CH266099A - Verfahren zur Herstellung von Oxyverbindungen der Naphthalinreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxyverbindungen der Naphthalinreihe.

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  Verfahren zur Herstellung von     Oxyverbindungen    der     Naphthalinreihe.       Es ist allgemein bekannt,     dal>    aromatische       Oxyverbindungen    dadurch     hergestellt    werden  können, dass man aromatische Verbindungen,  insbesondere aromatische     Kohlenwasserstoffe,     sulfoniert und die Salze der erhaltenen aro  matischen     Sulfonsäuren    einer     Alkalischmelze     unterwirft.

   Bei Durchführung dieser Me  thode ist man bisher gewöhnlich so vorgegan  gen, dass man die im     Sulfonierungsprozess     erhaltenen aromatischen     Sulfonsäuren    vorerst  in Salze, meistens     Alkalisalze,    übergeführt,  die so erhaltenen Salze isoliert und hierauf  erst der Schmelzoperation unterworfen hat.  



  Es wurde nun gefunden, dass man bei der       Herstellung    von     Oxyverbindungen    der     Naph-          thalinreihe    durch Sulfonieren von Verbin  dungen der     Napht.halinreihe    unter Verwen  dung eines     Überschusses    an Schwefelsäure  und Behandeln der erhaltenen     Sulfonierungs-          produkte    in einer     Alkalischmelze    zweckmässig  so vorgeht, dass man die     Sulfonsäuren    ohne  Entfernung der überschüssigen     Sehwefel.-          säure    der     Alkalischmelze    unterwirft.

    



  Als Ausgangsverbindungen für das vor  liegende Verfahren eignen sich im Prinzip  alle Verbindungen der     Naphthalinreihe,    die       sulfonierbar    sind und deren     sulfonsaure     Salze durch eine     Alkalischmelze    in die ent  sprechenden     Oxyverbindungen    übergeführt  werden können.  



  Es ist zwar bereits     vorgeschlagen    worden,  gewisse     Oxyverbindungen    der     Benzolreihe     durch Sulfonieren und direktes Verschmelzen  der     Sulfonierungsmasse    herzustellen, falls die         Sulfonierungsmasse    nur noch ganz     geringe     Anteile an freier Schwefelsäure enthält.

   Beim  Sulfonieren von Benzol,     Toluol    usw. kann  nämlich unter Bedingungen gearbeitet. wer  den, bei denen das durch die     Sulfonierungs-          reaktion    gebildete Wasser fortlaufend     azeo-          tropisch        abdestilliert    wird und die     eingesetzte          Schwefelsäure    daher bis auf einen gering  fügigen Rest zur     Sulfonierung    herangezogen  werden kann.

   Im Gegensatz ist dies beim       Sulfonieren    von Naphthalin und seinen Ho  mologen nicht möglich, so dass stets Über  schüsse an Schwefelsäure im     Sulfonierungs-          gemiseh    zurückbleiben.  



       Gemäss    vorliegendem Verfahren wird also  nach der unter Anwendung eines     I\ber-          sehusses    an     Sehwefelsäure        durehgeführten          Sulfonierung    auf eine Abtrennung dieser  überschüssigen Schwefelsäure verzichtet. So  können beispielsweise in der     Sulfonierungs-          masse    pro     Mol    eingesetzte aromatische Ver  bindung noch etwa 0,3-1,0, meist. etwa. 0;1  bis 0,5     Mol,    freie Schwefelsäure vorhanden  sein.  



  In der Regel ist. es zweckmässig, aus dem       Sulfonierungsgemisch    einen Teil oder die  Hauptmenge des allenfalls darin noch enthal  tenen Ausgangsstoffes abzutrennen, insbeson  dere wenn dies infolge der Flüchtigkeit des  Ausgangsstoffes leicht möglich ist. So kann  man im Falle von Naphthalin den Ausgangs  stoff in einfacher Weise, z.

   B. durch Abtrei  ben mittels Wasserdampf, entfernen und     ge-          wünsehtenfalls        zttrüekgewinnen.    Bei der Auf-           arbeitung    der durch Sulfonieren bei hoher  Temperatur aus Naphthalin erhaltenen     Naph-          thalin-2-sulfonsäure,    ist es möglich, durch  Hydrolyse mit     Wasserdampf    den allergrössten  Teil der nebenher gebildeten     Naphthalin-l-          sulfonsäure    in Naphthalin und Schwefelsäure  zu spalten, wobei das Naphthalin abgetrieben  wird.  



  Das     Sulfonierungsgemisch    kann nun di  rekt oder vorteilhaft. nach     Verdünnung        rnit     etwas Wasser in eine     Alkalischmelze,    zweck  mässig eine     Natriumhy        droxy        dschmelze    oder  eine Natrium- und     Kaliumhydroxyd    enthal  tende Schmelze, die gegebenenfalls noch ge  ringe Mengen Wasser aufweisen kann, ein  gegossen werden. Überraschenderweise ist  diese Operation auch bei grossen Ansätzen  durchführbar, wenn man dafür Sorge trägt,  dass das Eintragen oder     Zufliessenlassen    der       S-LilfonierLingsmasse    in nicht allzu raschem  Tempo erfolgt.

