Trägerfrequenznachrichtenanlage. Es sind Fernsprechsysteme bekannt, wel- ehe einen oder mehrere, llochfrequenzträger- kanäle für die Herstellung von (-',resprächs- verbindungen zwischen Teilnehmern an einem gemeinsamen Übertragungsmittel benützen. In einem solchen System kann z.
B. als ge- meinsaines Übertragungsmittel eine Leituil,- benutzt werden, die für die Versorgung einer Anzahl von Konsumenten einer Landgegeild mit elektrischer Energie niederer Frequenz und hoher Spannung dient, oder es kann eine oder mehrere Draht- und Radioverbin dungen enthalten.
Jeder Trä,-l-erkanal kann für die Herstellung einer Gesprächsverbin dung zwischen zwei beliebigen Teilnehmern des 1-leiehen Trägerkanals an der Leitum, oder einem andern gemeinsamen übertra gungsmittel benutzt werden, und zwar über die eigene Trägerkanal-Endstelle, die mit einem Amt verbunden ist, wobei letzteres auch mit andern Trägerkanälen des gemein samen übertragungsmittels verbunden sein kann.
Das Amt kann mit Mitteln versehen sein, um eine Ciespräehsverbindung zwischen Teilnehmern desselben Trägerkanals des ge meinsamen Übertragungsmittels untereinän- der herzustellen und auch zwischen Teil nehmern, die an verschiedenen Kanälen des gleichen oder verschiedener Übertragung.s- mittel angeschlossen sind.
In einem Trägerfrequeriz <B>-</B> Pernsprech- system der oben beschriebenen Art können drei verschiedene Iroehfrequenzquellen pro Kanal als Träger für die Übertragung der n<B>C</B> Signal- und Sprechströnie über die Leitung oder über ein anderes gemeinsames Cbertra- gungsmittel benutzt werden.
In einem sol- eben System wird die Übertragung von der Trägerkanal-Endstelle zum Teilnehmer, der am Trägerkanal in der Leitung oder an einem andern Übertragungsmittel angeschlos sen ist, immer mittels einer dieser Träger wellen, z.
B. der Frequenz fl, und die Über- tra'-,un- in der G',egenriehtung, vom Teil- nehnier jenes Trägerkanals über das ge- meinsaine Mittel zur Trägerkanal-Endstelle, mittels einer der beiden andern Träger frequenzen, z. B.<B>f.</B> oder<B>f" je</B> nach der Art des Anrufes bewerkstelligt Zwischen der Trä- gerkanal-Endstelle und dem Amt findet die Übertragung- in Tonfrequenzen statt.
Bei Ge sprächen über das Amt, das heisst bei Ge sprächen zwischen einem Teilnehmer eines Trägerkanals des gemeinsamen Übertragungs- mittels und dem Amt oder einem andern Teilnehmer, der an dieses Amt angeschlossen ist, findet die übertragung von der Träger- kanal-Endstelle zum Trägerkanal-Teilnehmer mit der Trägerfrequenz <B>f,
</B> statt und vom Trägerkanal-Teilnehmer zur Trägerkanal- Endstelle mit der Trägerfrequenz<B>f..</B> Bei Ge sprächen zwischen zwei Teilnehmern des gleichen Trägerkanals am gemeinsamen Über tragungsmittel wird der anrufende Teil nehmer auf Trägerfrequenz<B>f..,</B> nach. der Trä- gerkanal-Endstelle aussenden und von der Trä-erkanal-Endstelle auf der Trägerfre quenz f., empfangen.
Der angerufene Teil nehmer sendet mir Trägerkanal-Endstelle auf der Trägerfrequenz<B><U>f.,</U></B> und empfängt von die ser a-Ld der Trägerfrequenz f,. Zu diesem Zwecke sind in jeder Teilnehirierstation Mit tel vorgesehen, die beim anrufenden Teil nehmer bei Gesprächen auf der Gemein schaftsleitung ein Umlegen der normalen Sende-Trägerfrequenz <B><U>f.,</U></B> auf die Hilfs-Trä- gerfrequenz <B>f.</B> vornehmen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Trägerfrequenznachriehtenanlage mit einer Gruppe an einem Gemeinschaftskanal angeschlossener Teilnehmerstationen und einer diesem, Kanal zugeordneten, mit einem Amt verbundenen Trägerkanal-Endstelle, die ausschliesslich auf einer ersten Trägerfre quenz:
sendet, wobei bei einer Verbindung, die nicht zwischen zwei Teilnehmerstationen des Gemeinsehaftskanals stattfindet, die anru fende Teilnehmerstation nach der Endstelle auf einer zweiten Trägerfrequenz sendet, und bei einer Verbindung zwischen zwei Teil nehmerstationen des Gemeinschaftskanals die anrufende Teilnehmerstation nach der End- stelle auf einer dritten Trägerfrequenz und die angerufene Teilnehmerstation auf der zweiten Trägerfrequenz sendet, während beide Teilnehm.erstationen auf der ersten Trägerfrequenz empfangen, dadurch gekenn zeichnet,
dass bei Herstellung einer Verbin dung zwischen zwei Teilnehmerstationen des Gemeinsehaftskanals die anrufende Station zur Einleitung des vom Amt über die End stelle auszusendenden Rufes auf der zweiten Trägerfrequenz sendet und dadurch die an gerufene Station züm Aussenden der glei chen Trägerfrequenz veranlasst, wodurch bei der Endstelle das Aussenden der ersten Trä gerfrequenz über den Cze-ineinsehaftskanal be wirkt wird, und (lass bei Empfang der ersten Trägerfrequenz an der anrufenden Station ein erstes Sehaltmittel anspricht,
-um die Sendefrequenz der anrufenden Station nach der dritten Trägerfrequenz zu verschieben, sofern nicht ein vom anrufenden Teilnehmer gesteuertes nveites sehaltlilittel <B>das</B> erste Schaltiiiittel unwirksaw. macht.
Im folgenden ist ein AusführungAeispiel der Erfindung an Hand der beiliegenden <B>C5</B> Zeichnung erläutert.
Fig. <B>1</B> und 2, letztere an die rechte Seite von Fig. <B>1</B> gehalten, zeigen das Prinzipselieiiia eines Trd---erfreq-Lieiiztelephoi)ie"vstems über eine Starkstromleitun'-.
Fi-'-. <B>13</B> zeigt selleinati',eb. eiiie Ausfüh rung eines Leitungsabsehlusses., wie er an der Starkstromleitung des in Fig. <B>1</B> und 2 ge zeigten Systems angewendet werden kann, um die Leitung init einer Impedanz abzu schliessen, die ihrem W ellenwiderstand für die benutzten Trägerfrequenzen entspricht.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführini,- eines Kopplungsgliedes, welches für die rieb- tige Ankopplung der Trä---#erhaiial-Endstelle an die Starkstroinleitung des Systems in Fig. <B>1</B> und 2 benutzt werden kann -Lind gleieh.- zeitig den richtigen Abschluss der Stark stromleitung der Trägerkanal-Endstelle dar stellt.
Fig. <B>5</B> zeigt schematisch eine Ausführun- eines Kopplungs,gliedes, welches für die An- kopphing der Teilnehmerstationen an die Starketromleitung des Systems der Fig. <B>1</B> und 2 benutzt werden kann.
Das Trägerfrequenztelephoniesysteiii, ge zeigt in Fig. <B>1</B> und 2, benutzt als übertra- gangsmittel. eine Starkstromleitung<B>1.,</B> die für die Übertragung und Verteiliiii--" niederfre quenter<B>(50</B> Hertz) elektrischer Eiler-,gie hoher Spannung dient. Die Leitung<B>1</B> ist als Ein- phasenleitung gezeichnet, bestehend aus einem Phasenleiter 2 -und eineiii -Nulleiter<B>3,</B> wobei letzterer in gewissen Abständen "geerdet ist, <B>z.</B> B. bei jedem Mast.
Jenes Teilstück der Starkstrowleitung <B>1,</B> ägerwellen -#,v elches für die Übertra-un- der Tr* benützt wird, ist vom restlichen Teil der Lei tung, der nicht züi diesem Zwecke dient, durch zwei Hoehfrequenz-Drosseln 4 ge trennt, indem diese, wie in Fig.. <B>1</B> und 21 an gegeben,
an den beiden Eii(leii des ben-Litzteti Teilstückes in den Phasenleiter 2 einIge- schaltet sind, Diese Drosseln sind so (Einen- sionierf, dass sie für die Trägerfrequenzeii eine sehr hohe #Serieiiiipedai17 darstellen, wo- dureh iiiehteili,-e Beeinflussungen seitens des für die Z*bertragung der Trägerfrequenzen nieht benützten Teils der Leitung weit gehend vermindert werden,
hingegen aber den Durelifluss der niederfrequenten Stark ströme<B>(50</B> ffertz) nieht beeintriiehtigen, indem sie für diese eine niedrige Serie-Impe- danz aufweisen, so dass sieh diese Ströme Über das für die Trägerfrequienztelephonie benutzte Teilstilek ung-ehindert fortpflanzen können. An. Stelle der Drosseln können aueh andere geeignete Sperren benutzt werden, wie z. B. Filter oder abgestimmte Kreise.
Uni Reflexionen zu vermeiden, die die Entnahme der Trägerfrequenzenergie an ver- sehiedenen Punkten der Leitun- erschweren würden, ist es wünsehenswert, die End punkte jenes Tellstüekes der Leitung<B>1,</B> das für die Übertragung der Trägerfrequenzen dient, mit Absehlüssen züi versehen, die wenigstens angenähert den Wellen-widerstand der Leitung bei den benützten Träger frequenzen aufweisen.
