CH266504A - Fluoreszenzlampe. - Google Patents

Fluoreszenzlampe.

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CH266504A
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E Dr Krefft Hermann
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E Dr Krefft Hermann
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Fluoreszenzlampe.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     Fluoreszenzlampen,    bei denen die in einer       Niederdruckentladung    in Quecksilberdampf  erzeugte     Ultraviolettstrahlung    durch eine an  der Innenwand des Entladungsgefässes     be-          festigte,    aus einem oder mehreren Leucht  stoffen     (Liiminophoren)    bestehende     Leucht-          stoffschicht    in Licht umgewandelt wird.

   Diese       Leuchtstofflampen    haben seit ihrem Bekannt  werden eine ungeheure Verbreitung gefun  den, da sie gegenüber den sonstigen elek  trischen Lichtquellen infolge ihrer hohen  Lichtausbeute, der unbeschränkten Wählbar  keit ihrer Farbe und Strahlenzusammen  setzung und einfachen Betriebsweise ausser  ordentliche Vorteile bieten. Sie bestehen aus  einem meist geraden Glasrohr, dessen Innen  wand mit der     Leuehtstoffschiclit    bedeckt ist.  und dessen Enden mit je einer aktivierten  Glühelektrode und je einem Sockel ausge  rüstet sind.  



  Dieser bisherige Aufbau der     Leuchtstoff-          lampen    ist mit verschiedenen Nachteilen ver  bunden, die sieh sowohl bei der Fabrikation  dieser Lichtquellen als auch bei ihrer Anwen  dung in der Beleuchtungstechnik bemerkbar  machen. Ihre grosse Länge bereitet bei der  Fabrikation., bei der Verpackung, beim Trans  port und bei der Montage erhebliche Schwie  rigkeiten. Der lange Rohrkörper     lä.sst    sich  mit der     Leuchtstoffschicht        fabrikatorisch    nur  nach einem umständlichen Verfahren belegen,  bei dem der Leuchtstoff als nasse     Auf-          schlämmung    verarbeitet wird. Die einmal fest-    gelegte.

   Länge dieser mit zwei Quetschfüssen  ausgerüsteten und an beiden Enden     gesockel-          ten    Lampen muss mit Rücksicht auf die Ab  messungen der Leuchten unverändert gelas  sen werden, was für jede weitere Entwick  lung der Lampen ein erhebliches Hindernis  bedeutet. Das Längenmass selbst muss mit       geringer    Toleranz eingehalten werden. Das  Glasrohr des Entladungsgefässes soll gerade  und rund sein und bei gleichmässiger Wand  stärke gute     hIasshaltigkeit    des Durchmessers  besitzen.  



  Wegen dieser zahlreichen Bedingungen  lässt sieh ein verhältnismässig hoher     Fabri-          kationsausschuss    nicht vermeiden. Auf der  andern Seite fordern die Beleuchtungstech  niker einen     gedrängteren    Aufbau der Licht  quelle, was bereits zur Herstellung gebo  gener     Leuchtstofflampen    geführt hat, deren  Fabrikation jedoch wenig befriedigend ist.  



  Angesichts dieser Sachlage ist der Gegen  stand der vorliegenden Erfindung eine im  Aufbau gedrängte, flächenhafte Lichtquelle,  die sich für eine Massenfabrikation eignet  und die aufgeführten Mängel nicht besitzt.  



  Zu diesem Zweck wird das Entladungs  gefäss der     erfindungsgemässen    Leuchtstoff  lam.pe aus zwei durch Pressen in der Form  hergestellten Glasschalen zusammengesetzt,  die mit. Trennwänden versehen sind, durch  die der von den Schalen umschlossene Raum  in einer solchen Weise unterteilt wird,     da.ss     mindestens ein mehrfach gebogener, diesen  Raum ausfüllender Entladungsweg entsteht,      dessen Länge ein Vielfaches der Abmessungen  der Glasschalen     beträgt    und dessen Quer  schnitt derart auf seine Länge     abgestimmt     ist, dass der Spannungsabfall des Entladungs  weges etwa die Hälfte der üblichen Netz  spannung beträgt.  



