CH266429A - Verfahren zur Herstellung eines Drahtwendels mit genau bemessenem Drahquerschnitt. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Drahtwendels mit genau bemessenem Drahquerschnitt.

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CH266429A
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Corporation Heli-Coil
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Heli Coil Corp
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • B21F3/06Coiling wire into particular forms helically internally on a hollow form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Drahtwendels mit genau bemessenem Drahtquerschnitt.    Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines Drahtwendels  mit genau bemessenem Drahtquerschnitt. Bei  den üblichen     Verfahren    zur Herstellung von  D)rahtwendeln wird der Draht zuerst durch  irgendwelche geeigneten Mittel auf einen     vor-          bestimmten        Querschnitt    gebracht und dann       in        die     Wendelform gewunden.  Dieses Verfahren ist jedoch in höchstem  Masse unbefriedigend, wenn eine hohe Ge  nauigkeit verlangt wird, weil sich der Draht  querschnitt während des Biegens des Drahtes  in die Wendelform ändert, und zwar keines  wegs in stets gleichem Masse.  



  Die Erfindung wird nutn beispielsweise  unter Bezugnahnme auf die beiliegende Zeich  nung erläutert, in welcher mehrere Einrich  tungen zur Erzeugung beispielsweiser Aus  führungsformen des nach dem Verfahren her  gestellten Wendels seherratisch dargestellt  sind. In dieser Zeichnung zeigt:  Fig. 1 eine Stirnansicht einer Einrich  tung, bei welcher das umfangsmässige Ab  biegen und die Formgebung des Drahtes  durch Walzen vorgenommen wird,  Fig. 2 einen Seitenriss eines Teils der in  Fig. 1 dargestellten Einrichtung in grösserem  Mlassstabe;  Fig.3 und 4 sind entsprechende Darstel  lungen einer andern Einrichtung, bei welcher  das     umfangsmässige    Abbiegen des Drahtes  durch ein ortsfestes Werkzeug und die         Formgebung    durch rotierende spanabhebende  Werkzeuge erfolgt;

    Fig. 5 und 6 zeigen in gleicher Weise wie  die Fig.3 und 1 eine Ausführungsform, bei  welcher die Formgebung des Drahtes mittels  eines Kalibers erfolgt.  



  Bei der Einrichtung gemäss den Fig. 1  und 2 ist ein als Walze ausgebildeter Kern  10 vorgesehen, der eine in Umfangsrichtung  verlaufende Rille 11 aufweist. Diese letztere  besitzt einen Querschnitt, der dem Quer  schnitt der innern Drahtquerschnittshälfte der  Windungen beim fertigen Wendel entspricht.  Beim dargestellten Beispiel ist ein     rhombus-          förniger    Drahtquerschnitt dargestellt, aber  es ist klar, dass die Rille auch für Drähte  von anderer Querschnittsform ausgebildet  sein könnte. Ein Führungsstück 12 dient zur  geraden     Zuführung    eines Drahtes 13, der  einen Querschnitt angenähert dem Quer  schnitt des Drahtes im fertigen Wendel auf  weist, von einem nicht gezeichneten Vorrat       zur    Bearbeitungsstelle.

   Die Querschnitts  fläche des zugeführten Drahtes besitzt gegen  über der beim fertigen     Wendel    ein kleines       hbermass.    Dieser Draht. wird in der Richtung  des Pfeils     a.    kontinuierlich bewegt, so dass  er     tangential    in die Rinne 11 des     Kernes    10  eintritt.

   Eine     Druckrolle    14, die eine in     Ein-          fangsriehtung        verlaufende    Rille 15 aufweist,        -elche        angenähert    die Form des Querschnit  tes der ihr zugekehrten äussern Drahthälfte  des zugeführten     Drahtes        aufweist,    drückt den      Draht gegen den Kern 10. Der Draht wird  dann gegen eine zweite, ebenfalls mit einer in  Unfangsrichtung verlaufenden Rille 17 ver  sehene Rolle 16 geschoben. Die Rille 17 be  sitzt genau die Form und Grösse des Quer  schnittes der äussern Hälfte des Drahtes im  fertigen Wendel.