Ebenso sollten aueli sämtliehe Zweigleitungen der Starkstrom leitung, die für die Trägerfrequenzübertra- gung benutzt werden, angenähert mit ihrem Wellenwiderstand bei den benützten Träger frequenzen abgesehlossen werden (in den Figuren nieht gezeigt). Als Absehluss <B>5</B> am Ende des gezeigten Teilstilekes der Leitung<B>1</B> kann z. B. der in Fig. <B>3</B> seheinatiseh gezeigte dienen.
Er besteht aus einer Anzahl nieht "ekoppelter Selbstincluktionsspulen, Konden satoren und einem Widerstand, die eine Halbzelle eines Grrundfilters darstellen, das über einein. 7wisehen dein ".N-tilleiter und dein Phasenleiter eingefügten Koppelglied liegt, wobei das Koppelglied, wie gezeigt, aus der Seriesehaltum- eine" Kondensators <B>6</B> und einer Ableitimpeclanz gegen Erde bestehen kann,
und zwar kann als Ableitinipedanz die gezeiehnete Selbstinduktionsspule dienen oder an deren Stelle ein Widerstand. Die Ableit- impedanz ist mit der sie überbrilekenden Funkenstreeke <B>8</B> ##eseliüt7t. Der Kondensator <B>6,</B> der in der Grössenordnung von et-,va 2000 Pikofarad bemessen ist, stellt fÜr die Stark ströme hoher Spannung (7,'-) Kilovolt) und tiefer Frequenz<B>(50</B> Ilertz) eine hohe Impe danz dar, Lind die Selbstinduktionsspule<B>7,
</B> in 'rössenordnun- von etwa,<B>10</B> Millihenr\ der CT n<B><I>9</I></B> hat, eine hohe Impedanz für das Frequenz band der Trägerströme.
Die Z-#veiwe"#-Ti-,*#i,-ei-frequeiizt-eil,nehmersta- tionen <B>A,</B><I>B,<B>C..</B></I><B> ..</B> welehe alle am -1-leiehen-, drei versehiedene Trägerfrequenzen und f;
# benützenden Kanal der Starkstronileitung <B>1.</B> angesehlossen sind, das heisst alle, die auf den gleiehen Trägerfrequenzen und<B>f,</B> aus senden und auf der gleiehen Trigerfreq-Lienv empfangen, sind an den verschiedenen Punkten über Koppelglieder<B>9</B> mit dieser Leitung verbunden. An einem andern Punkte ist eine diesem Kanal zugeordnete Zweiwe- Trägerkanalendstelle CT über das Koppel glied<B>10</B> mit der Starkstromleitung<B>1</B> ver bunden.
Das Koppelglied<B>9</B> der Teilnehnierstatio- nen kann in irgendeiner geeigneten Sehal- c <B>g</B> tuno- aus-eführt werden.
Ein Beispiel einer Ausführung ist in Fig. <B>5</B> gezeig4" welehe ähn- c <B>kn</B> lieh wie der Leitungsabschluss von Fig. <B>3,
</B> aus einer zwisehen dem Phasenleiter und dem Nulleiter befindliehen Seriesehaltung eines Kondensators<B>6</B> von etwa<B>1000</B> bis 2000 Piko- faracl mit einer dureli eine parallel gesehal- tete Funkenstrecke<B>8</B> gesehützten Selbst- indtiktioifflpLile 2 besteht.
Ein als Impe- danzwandler ausgeführtes Bandfilter<B>11</B> ver bindet das Teilnehniergerät mit der Selbst induktionsspule<B>7.</B> Das Filter<B>11</B> ist so aufge baut, dass es ein sehmales Frequenzband duren- lässt, z.
B. das Frequenzband zwischen<B>160</B> und 200 Kilohertz, falls, wie in dem zu be- sehreibenden System, siiintlielle Teilnehmer stationen desselben Kanals zum Senden als normale Trägerfrequenz<B>f2 (195</B> Kilohertz), und bei nur auf der Geineinsehaftsleitung, geführten Gesprilehen die Hilfsträgerfre- quenz f:;
<B>(185</B> Kilohertz) benutzen, und auf der Trägerfrequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) emp- fan-en. Gleiehzeitig versperrt das Filter<B>11</B> den Zugang der niederfrequenten Stark- i zn ströme zu den Teilnehmergeräten. _NVeiter ist das Bandfilter <B>11</B> so aafgebaut, (lass es im Durehlassbereich, von der Starkstromleitung ans gesehen, eine genügend hohe Impedanz aufweist<B>(x.</B> B.
etwa<B>1500</B> bis<B>3000</B> Ohm), wodurch, die Leitung<B>1</B> niellt stark gedämpit wird. Ausserhalb des Durehlassbereiches weist das Bandfilter<B>11</B> eine sehr hohe Impedanz aLif, wodurch die Dämpfung aller andern Träg.erkanäle, ausser demjenigen des Teil nehmers, vernachlässigbar ist.
Falls sieh eine Teilnehmerstation am Ende des für die Trä- gerfrequenzübertragung benützten Teilstückes oder einer Zweigleitung befindet, so kann an Stelle der Halbzelle des in Fig. <B>3</B> gezeigten Leit-Li-n.--Sabsehlusses das Bandfilter<B>11</B> ange- sehlossen werden.
Das Koppelglied<B>10</B> der Trägerkanal-End- stelle kann auch in irgendeiner geeigneten <B>C</B> Sehaltung ausgeführt werden, wie z. B. das in Fig. 4 gezeigte Koppelglied, welches sieh vom Koppelglied der Teilnehmerstationen in Fi-. <B>5</B> darin unterscheidet, dass sein Bandfil ter 12 so aufgebaut ist, dass es einen grösseren Durchlassbereich aufweist<B>(150</B> bis 485 Kilo hertz) und von der Leitung aus gesehen eine Impedanz aufweist,
die dem Wellenwider stand des für die Trägerfrequenzübertragung benutzten Teilstückes der Starkstromleitung <B>1</B> im Durehlassbereich wenigstens annähernd entspricht, wodurch Reflexionen, die die Ab- nahine der Trägerfrequenzenergie an der Trägerkanal-Endstelle ersehweren würden, vermieden werden.
Auf diese Weise wird ein besonderer Leitungsabsehluss an der Träger- kanal-Endstelle, wie er am andern Ende des für die Trägerfrequenzübertragung benutzten Teilstückes der Leitung<B>1</B> angebracht ist, unnötig.
Indem die in Fig. 4 gezeigte Schal <U>tun-</U> sämtliche Frequenzen zwischen<B>150</B> und 485 Kilohertz durchlässt, stellt sie für sämt- liehe Trägerkanäle der Leitung<B>1,</B> die in dieses Band fallen, eine günstige Ankopp- lung und Abschluss dar, wodurch am End punkt die Anwendung verschiedener Koppel glieder bei Me,hrkanalbetrieb hinfällia wird.
.Jede der Teilnehmerstationen<B><I>A,</I></B><I> B,</I> C <B>...</B> enthält, wie im Prinzipsehema der Fig. 2 für die Teilnehmerstation A gezeigt, einen Sende- kreis<B>15</B> und einen Empfangskreis<B>1.6.</B> Der Sendekreis enthält der Reihe nach, von reehts nach links gesehen, ein Mikrophon<B>17,</B> welches mit dem Fernhörer<B>19</B> im Mikro- telephon <B>18</B> in der übliehen Weise vereinilgt sein kann;
einen Mod-tilator mit dazugehöri gem Trägerfrequenzoszillator 20, wobei der Oszillator zwei piezoelek-trisehe Kristalle Yl -und Y2, für dessen Steuerung in der norma len Trägerfrequenz<B><U>f.,</U> (195</B> Kilohertz) und der Hilfsträgerfrequenz f## <B>(185</B> Kilohertz) enthält und dem 21odulator im Betriebs zustand die entsprechende Trägerfrequenz zuführt;
den HochfreqLienzverstärker <B>21;</B> das Sendebandfilter 22 und den einsteckbaren Entzerrer 23, von welchem der Sendekreis über das Koppelfflied <B>9</B> in die Leitung<B>1</B> führt.
Der Hochfrequenzempfangskreis <B>16</B> enthält, der Reihe naeh von links nach rechts gesehen, den einsteckbaren Entzerrer 24, ge- spiesen von der Leitung<B>1</B> über das Koppel glied<B>9;</B> das Empfangsbandfilter <B>25;
</B> den Hochfrequenzverstärker <B>26,</B> welcher ans einer oder mehreren Röhrenstufen bestehen kann, untereinander und am Ausgang mit Band filtern versehen, wodurch nur die vom Empfangsbandfilter <B>25</B> durchgelassenen Fre quenzen verstärkt werden;
einen automati- sehen Lautstärkeregler <B>27,</B> auf den Verstär ker<B>26</B> wirkend, welcher in irgendeiner be kannten Art ausgeführt sein kann und den Verstärkunggsgrad des Verstärkers so regelt, dass Änderungen des Pegels der empfar.genen Trägerströme, welche durch Veränderungen der Verluste im vorangehenden Teilstüek der Leitung entstehen, konipensiert werden; einen Demodulator<B>28</B> und den. Fernhörer<B>19</B> des Mikrotelephons <B>18.</B>
Als Modulator des Teils 20 im Sendekreis <B>15</B> kann jeder beliebige, nicht symmetrische Modulator dienen, bestehend aus einer oder mehreren Elektronenröhren oder andern Vor- riehtungen nichtlinearen Widerstandes und so aufgebaut, dass in ihm die Amplituden- modulation der an seinen Hochfrequenzein- gang gelangenden Trägerwellen mit den am Niederfrequenzeingang zugeführten Sprech strömen stattfindet und in seinem Ausgan,
- sowohl die Seitenbünder als auch die Träger frequenz vorhanden sind. Der Träger- frequenzoszillator !in Teil 20 kann auch in jeder geeigneten Art ausgeführt werden und kann, wie üblieli, mit dem Modulator in der gleichen Elektronenrähre enthalten sein. Der Demodulator<B>28</B> des Empfangskreises<B>16</B> kann in jeder geeigneten Art ausgeführt sein, wie z.
