CH266161A - Verfahren zum Herstellen von Rohrverbindungsstücken mit Endteilen verschiedener Wandstärke aus Metall. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Rohrverbindungsstücken mit Endteilen verschiedener Wandstärke aus Metall.

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CH266161A
CH266161A CH266161DA CH266161A CH 266161 A CH266161 A CH 266161A CH 266161D A CH266161D A CH 266161DA CH 266161 A CH266161 A CH 266161A
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CH
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Company Northern Indiana Brass
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Northern Indiana Brass Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/14Making machine elements fittings
    • B21K1/16Making machine elements fittings parts of pipe or hose couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Rohrverbindungsstücken mit Endteilen verschiedener  Wandstärke aus Metall.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Herstellen von     Rohrverbin-          dungsstüeken    mit Endteilen versehiedener  Wandstärke aus Meta11, das sieh durch fol  gende Arbeitsgänge auszeichnet: Bilden eines  Formlings mit einer Wandstärke, die zwisehen  denjenigen der beiden     Verbindungsstück-End-          teile    liegt, Erhitzen des Formlings, Längsstau  eben des einen Formlingendes im erhitzten  Zustand zwecks Bildens des diekeren Endteils  und gleichzeitiges Längsausziehen des andern  Formlingendes zwecks Bildens des andern  Endteils des Rohrverbindungsstiiekes.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens sei an Hand der Zeich  nung erläutert, in weleher zeigt:  Fig. 1 einen Schnitt durch eine Einrich  tung zur Ausübung des Verfahrens naeh Linie  1-1 der Fig. 6,  Fig. 2 einen teilweisen Sehritt durch diese  Einrichtung mit dem Formling vor dem     Press-          vorgang,     Fig. 3 einen teilweisen Sehritt naeh Linie  3-3 der Fig. 5, wobei das Fitting fertig ge  presst ist,  Fig. 4 einen Sehritt dureh die     Einrieh-          tung,    wobei die obere Matrize zurückgezogen  und der Auswerfer voll gegen das Fitting  anliegend gezeigt ist,  Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5  der Fig. 3,    Fig. 6 teilweise eine Ansieht und teilweise  einen Sehnitt der Einriehtung in geöffneter  Stellung,  Fig.

   7 einen Sehritt durch Teile der     Ein-          riehtung    in gesehlossener Stellung,  Fig. 8 eine perspektiv ische Ansieht des  Formlings und  Fig. 9 eine perspektivisehe Ansieht des  fertigen Fittings.  



  Es ist allgemein bekannt, dass gegossene  Fittings für vielerlei Zweeke rieht geeignet.  sind, da ihr Gefüge so porös ist, dass gewisse  Fluida, z. B. Kühlflüssigkeiten oder -gase,  entweiehen können. Dieser Übelstand führt  rieht nur zu einem Verlust an Fluidum, son  dern auch zu einem Eindringen desselben in  Wohn- und Arbeitsräume; und viele dieser  Fluida sind giftig.  



  Mit dem besehriebenen Verfahren sollen  Fittings für solche Fluidumsleitungen, aber  auch solehe für sanitäre Zweeke hergestellt  werden.  



  Das fertige Fitting 1 besitzt einen zylin  drischen Endteil 2?, der beim gezeigten Bei  spiel ein Aussengewinde trägt, einen polygo  nalen, zum Ansetzen eines     Sehraubensehlüs-          sels        geeigneten        Zwisehenteil    3 und einen     zylin-          drisehen    Endteil 4 von kleinerem Aussen  durehmesser als der andere Endteil. 2.  



  Aus     Fig.    3 ist     ersiehtlieh,    dass die Wand  stärke des Endteils 2     beträehtlieh    grösser als  diejenige des Endteils 4 ist, um ein Sehneider      des Gewindes ohne Schwächung des Fittings  zu ermöglichen.  



  Das Fitting 1 wird zweckmässig aus Mes  sing hergestellt. Für spezielle     Anwendungen     können aber auch andere Metalle oder Legie  rungen vorteilhaft sein.  