  Entladungslampen, bei denen zur Herstel  lung des Entladungsgefässes gepresste Glas  teile verwendet werden, sind an und für sich  nicht neu. So hat man bereits vorgeschlagen,  Quarzlampen, die mit hohen Dampfdrucken  betrieben werden, auf diese Weise herzu  stellen. Ferner ist der Vorschlag gemacht  worden, Leuchtzeichen, wie z. B. Buchstaben  von Reklameanlagen, nach diesem Verfahren  herzustellen, um auf diese Weise die umständ  liche Arbeit des     Biegens    von Glasröhren zu  umgehen. Man hat auch vorgeschlagen, ka  stenartige Entladungsgefässe anzufertigen,  von denen eine grosse Zahl zu einer leuchten  den Wand     zusammengesetzt    werden sollte.

    Alle diese Vorschläge haben aber keine für  die Zwecke der     Allgemeinbeleuehtimg    geeig  nete,     wirtschaftliche        Leuchtstofflampe    mit  gleichmässig über einer Fläche verteilter  Lichtemission zum     Gegenstand,    die die Be  dürfnisse der modernen Beleuchtungstechnik  befriedigt und in grosser Stückzahl verwen  det werden     kann.     



  Der Zusammenbau des Entladungsgefässes  aus zwei in der Form gepressten Glasschalen  bietet den grossen Vorteil, dass diese Teile  in grossen Mengen mit bester     Masshaltigkeit     hergestellt werden können, und dass ihre  Lagerung, Handhabung bei der Fabrikation  und ihr Transport nicht die Schwierigkeiten  bereitet, die mit den bisher üblichen Röhren  verbunden sind. Die bei diesen notwendige       Längenmasshaltigkeit    und das masshaltige     Eir@-          schmelzen    von zwei Quetschfüssen fallen fort.  Der Leuchtstoff kann trocken auf der mit  einem geeigneten Bindemittel angefeuchteten  Schalenwand aufgetragen werden, bevor     die     Schalen zu einem     Hohlkörper    zusammenge  fügt werden.

   Gegenüber dem bei Röhren üb  lichen Arbeitsverfahren der     Aufschlämmuug     des Leuchtstoffes besteht die     wesentliche    Ver  besserung darin, dass für das Lichtverhalten    der Lampe nachteilige Stoffe vermieden wer  den können und eine wirksamere Wärme  behandlung der     Leuchtstoffschieht    möglich  ist. Eine in manchen Fällen erwünschte teil  weise     Innenverspiegelung    des Entladungs  gefässes lässt sich bei der erfindungsgemässen  Lampe leicht bewerkstelligen, während sie bei  den bisherigen Röhren praktisch nicht durch  führbar ist. Andere Vorteile und Eigen  schaften von Ausführungsbeispielen der erfin  dungsgemäss     zusammengesetzten    Lampen, wie  z.

   B. die Möglichkeit des Einbaues des für  die     Vorheizung    der Elektroden bei der Zün  dung erforderlichen Sehalters in das Ent  ladungsgefäss, werden noch nachfolgend er  läutert. Die flächenhafte Gestaltung der  neuen Lampen ist für ihre Anwendung in  der Beleuchtungstechnik von ganz besonde  rem Wert und kommt den Forderungen der  Beleuchtungstechniker nach einer     zusammen-          gedrängten    Lichtquelle in jeder Beziehung  entgegen. Mehrere Lampen lassen sieh leicht  zu einer grösseren     Leuchtfläche    zusammen  setzen, die den erforderlichen Lichtstrom lie  fert und dem     Leuehtenhersteller    viele neue  Möglichkeiten zur Erziehung dekorativer Wir  kungen und einer verbesserten Beleuchtung  bietet.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele der  neuen Lichtquelle werden nachfolgend an  Hand der     Abl.    1 bis 9 beschrieben.  



  Der grundsätzliche Aufbau eines Ausfüh  rungsbeispiels der erfindungsgemässen     Lampe     ist in den     Abb.    1 und 1  in zwei Schnitten  gezeigt. Gemäss     Abb.1    besteht das Entla  dungsgefäss aus zwei Schalen 1 und 2, deren  Ränder 3 und 4 dicht aufeinander liegen und  direkt oder mit Hilfe eines Glaslotes mitein  ander verschmolzen sind. Der von den Schalen  eingeschlossene flache Hohlraum ist durch  Zwischenwände 5, 6 und 7 unterteilt. In der  Nähe des Mittelpunktes der Schalen sind       vorheizbare,    zweckmässig aus einer Wolfram  wendel bestehende Elektroden 8 und 9 ange  ordnet, die mit     Erdalkalioxy    den aktiviert  sind.