B. aus einer Anzahl Kupferoxyd- oder Kristall.-Ileiehriehterzellen zusammen gesetzt sein. Das Sendebandfilter 22 des Sendekreises<B>15</B> ist so beschaffen, dass es mindestens je ein Seitenband der mit Spreeh- strömen modulierten Trägerwellen des Oszil- latormodulators 20 und die Trägerfrequenzen <B><I>f,</I> (195</B> Kilollertz) und<B>f., (185</B> Kilohertz) selektiv durchlässt,
und das Bandfilter<B>25</B> des Einpfangskreises <B>16</B> ist so beschaffen, dass es mindestens ein Seitenband Lind die Trä-er- n frequenz <B>f, (165</B> Kilohertz) der modulierten hoehfrequenten Trägerwelle selektiv durch- lässt.
Jede Teilnehnierstation <B>A,</B><I>B,<B>C</B></I><B> ...</B> ent hält weiter einen 1.1.akensehalter <B>29;</B> eine ge eignete Stromquelle<B>31,</B> wie z. B. eine Batte rie oder einen Netzgleiehriehter, so gesehal- tet, dass sie beirn Ablieben des Mikrotelephons <B>18</B> vom Hakensehalter 211)
über dessen Schal terkontakte mit dem M.odulatoroszillator 20 und dem lloehfrequenzverstärker 21 des Sendekreises<B>15</B> verbunden wird; einen üblichen Nunimernsehalter <B>32,</B> der sieh im. Speisekreis des --L#1.oclulatorsoszillators 20 be findet, und eine im Ruhezustand geschlossene Mithörtaste <B>32),</B> durch deren Öffnung der Teilnehmer, wenn er nur die Übertragung auf der Leitun,-- <B>1</B> abhören will, die Speisung des Sendekreises<B>1.5</B> (von der Batterie<B>31)</B> unterbrechen kann, wodurch dieser ausser Betrieb -esetzt wird.
Jede Teilnehnierstation enthält aueli die elelzti-oniii#,iieliselieii Uni-a sehaltrelais Itl und R-2, welehe vom Deniodu- lator <B>28</B> des Enipfangskreises <B>16</B> betätigt werden, und eine Signalanla,ge, bestehend aus dem Tonfrequenzweeker 34 und einer Signal lampe rür das Besetztzeichen<B>35,</B> welche von diesen Relais,
wie nachstehend bei der Be- schreibun- der Wirkun-,sweise des uanzen C e<B>C</B> Systeins ansführlieh beschrieben, gesteuert werden.
Die parallel geschalteten Eingänge der Empfangskreise<B>37</B> und<B>38</B> und der Ausgang des Sendekreises<B>36</B> der Endstelle CT (Fig. <B>1)</B> sind über das Koppelglied <B>10</B> mit der Stark- .qtromleituii(y <B>1-</B> verbunden.
Der Eingang des Sendekreises<B>36</B> Lind die Ausgänge der bei den Ii,nipfan,(#%skreise <B>37</B> und<B>38</B> sind über den Ausgleiehsübertra--er <B>39</B> und die Leitungs- naehbildung 40 an die Tonfrequenzleitung 41. verbunden, welche zum Amt<B>CO</B> führt.
Das Amt<B>CO,</B> welches handbetrieben oder automatisch, sein kann, dient auch für die Herstellung von Spreehverbindungen mvi- sehen den Teilnehmerstationen der Stark stromleitung<B>1</B> mit irgendeinem Teilnehmer, der an einem an das Amt angeschlossenen ziuswärti,-er) Telephonnetz verbunden ist. Das -Amt<B>CO</B> ist im.
Ruhezustand von der Träger- kanal-Endstelle CT getrennt, da die offenen Kontakte der beiden Unisehaltrelais R3 und It'4 die Leitun-ssehleife 41 öffnen. Durch Be- tätil-ung- eines der beiden Relais werden dessen Kontakte die Leitungsschleife 41 schliessen, so dass das Amt<B>CO</B> über den Ausgleiehsübertra,-er39 mit derTrägerkanal- Endstelle CT verbunden wird.
Ein Net7- werk 44. wird clureh Betätigung des Relais R4 an Stelle der Leitungsnaehbildung 40 mit dem Aus"gleiehsübertrager <B>39</B> verbunden, wenn die Trägerkanal-Endstelle CT eine Trägerwelle der Hilfsfrequenz<B>f, (185</B> Kilo- liertz) bei nur auf der Gemeinsehaftsleitung geführten Gesprächen empfängt, wie dies nachstehend bei der Beschreibung der Wir kungsweise des ganzen Systems dargelegt wird.
Das INTetzwerk 44 kann aus einem einzelnen Abseblusswiderstand oder einer andern ein fachen Schaltung bestellen, die den Aus <B>- -<I>, U</I></B> n Ileielis ibertrager <B>39</B> genügend unsymme- triseli macht, so dass bei nur auf der Gemein- sehaftsleitung geführten Gesprächen die Spreehströme vom Empfangskreis<B>38</B> zum Sendekreis<B>36</B> mit möglichst kleinen Verlusten und Verzerrun,
-en über den Ausgleiehs- übertraaer <B>39</B> --elaii-en. Dabei soll dieses zn el <B>--</B> Netzwerk 44 für sämtliche Frequenzen des Tonfrequenzbandes eine gleichmässige Dämp fung aufweisen. Anderseits sollte die Lei tungsnachbildung 40 ein vollkommeneres Ge bilde darstellen, welches im Tonfrequenzband für jede der verschiedenen Leit-Lmgen, die das Amt<B>CO</B> mit der Endstelle CT verbin den muss, einen richtigen Abschluss aufweist.
Insbesondere soll sie so beschaffen sein, dass sie den bestmöglichen Abschluss für den -Weitverkehr über das Amt darstellt.
Der Sendekreis<B>36</B> der Trägerkanal-End- stelle CT enthält zwischen dem Ausgleichs übertrager<B>39</B> und dem Koppelglied<B>10,</B> von links nach rechts gesehen, einen Tonfrequenz- verstärker und einen Modulator mit dazu gehörigem Oszillator für dessen Speisung mit Trägerstroin der Frequenz fl <B>(165</B> Kilo hertz), zusammengef asst irrr Teil 45;
einen automatischen Lautstärkeregler 46, auf den Tonfrequenzverstärker wirkend, welcher in irgendeiner bekannten Art ausgeführt sein kann und den Verstärkungsgrad des letzteren so regelt, dass der Pegel der an den Modu- lator gelangenden Tonfrequenzströme auf jenen Wert gebracht wird, der für eine aus reichende Modulation beiin Weitverkehr mit auswärti-eil Teilnehmern ausreicht, und die -Cberlasti,
ing des 3,1odulators beim Nahverkehr mit auswärtigen Teilnehmern oder Teil- nehmerstatiorien auf der Stark"stromleitung verhindert wird;
einen Hochfrequenzverstär- ker 47 für die Verstärkung der vom Modula- tor abgegebenen Seh-wing-Lingen und das Sendebandfilter 48, welches die Träger frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) sowie auch eines oder beide der im 31odulator erzeugten Sei tenbänder selektiv durchlässt. Der Ton- frequenzverstärker,
Modulator -Lind Träger- Trequenzoszillator 45 können aus verschie denen Teilen bestehen, oder auch in einer Mehrgitter-Elektronenröhre in der bekannten Art zusammengefasst sein.
Der Empfangskreis<B>37</B> der Trägerkanal- Endstelle CT enthält zwischen dem Koppel glied<B>10</B> und dem Ausgleiehsübertrager <B>39,</B> von rechts nach links gesehen, das Empfangs- bandfilter 49, so aufgebaut, dass es iiiiii,- destens ein Seitenband und die Triigerfre- quenz f.# der mit Spreehströmen modalierten j Trägerwelle (f-,
= <B>195</B> Kiloliertz), welche von einer Trägerkanal-Teihiehmerstation auf die Leitung ausgesandt wird, selektiv durchlässt-, den Hoehfrequenzverstärker <B>50,</B> bestehend aus einer oder mehreren Röhrenverstärker- stufen mit Bandfiltern zwischen den Stufen und im Ausgang, wobei diese Bandfilter auf das gleiche Frequenzband wie das Empfangs- bandfilter 4.9 abgestimmt sind;
einen aiito- matisellen Lautstärkerealer <B>51,</B> auf deii Hochfrequenzverstärker wirkend, welcher in irgendeiner bekannten Art aLisgeführt sein kann und den Verstärkungsgrad des letzteren so regelt, dass Änderungen des Pegels der empfan.genen Trägerströme, welche durch Veränderungen der Verluste an der Stark stromleitung<B>1</B> entstehen, kompensiert wer den,
und den Demodulator <B>52</B> für die Um wandlung der empfan.genen modtilierten Hochfrequenz-Trägerwelle in TonfreqLienzeii, wobei dieser Demodulator in irgendeiner be kannten Art atifgebaut sein kann, z. B. mit tels Kupferoxyd- oder Kristallgleichriehtern.
