CH266476A - Verfahren und Vorrichtung zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskälteapparaten ausgetriebenen Dämpfe. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskälteapparaten ausgetriebenen Dämpfe.

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CH266476A
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Elektrolux Aktiebolaget
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Electrolux Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B33/00Boilers; Analysers; Rectifiers

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description


  <B>Verfahren und</B>     Vorrichtung   <B>zur Rektifikation der im Kocher</B>  <B>von</B>     Absorptionskälteapparaten   <B>ausgetriebenen Dämpfe.</B>    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Rektifizieren der im Kocher  von     Absorptionskälteapparaten    angetriebenen  Dämpfe, bei Apparaten, welche mit     inertem     Gas     arbeiten    und bei welchen eine Mehrzahl  von     vertikal    angeordneten Rohren zusammen  mit dem     Flüssigkeitswärmeaustauscher    der  Apparatur ein     Kocheraggregat    bilden,

   und  bei welchen der     reiche    Absorptionslösung  führende Teil des     Wärmeaustausehers    in eine  Leitung mündet, in der die Absorptions  lösung zur tiefer angeordneten Anschluss  stelle der     Flüssigkeits-Gasblasenpumpe    fliesst.  



  Die Erfindung, die auch eine Vorrichtung       zur    Durchführung des Verfahrens     umfasst,     soll nun an Hand der beiliegenden Zeichnun  gen erläutert werden.  



  Die Zeichnung zeigt einige bevorzugte  Ausführungsbeispiele.  



  In     Fig.l    wird schematisch ein Kocher  aggregat für einen mit einem     inerten    Gas  arbeitenden     Absorptionskälteapparat    gezeigt,  wobei das Heizrohr 10 mit einem Schlitz 11  versehen ist. Am untern Ende des Rohres 10  wird     eine    Wärmequelle, z. B. eine elektrische  Heizpatrone oder eine Gasflamme, eingeführt  (nicht gezeichnet). Parallel zum Heizrohr ist  an diesem der eine Arm einer umgekehrten       (i-Röhre    angeschweisst, wobei die     Schweissung     nur längs     des,    Rohrstückes unterhalb des  Schlitzes 11 ausgeführt ist.

   Der angeschweisste  Arm mit dem geschlossenen     untern    Ende bil-         det    den Kocher 12. Der     Flüssigkeitswärmeaus-          tauscher    13 hat die Gestalt; einer um     das    Heiz  rohr 10 gewundenen Schlange. Die Absorp  tionslösung, die reich an Kühlmittel ist, fliesst  vom     Absorbergefäss    14 durch das Rohr 15 und  das innere Rohr des     Wärmeaustauschers    zum  Rohr 16, das an beiden Enden verschlossen ist.

    Das annähernd waagrecht angeordnete Teil  stück des Rohres 16 befindet sich etwas tiefer  als der Flüssigkeitsspiegel im     Absorbergefäss     14.     Demzufolge    ist     das    Rohr 16 ganz mit Flüs  sigkeit gefüllt. Die     Gasblasenpumpe    17 ist  unten am vertikalen Teil des Rohres 16 an  geschlossen und oben mit dem obern Ende  des Kochers 12 verbunden. Dieses Rohr ist  ebenso wie der Kocher 12 unterhalb des  Schlitzes 11 an das Heizrohr 10 angeschweisst.  Der Kocher 12 kommuniziert über die Lei  tung 18, das äussere Rohr des     Wärmeaustau-          schers    14 und die Leitung 19 mit dem Absor  ber, der zweckmässig aus einer nicht gezeigten  Rohrschlange besteht.

   Zufolge dieser Anord  nung fliesst die Absorptionslösung vom Ko  cher 12 zum     obern    Teil des Absorbers und  kehrt im Kreislauf nach Anreicherung im  Absorber über das     Absorbergefäss    14, Lei  tung 15 und     Wärmeaustauscher    13 zum Ko  cher zurück. Der     Flüssigkeitswärmeaustau-          scher    ist so angeordnet, dass Gas- und Dampf  blasen durch das innere Rohr und Leitung 21  entweichen, ohne den freien Fluss der Flüs  sigkeit zu beeinträchtigen.     Kühlmitteldämpfe         werden sowohl im Kocher 12 als auch im Pum  penrohr 17 ausgetrieben, wobei die Kocher  dämpfe besonders reich an Absorptionsmittel,       gewöhnlich    Wasser, sind.

   Dieser Wasserdampf  von hoher Temperatur enthält beträchtliche  Wärmemengen, welche bisher ungenützt durch       das    Kühlsystem und den     Wasserabscheider    ab  geführt wurden.  