   In die Schale 1     eingepresste    Strom  durchführungen tragen die Elektroden und  vermitteln die elektrischen Verbindungen     zum         Sockel der Lampe. Wie der in der Symme  trieebene zwischen den Rändern hindurchge  legte Schnitt in     Abb.1a    zeigt, sind die Scha  len rund und die Wände 5 und 6 konzen  trische, offene Ringe, während 7 eine gerade       Scheidewand    ist.

   Durch diese Zwischen  wände, die beim Pressen der Schalen gleich  zeitig hergestellt werden und mit dieser einen  einheitlichen Körper bilden, wird der Hohl  raum zwischen den Schalen in einer solchen  Weise eingeteilt, dass zwischen den Elektroden  8 und 9 ein mehrfach gewundener, in zwei  konzentrischen Kreisen verlaufender Entla  dungsweg entsteht, dessen Länge ein Viel  faches der Abmessungen des     Entladungsge-          fässes    beträgt. Dabei haben diese Zwischen  wände eine solche Höhe, dass beim Aufeinan  derlegen der Ränder 3 und 4 der Schalen       geschlossene    Entladungswege entstehen, zwi  schen deren nebeneinander verlaufenden Ab  schnitten keine Kurzschlüsse auftreten kön  nen.

   Die nach innen gekehrte Oberfläche der  Schalen     ist    mit einer     Leuchtstoffschicht    10  belegt, die     zweckmässig    aus einem Gemisch  von leuchtfähigen Silikaten,     Boraten    und       Wolframaten    besteht. Das nach dein Ver  schmelzen der Schalenränder sorgfältig durch  ein     Pumpröhrchen    evakuierte Entladungs  gefäss ist mit einem Edelgas geringen Druckes  und einer kleinen Menge     Quecksilber    gefüllt.  



  Bei der Herstellung der Lampe werden  die Schalen mit einem geeigneten Binde  mittel, z. B. einer Lösung von Phosphorsäure  in Azeton, besprüht, und auf die so ange  feuchtete Oberfläche wird das trockene, fein  körnige     Leuchtstoffgemisch    aufgebracht. Da  nach wird diese Schicht unter Einwirkung  von Wärme getrocknet. Nach Befestigung der  Elektroden werden die Schalen durch Ver  schmelzen an den Rändern, was zweckmässig  unter Verwendung eines Glaslotes geschieht,  vakuumdicht miteinander verbunden. Das so  gebildete Entladungsgefäss wird in der üb  lichen Weise unter Wärmeeinwirkung eva  kuiert, wobei die Elektroden stark ausgeglüht  werden. Schliesslich wird die Lampe mit  einem Edelgas, z. B.

   Argon, von 10 bis 20 mm       Hg-Druck    und einer für die     Erzeugung    und    Aufrechterhaltung einer     Quecksilber-Nieder-          druckentladimg    erforderlichen Quecksilber  menge gefüllt.  



       Leuchtstofflampen    für normale Netzspan  nungen werden bekanntlich meist mit vor  heizbaren Elektroden     ausgerüstet.,    da die Zün  dung bei heissen Elektroden besonders leicht  herbeizuführen ist. Auch bei der dargestell  ten Lampe sind daher die Elektroden mit je       zwei    Stromzuführungen versehen, damit sie  in der üblichen Weise unter sich und mit  der Impedanz des Stromkreises durch einen  Überbrückungsschalter in Reihe geschaltet  werden können. Beim Öffnen dieses meist  durch eine Glimmentladung thermisch ge  steuerten Schalters entsteht eine Überspan  nung, durch welche die Entladung zwischen  den Elektroden eingeleitet wird.