Der Empfangskreis 38 enthält zwisehen dem Koppelglied<B>10</B> und dein Ausgleichs übertrager<B>39,</B> von reehts nach link-, gesellen.. das Empfangsbandfilter <B>53,</B> so aufgebaut, dass es mindestens ein Seitenband Lind die Trägerfrequenz<B>f3</B> der mit Sprechströmen modulierten Trägerwelle (f#, <B>= 185</B> Kilo- bertz),
welche von einer Trägerkanal-Teil- nehmerstation bei nur auf der Greineinsehaf is- leitung geführten Gespriiehen ausgesandt wird, selektiv durchlässt; einen Hoelifre- quenzverstärker 54, bestehend ans einer oder mehreren RöhrenverstärkerstLifen Lind auf das gleiche Frequenzband wie das Bandfilter <B>53</B> abgestimmt;
einen automatischen Laut- stärkereggler <B>55,</B> ähnlich dem autornatisehei, Lautstärkere.crier <B>51,</B> auf den Verstärker 54 wir kend, und den Demodulator <B>56,</B> ähnlieb. Gleiii Demodulator <B>52</B> des Empfangskreises<B>37,</B> Tür die Umwandlung der empfangenen Hoeb- frequenzwelle in Tonfrequenzen.
Der Ausgang des Empfaii.--skreie"es <B>38</B> ist im Ruhezustand unwirksam, da die Verbin- dung zwischen dem Demodulator<B>56</B> und dem Ausgleiehsübertrager <B>39</B> durch die offenen Arbeitskontakte des unbetätigten Relais R4 unterbrochen ist. Das Relais R3 wird vom Demodulator<B>52</B> des Emplangskreises 37 durch die im Demodulator gleieligerichteten StrÖme betätigt, wenn eine Trägerwelle der Frequenz<B>f. (195</B> Kilohertz) empfangen wird.
Die Verbindung- zwischen dem Relais R4 und dem Demodulator<B>56</B> im Empfangskreis<B>38</B> ist im Ruhezustand durch einen offenen Ar beitskontakt des Relais R3 unterbrochen, so dass das Relais R4 seitens des Demodulators <B>56</B> beim Empfang der Trägerwelle der Fre quenz f" <B>(185</B> Kilohertz) nur dann betätigt werden kann, wenn auch das Relais R3 an gezogen ist.
Die Trägerkanal-Endstelle CT enthält noch zwei weitere Relais, bezeichnet mit R5 und R6. Wie in Fig. <B>1</B> gezeigt, ist das Re lais R5 über den Vollweggleiehriehter <B>57</B> einerseits mit der Erde, anderseits mit einem Leiter der Tonfrequenzleitung 41 verbunden, und zwar über einen Ruhekontakt des Relais R6, so dass es durch Rufsignale von z. B. 20 Hertz, die das Amt<B>CO</B> über diesen Leiter der Leitung 41 aussendet und die im Gleich- riehter <B>57</B> gleichgerichtet werden, betätigt wird.
Es ist auch möglich, das Relais R5 über den Vollwe--gleichrichter <B>57</B> mit den beiden Leitern, der Tonfrequenzleitung 41 zu verbinden. Das Relais R6, das langsam ab fallend ist, ist im Ruhezustand nicht betätigt und kann entweder aus der Batterie<B>58</B> über den Ruhekontakt des nicht betätigten Relais R5 und einen Arbeitskontakt des Relais R3 gespiesen werden, wenn letzteres betätigt ist, oder aus der Batterie<B>59</B> über den Ruhe kontakt des nicht betätigten Relais R5 und einen Arbeitskontakt des Relais R4 bei Be- täti- n- desselben.
#lu # Der Sendekreis<B>36</B> der Trägerkanal-End- stelle CT ist im Ruhezustand durch die offenen Kontakte der unbetätigten Relais R5 und R6 vom Speisekreis getrennt, so dass keine der zwei Batterien<B>60</B> und<B>61</B> den Ton- frequenzverstärker, Trägerfrequenzoszillator und Modulator 45 und den 1-Ioelifrequenz- verstärker 47 speisen kann, wodurch keine Trä,-erfreq-tienz <B>f,
(1.6,5</B> Kilohertz) auf die Leitung ausgesandt wird.
Es wird nun, bezug--mehmend auf FinG. IL Lind 2, die Arbeitsweise. des Systems be schrieben.
lVi,i#ki#iigsii-eise <I>bei</I> eivein <I>Gespräch</I> iiber <I>das</I> Anit, <I>eingeleitet durch</I> ein(-i? Tröflerkamilleilnehnter.
Ini, Ruhezustand ist in sämtlichen Teil nehmerstationen<B>A,</B><I>B,</I><B>C...</B> eines Träger kanals der Starkstromleitung<B>1</B> der Emp- fan--skreis <B>16</B> in Betrieb, hingegen der Sende kreis<B>15</B> unwirksam, da die Speisung des Mo- dulatoroszillators 20 und des Hoehfrequenz- verstärkers 21 aus der Batterie<B>31</B> durch einen geöffneten Kontakt des Hakensehalters '-)9, auf welchem das Mikroteleplion <B>18</B> auf liegt, unterbroeben ist.
)Veiter ist, wenn sieh sämtliehe Teilnehmerstationen im Ruhezu stand befinden, der 1-95-Kilohertz-Steuerl-,ri- stall Yl über deii -eschlossenen Wechsel kontakt des nicht betätioten Relais R2 im frequenzbestimmenden Kreis des Träger- frequenzoszillators (im Modulatoroszillator <B>9-0</B> des Sendekreises<B>15)</B> verbunden, so dass dieser Oszillator,
wenn er -,-e-Spiesen wird, die normale Trägerfrequenz<B><I><U>f></U></I> (191</B> Kilohertz) dem ancesehlossenen Modulator zuführen wird. Der 185-Kilohertz-Steuerkristall <U>Y,</U> ist dabei vom frequenzbestimmenden Kreis des Trägerfrequenzoszillators durch den offenen Weehselkontakt des -leiehen Relais R2 ab-e- schaltet.
Wenn ein Teilnehmer eines Trägerkanals der Starkstromleitung<B>1,</B> z. B. der Teilnehmer ,#I, ein Crespräeh mit einem ausserhalb seines Trägerkanals an das -'imt <B>CO</B> an-,esehlosse- nen Teilnehmer 'über dieses Amt einleiten will, so wird durch Abheben seine";
Mikro- teleplions <B>18</B> vom Hakensehalter '-n im letz teren ein Kontakt geschlossen, über den der Sendemodulatoroszillator 20 und der Hoch- frequenzverstärker 21 aus der Batterie<B>31</B> gespiesen werden. Gleichzeitig wird die Ver- bindLing des Relais R2 mit der Batterie 31 über einen Kontakt des Hakenschalters<B>29</B> unterbrochen.
Die Trägerfrequenz f2 <B>(195</B> Kilohertz), welche der nun gespiesene Mo- dulatoroszillator 20 erzeugt, wird im Hoch- freqLien.,verstär'ker 21 verstärkt und gelangt über das Sende-bandfilter 22, den Entzerrer <B>23</B> und das Koppelglied<B>9</B> zur Starkstrom leitung<B>1,</B> welehe sie zur Trägerkanal-End- ,jtelle CT weite,
--leitet. In der Trägerkanal-Endstelle CT wird die empfangene unmodulierte Trägerwelle der Frequenz<B>f, (195</B> Kilohertz) über das Koppelglied<B>10</B> -Lu-id das auf diese Frequenz abgestimmte Empfangsbandfilter 49 dem Empfangskreis<B>37</B> zugeführt. Die Träger welle der Frequenz<B>f. (195</B> Kilohertz) wird im Hochfrequenzverstärker <B>50</B> verstärkt und der Ausgangspegel au# den gewünschten konstanten Wert durch den automatischen Lautstärkeregler <B>51</B> gebracht.
Die verstärkte Trägerwelle der Frequenz<B>f2</B> wird im Demo- dulator <B>52</B> gleichgerichtet, lind die gleich gerichteten Ströme des DemochAators <B>52</B> be tätigen das Relais R,3, wodurch seine sämt- liehen Kontakte geschlossen werden. Der ge schlossene linke Kontakt des Relais R3 selnliesst die ins Amt<B>00</B> führende Schleife der Tonfrequenzleitung 41, wodurch im Amt die Signalvorrichtung oder deren Wahl- einriehtung (im Bilde nicht gezeigt) betätigt wird. Das Amt sendet den.
Summton, oder bei Handbetrieb verbindet sich die Tele- phonistin mit der Leitung 41.
Durch das Schliessen des mittleren Kon taktes des Relais R3 wird die Verbindung des Relais R4 mit dem Demodulator <B>56</B> im Empfangskreis<B>38</B> vollendet. Durch das Schliessen des rechten Kontaktes des Relais Pi,3 wird das Relais R6 aus der Batterie<B>58</B> (Yespiesen. Durch Betätigung des Relais R6 wird die Verbindung des Gleichriehters <B>57</B> mit dem angeschlossenen Relais R5 von der zum Amt<B>CO</B> führenden TonTrequenzleitung 41 getrennt.
Gleichzeitig wird durch Betäti gung des Relais R6 der Sendekreis<B>36</B> (Ton- frequenzverstärker, Oszillatormodulator 45 und Hoehfrequenzverstärker -Iri) aus der Batterie<B>61</B> gespiesen, und die verstärkte Trägenvelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) gelangt über das Bandfilter 48 und das Koppelglied <B>10</B> zur Starkstromleitun..- <B>1,</B> welehe sie züi sämtlichen Teilnehmerstationen leitet.
In allen Teilnehmerstationen<I>A, B,<B>C...</B></I> gelangt die empfangene Trägerwelle der Fre quenz<B>f, (165</B> Kilohertz) über das Koppel glied<B>9,</B> den Entzerrer 24, das Empfangs- bandfilter <B>25</B> und den Hoehfrequenzverstär- ker <B>26</B> zum.