  Zur Herstellung des Fittings wird eine  Presse 5 verwendet, deren Bett 6 einen ab  wärts verjüngten     Matrizensitz    7 aufweist  zwecks Aufnahme der untern Matrize B. Die  Verjüngung des Sitzes 7 und der Matrize 8  dient vornehmlich zur Erzielung einer guten  Passung, da die Matrize während des Pressens  grossen Kräften unterworfen wird.  



  Der obere Matrizenträger 9 weist einen  aufwärts verjüngten Matrizensitz 10 für die  obere Matrize 11 auf. Der Träger 9 wird von  den am Joch 13 befestigten Stangen 12 ge  tragen. Das Joch 13 ist an der Kolbenstange  14 des Plungers 15 der hydraulischen Vorrich  tung 16 befestigt. Diese hydraulische Vorrich  tung dient nicht nur zur Auf- und Abbewegung  des Trägers 9 gegenüber dem Bett 6, sondern  auch zur Einspannung der beiden Matrizen  8, 11 in ihrer Schliessstellung.  



  Die untere Matrize 8 weist eine zentrale,  an ihrem obern Ende mit einer polygonalen  Erweiterung 161 versehene Bohrung 151 auf.  Die komplementäre obere Matrize 11 weist  eine zentrale Bohrung 17 auf, deren Durch  messer grösser ist als derjenige der Bohrung  151.  



  Der Stempel 18 weist einen obern Teil 19  von solchem Durchmesser auf, dass er glei  tend in die Bohrung 17 der obern Matrize 11.  passt. Der untere Teil 20 des Stempels 18 hat  einen Durchmesser, der kleiner ist als der  jenige der Bohrung 151 in der untern  Matrize B.  



  Zwecks Zentrierung der beiden Matrizen  8, 11 unter Belastung weist die Matrize 8 eine  Umfangsschulter 21 und die Matrize 11 eine  zentrale Aussparung 22 auf. Die Schulter 21  bildet eine     Gleitpassung    für den Rand der  Aussparung 22, wenn die Matrizen 8, 11 sieh  in Schliessstellung befinden (Fug. 7).  



  Der Stempel 18 ist am Stanzkopf 23 be  festigt.    Das Joch 13 der hy draulischen Vorrich  tung trägt einen Auswerfer 24, der das Ar  beitsstück beim     Rückwärtsgang    des obern  Matrizenträgers 9 aus der untern Matrize 8  herausstösst, wie in Fig. 4 gestrichelt angedeu  tet ist.  



  Bei der Ausführung des Verfahrens wird  zuerst ein rohrförmiger Formling 25 mit einer  Wandstärke hergestellt, die zwischen denjeni  gen der beiden Endteile 2, 4 des Fittings  liegt. Der Formling wird dann auf Rotglut  erhitzt. Während der obere Matrizenträger 6  in die Schliessstellung auf den untern     Matri-          zenträger    6 abgesenkt wird, wird der erhitzte  Formling in die obere Matrize 11, das heisst  in deren zentrale trichterförmige Ausnehmung  26, eingeworfen. Er fällt dann in die Lage  gemäss Fig. 2, wobei sein Fussende auf der  durch die Erweiterung 161 gebildete Schulter  27 aufstösst. Darauf wird der Stempel 1  niedergebracht, der - wie oben dargelegt -  gleitend in die Bohrung 17 der obern Matrize  11 passt, und seine Sehalter 28 (Fug. 3) stösst  gegen das Kopfende des Formlings.

   Beim       weiteren    Herabdrücken des Stempels wird     das     eine Ende des Formlings gestaucht     zweeh,     Bildung der     Fittingteile        \?    \und 3 und das  andere Ende ausgezogen zwecks Bildung des       Fittingteils    4. In der Praxis geht dieses Stau  ehen und Ausziehen gleichzeitig vor sich.  



  Wenn sich der     Matrizenträger    9     wieder     hebt, so werden die beiden Matrizen 8, 11.  voneinander getrennt und das fertig gepresste  Fitting vom Auswerfer 24 ausgestossen.     Für     vielerlei Zwecke ist der Zwischenteil 3, wie  gezeichnet, von polygonaler Form, so     dass    er  von einem Schraubenschlüssel erfasst werden  kann. Für gewisse Verwendungszwecke kann  dieser Zwischenteil aber auch eine zylindri  sche Form aufweisen, um eine Rohrzange an  setzen     zii    können. Nach der beschriebenen  Formgebung kann das Gewinde wie üblich ge  schnitten werden. Für gewisse     Zwecke    wird  kein Gewinde auf den     Fittingteil    2 geschnit  ten.  