   Es ist auf  diese Weise möglich, die Länge des Entla  dungsweges und dessen Verhältnis zu seinem  Querschnitt so zu wählen, dass der Span  nungsabfall zwischen den Elektroden der in  Betrieb befindlichen Lampe etwa<B>50%</B> der  Netzspannung beträgt. Bei der in     Abb.1    und       1a    gezeigten     40-Watt-Lampe,    die für Betrieb  mit 220 Volt     Wechselstrom        bestimmt    ist,  haben die Schalen ohne den Rand einen  Durchmesser von 25 cm, und der lichte Ab  stand zwischen den Schalen beträgt 25 mm.  Die Zwischenwände sind so eingerichtet, dass  ein Entladungsweg mit dem Querschnitt       25y40    mm und einer Länge von etwa 100 cm  entsteht.

   Die Oberflächenbelastung der Lampe  ergibt sich bei diesen Abmessungen zu 30       Milliwatt    pro     cm2    und die Stromdichte der  Entladung bei gleichmässiger Verteilung über  den Querschnitt zu etwa 45     Milliampere    pro       cm2.        Erfahrungsgemäss    sind bei diesen     Be-          lastungswerten    die Ausbeute an ultravio  letter Strahlung und die Lichtausbeute bei  der     Strahlungsumwandlung    durch- den     Leucht-          stoff    noch hinreichend gut, da sich die Strom  dichte der Entladung und Erwärmung der  Lampe in den zulässigen Grenzen halten.  



  Die Anordnung der Elektroden und des  Lampensockels in der Nähe des Mittelpunk  tes der Lampe ist vom Standpunkte des       Leuehtenherstellers    nicht     immer    erwünscht.      In dem in     Abb.    2 gezeigten Ausführungsbei  spiel einer ebenfalls kreisförmigen Lampe  sind daher die Elektroden 8 und 9 an der  Peripherie des Entladungsgefässes angeord  net und ihre Stromzuführungen 11 sind zwi  schen den Schalenrändern hindurchgeführt.

    Infolge     dieser    andern Anordnung der Elek  troden sind die Zwischenwände 5, 6 und 7  anders angeordnet als bei der in     Abb.        1a    ge  zeigten Lampe, aber auch im vorliegenden  Fall besteht der Entladungsweg im wesent  lichen aus zwei konzentrischen kreisförmigen  Bahnen. Ein kleiner, in der Lampenmitte  gelegener Raum 13 wird von der Entladung  nicht ausgefüllt; es ist aber zweckmässig, ihn  mit den übrigen Teilen der Lampe durch  eine     Durchbreehung    14 in der Zwischenwand  6 zu     verbinden,    um eine gute Entlüftung  beim Evakuieren des Entladungsgefässes zu  ermöglichen.

   Die     Stromzuführungen    11 der  Elektroden werden zweckmässig in Rillen ge  legt, die an entsprechenden Stellen in die  Schalenränder     eingepresst    sind. Bei der vor  liegenden Ausführungsform der Lampe wer  den die Sockelkontakte an den Schalenrän  dern befestigt, indem z. B. U-förmige Bleche  auf die mit Vertiefungen versehenen Ränder       aufgepresst    werden.  



  Da. ein ausschlaggebender Faktor für die  Bemessung der     Leuchtstofflampen    die Tem  peraturempfindlichkeit der Leuchtstoffe ist,  ist das Entladungsgefäss der neuen Lampen  verhältnismässig flach gebaut-, so dass mehr  als die Hälfte, vorzugsweise zwei Drittel bis  drei Viertel der     Leuchtstoffschicht    auf Wand  teilen aufgebracht ist, die unmittelbar mit.  der Aussenwelt in Berührung stehen und  deren     Oberfläche    durch     Rillung    vergrössert  werden kann.

   Dieser Teil der     Leuchtstoff-          schiebt    erwärmt sich daher wenig und seine  Lichtemission vermag, soweit sie nicht in das  Lampeninnere gerichtet. ist, die Lampe     auf     kürzestem Wege     zxi    verlassen. Der an einer  Zwischenwand befindliche Leuchtstoff wird  sich aber stärker erwärmen, da seine Wärme  ableitung nach aussen, wie aus     Abb.    3, welche  einen Teil von     Abb.1    darstellt, sofort er  sichtlich, schlechter ist und die hier gezeigte    Zwischenwand 5 zudem von zwei Seiten auf  geheizt wird.