Demoduilator <B>28,</B> und die im let7- teren gleichgerichteten Ströme betäti gen das angeschlossene Relais Rl. In jeder Teil nehmerstation, ausser in jener des anrufenden Teilnehmers (Station..4), bei dem das Mikro- telephon vom Ilaken abgenommen Lind da durch der Speisekreis für das Relais R2 aLts der Batterie<B>31</B> unterbrochen ist,
wird die Be- tätigung des Relais Rl, ausgelöst durch den Empfang der kontinuierliehen Träger#velle der Frequenz f, die Speisung des Relais R2 aus der Batterie äl zur Folge haben. Duireli das Sehliessen des mittleren Kontaktes des Relais R2 wird dieses über die Batterie<B>31</B> festgehalten.
Dureb. dai# Sehliessen des linken K,ontaktes des Relais R2 wird die Signal lampe<B>35</B> für das Besetztzeichen aus der Batterie<B>62</B> gespiesen. und leuchtet. Dadureh ist allen übrigen Teilnehmern B,<B>C...</B> zur Kenntnis gegeben, dass auf der Leitung<B>1</B> ein Gespräeh geführt wird.
Bei Wählbetrieb wird dureh das Sehliessen der Tonfrequenzsehleife 41. dureh das Relais R,3 in der Trägerkanal-Endstelle CT der vom Amt<B>CO</B> ausgesandte Suinniton ilber den Aiis- gleiehsübertrager <B>39</B> dem OszillatorniodLilatoi.- -15 zugeführt, wo die auf.
die Leitung<B>1</B> aus <B>-</B> -ägerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> gesandte Ti Kilohertz) mit dem Suminton modaliert wird. Bei Handbetrieb werden die Spreeli- strönie der Telephonistia des Amtes<B>CO</B> über die Tonfreq-Lieiizleitiii-i"" <B>211</B> und den Aus gleichsübertrager 39 dem Oszillatormodulator 45 zugeführt, wo sie der ausgesandten Trä gerwelle der Frequenz<B>f,</B> aufmoduliert wer den.
Im Gerät des anrufenden Teilnehiner,# <B>A</B> wird der der Trägerwelle der Frequenz fl aufmodulierte Sumniton oder die Spreeli- ströme der Telephonistin über das Koppel glied<B>9</B> und den Empfangskreis<B>16</B> zum De- modulator <B>28</B> gelangen, wo sie in Ton frequenzen umgewandelt und vom anrufen den Teilnehmer über seinen Fernhörer<B>19</B> vernommen werden.
Der Teilnehmer der anrufenden Station<B>A</B> spricht sodann in sein Mikrophon, um der Telephonistin des Amtes<B>CO</B> mitzuteilen, mit welchem äussern Teilnehmer er verbunden sein will, oder er stellt in der üblichen Weise mit seiner Nummernseheibe <B>32</B> die gewünschte Nummer ein. lin ersten Falle werden die Sprechströme des Teilnehmers<B>A</B> in seinem Modulatoroszillator 20 der Trägerwelle der normalen Frequenz<B>f.
(195</B> Kilohertz) auf- moduliert, und die modulierte Trägerwelle ge langt über die Leitung<B>1</B> zum Demodulator <B>52</B> des Empfangskreises<B>37</B> der Trägerkanal- Endstelle CT, wie vorher für die nicht ino- dulierte Trägerwelle erklärt wurde.
Die im Demodulator<B>52</B> gewonnenen Spreehströme des Teilnehmers<B>A</B> (relangen über den Aus gleichsübertrager<B>39</B> und die Tonfrequenz- leitung 41 (die geschlossen ist, da das Relais R3 immer noch betätigt ist) zur Telepho- nistin im Amt<B>CO.</B>
Wenn der anrufende Teilnehmer<B>A</B> die gewünsehte Nummer an seiner Nummern- seheibe <B>32</B> einstellt, so wird dadurch die aus gesandte Trägerwelle der Frequenz<B>f, (195</B> Kilohertz) entsprechend den eingestellten Zahlen unterbrochen.
Das vom Demodulator 52 des Empfangskreises<B>37</B> der Trägerkanal- Endstelle CT betätigte Relais R3 folgt den empfangenen<B>195 -</B> Kilohertz<B>-</B> Wechselstrom- impulsen, und durch das entsprechende Schliessen und Öffnen seines linken Kon taktes werden die Wählimpulse über die Ton- frequenzleitung- 41 dem Amt<B>CO</B> zugeführt, wo sie die Wähleinriehtungen (nicht ge zeigt) betätigen.
Die Telephonistin oder die Wähleinrieh- tung des Amtes ruft den gewünschten Teilnehmer des angeschlossenen Telephon- netzes in der übliehen Weise und stellt eine Spreehverbindung zwisehen dem angerufenen Teilnehmer und dem anrufenden Teilnehmer <B>,1</B> der Starkstromleitung über das Amt<B>CO</B> her, so dass sie miteinander sprechen können.
Die Spreeliströnie des angerufenen aus wärtigen Teilnehmers werden vom Amt<B>CO</B> in Tonfrequenzen über die Tonfrequenz- leitung 41 zur Trägerkanal-Endstelle CT übertragen, wo sie -über den Ausgleiehs- übertrager <B>39</B> zum Sendekreis<B>36</B> gelangen.
In. diesem Kreis werden die Spreehströme des angerufenen Teilnehmers in der Einrichtung <B>-15,</B> welche über einen gesehlossenen Kontakt des betätigten Relais R6 gespiesen wird, ver stärkt und der Trägerwelle der Frequenz<B>f,</B> <B>(165</B> Kilohertz) aufmoduliert. Die modulierte Trägerwelle der Frequenz<B>f,</B> wird im Hoeh- frequenzverstärker 47 verstärkt und gelangt über das Sendebandfilter 48 und das Koppel glied<B>10</B> auf die Starkstromleitung<B>1</B> und über diese zur Teilnehmerstation A.
In dieser Station wird die mit Spreehströmen modu lierte Trägerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilo hertz) über das Koppelglied<B>9</B> und den Ent- zerrer 24 zum Empfangskreis<B>16</B> gelangen, wo sie, von dein auf diese Frequenz abge stimmten Empfangsbandfilter <B>25</B> durch gelassen, im Verstärker<B>26</B> verstärkt wird. Nach deren Demodulation im Demodulator 28 werden die Spreehströme vom Teilnehmer über seinen, Fernhörer<B>19</B> vernommen.
Die Sprechströme des anrufenden Teil nehmers<B>A</B> werden von seiner Station als Mo dulation seiner normalen Trägerwelle der Frequenz<B><U>f.</U> (195</B> Kilohertz) über die Leib tun-<B>1</B> ausgesandt und gelangen zum Demo- dulator <B>52</B> im Empfangskreis 31 der Träger- kanal-Endstelle CT in der gleiehen 'N\reise, wie vorhin für den nicht modulierten Träger der gleichen Frequenz erklärt wurde.
Die vom Demodulator gelieferten Sproehströme des Teilnehmers<B>A</B> werden über den Aus- ,gleichsübertrager <B>39,</B> die Tonfrequenzleitung 41 und das Amt<B>CO</B> zuni angerufenen Teil nehmer weitergeleitet.
Nach Beendioun(, des Gespräches wird der Teilnehmer A sein Mikrotelephon <B>18</B> an den Hakensehalter <B>29</B> auflegen, wobei durch Öffnen des mittleren Kontaktes die Speisung des #,lod-Lilatoroszillators 20 und des Hoch- frequenzverstärkers 21 aus der Batterie<B>31</B> unterbrochen wird. Dadurch wird die Ans- send-ung der Trägerfrequenz<B><U>f,</U> (195</B> Kilo hertz) auf die Leitung<B>1</B> aufhören.
In der Trägerkanal-Endstelle CT wird durch das Ausbleiben der Trägerfrequenz<B>f.</B> das Relais R3 abfallen und dadurch die Tonfrequenz- sehleife geöffnet. Durch das nachfolgende Abfallen des Relais R6 wird die Speisung des Sendekreises<B>36</B> unterbrochen, wodurch die Aussendung der Trägerfrequenz<B>f,</B> auf hört und sämtliche Kreise der Trägerkanal- Endstelle in den Ruhezustand zurückversetzt werden.
117irkungsweise <I>bei Gesprächen,</I> die über<I>das</I> .#,Imt eingeleitet<I>und geführt</I> iverden. Wenn über das Amt<B>CO</B> einer der Teil nehmer<B>,1,</B><I>B,<B>C</B></I><B>...</B> der Starkstromleitung<B>1</B> verlangt wird, legt die Telephonistin oder die automatische Wählvorrichtung jenes Amtes einen nach einem verabredeten Rufschlüssel ausgesandten Rufstrom von z. B. 20 Illertz zwischen einen Leiter der Tonfrequenzleitung 41 und Erde.
Dieser Rufstrom wird in der Trägerkanal-Eindstelle CT im Gleichrichter <B>57</B> gleichgeriebtet, und das angeschlossene Relais<B>B5</B> wird, solange Rufstrom, empfangen wird, von dem gleichgeriehteten Strom be- tiätigt und verbindet den Tonfrequenz-Oszil- latormodulator 45 und den Hochfrequenz- verstärker 47 des Seildekreises <B>36</B> mit der Batterie<B>60,
</B> wodurch dieser Sendekreis<B>36</B> gespiesen wird und die verstärkte Träger welle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) über das Koppelglied<B>10</B> auf die Leitung<B>1</B> aus sendet; gleichzeitig wird auch der Rufstroni führende Leiter der Tonfrequenzleitung 41 über den linken Arbeitskontakt des Relais R5 mit dem Eingang des Oszillatormodulators 45 verbunden, so dass der nach dem verabre deten Rufschlüssel ausgesandte 20-Hertz-R-Lii- strom an den Modulator gelangt, wo er der auf die Leitung<B>1</B> ausgesandten Trägerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz)
aufmodu- liert wird. Die mit dem 20-1-Iertz-R-Lifstrom modulierte Trägerwelle der Frequenzen<B>f,</B> <B>(165</B> Kilollertz) wird über die Koppelglieder <B>9</B> den Einpfangskreisen <B>16</B> sämtlieher Teil nehmerstationen<B>(1,</B> D, <B>C...</B> der Starkstrom leitung<B>1</B> zugeführt.