  Die stark     wasserhaltigen        Kocherdämpfe     werden nun zusammen     mit    den Dämpfen aus  der Pumpe durch den Arm 20 der umgekehr  ten     U-Röhre    zum Rohr 16     zurückgeführt    und       gezwungen,    reiche Absorptionslösung zu pas  sieren, aus welcher durch Aufnahme der im  Wasserdampf enthaltenen Wärme Kältemittel  ausgetrieben wird. Es ist klar, dass die Aus  treibung von     Kältemitteldämpfen    aus der Lö  sung im Rohr 16 sich um so wirksamer gestal  tet, je besser der Kontakt zwischen den Dämp  fen und der Flüssigkeit gemacht wird.

   Es  würde angezeigt scheinen, den Dampf so weit  wie     möglich    unterhalb des freien Flüssigkeits  spiegels     einzuführen.    Dies hat sich jedoch als  nachteilig erwiesen, und zwar zufolge der ein  tretenden Erhöhung des Rückdruckes     rin     Pumpenrohr 17. Der Kontakt des Dampfes  mit der Absorptionslösung wird nun dadurch  in genügender Weise erreicht, dass der Dampf  durch das     annähernd    waagrechte Teilstück  des Rohres 16 geführt wird, durch welches die  Dämpfe sich im Gegenstrom zur Lösung be  wegen. Die Dämpfe ziehen dann durch das  Rohr 21 zum Kondensator. Praktisch ist das  Rohr 16 in 3/4 bis 11     '2    Windungen um die  Rohrleitungen 10, 12 und 17 gewickelt.

   In ge  wissen Fällen ist es auch vorteilhaft, den verti  kalen Teil des Rohres 16 im gewissen Ausmasse  wärmeleitend mit dem Heizrohr 10 zu verbin  den. Alle Rohre sind zu einem     Kocheraggregat     zusammengefasst (in der Zeichnung sind sie  zur leichteren Verständlichkeit anders ange  ordnet), um das Heizrohr angeordnet und     in     einem nicht gezeichneten, beispielsweise zylin  drischen     Wärmeisoliergehäuse    von verhältnis  mässig kleinem     Durchmesser    eingebaut.  



  Die Ausführung nach     Fig.    2 unterscheidet  sich von der nach     Fig.l    dadurch, dass die       Flüssigkeits-Gasblasenpumpe    verhältnismässig    arme Absorptionslösung fördert. Die Bezeich  nungen entsprechen denen der     Fig.1.    Der Ko  cher 22 wird durch das geschlossene Ende des  mit dem Kondensator verbundenen Dampf  rohres 21 gebildet. Der mittlere Teil dieses  Rohres bildet die     Rektifiziervorriehtung    23.  Diese kann auch die Form einer Rohrschlange  haben, welche zwischen dem Kocher 22 und  dem Dampfrohr 21 eingeschaltet ist.

   Das  Dampfrohr, der     Rektifizierer    und der Kocher  sind aus aufeinanderfolgenden Abschnitten  eines kontinuierlichen Rohres gebildet, wobei  der     Rektifizierer    leicht geneigt und gebogen  ist. Die reiche     Absorptionslösung    aus dem Ab  sorbergefäss 14 wird über die Leitung 15 und  den     Wärmeaustauscher    13 an der Eintritts  stelle 24, die tiefer liegt. als der Flüssigkeits  spiegel im     Rektifizierer    23, zugeführt.

   Die  Eintrittsstelle der reichen Absorptionslösung  zum     Rektifizierer        ist    ungefähr auf halber  Höhe zwischen dem Flüssigkeitsspiegel im Ab  sorbergefäss und der Eintrittsstelle der in der  Pumpe ausgetriebenen Dämpfe in die     Rektifi-          zierleitung.    Die Absorptionslösung fliesst.  durch den     Rektifizierer    23 und den Kocher 22  zur Pumpe 17, welche die Flüssigkeit in das  Standrohr 25 fördert. Dieses Standrohr 25 ist  oben geschlossen und mündet unten in das  Aussenrohr des     Wärmeaustauschers.    Die arme  Absorptionslösung fliesst von diesem Rohr  durch Leitung 19 zum nicht gezeichneten Ab  sorber.  



  Die im Kocher 22 ausgetriebenen Dämpfe  steigen im Gegenstrom zu der reichen Absorp  tionslösung aufwärts durch den     Rektifizierer     und das Dampfrohr 21 zum Kondensator.  Diese Dämpfe sind verhältnismässig reich an  Kältemittel. Anderseits sind die in der Pumpe  17 gebildeten Dämpfe reich an Wasserdampf,  weil die Pumpe mit. verhältnismässig armer  Lösung gespienen wird. Diese Dämpfe werden  daher nicht direkt in den Kondensator gelei  tet, sondern durch Leitung 26 zum     Rektifizie-          rer    23, wo sie im     Gegenstrom    zu der reichen  Lösung geführt und mit den im Kocher 22  ausgetriebenen Dämpfen vermischt werden.  



