der Widerstand 15 einen kleinen Wert im  Vergleich mit dem Widerstand 16. Ferner ist  die Anordnung derart, dass das Verhältnis  der Widerstände 14 und 13 das gleiche ist  wie das Verhältnis der     Widerstände    15 und  16.  



  Der Kontakt 20 ist an ein Ende der Spule  22 des Steuerrelais 23     angeschlossen,    und das  andere Ende der Spule ist zwischen die Wi  derstände 13 und 14 angeschlossen. In glei  cher Weise ist der Kontakt 21 an ein Ende  der Spule 37 des Steuerrelais 31 angeschlos  sen, wobei das andere Ende der Spule zwi  schen die Widerstände 15 und 16 angeschlos  sen ist.  



  Das Steuerrelais 23 ist mit einem Paar  Kontaktarmen     24,-    39 versehen, welche nor  malerweise in der Richtung des Pfeils 25       federbeeinflusst    sind, welche jedoch gleichzei  tig in die entgegengesetzte Richtung bewegt  werden, wenn die Spule 22 erregt wird. In  gleicher Weise ist das Steuerrelais 31 mit  einem Paar von Kontaktarmen 28, 38 ver  sehen, welche normalerweise in der Richtung  des Pfeils 39     federbeeinflusst,    sind, welche je-    doch in die entgegengesetzte Richtung bewegt  werden,     wenn    die Spule 37 erregt wird.  



  Die Kontaktarme 24 und 28 steuern den  Durchgang von Strom von der Batterie 17  zum Motor 27, während die Kontaktarme 38  und 39 vorgesehen sind, um das entsprechende  Ende der zugehörigen Spule<B>37,</B> 22 mit dem       Widerstandszweig    13, 14 bzw. 15, 16 zu ver  binden.  



  Wenn bei der     beschriebenen    Anordnung  die Brückenschaltung 11 unausgeglichen wird,  weicht der mittlere, zur Relaisspule 18 hin  durchgehende Stromwert von Null ab. Die  letztere wird daher erregt, und ihr Anker 19  wird so bewegt, dass er den Kontakt 20 oder  21 leicht berührt. Es sei angenommen, dass  der Kontakt 20 so berührt wird. Wenn dies  eintritt, geht Strom von der Batterie 17 zu  dem Anker 19, Kontakt 20, Spule 22 und so  zu dem Widerstandszweig 13, 14 und dann  zurück zu der Batterie. Die Wirkung des  Durchganges des     Batteriestromes    durch den  Widerstand 14 auf die Schaltung 11 besteht  ferner darin, den Ausgleich derselben zu ver  schieben, und zwar in dem gleichen Sinn, wie  der, welcher die Betätigung des Relais 18 ver  anlasste.

   Durch diese Erhöhung der Unaus  geglichenheit der Schaltung wird das Relais  <B>1.8</B> stärker erregt, der Anker 19 berührt den  Kontakt 20 mit erhöhtem Druck und ein stär  kerer Impuls wird auf die Spule 22 des  Steuerrelais 23 übertragen. Wenn die Impuls  stärke einen gewissen Wert erreicht, werden  die Kontaktarme 24, 29 in der zum Pfeil 25       entgegengesetzten    Richtung bewegt, das heisst  in die Schliesslage. Darnach wird ein Strom  kreis von der Batterie 17, dem Kontaktarm 25,  dem Motor 27, dem Kontaktarm 28 und zu  rück zur Batterie vervollständigt. Der Mo  tor 27 stellt darnach das Ventil 33 ein, um  die längs der Leitung 35 zur Gasturbine hin  durchgehende Brennstoffmenge zu steuern, so  dass die Geschwindigkeit der letzteren auf  ihren Sollwert zurückgebracht wird.

   Gleich  zeitig mit dem Schliessen des Kontaktarmes 39  wird die Spule 22 zwischen die Widerstände  15 und 16 angeschlossen. Dies hat die Wir  kung, in der Schaltung 11 den ursprünglichen      Zustand der Unausgeglichenheit wieder her  zustellen, so dass die Schaltung wieder     auf    die  Betriebsbedingungen empfindlich anspricht.  



  Wenn in gleicher Weise das Relais 18 er  regt wird, so dass der Anker 19 den Kontakt  21     berührt,    wird die Spule 37 erregt     und     gleichzeitig     zwischen    die     Widerstände    15 und  16 angeschlossen. Die Wirkung davon ist, die       Unausgeglichenheit    der Schaltung 11 weiter  zu erhöhen, so dass das Relais 18 weiter er  regt wird und der Anker 19 den Kontakt 21  mit erhöhtem Druck berührt. Ein stärkerer  Impuls     wird    daher auf die Spule 37 übertra  gen,     und    wenn dieses einen gewissen Wert  erreicht, werden die Kontaktarme 28, 38 in  der entgegengesetzten Richtung zum Pfeil 39  bewegt.