Im Empfangskreis<B>16</B> jeder Teilnehmerstation gelangt diese mit Rufstrom modulierte Trägerwelle der Fre quenz<B>f, (165</B> Kilohertz) über den Entzerrer 24 und das Empfangsbandfilter <B>25</B> zum Ver stärker<B>26,</B> der sie verstärkt und dem.
Demo- dulator <B>28</B> zulührt, wo -sie demoduliert wird und die demodulierten Ströme das an,-e- schlossene Relais Rl im Rllvthn-iiis der aus gesandten 20-Hertz-Zeiehen betätigen., wo durch wiederum der Tonfrequienzweeker <B>31</B> im gleichen Rhythmus des naeh dem verab redeten Rufschlüssel, ausgesandten 20-Hertz- Rufstromes betätigt wird.
Der Speisehreis für die BetätigUng des Weekers 34 ist bei ange zogenem Relais Rl über den lCondensator <B>63</B> geschlossen, wobei dieser Kondensator atii- geladen wird. In den Zeitpunkten, in denen das Relais RI abfällt, entlädt sieh der Kon densator<B>63</B> über den Weeker 34.
Jener Teilnehmer der Starkstronileitini-. der die ausgesandten Rufsigliale als seine er.- kennt, antwortet dureli Mheben seines Mi- krotelephons <B>18</B> vom Hakensehalter <B>29.</B> Da durch werden in seinem Sendekreis<B>15</B> der Modulatoros711lator 20 und der Hoehfre- quenzverstärker 21 über den gesehlossenen mittleren Kontaktdes Hakensehalters
<B>29</B> aus der Batterie<B>031</B> gespiesen und der Speise kreis für die Betätigung des Relais R2 von der Batterie<B>31</B> dureh das Öffnen eines an dern Kontaktes des Hakensehalters <B>29</B> ( <U>ge-</U> trennt.
Falls beim Abheben des 'Mikrotele- phons das Relais R2 über seinen Halte kontakt infolge des empfangenen Rufstroines betätigt ist, so dass sieh der 185-Kilohertz- Kristall Y2 an Stelle des normalen 195-Kilo- hertz-Kristalles Yl im frequenzbestimmenden Kreis des Modulatoroszillators 20 befindet, kann kurzzeitig die IlilfsfreqLieiiz <B>f:, (185</B> 1.#:
ilohertz) über den, Sendekreis<B>15</B> Lind das Koppelglied<B>9</B> auf die Starkstromleitung aus gesandt werden. Dieses kurzseiti.ge ALissenden der Trägerfrequenz f" <B>(185</B> Kilohertz) wird auf die Sehaltelemente der Trägerkanal-End- stelle CT keinen Einfluss haben, da das Re- lais IM im Enipfangskreis <B>38</B> jener Endstelle, welcher auf diese Frequenz abgestimmt ist,
über einen offenen Arbeitskontakt des nicht betäti-ten Relais R3 von seinern. Speisekreis getrennt ist. Das Relais P73 wird aber nicht betätigt, wenn in der Trägerkanal-Endstelle keine Trägerwelle der normalen Frequenz<B>f2</B> <B>(195</B> Kilohertz) empfangen wird. In der nächsten Ilal.bperiode des Rufstronies fällt (las Relais R-9 im.
Gerät des anaerufenen Teil nehmers ab und kann nielit wieder \betätigt werden, da dureh das Öffnen des untern Kontaktes, des Hakensehalters <B>229</B> sein Speise kreis nun unterbrochen ist. Dadurch wird im Crerät des angerufenen Teilnehmers der Oszillatormodulator 20 des Sendekreises 1,5 die normale Frequenz<B>f. (195</B> Kiloliertz') aur die Leitung<B>1</B> aussenden.
Die Trägerwelle der Frequenz<B>f. (195</B> Kilohertz) wird über das Koppelglied<B>10</B> der Trägerkanal-Endstelle CT zugeführt und ge langt über das auf diese Frequenz abge stimmte Filter 49 in dessen Enipfangskreis <B>37.</B> Im Verstärker<B>50</B> wird die empfangene Trägerwelle der Frequenz<B>f.,</B> verstärkt und im Demodulator<B>52</B> -leiehgerichtet, wodurch.
das an den Demodulator <B>52</B> angesehlossene Relais R3, auf die<U>gleiche</U> Art, wie schon oben beschrieben, die zum Amt<B>CO</B> führende Ton- frequenzleitung 41 schliesst und das Relais R6 betätigt.
Durch die Betätigung des Relais <B>IM</B> werden der Tonfreqiienzverstärlzer---LN1odii.- latoroszillator <B>45</B> und der Hochfrequenz- ,7erstärker 47 des Sendekreises<B>36</B> der End- stelle ans der Batterie<B>61</B> gespiesen, so dass der Sendekreis<B>36</B> über das Koppelglied<B>10</B> die Trägerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilo.- liertz) auf die Leitung<B>1</B> aussendet.<B>Auf</B> die gleiche Art wie oben beschrieben, wird in sämtlichen Teilnehmerstationen<B><I>A,</I></B><I> B,<B>C...,
</B></I> ausgenommen die Station des angerufenen Teilnehmers, durch Empfang der Träger welle der Frequenz<B>f,</B> das Relais R2 betätigt, wodurch die als Besetztzeichen dienende Si gnallampe<B>35</B> le-Liehtet.
In der Trägerkanal-Endstelle CT wird, als Folge der Betätigung des Relais Ro' durch den gleieligeriehteten Träger der normalen Fre quenz<B><U>f..</U> (195</B> Kilohertz), die Tonfrequenz- leitung 41 geschlossen und die Aussendung- des Rufstromes im Amt<B>CO</B> unterbrochen. Damit ist die Spreehverbindung zwischen dem anrufenden auswärtigen Teilnehmer und dem angerufenen Trägerkanalteilnehmer über das Amt<B>60</B> hergestellt.
Wenn nach Beendigung des Gespräches der angerufene Trägerkanalteilnehmer sein Mikrotelephon an den Hakenschalter auflegt, wird in seineni Trägerfrequenz-Sendegerät durch das öffnen des mittleren Kontaktes am Hakenschalter<B>29</B> die Spelsung des Sende teils aus der Batterie<B>31</B> unterbrochen -, und die Aussen dung der normalen Trägerfrequenz <B><I><U>f.,</U></I> (195</B> Kilohertz) auf die Leitung<B>1</B> hört auf.
Dadurch wird in der Trä gerkanal-End- stelle CT das Relais R3 abfallen. Durch den Abfall des Relais R3 bedingt, fällt auch das Relais R6 ab, und die Öffnung der Ton- frequenzleitung <B>-11</B> gibt dem Amt<B>CO</B> das Sehlusszeiehen.
Das Relais R6 der Trä",erkanal-Endste-Ile CT ist lan-,Saiii abfallend. Während der Ab- n fallzeit dieses Relais wird im Gerät des an gerufenen Teilnehmers die Signallampe<B>3.5</B> für das Besetztzeichen, vom Relais R2 ge steuert, kurzzeitig aufleuehten. Nachdem das Relais R6 der Trägerkanal-Endstelle CT ab gefallen ist, wird die Speisung des Sende gerätes dieser Endstation unterbrochen, und die Trälgerfrequenz f,
<B>(165</B> Kilollertz) wird nicht mehr auf die Leitung<B>1</B> ausgesandt,. Da- dareh werden in sämtlichen Teilnehmer stationen<B>A</B> ', <I>B,<B>C</B></I><B> ...</B> die Relais Rl und R2 abfallen und die Sil-gnallampen <B>35</B> für das Besetztzeichen löschen.
Wenn das Amt<B>CO</B> ein handbetriebenes Anit mit Zentralbatteriebetrieb ist, so wird, wenn einer der Teilnehmer der Starkstrom- leitungA, B,<B><I>C..</I> .</B> mit seinem Hakenschalter durch wiederholtes Niederdrücken und Los lassen derselben Flaekerzeiehen gibt, die Einrichtung wie folgt wirken: Beim ersten Niederdrücken des Hakenschalters<B>18</B> wird die Speisung des Sendeteils seines Gerätes -unterbrochen.
Dadurch wird in der Träger- kanal-Endstelle CT das Relais R3 abfallen und unterbricht die Zufuhr des Speise stromes zum Relais R6 jener Endstelle. Da aber das Relais R6 langsam abfallend ist, wird die Sendeeinriehtung des Sendehreises <B>36</B> in der Trägerkanal-Endstelle CT auel-i weiter gespiesen, und es wird auf der Lei tung<B>1</B> die Trägerfrequenz <B>f, (165</B> Kilohertz) noch genügend lange aufrechterhalten,
-um das Relais R2 der Teilnehnierstation zu be tätigen und züi halten, wodurch die Sende frequenz der Teilnehmerstation von f" <B>(195</B> 'alcilohertz) auf f## <B>,</B> (18--5 Kilohertz) umgelegt wird, da der Kristall Yl durch den Kristall Y-9 im frequenzbestimmenden Teil des Trä- gerfrequenzoszillators jener Teilnehmerstation ersetzt wird.