   Es entstehen auch dadurch       Lichtverluste,    dass ein Teil des an der Wand  5 erzeugten Lichtes bis zum Verlassen der  Lampe längere Wege zurückzulegen hat als  bei den aussen liegenden     'fänden.    Um diesen  Verlust herabzusetzen, ist es zweckmässig, den  Schalen die in     Abb.4    angegebene Gestalt zu  geben, wobei durch die Wölbungen 15 der  Schalen der Anteil der mit der Aussenwelt  in unmittelbarer     Berührung    stehenden Ge  fässwand auf über 75     %    bis an 90 1 der mit  Leuchtstoff bedeckten     Fläehe        -gesteigert    wird.

    Abgesehen von dieser besonderen Formung  der Schalen stimmt     Abb.4    mit.     Abb.3    hin  sichtlich des dargestellten Gegenstandes und  der bezeichneten Einzelheiten überein.  



  In solchen Fällen, in denen die Lampen  in horizontaler Brennlage verwandt werden,  lässt es sich allerdings nicht     vermeiden,    dass  der an der obern Schale befindliche     Leucht-          stoff    in der bei allen Entladungslampen auf  tretenden Weise durch die nach oben     gerieh-          tete    Strömung der heissen Gase und Dämpfe  der Entladung stärker     erwärmt    wird als der  an der untern Schale     aufgebraehte.    Da die       Lichtausbeute    durch diese unvermeidliche  Wirkung herabgesetzt wird, ist es zweck  mässig, diese stärker erwärmten Teile der  Gefässwand nicht mit Leuchtstoff zu belegen,

    sondern mit einem das Lieht und die Ultra  violettstrahlung gut reflektierenden     Überzug     zu versehen, den man z. B. aus     Magnesium-          oxyd    oder einem gut reflektierenden Metall,  wie Aluminium, herstellen kann, das man in  bekannter Weise unter Vakuum aufdampft.  Ein Beispiel einer solchen     innenverspiegelten          Leuchtstofflampe    ist in     Abb.    5 angegeben, die  eine im übrigen gemäss     Abb.2    beschaffene  Lampe zeigt.

   Hier ist. die ganze obere  Schale 1 mit Ausnahme eines an der Peri  pherie der Lampe liegenden     Streifens    16 mit  einem Spiegelbelag 17 versehen, der das Lieht  und die     Ultraviolettstrahlung    der     Entladung     und das von der     Leuchtstoffsehieht    10 in das  Lampeninnere abgegebene Licht auf diese  zurückwirft. Um ein Kurzschliessen der Ent  ladung zu vermeiden, wird der metallische           Spiegelbelag    durch isolierende Zwischenräume  unterteilt, was z. B. dadurch erreicht wird,  dass in die zu verspiegelnde Oberfläche der  Schale feine Rillen oder Rippen     eingepresst     werden.

   Eine solche     Reflektorlampe    bedarf  keiner mit Reflektoren ausgerüsteten Leuch  ten, ausserdem werden die durch     Verstau-          bung    der Lichtquelle bedingten Verluste ver  mieden, da die hiervon betroffenen Teile der  Lampe nicht dem Lichtaustritt dienen. Durch  die     Verspiegelung    der Lampe wird im übri  gen die Temperaturbelastung des Leucht  stoffes im Verhältnis zu der von ihm umge  wandelten Strahlung verringert, da ein Teil  der von der Entladung erzeugten Wärme  durch die verspiegelten Wandteile abwan  dert, also nicht zur     Aufheizung    der     Leucht-          stoffschicht    beiträgt.

   Diese hat     anderseits,     solange die Abmessungen der Lampe nicht       vergrössert    werden, im Vergleich zur Schicht  der     unverspiegelten    Lampe eine erhöhte  Strahlungsleistung umzuwandeln, womit zwar  infolge des bei der Umwandlung auftretenden  Energieverlustes wiederum eine erhöhte       'Wärmeerzeugung    in der     Leuchtstoffschicht     verbunden     ist.    Hingegen     besitzt    die Lampe  eine höhere Leuchtdichte.

