CH266294A - Verfahren zum Trocknen von Pflanzenteilen, insbesondere von Gräsern und Tabak, und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Trocknen von Pflanzenteilen, insbesondere von Gräsern und Tabak, und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/12—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
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Description
Verfahren zum Trocknen von Pflanzenteilen, insbesondere von Gräsern und Tabak, und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von Pflanzentei len, insbesondere von Gräsern und Tabak, und eine Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens.
Bis anhin benützte man zum Trocknen des oben erwähnten Gutes meistens Transport bänder, die man gestaffelt anordnete und in entgegengesetzter Richtung laufen liess, wobei man zwischen den einzelnen Transportbän dern vorgewärmte und ungesättigte Luft hin durchstreichen liess. Dieses Vorgehen hat den Nachteil, dass nur die oberste Schicht der ver schiedenen, auf den Transportbändern lie genden Pflanzenteilteppiehe von der Luft bestrichen und getrocknet wurde.
Das Ver fahren gemäss vorliegender Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass aus dem zu trocknenden Gut einen Teppich gebildet wird, der in einem senkrechten Schacht wellen artig von oben nach unten abläuft, während warme, ungesättigte Luft von unten nach oben durch den Schacht getrieben wird, so dass sie gezwungen ist, mehrere Male quer durch den Teppich zu strömen und sich dabei mit aus diesem entnommener Feuchtigkeit an zureichern.
Die Einriehtung zur Ausübung dieses Verfahrens weist erfindungsgemäss mindestens zwei aufeinanderfolgende, mit Durehtritts- öffnungen versehene, sich mit gleicher Ge schwindigkeit., aber in entgegengesetztem Sinne drehende Trommeln auf, deren Breite im we- sentlichen gleich derjenigen des Schachtes ist, während der Durchmesser um ein gewisses Mass kleiner ist. als die andere Dimension des rechteckigen Lichtquerschnittes des Schach tes, wobei die Trommelachsen von der einen zur andern Trommel um das genannte -Mass gegeneinander versetzt sind.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh rungsbeispiel der Einriehtung gemäss der Er findung dar, im Laufe dessen Beschreibung auch eine Ausführungsform des Verfahrens beispielsweise erläutert wird.
Fig. 1 ist -eine Seitenansicht des Ausfüh rungsbeispiels teilweise im Schnitt: Fig.2 ist. ein Aufriss, ebenfalls teilweise im Schnitt; Fig. I ist. ein Schnitt längs der Linie III-111 der Fig. 4, die einen Längsschnitt. eines Teils einer der Trommeln zeigt Mit. 1 sind Wände und Böden eines CTe- bäudes bezeichnet, in welches die Einrichtun- eingebaut ist. Diese weist einen senkrechten Sehacht ? mit rechteckigem (Auerschnitt auf.
Zwischen den Blechwänden 3 desselben ist eine Wärmeisolierung -1 vorgesehen. Diese kann z. B. aus Glaswolle und/oder Platten bestehen.
Das zu trocknende Gut, z. B. Tabali:blätter, Gräser oder dergleichen, wird oben durch einen Trichter 5 eingeführt, der mit einer Drehachse 6 versehen und mit einem Rohr 7 verbunden ist, welches das Gut dank einer ihm erteilten Schwenkbewegung über die ganze Breite der obersten einer Anzahl von Trommeln 8 verteilt. Die Anordnung und der Aufbau dieser letzteren wird weiter unten im einzelnen beschrieben.
Ein Ventilator drückt Luft durch ein Rohr 10, ein elektri sches Heizelement 11 und eine Düse 12 in den Schacht. 2, in welchem sie aufsteigt und mit Hilfe eines weiteren Ventilators 13 durch ein Auffangsieb 14 und ein Rohr 15 ange- saugt wird. Das unten im Schacht 2 ange langte, nun getrocknete Gut gelangt durch einen Trichter 16 und einen Injektor 17 be kannter Bauart in eine pneumatische Förder- einrichtuno- 18. 19 ist. ein Schalttableau zur Steuex-Lmg@der ganzen Anlage.
Die Trommeln 8, von denen mindestens ein Paar weggelassen ist, werden von Trom melachsen 20 getragen, die in den Schacht wänden 3 drehbar gelagert sind, aus welchen sie einerends hervorragen. Die Achsen 20 tragen hier je ein Kettenrad 21, wobei auf einanderfolgende Achsen durch einen Elek tromotor 22 über ein Schneckenradgetriebe 23 und ein Kettengetriebe 24 in entgegengesetz tem Sinne, wie durch die Pfeile 25 angegeben, aber mit gleicher Geschwindigkeit in Dre hung versetzt werden.
Der genannte Motor 22 versetzt auch, über das Schneckengetriebe 23, ein Nockengetriebe 26 und ein Gestänge 27 das Rohr 7 in eine Hin- und Herbewegung, wie durch den Doppelpfeil 28 angegeben, und zwar innerhalb einer Verkleidung 29 aus Blech, die das Innere des Schachtes 2 im wesentlichen luftdicht gegen aussen abschliesst, abgesehen natürlich von den andern schon erwähnten Öffnungen.