  Was bezüglich der konstruktiven Ausge  staltung beim Beispiel gemäss     Fig.1    gesagt      wurde, gilt auch für die entsprechenden Teile  der Anordnungen gemäss     Fig.2    und 3. Die  Bezeichnungen in     Fig.3    entsprechen denen  von     Fig.    2. Nach     Fig.3    ist der Flüssigkeits  wärmeaustauscher als Schlange ausgebildet,  die um die Rohre 10, 17 und 22 gewunden ist.  In der schematischen Zeichnung sind die verti  kalen Rohre asymmetrisch hinsichtlich des  Heizrohres angeordnet, in der Praxis dagegen  wird möglichst.

   Symmetrie angestrebt, damit  die annähernd gleiche     Isolierungsstärke    für  alle Rohre innerhalb des üblichen, zylindri  schen oder rechtwinkligen     Isoliergehäuses    er  reicht werden kann. Das Heizrohr ist     durch     einen Schlitz unterteilt, um den     Wärmefluss     zum obern Teil des Rohres und dadurch das.  Überhitzen des Dampfes zu vermindern.  



  Das Rohrsystem gestattet ein beträcht  liches Neigen des Apparates, ohne dass der       Flüssigkeitsstand    im Rohr 21 unter die An  schlussstelle des     innern    Rohres des     Wärmeaus-          tauschers    sinkt. Das     Absorbergefäss    ist ver  hältnismässig hoch angeordnet, aber dessen  Niveau darf nicht zu hoch über der Anschluss  stelle des Rohres 26 am     Rektifizierer    23 ge  wählt werden, weil der Rückdruck der Flüs  sigkeitssäule auf die Dämpfe so beträchtlich  werden könnte, dass die Pumpe nicht mehr  arbeitet.

   Die Wahl der Niveaus I,     1I    und     III          (Fig.2)    hinsichtlich der zwischen ihnen     be..     stehenden Abstände ist     besonders    wichtig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Rektifikation der im Ko cher von Absorptionskälteapparaten ausgetrie benen Dämpfe, bei Apparaten, die mit iner- tem Gas arbeiten und bei welchen eine Mehr zahl von vertikal angeordneten Rohren zu sammen mit dem Flüssigkeitswärmeaustau- seher der Apparatur ein Kocheraggregat bil den, und bei welchem der reiche Absorptions lösung führende Teil des Wärmeaustauschers in eine Leitung mündet, in der die Absorp tionslösung zur tiefer angeordneten Anschluss stelle der Flüssigkeits-CTasblasenpumpe fliesst,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Kocher dämpfe im Gegenstrom durch reiche Absorp- tionslösung geleitet werden, welche durch die genannte Leitung fliesst. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I bei Ab sorptionskälteapparaten, welche mit inertem Gas arbeiten und bei welchen das Pumpen rohr, das Heizrohr und mindestens ein wei teres Rohr vertikal angeordnet und zu einem Kocheraggregat zusammengebaut in einem gemeinsamen Isoliergehäuse untergebracht sind, wobei einer im Isoliergehäuse vorgese henen Leitung vom Absorbergefäss des Ap parates her reiche Absorptionslösung zuge führt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr,
    das in der Pumpe ausgeschiedene Dämpfe enthält, unterhalb des Flüssigkeits niveaus in die Leitung mündet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auch die aus rei cher Absorptionslösung in der Pumpe aasge triebenen Dämpfe in der Leitung im Gegen strom durch reiche Lösung geleitet werden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung, durch welche die Kocherdämpfe streichen, annähernd horizontal angeordnet ist, zum Zwecke, innigen Kontakt der Kocherdämpfe mit: der Lösung zu erhalten. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts stelle der reichen Absorptionslösung in die Rektifizierleitung auf einem Niveau angeord net ist., das annähernd auf halber Höhe zwi schen dem Flüssigkeitsspiegel im Absorber gefäss und der Eintrittsstelle der in der Pumpe ausgetriebenen Dämpfe in die Rek- tifizierleitung liegt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr vor gesehen ist, durch das die in der Pumpe aus getriebenen Dämpfe der Rektifizierleitung zugeführt werden.
CH266476D 1946-11-28 1947-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur Rektifikation der im Kocher von Absorptionskälteapparaten ausgetriebenen Dämpfe. CH266476A (de)

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