CH266611A - Verfahren zur Herstellung von wenigstens zweilagigen Streifen aus Band, bei welchen Streifen zwischen zwei benachbarten Lagen ein Draht eingebettet ist. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wenigstens zweilagigen Streifen aus Band, bei welchen Streifen zwischen zwei benachbarten Lagen ein Draht eingebettet ist.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D9/00—Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Verfahren zur Herstellung von wenigstens zweilagigen Streifen aus Band, bei welchen Streifen zwischen zwei benachbarten Lagen ein Draht eingebettet ist. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Verstellung von wenig stens zweilagigen Streifen aus Band, bei wel- ehenStreifen zwischen zwei benachbarten La gen ein Draht eingebettet ist, welches Verfah ren dadurch gekennzeichnet ist., dass eine Drahtbahn und eine Bandbahn, welche von verschiedenen Punkten ausgehen,
unter Ein wirkung eines beiden Bahnen gemeinsamen Antriebes so geleitet werden, dass sie in einem Punkte zusammentreffen und von diesem Treffpunkte an übereinanderliegen und eine gemeinsame Bahn bilden, wobei das Band auf seinem Wege bis zur Erreichung dieses Treffpunktes zuerst längs gefaltet. und als dann in seiner Faltrinne fortlaufend klebbar gemacht wird, worauf beim Durchlaufen des genannten Treffpunktes der Draht in den Falz der Bandbahn eingeführt und durch die Schenkel derselben eingewickelt wird, wo nach der entstandene Wickel durch PressunM- zu einem Streifen vereinigt wird.
Zur Herstellung der Streifen kann z. B. Band aus zellulosehaltigem -Material oder Band aus regenerierter Zellulose verwendet werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der nach diesem Verfahren hergestellten Streifen ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 veranschaulicht. und die etappenweise Her stellung dieser Streifen ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt und in folgendem erläutert Es zeigt:
Fig. 1 einen fertigen Streifen aus Papier hand mit einem darin eingebetteten gewellten Draht, Fi-. ? einen --ewellten Draht. in Längs ansicht ohne Papierumhüllung, Fig. 3 einen Schnitt durch den Streifen in gegenüber demjenigen der Fig.1 und ? grö sserem Massstab, Fig. -1 einen Schnitt durch den Draht an der Rolle, Fig. 5 einen Schnitt durch den Draht nach Abwiekltulg von der Rolle, flach gewalzt und quer gerillt, Fig. 6 die Draufsicht auf das Papierband im Moment,
wo es von der Rolle abgewickelt wird, Fig. 7 die Draufsicht auf das gefalzte Papierband, Fig. 8 einen Schnitt durch das gefalzte Papierband, Fig. 9 ein Schema zur Herstellung eines Streifens, Fig. 10 ein Schema der Zerteilung des Streifens in kürzere Streifen, Fic. 7.1 ein Detail von Fig. 10 in Seiten ansicht, In den Fig. 1 bis 3 bedeutet.
a einen Strei fen bekannter Art, bestehend aus einem ge wellten, quer gerillten Flachdraht b und ein den Flachdraht einhüllendes bzw. einbetten des Papierband, derart, dass die Längsumrisse des Drahtes sich wenigstens auf einer Seite der Papierumhüllung scharf abheben.
Der einzubettende Draht hat ursprünglich einen runden Querschnitt (Fig. 4), und er wird erst während des Verfahrens flach ge walzt sowie quer gerillt (Fig. 2 und 5). Das Papierband ist ursprünglich, das heisst so, wie es von der Rolle abgewickelt wird, 'flach (Fig. 6), und es wird erst während des Ver fahrens züz einer Rinne (U-förmiger Quer schnitt) gefalzt (Fig. 7 und 8). Es zeigt fer ner in Fig. 9 Rd eine Drahtspule mit der Achse x, auf welcher der runde Draht (Fig. 4) <I>d</I> aufgewickelt ist.
Mit Rp ist eine Papier bandrolle bezeichnet, welche auf der Achse y aufgewickelt ist. Die Achsen x und y sind parallel zueinander angeordnet. Durch Zug in Richtung des Pfeils P wird der Draht d von der Drahtrolle<I>Rd,</I> und durch Zug in Richtung des Pfeils Q wird das Papierband <I>p</I> von der Papierbandrolle Rp abgewickelt. An der Stelle I1 wird der Draht gewellt im Sinne von. Fig. 2.
An der Stelle B wird der gewellte, aber noch runde Draht flach ge walzt und quer gerillt im Sinne von Fig. 5.
An der Stelle C erhält das ursprünglich flache Papierband p die Form einer in der Längsrichtung verlaufenden Rinne i im Sinne von Fig. 8, und an der Stelle D werden die Innenwandungen dieser Falzrinne i feucht gummiert bmw. klebbar gemacht. Es kann nämlich auch vorgummiertes Papierband ver wendet werden, welches dann an der Stelle D lediglich noch benetzt wird.
An der Stelle F wird der gewellte Flach draht b in die Rinne des Papierbandes ein geführt. Hier ist der Treffpunkt, wo Papier bandbahn und Drahtbahn zusammentreffen und aufeinanderliegend eine gemeinsame Bahn bilden. Unmittelbar nach der Einführung des gewellten Drahtes in die Papierbandrinne werden die frisch gummierten bzw. benetzten Schenkel der Papierbandrinne nach einwärts umgebogen, derart, dass sie fest aufeinander kleben und auch den Flachdraht mit einkleben.