   Wenn hierdurch  eine     unerwünschte    Überlastung des     Leucht-          stoffes    bedingt ist, können die Belastungs  verhältnisse der     unverspiegelten    Lampe durch  eine geringfügige Vergrösserung der Abmes  sungen wiederhergestellt werden, aber auch  in diesem Falle ist eine wesentlich höhere  Leuchtdichte vorhanden.  



  Für den Zusammenbau mehrerer Lampen  in einer Leuchte ist mitunter eine quadra  tische Gestalt der Lampe erwünscht. Eine  solche Ausführungsform ist in     Abb.    6 darge  stellt. Die hier gezeigte Schale ist aus glas  technischen Gründen an den Ecken abgerun  det, sie ist mit einem Rand 3 und den in  diesem Falle geraden Zwischenwänden 5, 6  und 7 ausgerüstet.

   Die Stromzuführungen  der Elektroden 8 und 9 sind in der bereits  beschriebenen     Weise    zwischen den Schalen  rändern     hindurchgeführt    und vakuumdicht       eingeschmolzen.    Auch der     Punktstengel    18  wird     zweckmässig        zwischen    den Schalenräu-         dern    hindurchgelegt.

   Nach Verschmelzung der  Schalenränder und Entlüftung der Lampe  wird ihr Rand an den Stellen, an denen die  Stromzuführungen der Elektroden     *    hindurch  geführt sind, in der bereits erwähnten Weise  mit Sockelkontakten ausgerüstet, die aus     U-          förmigen,    um den Rand herumgelegten Ble  chen bestehen. Wie     in        Abb.    7 dargestellt ist,  in der ein durch eine der Stromzuführungen  der Elektrode 8 geführten     senkrechter     Schnitt durch die Lampe gezeigt ist, sind  die Ränder 3     und    4 der Schalen 1 und. 2 mit  Vertiefungen 19 und 20 versehen, in die das  Blech des Sockelkontaktes 21     eingepresst    ist.

    Entsprechend den vier     Stromzuführungen    ist  die Lampe mit vier solchen Kontakten ausge  rüstet. Für die Halterung der Lampe in  einem als Fassung dienenden Rahmen, der  hier nicht gezeigt ist, ist es zweckmässig, den  gesamten Lampenrand über seine ganze Aus  dehnung in dieser Weise einzufassen.

   Beim  Einsetzen der Lampe in den Beleuchtungs  körper wird die Lampe in einen solchen Rah  men eingeschoben, der an den Sockelkontak  ten entsprechenden Stellen mit Kontaktele  menten ausgerüstet ist, welche die Verbindung  mit dem Stromkreis     vermitteln.    Da der Be  leuchtungskörper nach Massgabe des gefor  derten     Lichtstromes    aus einer grösseren Zahl  solcher Rahmen bestehen kann, können grosse  leuchtende Flächen zusammengesetzt werden,  die durch die schmalen Fassungsrahmen un  terteilt sind.  



  Es kann auch der für die     Vorheizung     der Elektroden bei der Zündung erforder  liche Schalter innerhalb des Entladungs  gefässes eingebaut werden, wodurch die  Schaltung der Lampe wesentlich vereinfacht  wird. Wie das Ausführungsbeispiel in     Abb.    8  zeigt, sind die Elektroden 8 und 9 näher  zusammengerückt als im Fall der     Abb.    6, und  die Wände 5 und 7 sind durch eine Wand  22 miteinander verbunden, die mit den Wän  den 23 und 24 und dem Lampenrand eine  Kammer bildet.     In    dieser befindet sich der  Schalter 25, der durch die Wärmewirkung  einer zwischen seinen     Elektroden    26 und 27       hervorgerufenen        Glimmentladung    betätigt      wird.

   Die Verbindungsleitung zwischen dem  Schalter 25 und den Elektroden 8 und 9 ist  durch Rillen     hindurchgeführt,    die in die  Wände 23 und 24     eingepresst    sind. Bei dieser  Anordnung des Schalters braucht nur je eine       Stromzuführung    der Elektroden 8 und 9 aus  der Lampe herausgeführt zu werden, was  sowohl für die     Sockelung    als auch für die  Fassung und die Schaltung eine erhebliche  Vereinfachung bedeutet.  



