CH266621A - Verfahren zur Herstellung eines Belages mit unebener Oberfläche auf einer Unterlage. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Belages mit unebener Oberfläche auf einer Unterlage.

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CH266621A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/007Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by mechanical or physical treatments
    • D06N3/0077Embossing; Pressing of the surface; Tumbling and crumbling; Cracking; Cooling; Heating, e.g. mirror finish

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Belages mit unebener Oberfläche auf einer Unterlage.    Bisher konnten z. B. Kunstleder, Wachs  tuch,     oltuch    usw. in einem Arbeitsgang nur  mit glatter Oberfläche hergestellt werden. Die  Herstellung eines Belages mit unebener Ober  fläche, z. B. eines lederähnlich gerippten Be  lages, musste in einem weiteren, separaten Ar  beitsgang unter Anwendung von Prägeplat  ten oder -pressen und anderer Hilfseinrich  tungen und     -maschinen    erreicht werden. Dies  verteuerte das Endprodukt und hat zudem  die Gefahr der Verschlechterung in sich.  



  Bei der     vorliegenden    Erfindung wird der       Belagstoff    in einem Arbeitsgang mittels eines  Streichmessers mit entsprechend dem herzu  stellenden Profil geformter Streichkante auf  die Unterlage aufgetragen und anschliessend  verfestigt. Zu diesem Zweck verwendet man  an Stelle der allgemein üblichen Streichmesser  mit glatter und gerader     Streiehkante    solche,  bei denen in der Streichkante Aussparungen  gemäss dem herzustellenden Profil vorhanden  sind. Durch Auftragen des     Belagstoffes    mittels  der derart. geformten Streichkante weist der  Belag nach seiner Herstellung die verlangten  Unebenheiten auf. Die Streichkante kann  dabei derart mit Aussparungen. versehen sein,  dass man z.

   B. einen gerippten lederähnlichen,  das heisst einen Belag mit     nebeneinanderlie-          genden    Wülsten erhält. Durch Heben und  Senken des Streichmessers senkrecht zur Auf  tragsebene ist es möglich, den     Belagstoff    in  jeder gewünschten Dicke und mit wechseln  der Stärke     aufzutragen.    Das Auftragen des  Stoffes kann in geraden Linien, so dass man    z. B. parallel     nebeneinanderliegende    Rippen  erhält, oder in gebogenen Linien erfolgen. Nach  dem Auftragen wird die Masse durch Trocknen  auf künstlichem oder natürlichem Wege ver  festigt.

   Damit nach dieser letzteren Operation  die Masse in genügend starker Schicht und in  der verlangten schönen Form aufgetragen er  scheint, ist es nötig, dass die     zur    Verwen  dung gelangende Streichmasse einen genügen  den Gehalt an festen Stoffen aufweist.  



  Durch Auftragen eines farbigen Belag  stoffes auf einen andersfarbigen Grund kann  praktisch eine unbegrenzte Anzahl von Mu  stern und     Effekten    erreicht werden. Wird  eine bestimmte Weichheit des Belages ge  wünscht, so kann dem     Belagstoff    ein ent  sprechender Weichmacher zugefügt werden.  Der     Belagstoff    kann auf jedem Stoff als  Unterlage angebracht werden, wobei es gleich  gültig ist, ob die Unterlage aus dem gleichen  Material wie der Belag oder aus einem an  dern Material besteht. Vorzugsweise werden  hierzu Textilien, imprägnierte und nicht im  prägnierte Papiere und     Plasticfolien    ver  wendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Belages mit unebener Oberfläche auf einer Unterlage, dadurch gekennzeichnet, dass der Belagstoff in einem. Arbeitsgang mittels eines Streich messers mit entsprechend dem leerzustellenden Profil geformter Streichkante auf die Unter lage aufgetragen und anschliessend verfestigt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch Verwendung eines Streichmessers mit ausgesparter Streich kante ein gerippter lederähnlicher Belag ge bildet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belag durch Heben und Senken des Streichmessers senk recht zur Auftragebene mit wechselnder Stärke aufgetragen wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus anderem Material als der Belac hergestellt ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus dem gleichen Material wie der Belag herge stellt ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Belagstoff eine andere Farbe als die Unterlage besitzt.
CH266621D 1948-05-13 1948-05-13 Verfahren zur Herstellung eines Belages mit unebener Oberfläche auf einer Unterlage. CH266621A (de)

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