   Wenn dies eintritt, wird ein     Kreis     vervollständigt, welcher die Batterie 17, den  Kontaktarm 28, den Motor 27, den Kontakt  arm 24 und     zurück    zur Batterie aufweist.  Der Motor 27 betätigt das Ventil 33, um die  längs der Leitung 35 ,zur Gasturbine gehende       Brennstoffströmung        zu    verändern, so dass die  Geschwindigkeit der Turbine auf den gege  benen Wert     zurückgebracht    wird, für wel  chen die Schaltung 11 eingestellt worden ist.  Gleichzeitig     vervollständigt    der Kontaktarm  38 einen     Stromkreis,    wodurch die Spule 37  auch zwischen die Widerstände 13 und 14  angeschlossen wird.

   Dies hat die     Wirkung,     den ursprünglichen Zustand der     Unausge-          glichenheit    in der     Schaltung    11 wieder herzu  stellen.  



  Bei Einstellung des Ventils 33 durch den  Motor 27     wird    die Brennstoffströmung ver  ändert, so dass die Geschwindigkeit der Gas  turbine und damit des     WechselstromerzeLi-          gers    5 verändert wird.

   Diese Einstellung wird  fortgesetzt bis zu dem Zeitpunkt, bei dem  die Frequenz der Übertragung vom Wechsel  stromerzeuger 5 und somit die Grösse der La  dung und Entladung des Kondensators 10  einen solchen     Wert    erreicht, dass der Zustand  der     Ausgeglichenheit    der Schaltung 11 wie  der hergestellt     ist.        Wenn    dies eintritt, besteht  keine Potentialdifferenz     zwischen    den     Prunk-          ten    c und d     und    das Relais 18 und eines der    Steuerrelais 23 oder 31 wird ausser Betrieb  gesetzt.

   Es ist somit ersichtlich, dass bei der  Erregung des Relais 18 die Schaltung 11  selbsttätig weiter in einer Richtung     i-unausge-          glichen    ist, um noch einen grösseren Berüh  rungsdruck zwischen dem Anker 19 und dem  Kondensator 20 oder 21 zu ergeben, so dass  dieser Druck rasch von einem     kleinen    Wert  aufgebaut wird, bis das Relais 23 oder 31 in  Betrieb gebracht ist. Das Relais 23 oder 31  vollführt die doppelte     Wirkung,    den Brenn  stoffventil-Motor 27 in Betrieb zu setzen und  den ursprünglichen unausgeglichenen Zustand  der     Schaltung    11. wieder herzustellen, so dass  das Relais 18 seine normale Funktion voll  führen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen, bei welcher eine Brückenschal tung durch eine zu regelnde Betriebsgrösse der Gasturbine derart beeinflusst wird, dass die Brückenschaltung bei einem bestimmten einstellbaren Sollwert der Betriebsgrösse aus geglichen ist, so dass ihre Ausgangspunkte keine Potentialdifferenz aufweisen, während bei Abweichungen des genannten Sollwertes, die Brückenschaltung nicht mehr ausge. glichen ist, so dass an den Ausgangspunkten eine Potentialdifferenz auftritt, die eine Re gelung des Betriebsstoffes der Turbine ver- anlasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Po tentialdifferenz auf ein empfindliches elektro mechanisches Relais aufgedrückt wird,
    das jeweils den Stromkreis mindestens eines Steuerrelais schliesst, wobei der dieses Relais durchfliessende Strom der Brückenschaltung zugeführt wird, um deren Unausgeglichenheit zu erhöhen, bis das Steuerrelais betätigt wird, worauf letzteres eine Regelvorrichtung für den Betriebsstoff in Tätigkeit setzt, bis der Sollwert der Betriebsgrösse wieder erreicht und die Brückenschaltung in den ausgegli- ehenen Zustand zurückgekehrt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Steuerrelais aufweist, von denen eines beim Überschreiten, das andere beim Unterschrei ten des Sollwertes der Betriebsgrösse durch das empfindliche Relais eingeschaltet wird, welche Steuerrelais je eine Erregerspule und zwei Kontaktarme aufweisen, von welchen der eine, bei Erregung des betreffenden Steuer relais, einen Stromkreis für die Regelvorrich tung schliesst, während der andere Kontakt arm, den einen Endpunkt der Erregerspule mit einem Zwischenpunkt eines Zweiges der Brückenschaltung verbindet, welcher End punkt ständig mit einem Zwischenpunkt eines benachbarten Zweiges verbunden ist. 2.
    Steuerungseinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zweige je ein Paar in Reihe ge schalteter Widerstände aufweisen, wobei der Verbindungspunkt der Widerstände eines der Zweige mit der Erregerspule und dem zweiten Kontaktarm des einen Steuerrelais und der Verbindungspunkt der Widerstände des an dern Zweiges mit der Erregerspule und dem zweiten Kontaktarm des andern Steuerrelais verbunden ist, wobei das Verhältnis der Wi derstände des einen Zweiges gleich dem Ver hältnis der Widerstände des andern Zweiges ist.
CH265944D 1945-10-16 1946-11-18 Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen. CH265944A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004867B (de) * 1952-04-11 1957-03-21 Bendix Aviat Corp Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr zu einer Gasturbine
DE1009440B (de) * 1955-05-09 1957-05-29 Gen Electric Elektrische Einrichtung zur Beschleunigungsregelung von Strahltriebwerken
DE1096120B (de) * 1952-12-06 1960-12-29 United Aircraft Corp Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke

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