Mit F und G sind zwei Antriebsrollen und mit H und J zwei auf die Antriebsrollen ge presste Gummiwalzen bezeichnet. Von dieser Stelle aus wird auch der Draht c7 von der Drahtrolle<I>Rd</I> und das Papierband t-) von der Papierbandrolle Pip abgewickelt. Statt nur zwei Paare H, F und J, G von Antriebs rollen und Anpresswalzen könnten aneh drei oder mehr solcher Paare vorgesehen sein.
Der an der Stelle K fertige Streifen be sitzt gemäss Fig. 3 eine Flaeliseite und eine die Erhabenheiten des eingebetteten gewell ten Drahtes aufweisende unebene Seite.
Dies wird dadurch bewirkt., dass die Antriebsrollen F und G an ihrer Oberfläelie hart und glatt ausgebildet sind, während die Presswalzen 1I und J, welche die beiden gummierten Sehen kel des Papierbandes schlussendlieli aufein- anderpressen, aus Gummi ausgebildet sind, wobei der Gummi so nachgiebig ist, dass er sich den Unebenheiten des Streifens auf der einen Seite desselben anpasst.
Zugleich wird durch diese Anordnung aizeh eine genügende Adhäsion erzielt, die jegliches Rutschen des Streifens auf den Antriebsrollen F und (T ausschliesst. Die glatte Seite kann z. B. aueli bedruckt ausgeführt werden.
Die eine der beiden Gunimiw alzen 1I und J könnte auch durch eine Stahlwalze ersetzt sein.
An der Stelle -i wird der Bandstreifen in längenmässig bestimmbare, kürzere, unter sich gleich lange Streifen zerschnitten, z. B. mittels eines rotierenden -Messers. Die einzel nen Streifen werden alsdann, da die Beför derung des Streifens über die Antriebsrollen F, G mit grosser Gesehwindirkeit erfolgt, in ununterbrochenem Arbeitsgang und zugleich herunterfallend gegen eine schrzig nach ab wärts verlaufende Wand L geschleudert,
von wo sie abprallend in den eine Fortsetzung dieser Wand bildenden Trog 1I, der mich als offene Rinne ausgebildet sein kann, herunter fallen, und zwar so, dass alle Streifen in der Längsrichtung aufeinanderliegend gesammelt werden und zu Bündeln vereinigt -erden können.
Die nach diesem Verfahren hergestellten Streifen sind sofort verwendungsfähig und können alsdann z. B. als Tütenverschlüsse, künstlicher Bast oder auch als Hutband- aersteifung usw. -;ebraueht werden.
Statt den Streifen in kürzere Stücke zu #rersehneiden, kann er nach Passieren der Walzen ,z, J unter Ausschaltung des rotieren den Messers bei K sowie unter Wegfall des Troges L, 1I auf einer rotierenden Spule auf -ewickelt werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von wenigstens zweilagigen Streifen aus Band, bei welchen Streifen zwischen z -ei benachbarten Lagen ein Draht eingebettet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Drahtbahn und eine Band bahn, welche von verschiedenen Punkten aus gehen, unter Einwirkung eines beiden Bahnen gemeinsamen Antriebes so geleitet werden, dass sie in einem Punkte zusammentreffen und von diesem Treffpunkte an übereinander liegen und eine gemeinsame Bahn bilden,wo bei das Band auf seinem Wege bis zur Er reichung dieses Treffpunktes zuerst längs ge faltet Lind alsdann in seiner Faltrinne fort laufend klebbar gemacht wird, worauf beim Durchlaufen des ,genannten Treffpunktes der Draht in den Falz der Bandbahn eingeführt und durch die Schenkel derselben eingewickelt. wird, wonach der entstandene Wickel durch Pressung zu einem Streifen vereinigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Streifen gegen zwei die Band- und die Drahtbahn be wegenden Antriebsrollen mittels Walzen an- riepresst wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, class der Draht. auf seinem Wege bis zur Er reichung des Treffpunktes gewellt wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass der Draht auf seinem Wege bis zur Er reichung des Treffpunktes flach gewalzt wird. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht auf seinem Wege bis zur Er reichung des Treffpunktes der beiden Bahnen zuerst gewellt und hernach flach gewalzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueb 7., dadurch gekennzeichnet, dass der Draht auf seinem Wege bis zur Er reichung des Treffpunktes quer gerillt wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen gegen die Antriebsrollen durch Gummiwalzen angepresst wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Streifen Papierband verwendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch imd Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in seiner Faltrinne feucht gum miert wird. 9.Verfahren nach Patentanspruch, da durch -ekennzeichnet, dass ein in seiner l.üngsriehtung@ bewegter Streifen unmittelbar nach Verlassen des Antriebes für die Band- und für die Drahtbahn an einer Abschneide stelle in kürzere, unter sich gleich lange Streifen zerschnitten wird. 10.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Abschneidestelle abfliegenden kürzeren und unter sieh gleich langen Strei ten in einen Trog geschleudert werden, wo selbst sie in der Lä.ngsriehtung aufeinander- lie-end gesammelt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH266611T | 1950-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH266611A true CH266611A (de) | 1950-02-15 |
Family
ID=4476177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH266611D CH266611A (de) | 1950-11-06 | 1947-12-03 | Verfahren zur Herstellung von wenigstens zweilagigen Streifen aus Band, bei welchen Streifen zwischen zwei benachbarten Lagen ein Draht eingebettet ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH266611A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2632103A1 (de) * | 1975-07-25 | 1977-02-10 | Chavannes Marc A | Verstaerkte papierprodukte und verfahren sowie vorrichtung fuer deren herstellung |
-
1947
- 1947-12-03 CH CH266611D patent/CH266611A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2632103A1 (de) * | 1975-07-25 | 1977-02-10 | Chavannes Marc A | Verstaerkte papierprodukte und verfahren sowie vorrichtung fuer deren herstellung |
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