  Der Betrieb dieser Lampen mit Wechsel  strom der üblichen Frequenz bedingt, wie  bei allen Entladungslampen, ein periodisches       Ändern    der Lichtstärke, was bekanntlich  durch paarweisen Betrieb mit phasenverscho  benen Strömen ausgeglichen wird.     Man     schliesst hierzu die Lampen an ein Dreh  stromnetz an oder betreibt sie mit     Vorschalt-          geräten    induktiver und     kapazitiver    Art, die  die     erwünschte        Phasenverschiebung    hervor  rufen.

   Auch eine solche Anordnung kann  angewendet werden und bietet besondere Vor  teile, da in dem von den Schalen umschlos  senen Raum zwei Entladungswege vorgesehen  werden können, die zweckmässig eine gemein  same Elektrode besitzen. Bei dem in     Abb.    9       gezeigten    Beispiel einer     40-Watt-Lampe,    die  zwei für je 20 Watt bemessene Entladungs  wege aufweist, ist vorgesehen, dass alle Elek  troden auf der gleichen Seite des Entla  dungsgefässes herausgeführt. sind. Die hier  dargestellte Schale besitzt Zwischenwände 5,  6 und 7, die den einen Entladungsweg be  grenzen, und Zwischenwände 5', 6' und T,  durch die der andere umschlossen ist.

   Das  Entladungsgefäss ist mit der bei den Entla  dungen gemeinsamen Elektrode 28 und den       jeweils    einer Entladung zugeordneten Elek  troden 8     lind    9 ausgerüstet.  



  Das Pressen der Schalen in der     Form     bedingt eine verhältnismässig grosse Wand  stärke, die vom Standpunkte der Festigkeit  des Entladungsgefässes nicht. erforderlich ist,  da die Schalen durch die Zwischenwände  abgestützt sind, das Gewicht der Lampe aber  in     umerwünschter    Weise erhöht. Dieses würde  sich durch Verwendung eines thermoplasti  schen Materials, eines sogenannten organi-    sehen Glases, wesentlich verringern lassen, da  mit diesen Stoffen geringere Wandstärken  eingehalten werden können und ihr spezifi  sches Gewicht     geringer    ist als das der anor  ganischen Gläser.

   Diese organischen Gläser  eignen sich jedoch nicht für die Herstellung  von Vakuumgefässen, da sie Gase abgeben,  welche die auf ihnen befestigte     Leuehtstoff-          schieht    bald zerstören würden und auch der  Entladung abträglich sind. Diese Schwierig  keit wird     dadureh    umgangen, dass die aus  einem organischen Glas mit, für die mecha  nische Beanspruchung     ausreichender    Wand  stärke hergestellten Schalen auf der der Ent  ladung     zugekehrten    Seite mit einer dünnen  Folie eines     anorganisehen    Glases überzogen  werden, deren Dicke etwa ein. Zehntel- bis  einige Zehntelmillimeter beträgt.

   Die Folie  wird unter Anwendung von Wärme in die  bereits vorgeformte Schale aus organischem  Glas     eingepresst,        tnit    der auf diese Weise ein  inniger, einen guten Wärmeübergang ver  mittelnder Zusammenhang erzeugt wird. Auf  dieser dünnen Folie, die z. B. aus einem leicht       verarbeitbaren    bleihaltigen Glase besteht,  wird der Leuchtstoff. in der bereits beschrie  benen Weise aufgetragen. Die     Troeknung     wird     zweckmässig    mit intensiver Wärmestrah  lung vorgenommen, da, das organische     lIa-          terial,    das bei diesem Vorgang künstlich ge  kühlt wird, keine hohen Temperaturen ver  trägt.

   Eine Schutzfolie aus anorganischem  Glas kann auch mit einem     Glasfasergewebe     erzeugt werden, das auf die bereits geformte  Schale aus organischem Glase unter Wärme  einwirkung fest     a.ufgepresst    wird.  