   Die drei Rillen 11, 15 und  17 sowie der Führungskanal 18 des Füh  rungsstückes 12, durch welchen der Draht zu  geführt wird, liegen in ein und derselben  Ebene. Eine dritte Rolle 19, die eine Leer  laufrolle sein kann, liegt am Kern an, u1m zu  verhindern, dass derselbe unter dem Druck  der Rollen 14 und 16 ausweicht. Die Rolle  19 ist aber in bezug auf die Rollen 14 und 16  axial so weit zurückversetzt, dass ein orts  festes, die Steigung der Windungen des Wen  dels erzeugendes Werkzeug 20 auf den die  Rolle 16 verlassenden Draht einwirken kann.  Das Werkzeug 20 umfasst einen Teil mit einer  Fläche, die so angeordnet ist, dass die zwi  schen dem Kern und den beiden Rollen ge  bildete Windung aus ihrer Ebene heraus  abgebogen wird.

   Bei dieser Anordnung wird  der zur Bearbeitung vorgeschobene Draht zu  erst durch das Führungsstück 12, dann     durch     die Rillen im Kern 10 und der Rolle 14 und  zwischen dem Kern und der Rolle 16 hin  durchgeführt, wobei er umfangsmässig auf  den Durchmesser des fertigen Wendels ge  bracht wird, worauf er schliesslich gegen die  wirksame Fläche des Werkzeuges 20 anzu  liegen kommt, um in axialer Richtung abge  bogen zu werden. Bei der Operation kann die  Rolle 14 mit der erforderlichen Geschwindig  keit gedreht werden, um den Draht im ge  wünschten Mass vorzuschieben. Hierauf wird  der letztere in seinem zwischen den Rollen  14 und 16 liegenden Teil entsprechend dem  Durchmesser des Kernes 10 abgebogen.

   Um  die richtige Form zu erhalten, wird dabei  die Rolle 16 mittels nicht gezeichneter Mittel  mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht,  die     grösser    ist als diejenige des durch eben  falls nicht gezeichnete Mittel angetriebenen  Kernes. Beim Durchgang des Drahtes zwi  schen der Rolle 16 und dem Kern 10 wird  durch Walzen und eventuell sogar Schleifen    eine Formgebung nicht nur der äussern, son  dern auch der innern Querschnittshälfte des  Drahtes beim Wendel entsprechend den Rillen  des Kernes und der Rolle 16 bewirkt. Wenn  der gebogene Draht die Rolle 16 verlässt, fe  dert er auf einen etwas grösseren mittleren  Durchmesser als der Durchmesser des Ker  nes auf.

   Der geeignete Punkt für den An  griff des Werkzeuges 20 am Draht bezüglich  der Rolle 16 ist dort, wo der Draht genügend  aus der Kernrille     herausgetreten    ist, um in  axialer Richtung abgebogen werden zu kön  nen, ohne dass er dabei durch die Rillen  flanken behindert würde. Da der Draht kon  tinuierlich zugeführt, gebogen und der Form  gebung unterworfen wird, wird ein konti  nuierlicher Wendel erhalten, der nachher auf  die gewünschte Länge     abgeschnitten    werden  kann. Es ergibt sich, dass bei der beschrie  benen Arbeitsweise die Formgebung des  Drahtes praktisch an der Stelle     ss    der Rolle  16 erfolgt, wo das umfangsmässige Abbiegen  des ursprünglich geraden Drahtes auf den  Durchmesser des fertigen Wendels bereits  vollendet ist.

   Dieses Abbiegen erfolgt zwi  schen dem Punkt A der Rolle 14 und dem  Punkt B, der Rolle 16. Das Abbiegen in Um  fangsrichtung, die Formgebung und die Er  teilung der Steigung der Windungen erfolgt,  wie aus Fig.1 ersichtlich, innerhalb eines  zwischen den Punkten A1 und C liegenden Bo  gens.  