Sofern der Hakenschalter dann losgelassen wird, wird nur die Hilfsfrequenz angewendet. Das Relais R4 der Träger- kanal-Endstelle CT wird aber von der emp fangenen Hilfsfrequenz<B>f.</B> nicht betätigt, da in der Zwischenzeit das Relais R3 jener End- stelle abgefallen ist und sein mittlerer ge öffneter Arbeitskontakt die Speisung des Relais R.4 aus dem Demodulator<B>56</B> unter bricht. Beim Abfall des Relais R3 wird auch die Leitungsschleife 41 geöffnet, wodurch der Telephonistin des Amtes ein Signal gegeben wird.
Dieser Zustand wird so lange auf rechterhalten, bis das Relais R6 der End stelle abf ällt und die Speisung des Träger- frequenzsenders jener Endstelle unterbricht, wodurch dann die Trägerfrequenz <B>f, (165</B> Kilohertz) an die Leitung-<B>1</B> nicht mehr aus gesandt wird.
Durch das Verschwinden der Trägerirequenz <B>f,</B> von der Leitung wird in der Teilnehm.erstation das Relais R2 abfallen und dadurch, die von der Teilnehmerstation ausgesandte Trägerwelle von f"<B>(185</B> Kilo hertz) auf <B>f (195</B> Kilohertz) umgelegt, und J 2<B>C</B> es wird die letztere ausgesandt, vorausgesetzt, dass der Hakenschalter losgelassen ist.
Da durch wird dann in der Trägerkanal-End- stelle CT das Relais R3 wieder betätigt, schliesst die Tonfrequenzschleife 41, und der Telephonistin im Amt wird ein neues Signal (regeben. <I>Wirkungsweise</I> bci eiitei;i <I>Gespräch</I> <I>zwei</I> Teitnehmern <I>des</I> gleielicii. <I>Trägerkanals</I> <I>der</I> Starkstrondeitung.
Um eine Gesprächsverbindung mit einem am gleichen Kanal der gleichen Starkstrom leitung angeschlossenen Teilnehmer herzu stellen, z. B. mit dem Teilnehmer B, wird der Teilnehmer<B>A</B> sein Mikrotelephon. <B>18</B> voni Hakenschalter<B>29</B> abheben, wodurch die Sendeeinriehtung <B>9-0</B> und<B>221</B> seines Sende kreises<B>15</B> von der Batterie<B>31</B> gespiesen wird und die normale Trägerfrequenz f", <B>(195</B> Kilohertz) auf die Leitung<B>1</B> aussendet.
So dann wird der Teilnehmer entweder die ge wünschte Nummer wählen oder sie der Tele- phonistili des Amtes<B>CO</B> durch Sprechen in sein Mikrophon mitteilen, -Lind zwar indem seine Sprechströme der ausgesandten Träger welle von der Frequenz<B><U>f..</U> (195</B> Kilohertz) aufmoduliert werden, wie dies oben für Ge spräche über das Amt, die von einem Teil nehmer der Starkstromleitun-g- eingeleitet werden, schon beschrieben wurde.
Der anrufende Teilnehmer A hängt dann auf, und die Telephonistin des Amtes oder dessen Wähleinriehtung sendet den 20-1-Iertz- Rufstrom nach dem verabredeten Rufsehlüs- sel auf die Tonfrequenzleitung 41 aus, wo durch, wie bei der Beschreibung eines An rufes seitens des Amtes erklärt, der Träger- frequenzsender der Trägerkanal-Entlstelle CT von der Batterie<B>60</B> gespiesen wird und die mit dem Rufstrom modulierte Träger welle der Frequenz<B>f,
(165</B> Kilohertz) auf die Leitung<B>1</B> aussendet. Diese mit dem 20-Ilertz- Rufstrom modulierte Trägerwelle der Fre quenz<B>f,</B> wird von den Empfangsgeräten sämtlicher Teilnehmerstationen der Leitung <B>1</B> empfangen, und in allen wird durch die Betätigung des Relais Pul der Wecker<B>3-1</B> in Betrieb gesetzt, und zwar im Rhythmus der durchgegebenen Zeichen, wie dies schon vorher beschrieben wurde.
Wenn der angerufene Teilnehmer B, nachdem er sein verabredetes Zeichen er kannt hat, sein Mikrotelephon <B>18</B> vom Haken schalter<B>29</B> abhebt, wird der Trägerfrequenz- apparat seines Sendekreises<B>15</B> gespiesen und ZD sendet auf die Leitung<B>1</B> die normale Träger n kn frequenz f,.. <B>(195</B> Kilohertz).
Durch den Emp fang der Trägerfrequen7 <B><U>f..</U></B> wird in der Trä- gerkanal-Eildstelle das Relais R3 betätigt, welches mit dem Demodulator<B>52</B> des auf diese Trägenvelle abgestimmten Empfangs kreises<B>37</B> verbunden ist. Durch die Betäti- ,-ung des Relais R3 in der Trägerkanal-End- stelle CT wird die zum -Amt, <B>CO</B> führende Leitungsselileife 41 geschlossen, und die Aus sendung der Rufströme hört auf.
Gleichzeitig Zn<B>n</B> wird in der Träglerkanal-Endstelle durch Betätigung des Relais, R3 das Relais R6 be tätigt, welches die Spelsung des Träger- frequenzapparates iiii Sendekreis<B>36</B> jener Endstelle schliesst, und es wird die Träger frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) über da-, Koppel glied<B>10</B> auf die Leitung<B>1</B> ausgesandt. Im Zeitraum der Rufstromsendungy werden die gleiehen Sehaltvorgänge ausgelöst, wie sie bei der Besehreibun- eines Anrufes über das Amt<B>CO</B> erklärt, wurden.
Wenn der anruf ende Teilnehmer<B>A</B> merkt, (lass die Ausseiidung der Rufströme auf gehört und der angerufene Teilnehmer ge antwortet hat, was er am Leuchten seiner Be- -etztzeiehen-Signallampe <B>35</B> erkennt, hebt er wieder sein Mikroteleplion <B>18</B> vom Haken- sehalter <B>29</B> ab, wodurch der Oszillatorinodu- lator 20 und der Hoehfrequenzverstärker 21 .seines '-,eiiclekreises,
<B>1.5</B> über die nun glesehlos- senen mittleren Kontakte am Hakenschalter -ins der Batterie<B>31</B> # gespiesen werden.
Zu dieser Zeit ist aber das Relais R2 in der Station des anrufenden Teilnehmers von der Batterie<B>31</B> betätigt und fest.1--ehalteii über seinen mittleren Arbeitskontakt, als<U>Folge</U> der Betäti-un- des Relais Rl durch die empfangene und gleiehgerielitete Trägyerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz), die über die Leitun,- <B>1</B> von der Trägerkanal-Endstelle CT auso,esandt wird.
Mit dem fi-eqtienzl)u#tiiii- menden Kreis des Modulatoroszillators 20, bedingt durch den umgelegten rechten Kon takt des Relais R2, ist an Stelle des 195-Kilo- liertz-Kristalles Yl der 185-Kilohertz-Kristall Y2 verbunden, und der gespieseile Sendekreis <B>15</B> der Teilnehmerstation<B>A</B> wird eine konti- Puierliehe Trägerwelle der Hilfsfrequenz <B>(185</B> Kilohertz) aussenden, solange das Mi- krotelephon <B>18</B> vom Haken, abgenommen, bleibt.
Diese Trägerwelle wird im Hoch- frequenzverstärker 21. verstärkt und gelangt über das Sendebandfilter 22, den Entzerrer <B>'23</B> und das Koppelglied<B>9</B> zur Leitun#g <B>1,</B> über welehe sie zür Trägerkanal-Endstelle CT <I>ge-</I> leitet wird.
Die Trägerwelle der Frequenz<B>f, (185</B> Kiloliertz) ge.langt über das Koppelglied<B>10</B> in die Trägerkanal-Endstelle CT, wo sie vom, Enipfangsbandfilter <B>53</B> des Empfangskreises <B>38</B> durchgelassen wird. Die durchgelassene Trägerwelle wird im Verstärker 54 verstärkt -Lind ini Demodulator<B>56</B> gleieh-erichtet. Der im Demodulator gleichgeriehtete Strom be- tätig.t das angeschlossene Relais R4, welches jetzt betätigt werden kann, weil das Relais R3, welches den.
Speisekreis des Relais R4 steuert, beim Empfang der von der angeru fenen Teilnehnierstation B ausgesandten Trä gerwelle der Frequenz<B>f.. (195</B> Kilohertz) be- latigt wurde. Die beiden Relais R3 und R4 halten nun die Verbindungswege zwischen den Stationen des anrufenden und des ange rufenen Teilnehmers geschlossen.
Die beiden Relais R3 und R4 schliessen die zum Amt <B>CO</B> führende Tonfrequenzsehleife 41 sowie .auch die Speisewege des Relais R6 (aus Batterie<B>58</B> und<B>59).</B> Durch die Betätigung n des Relais B4 wird -weiter die Verbindung des Demodulators<B>56</B> im Empfangskreis<B>38</B> mit dein Ausgleiehsübertrager <B>39</B> hergestellt; ferner wird auch das Netzwerk 44, anstatt der Leitiin_--snaehbildung 40, welche für Ge spräche über das Amt bestimmt ist, mit den Klemmen des, -Ausgleiehsübertragers <B>39</B> ver bunden.
Dadurch ist eine direkte Spreeli- verbindung über die Trägerkanal-Endstelle CT zwischen dein anrufenden Teilnehmer A- und dein angerufenen Teilnehmer B her-, gestellt.