  Die Schalen, aus denen die     Entladung-s-          gefässe    der Lampen bestehen, brauchen     hiebt,     wie in den Abbildungen dargestellt, eben zu  sein, sie können vielmehr auch     zilindriseh     oder sphärisch gekrümmt sein. Das Entla  dungsgefäss ist. in solchen Fällen durch ko  axial bzw. konzentrisch zueinander verlau  fende gekrümmte Aussenwände begrenzt, so  dass der Entladungsweg stets den gleichen  Querschnitt aufweist. Diese Ausführungs  form bietet glastechnische Vorteile und er-,           möglicht    infolge der     vergrösserten    Oberfläche  einen noch gedrängteren Aufbau der Lampe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einer Niederdruckentladung in Queck silberdampf mit Edelgaszusatz und einer auf der Innenwand des Entladungsgefässes auf gebrachten Leuchtstoffschicht bestehende Fluoreszenzlampe, dadurch gekennzeichnet., dass ihr Entladungsgefäss aus zwei durch Pressen in der Forin hergestellten Glasschalen zusammengesetzt ist und dass der von ihnen umschlossene Raum durch Bestandteile der Schalen bildende Zwischenwände in einer solchen Weise unterteilt, ist, dass mindestens ein mehrfach gebogener, diesen Raum aus füllender Entladungsweg entsteht,
    dessen Länge ein Vielfaches der Abmessungen der Glasschalen beträgt, und dessen Querschnitt derart auf seine Länge abgestimmt ist, dass der Spannungsabfall des Entladungsweges etwa die Hälfte der Netzspannung beträgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fluoreszenzlampe nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungsdrähte der Elektroden zwi schen den Schalenrändern hindurchgeführt sind, an denen die beiden Schalen des Ent ladungsgefässes miteinander verbunden sind.
    \?. Fluoreszenzlampe nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Entla dungsgefässes von U-förmigen Blechstreifen fest umschlossen sind, die als Sockelkontakte und Führungsschienen für die Halterung der Lampe in der Fassung dienen.
    3. Fluoreszenzlampe nach dem Patentan- sprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die einer grösseren Erwärmun- unterworfenen Wandteile der Schalen auf der der Entladung zugekehrten Seite mit einem (las Licht und die Ultraviolettstrahlung gut reflektierenden Überzug versehen sind. 4. Fluoreszenzlampe nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der reflektierende Über zug aus einem hIetall besteht, das keinen zu sammenhängenden und die Entladung kurz schliessenden Belag bildet.
    5. Eluoreszenzlampe nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 3 und -1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug durch beim Pressen des Glases erzeugte Ril len und Rippen unterteilt ist, so da.ss die iiie- tallische Schicht keinen zusammenhängenden, die Entladung kurzschliessenden Leiter bildet. 6. Fluoreszenzlampe nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Vorheizung der Elektroden bei der Zündung bewirkende Schalter in einer durch Zwischen wände gebildeten Kammer untergebracht ist, die sich im Innern des von den Schalen um schlossenen Raumes befindet.
    7. Fluoreszenzlampe nach dein Patentan spruch zum Betrieb mit phasenverschobenen Strömen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von den Schalen umschlossenen Raum zwei Entladungswege mit einer gemeinsamen Elek trode angeordnet sind. B. Fluoreszenzlampe nach dein Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Schalen aus zwei Schichten zusammengesetzt sind, von denen die äussere, wandstärkere Schicht aus einem organischen Glase und die innenliegende Schicht aus einer dünnen Fo lie von etwa einem Zehntel- bis einigen Zehn telmillimeter Dicke aus einem anorganischen Glase besteht.
    9. Fluoreszenzlampe nach dein Patentan spruch und dem Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schicht aus einem Glasfasergewel)e besteht, das in die Schicht aus organischem Glase unter Wärme einwirkung fest eingepresst ist..
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109567B (de) * 1954-02-02 1961-06-22 Kurt Leopold Signalleuchte, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE1223056B (de) * 1961-05-01 1966-08-18 Gen Electric Flache, grossflaechige Leuchtstofflampe
DE1227556B (de) * 1961-05-01 1966-10-27 Gen Electric Anschlusseinrichtung fuer eine flache, grossflaechige Leuchtstofflampe
US5834888A (en) * 1995-05-30 1998-11-10 Corning Incorporated Internally channeled glass article and a lighting device comprised of the same
CN119480613A (zh) * 2024-11-25 2025-02-18 微特瑞光电技术(嘉兴)有限公司 一种带导电接续端的灯管

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