  Der fragliche Bogen ist nur wenig grösser  als 180 , so dass das bei Punkt C angreifende       Werkzeuy    20 in keiner Weise mit den     ferti\     gebildeten Wendelwindungen in Berührung       kommt.    Obwohl bei     diesem        Verfahren    die Er  zeugung der Steigung     der        \Ven(leljvindui,gen     nach der     Formgebung    des Drahtes erfolgt,       braucht    nicht befürchtet zu werden, dass das  die     Steigung        erzeugeirde        Abbie-,

  en    des Drah  tes eine Deformation des     Drahtquerschnittes     zur Folge hat, welche die     vorangehende    Form  gebung illusorisch machen     -v:,ür de.    Es ist fest  gestellt worden,     da.ss    dies nicht der Fall ist,       wenigstens    nicht bei Wendeln. Gier hier in Be  tracht fallenden Art, bei welchen (las     V        er-          bältnis    von Steigung     zu        Durchmesser    nicht      grösser als 1 zu 10 ist. Durch das beschrie  bene Verfahren wird eine wesentliche Ver  besserung gegenüber dem erwähnten bekann  ten Verfahren erzielt.

   Trotz der grössten Sorg  falt zur Herstellung eines gleichförmigen,  z. B. rhombusförmigen Drahtquerschnittes  wurden bei dem bekannten Verfahren in ein  und demselben Wendel Abweichungen des  spitzen Rhombuswinkels bis zu 3  erhalten.  Vergleielhe zwischen verschiedenen Wendeln  derselben Serie ergaben sogar Abweichungen  bis zu 7 . Im Gegensatz dazu ergaben     Ales-          sungen    bei einem gemäss den vorstellend  beschriebenen Verfahren hergestellten Wen  del aus demselben Material überhaupt keine  Abweichungen, und die Unterschiede zwischen  Wendeln derselben Serie betrugen höchstens  1/4  .  



  Bei den bisher für die Wendelherstellung  üblichen Verfahren konnte man die durch die  umfangsmässige     Biegung    auftretende Ver  zerrung des ursprünglich genau z. B.     rhon-          busförnigen    Drahtquerschnittes nicht so be  einflussen, dass sie innerhalb zulässiger Gren  zen oder Toleranzen blieb. Bei den beschrie  benen Verfahren hingegen ist es möglich, die  Winkel des Drahtquerschnittes bis auf 1/2   einzuhalten, indem die Formgebung des  Querschnittes erst am Ende der umfangs  mässigen Biegung erfolgt. Imu vorstehenden  wurde festgestellt, dass der ursprünglich ge  rade Draht eine Quersehnittsfläche aufwei  sen soll, die angenähert derjenigen des fer  tigen Produktes entspricht, jedoch nicht klei  ner ist als diese.

   Wieviel die Fluche des ur  sprünglichen     Drahtquerschnittes    grösser sein  darf als diejenige des     fertigen        Querschnittes,     hängt weitgehend vom Material, von der  Grösse des Drahtes und den Dimensionen  des fertigen Wendels sowie der Leistungs  fähigkeit des den Drahtquerschnitt formen  den Werkzeuges ab. Insbesondere bei Ausfüh  rungsformen, wo kleine     Durchmesser    verlangt  sind und das Drahtmaterial duktil ist, kann  der Draht sogar ursprünglich rund sein und  im Verlaufe des Verfahrens in einen solchen  von rhombusförmigem Querschnitt verwan  delt werden.    Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungs  form, bei welcher die Formgebung des Drah  tes durch Fräsen oder Schleifen erfolgt.

   In  diesem Falle ist ein unteres Führungsstück 21  sowie ein oberes Führungsstück 22 vorgese  hen. Das erstere besitzt eine V-förmige Rille  <B>2</B>3, die in der Oberseite 24 des Führungs  stückes angebracht ist. Diese Rille ist in ih  rem Hauptteil gerade für die gerade Zufüh  rung des Drahtes und in ihrem hintern Teil  25 nach oben gebogen. Die Wölbung ent  spricht einem Kreisbogen, wobei der Grund  durchmesser der Rille dem Aussendurchmes  ser des herzustellenden     Wendels    entspricht.  Der Querschnitt der Rille 23 entspricht dem  jenigen der äussern Hälfte des zur Verar  beitung     kommenden    Drahtes 13, der wiederum  einen     rhombusförmigen    Querschnitt aufweist.

    Das obere Führungsstück 22 besitzt auf der  Unterseite eine gewölbte Fläche 26, die im  wesentlichen denselben Durchmesser aufweist,  wie der     gewölbte    Teil der Fläche 24. In der       Fläche    26 ist eine Rille 27 vorgesehen, deren  Querschnitt demjenigen der äussern Hälfte  des Drahtes des fertigen     Wendels    entspricht.