  Während der     Formgebung    wird das Metall  innenseitig über seine ganze Länge durch den       redilzierten    Teil 20 des Stempels 18 ab-e-      stützt. Dabei wird durch das Stauchen und  Ausziehen eine Verfestigung des Gefüges des  Metalles erzielt.  



  Die Einrichtung kann dadurch für ver  schiedene Grössen von Fittings verwendbar  ausgebildet sein, dass ein Auswechseln der  Matrizen und des Auswerfers möglich ist. Die  Länge des     Formlings    25 ist so gewählt, dass  die zur Bildung des Fittings notwendige  Materialmenge zur Verfügung steht. Die       Formlinge    25 werden vorzugsweise von ge  zogenen Rohren abgeschnitten, die leicht her  gestellt werden oder auf dem Markt beschafft  werden können, und zwar in verschiedenen  Grössen, Wandstärken und aus verschiedenen  Metallen und Legierungen. Als Erhitzungs  temperatur ist für Messing 600  C geeignet,  während andere Metalle oder Legierungen  eine höhere oder niedrigere Temperatur ver  langen, um die Formlinge in einen verform  baren Zustand überzuführen.

   Der dünnere       Endteil    des fertigen Fittings weist gewöhnlich  einen unebenen Rand auf, welcher Mangel  aber leicht beseitigt werden kann. Für gewisse  Zwecke können diese Fittings auch mit einem  Innen gewinde versehen werden.  



  Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens  lassen sich Fittings verschiedener Proportio  nen und mit     zwischen    ihren Endteilen vorge  sehenen Verbreiterungen wirtschaftlich und in  grossen Mengen mit relativ einfachen Mitteln  herstellen. Ebenso können Standardmaschinen,    z. B. Stanzen, zu deren Herstellung benützt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Rohrv erbin- dungsstücken mit Endteilen verschiedener Wandstärke aus Metall, gekennzeichnet durch folgende Arbeitsgänge: Bilden eines Form- lings (25) mit einer Wandstärke, die zwischen denjenigen der beiden Verbindungsstück-End- teile (2, -1) liegt, Erhitzen des Formlings, Längsstauchen des einen Formlingendes im erhitzten Zustand zwecks Bildens des dickeren Endteils (2)
    und gleichzeitiges Längsauszie hen des andern Formlingendes zwecks Bildens des andern Endteils (.1) des Rohrverbin dungsstückes. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, zur Herstellung von Rohrverbindungsstücken mit verbreitertem Mittelteil (3), dadurch gekenn zeichnet, dass gleichzeitig mit dem dickeren Endteil des Formlings auch der verbreiterte Mittelteil (3) gestaneht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Formling auf Rotglut erhitzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Metall wäh rend der Formung des Rohrverbindungs stückes auch von innen abgestützt wird.
CH266161D 1944-11-15 1947-08-07 Verfahren zum Herstellen von Rohrverbindungsstücken mit Endteilen verschiedener Wandstärke aus Metall. CH266161A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2909951A (en) * 1955-05-10 1959-10-27 Kelsey Hayes Co Method and apparatus for uniting tubular members
DE1527474B1 (de) * 1963-02-14 1970-03-12 Nautscho I I Exi Automobilnogo Verfahren zur Herstellung von eine Vielkanteinschraubfassung aufweisenden,rohrfoermigen Zwischenprodukten fuer Zuendkerzenkoerper aus Stahl
DE2554609A1 (de) * 1975-11-19 1977-06-02 Senkichiro Kimura Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines verzierten, einteiligen steuerkopfes fuer ein fahrrad
EP0178838A3 (de) * 1984-10-17 1987-08-26 Anson Limited Verfahren zum Herstellen von Rohrstücken
US4779444A (en) * 1987-03-12 1988-10-25 The National Machinery Company Closed die forging machine

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