Nahe an den Seitenwänden des Schachtes 2 sind auf jeder Trommelachse 20 mittels Na ben 30 und Stiften 31 Teller 32 angebracht, die nahe an ihrem Aussenumfang einen Kranz von Stäben 33 tragen. An sich etwa. über 120 erstreckenden Segmenten 34 sind eine Reihe von radialen Schaufeln 35 befestigt. An den zwei äussersten von solchen zwischen zwei Segmentstücken 34 befestigten Schaufeln 35 sind die Ränder von Drahtsiebabschnitten 36 befestigt.
Je drei solche Einheiten aus Segmenten 34, Schaufeln 35 und einem Drahtsieb 36 sind auf den Kranz von Stäben 33 gelegt und mittels Schrauben 37 und Muttern 38 aneinander befestigt, wobei die Drahtsiebabschnitte 36 selbsttätig über den Stäben 33 gespannt werden.
Die Trommeln 8 haben angenähert die gleiche Breite ss wie der Lichtquerschnitt des Schachtes 2. Ihr Aussendurchmesser D hinre- gen ist. uni ein gewisses Mass .1 kleiner als die andere Dimension des genannten Licht querschnittes.
Die Trommelachsen 20 sind von der einen zur andern Trommel um dieses :Hass A im Zielzzaek gegeneinander versetzt. Dabei streift die oberste Trommel 8 bei- nahe die vordere Schachtwandung, längs wel cher sieh das untere Ende des Rohres 7 be wegt. Die zweitoberste Trommel 8 streift beinahe die hintere Schachtwandung usw.
Dabei sind Leitbleche 39 und 40 vorgesehen, die verhindern, dass zu trocknendes Gut zwi schen die Trommeln 8 und die Abschnitte der drei Schachtwände, in der Nähe von welchen sich letztere bewegen, geraten kann. Zwischen dem Abschnitt ,der vierten Wan drang, der durch den Abstand A von der zugehörigen Trommel 8 getrennt ist, und die ser Trommel läuft ein mit -I1 bezeichneter. sich auf der obersten Trommel 8 bildender und sich wellenartig nach unten bewegender Teppich von zu trocknendem und allmählich getrocknetem Gut ab.
Dank der Anordnun.- der Trommeln 8 gegeneinander und gegenüber den Schachtwandungen und dank dein ent gegengesetzten Drehsinn der einander fol genden Trommeln wird der Pflanzenteiltep- pich in einer wellenartig verlaufenden Bahn geführt.
Die durch den Ventilator 9 durch den Schacht 2 gedrückte, durch das Heizele ment. 11 erwärmte und somit ungesättigte und durch den Ventilator 13 angesaugte Luft ist gezwungen, quer durch die einzelnen, auf den Trommeln liegenden Abschnitte des Teppiches 41 zu strömen. Sie reichert sieh mit Feuchtigkeit. an, welche sie dem zu trocknenden Gut entzieht. Letzteres trocknet. also allmählich beim Durchlaufen des Schach tes von oben nach unten.
Claims (1)
- PATEN T A\ SPRÜCHE I. Verfahren zum Trocknen von Pflanzen teilen, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem zu trocknenden Gut. ein Teppich gebildet wird, der in einem senkrechten Sehacht wel lenartig von oben nach unten abläuft, wäh rend warme, ungesättigte Luft von unten nach oben durch den Schacht getrieben wird, so dass sie gezwungen ist, mehrere Male quer durch den Teppich zu strömen und sich dabei mit aus diesem entnommener Feuchtigkeit anzureichern.II. Einrichtung zur Ausübun- des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mindestens zwei aufeinan- derfolgende, mit Durchtrittsöffnungen ver sehene, sich mit gleicher Gesehwindigkeit, aber in entgegengesetztem Sinne drehende Trommeln aufweist., deren Breite im wesent- liehen gleich derjenigen des Sehachtes ist,während der Durchmesser um ein gewisses Mass kleiner ist als die andere Dimension des recliteekiäen Lichtquerschnittes des Schachtes, wobei die Trommelaehsen von der einen zur andern Trommel um das genannte Mass ge- Cleneinander versetzt sind. UNTERANSPIICCIIE 1.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ob jeder Trom inel an den drei von ihr nicht distanzierten Sehaehtwandabschnitten Leitbleehe an"eord- net sind, die das Gut auf die Trommeln leiten. 2. Einrichtung nach. Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch ein Abfangsieb am obern Ende des Schachtes.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH266294T | 1948-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH266294A true CH266294A (de) | 1950-01-31 |
Family
ID=4476027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH266294D CH266294A (de) | 1948-08-23 | 1948-08-23 | Verfahren zum Trocknen von Pflanzenteilen, insbesondere von Gräsern und Tabak, und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH266294A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107599B (de) * | 1955-03-24 | 1961-05-25 | Rudolf H Rossmann Dipl Ing | Schachttrockner fuer zerkleinerte Gruenpflanzen |
| DE1148192B (de) * | 1953-04-30 | 1963-05-02 | Busch Jaeger Duerener Metall | Vorrichtung zum Trocknen von aus stossempfindlichen Einzelteilen bestehendem Massengut |
-
1948
- 1948-08-23 CH CH266294D patent/CH266294A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148192B (de) * | 1953-04-30 | 1963-05-02 | Busch Jaeger Duerener Metall | Vorrichtung zum Trocknen von aus stossempfindlichen Einzelteilen bestehendem Massengut |
| DE1107599B (de) * | 1955-03-24 | 1961-05-25 | Rudolf H Rossmann Dipl Ing | Schachttrockner fuer zerkleinerte Gruenpflanzen |
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