         Zwischen    den Führungsteilen 21 und 22 sind  zwei Schleifscheiben oder     Fräser    28, 29 an  geordnet, die in     Umfangsrichtung    verlaufende  Rillen 30 bzw. 31     aufweisen.    Die Werkzeuge  28, 29 sind so angeordnet, dass ihre einander  gegenüberliegenden und den     gewünschten          Drahtquerschnitt    am fertigen -Wendel begren  zenden Rillen genau im Weg des Drahtes 13  liegen, wenn derselbe von der Rille 25 zur  Rille 27 bewegt wird. Vor und in geringem  Abstand vom obern Führungsstück 22 ist das  die Wendelsteigung erzeugende Werkzeug 32  angeordnet.

   Wenn nun der Draht 13, wie in       Fig.3    dargestellt, in die Rillen 24     und    27       und        zwischen    die Scheiben 28, 29 eingeführt  und dann durch nicht dargestellte Mittel in  der Richtung des Pfeils     a    vorgeschoben wird,  während gleichzeitig die Schleifscheiben oder       Fräser    in entgegengesetzten Richtungen   Pfeile in     Fig.3    - drehen (Antriebsmittel  sind nicht gezeichnet), wird der Draht zuerst  in Umfangsrichtung im     Rillenteil    25 gebogen  und hierauf durch die Werkzeuge 28, 29 ge-      schliffen bzw. gefräst.

   Der fertig geformte  Draht wird durch die Rille 27 in der Bie  gungsebene vorwärtsgeschoben und nach dem  Austritt aus der Rille durch das Werkzeug  32 in der Achsrichtung des Wendels abge  bogen.  



  Fig. 5 und 6 erläutern schliesslich eine  Ausführungsform, die derjenigen nach Fig. 3  und 4 ähnlich ist. Sie unterscheidet sich von  der letzteren dadurch, dass ein Kaliber 33  an Stelle der Schleifscheiben oder Fräser vor  gesehen ist. Das Kaliber ist zwischen den mit  Rillen versehenen Führungsstücken 21 und  22 vorgesehen, so dass der Draht in die rich  tige Querschnittsform gezogen wird. Im übri  gen gilt für diese Ausführungsform das oben  Gesagte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Draht wendels mit genau bemessenem Drahtquer schnitt, dadurch gekennzeichnet, dass in fort laufendem Arbeitsgang Draht mit einer Querschnittsfläche, welche angenähert der Drahtquerschnittsfläche des gewünschten Er zeugnisses entspricht, jedoch nicht kleiner ist als diese, von einem Vorrat vorgeschoben wird, die vorrückenden Drahtteile umfangs mässig auf den gewünschten Wendeldureh- messer gebogen und dann der Querschnitt der gebogenen Drahtteile auf den gewünschten Querschnitt des fertigen Erzeugnisses ge bracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das umfangs mässige Biegen der Drahtteile in einer Ebene erfolgt, und die Drahtteile nach der For mung auf den gewünschten Querschnitt in axialer Richtung zur Erzeugung der ge wünschten Steigung der Wendelwindungen gebogen werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das umfangsmässige Biegen der Draht teile sowohl als auch das Formen des ge wünschten Drahtquerschnittes durch l#N'alzen erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formung des gewünschten Draht querschnittes durch spanabhebende Bearbei- tiuig erfolgt. 4. Verfahren nach Patentansprueli und Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass die umfangsmässig gebogenen Drahtteile durch ein Kaliber zur Formeng des ge- wünschten hindurchgeführt werden.
CH266429D 1947-06-20 1948-06-02 Verfahren zur Herstellung eines Drahtwendels mit genau bemessenem Drahquerschnitt. CH266429A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2010012015A1 (de) * 2008-07-31 2010-02-04 Andritz Ag Vorrichtung zum entsorgen von restdraht

Cited By (2)

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WO2010012015A1 (de) * 2008-07-31 2010-02-04 Andritz Ag Vorrichtung zum entsorgen von restdraht
CN101638149B (zh) * 2008-07-31 2014-09-24 安德里特斯公开股份有限公司 用于处理剩余线材的装置

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