    



  Die     Alkalisehmelze    kann hierauf in  üblicher Weise durchgeführt werden, und die  Aufarbeitung der     Alkalisehmelze    ist ebenfalls  in normaler     Weise    möglich, z. B. durch Neu  tralisieren mit Säure und Abscheiden der ge  bildeten     Oxyverbindung.    In vielen Fällen  kann die     Oxyverbindung    in flüssigem Zu  stande von der Mutterlauge abgetrennt und       gewünschtenfalls    weiterhin, z. B. durch Aus  waschen oder Destillieren oder durch eine  Kombination solcher und anderer Mass  nahmen, gereinigt werden.

   Durch die vor  liegende Erfindung, deren Erfolg in keiner  Weise vorauszusehen war, wird die Arbeits  weise zur Herstellung von     Oxyverbindungen     der     Naphthalinreihe    wesentlich vereinfacht  und verkürzt.  



  In den folgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichts  prozente, und die     Temperaturen    sind in Cel  siusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man sulfoniert 400 Teile Naphthalin in  üblicher     Weise    unter Verwendung von unge  fähr 450 Teilen 95      /"o        iger    Schwefelsäure (etwa.  1,4     1o1)    bei etwa. 160  während 75 Minuten       -Lind    trägt das     Sulfonierungsgemisch    in 500    Teile Wasser aus. Hierauf treibt man wäh  rend 3 Stunden durch Durchleiten von  Dampf etwa 15-l9 Teile Naphthalin ab.  



  Das so erhaltene     Sulfonierungsgemiseh     kühlt man     auf    etwa     90     ab und lässt es innert  6 bis 10 Stunden in einer Schmelze von<B>555</B>  Teilen     Natriumhydroxy    d und 30 Teilen  Wasser bei 300-3400 einfliessen.     Hierauf     hält man die Schmelze noch etwa 1 bis  Stunden bei 315-318  bis praktisch kein       Sulfonat    mehr nachweisbar ist. Falls bei  dieser     Behandlung    die Schmelze zu dick  flüssig werden sollte, gibt man weiteres Na  triumhydroxyd zu.  



  Die so erhaltene Schmelze trägt man nun  in etwa 1000 Teile kaltes Wasser     ans    und  fällt das entstandene     2-Naphthol    bei 90-100"  mit etwa 25      o        iger    Schwefelsäure aus. -Man  steigert die Temperatur auf etwa     105 ,    und  nach einiger Zeit kann das oben     aufscliw    im  mende flüssige     Naphthol    von der     Mutterlauge     abgetrennt werden.  



  Das rohe     Naphthol    kann hierauf in  üblicher Weise mit Wasser bis zur Salz  freiheit gewaschen und abgetrennt werden.  Es kann auch     durch    Abschrecken mit kaltem  Wasser auf etwa     40     abgeschieden,     abfiltriert          -Lind    salzfrei gewaschen werden.  



       Gewünschtenfalls    kann man das erhaltene       Naphthol    durch Destillation weiterhin reini  gen. Eine kleine Menge     Naphthol    kann aus  der     M-Litterlauge        zurüekgewonnen    werden.  



  <I>Beispiel</I>  Man sulfoniert 400 Teile     2-Metliyl-napli-          thalin    in üblicher Weise unter Verwendung,  von 395 Teilen     95901'iger    Schwefelsäure (etwa  1,4     Mol)    oder 377 Teilen Monohydrat, bei  etwa 160 bis 170  während 180     Minuten    und  trägt das     Sulfonierungsgemisch    in 500 Teile  Wasser aus.  



  Das so erhaltene     Sulfonierungsgemisch     erwärmt man auf etwa 90  und     läss@es        innert     3-6 Stunden in eine     Schmelze    von 520 Teilen       Natriumhydroxy    d und 25 Teilen Wasser bei       300-340     einfliessen. Hierauf hält man die  Schmelze noch etwa 1-2 Stunden bei 315  bis 318 , bis praktisch kein     Sulfonat        mehr         nachweisbar ist. Falls bei dieser Behandlung  die Schmelze zu dickflüssig werden sollte,  gibt man weiteres     Natriumhydroxyd    zu.  



  Die so erhaltene Schmelze trägt man nun  in etwa 1800 Teile kaltes Wasser aus und  fällt das entstandene     2-1Methy1-6-oxv-liaph-          thalin    bei 70-90" mit etwa     25%iger    Schwe  felsäure aus.     -Man    steigert die Temperatur  auf etwa 100", und nach einiger Zeit kann  das oben aufschwimmende     1Methvlnaphthol     von der     -Mutterlauge    in. flüssigem Zustand  abgetrennt werden.  



  Das     Rollprodukt    kann hierauf bei etwa       90     in üblicher Weise mit kaltem Wasser bis  zur Salzfreiheit gewaschen und vom Wasch  wasser in flüssigem Zustand abgetrennt oder  durch Abschrecken mit kaltem Wasser auf  40  ausgeschieden und von der     -Mutterlauge       bzw.     1W        aschlauge    durch Filtration getrennt  und hierauf salzfrei gewaschen werden.  



  Das erhaltene Produkt kann gewünschten  falls durch Destillation weiterhin vereinigt       werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Oxy- verbindung-en der Naphthalinreilie durch Sul- fonieren von Verbindungen der --Naphthalin- reihe unter Anwendung eines Überschusses an Schwefelsäure und Behandeln der erhal tenen Sulfonierungsprodukte in einer Alkali schmelze, dadurch gekennzeicbnet, dass man die Sulfonsäuren ohne Entfernung der über schüssigen Schwefelsäure direkt der Alkaii- schmelze unterwirft.
CH266099D 1947-04-18 1947-04-18 Verfahren zur Herstellung von Oxyverbindungen der Naphthalinreihe. CH266099A (de)

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