Beim Besprechen seines Mikrophons<B>17</B> werden die Spreehströme des anrufenden Teilnehmers A in seinem Oszillatormodulator der Hilfsträgerwelle der Frequenz f" <B>(185</B> Kilohertz.) aufmoduliert, und diese mit den Sprechströmeil modulierte Trägerwelle wird verstärkt und über den Sendekreis<B>15</B> und (las Koppelglied<B>9</B> der Starkstromleitmig <B>1</B> zugeführt, und über diese Leit-Luig gelangt sie zum Demodulator<B>56</B> des Empfangskreises <B>38</B> in der Träo,
rka-nal-Endstelle CT, wie dies <B>3</B> e früher in bezug auf die nicht modulierte Trägerwelle der gleichen Frequenz erklärt wurde. Die im Demodulator <B>56</B> gewonnenen Sprechströme des Teilnehmers<B>A</B> gelangen Über den nicht mehr symmetrischen Aus- gleiehsübertrager <B>39</B> zum Sendekreis<B>36</B> der Trägerkanal-Endstelle CT, wo sie !in Modu- latoroszillator 45 der Trägerwelle der Fre quenz<B>f, (165</B> Kilohertz) aufmoduliert wer den.
Der Modulatoroszillator 45 wird über das stets betätigte Relais R6 gespiesen. Die mit Spreehströmen modulierte Trägerwelle<B>f,</B> wird nun im Hochfrequenzverstärker 47 ver stärkt und gelangt über das Sendebandfilter 48 und das Koppelglied<B>10</B> auf die Stark stromleitung<B>1</B> und über diese zur Teilneh- inerstation B.
Beim Teilnehmer B gelangt die mit Spreehströmen modulierte Trägerwelle der Frequenz<B>f,</B> über das Koppelglied<B>9</B> und den Entzerrer 24 in den Empfangskreis <B>16,</B> wo sie, vom Empfangsbandfilter <B>25</B> durch gelassen, im Verstärker<B>26</B> verstärkt und im Demodulator 28 demoduliert wird, so dass der Teilnehmer B über seinen Fernhörer<B>19</B> das vom Teilnehmer A Gesprochene ver nimmt.
Äli lieh wird durch die Sprechströme des angerufenen Teilnehmers B die normale Trägerwelle der Frequenz<B>f, (195</B> Kilohertz) in seinem Oszillatormodulator 20 moduliert, dann im Hochfrequenzverstärker 21 ver stärkt und über das Sendebandfilter 22, den Entzerrer <B>23</B> -Luid das Koppelglied <B>9</B> der Starkstrümleitung <B>1</B> zugeführt, über welche sie zur Trägerkanal-Endstelle CT gelangt.
Die mit den Spreehströmen des Teilnehmers B modulierte Trägerwelle der Frequenz<B><U>f..</U></B> <B>(195</B> Kilohertz) gelangt über das Koppel glied<B>10</B> in die Trägerkana,1-Endstelle CT, wo sie, vom Empfangsbandfilter 49 des Emp fangskreises<B>37</B> durchgelassen, im Verstärker <B>50</B> verstärkt und dem Demodulator<B>52</B> zu- geführt wird.
Die im Demodulator <B>52)</B> ge,%#,on- iienen Spreehströme des Teilnehmers B ge langen über den nicht mehr symmetrischen Ausgleiehsübertrager <B>39</B> zum Sendekreis<B>36</B> der Träuerkanal-Endstelle CT, wo sie im Mo- dulatoroszillator 45 der Trigerwelle der Fre quenz<B>f., (165</B> Kilohertz) aufmoduliert wer den.
Die mit Spreehströmen modulierte Trä - gerwelle <B>f,</B> wird nun im Hoehfrequenz- verstärker 47 verstärkt und gelangt auf die <B>n</B> Starkstromleitung<B>1,</B> und über diese zur Station des anrufenden Teilnehmers<B>A.</B> In der Teilnehmerstation A gelangt die mit den Sprechströmen des Teilnehmers B inodulierte Trägerwelle der Frequenz<B>f,
</B> über das Koppel glied<B>9</B> und den Entzerrer 24 in den Emp- langskreis <B>16,</B> wo sie, vom Empfangsfilter<B>2-5</B> durchgelassen, im Verstärker<B>26</B> verstärkt und im Demodulator 28 cleitioduliert wird, so dass der Teilnehmer<B>A</B> über seinen Fernhörer <B>19</B> das vom Teilnehmer B Gesprochene ver nimmt.
INTach Beendigung des Gespräches werden beide Teilnehmer A und B ihre Mikrotele- phone <B>18</B> aLiflegen <B>',</B> wodurch die Speisungen der Modulatoroszillatoren 20 Lind der Iloeh- frequenzverstärker <B>21</B> der Sendekreise 17) in beiden Stationen unterbrochen werden und die Aussendung der Triigerwellen der Fre quenzen<B>f.</B> und<B>f.</B> aufhört.
Durch den Aus fall der Trägerwellen der beiden Frequenzen <B>f,</B> und<B>f,</B> werden in der Trägerkanal-End- stelle CT die Relais R3, R4 und R6 abfallen, wodurch. die Kreise dieser Endstelle in ihren Ruhezustand zurüA:kehren, der Sendekreis nicht mehr gespiesen wird und an den Aus gleichsübertrager die Leitungsnaehbildung 40 verbunden wird.
Durch den Unterbrueb in der Speisang des Sendekreises der Trägler- kanal-Endstelle wird keine Trägerwelle der Frequenz<B>f, (165</B> Kilohertz) mehr ausge- .gandt und dadurch in den Teilnehmerstatio nen<B>A</B> und B deren Relais Rl abfallen.
Durch den darauf folgenden Abfall des Re lais R2 im Gerät des anrufenden Teilnehmers <B>A</B> wird die Besetztzeiehen-Signallampe <B>35</B> er löschen, und im frequenzbestimmenden Teil des Modulatoroszillators 20 wird der Kristall Y2 aboeselialtet und ersetzt durch den Kri <B>m</B> 9,tall Yl, so dass der Modulatoroszillator 20 dieser Station wieder auf seine normale Sendefrequenz<B>195</B> Kilohertz) abge stimmt ist.
Falls während eines Crespriiehes auf der Gremeinschaftsleitting oder über das Amt ein dritter Teilnehmer sein MilKrotelephon <B>18</B> vont Hakensehalter abhebt, wird sein Sender eine Trä,-ei-welle der Hilfsfrequenz J" <B>(185</B> Kilo hertz) auf die Leitung<B>1</B> aussenden, da in folge der auf dieser Leitung vorhandenen M Irägerwelle der Frequenz f,
im Gerät des dritten Teilnehmers das, Relais R2 betätigt und festgehalten ist. Dies wird im Falle eines Gespräches zwischen Teilnehmern desselben Kanals in der Cremeinschaftsleitung Schwe- bungstöne und Verzerrungen der Spreeh- ströme der andern beiden Teilnehmer ver- ursaehen,
da die von der dritten Teilnehmer station ausgesandte Trägerfrequenz sieh -von der bereits auf der Leitung ausgesandten Trägerfrequenz f" etwas unterscheiden wird. Trotz dieser Störung wird die Übertragung wahrscheinlich noch genügend gut sein, uni dem dritten Teilnehmer die von ihm verur sachte Störung erklären züi können. Durch die zusätzliche Verbindung des dritten Teil nehmers werden die Schaltkreise der Anlage nicht geändert, und die übertragung, wird wieder normal, sobald dieser dritte Teilnell- mer sein 'Mikrotelephon aufhängt.
Wenn nötig, kann sieh die Telephonistin jederzeit in das Gespräch einschalten, sei dieses auf der Gemeinsehaftsleitung oder über das Amt geführt.
Die Anlage, wurde an Hand nur eines Ka nals an der Starkstromleitung<B>1.</B> beschrieben; es ist aber klar, dass an der gleichen Leitung auch mehrere jSprechkanäle betrieben wer den können, indem jedem Kanal drei ver schiedene Trägerfrequenzen zugeordnet wer den und für jeden. Kanal eine separate Trä- gerkanal-Endstelle vorgesehen wird, wobei diese Endstellen alle mit dem gleichen oder mit verschiedenen Ämtern verbunden sein können.
Die Einrichtungen und die Schaltun gen für die andern Kanälen bestimmten Teil- nehmerstationen und Trägerkanal-Endstellen können den oben beschriebenen und in den Figuren abgebildeten vollkommen entspre- ehen, bis auf die Änderungen, die dureh'die Benützung von andern Trägerfrequenzen für die einzelnen Kanäle in den TAigerfrequenz- oszillatoren und Bandfiltern bedino-t sind.
I E,s geht aus dieser Beschreibung der An lage hervor, dass durch sie eine Verbesserung des eingangs erwähnten allgemeinen Träger- kanal-Fernsprechsvstems mit drei Träger frequenzen erreicht werden kann, insbesondere in bezu- auf das autoinatisebe Arbeiten beii-ii Anruf zwiselien Teilnehmern einer Geinein- sehaftsleitun,
r. Des weiteren kann ein wirk samer und wirtsehaftlieher Zweiwelotelephon- dienst mit Trägerfrequenzen über ein<B>ge-</B> meinsames Übertragungsmittel hergestellt werden, wie beispielsweise Über eine Stark stromleitung zwischen einer gewissen Anzahl. von Konsumenten, die aus der gleichen Starkstromleitung eines Landnetzes ihre elek- trisehe Energie beziehen.
Schliesslich ermö#g- licht sie die Herstellun- einer verbindun-, zwischen beliebi--en zwei Teil nehmern des gleichen Trägerkanals am ge- in.einsamen übertrag, '11 ng. ggsmittel über eine Gre- meinsehaftsleitun,--,
die Herstellung einer Ge- spräehsverbindung zwisehen einem beliebi-- ,gen Teilnehmer eines Trägerkanals des ge meinsamen Übertragungsmittels mit einem Teilnehmer eines andern Trägerkanals des gleichen Übertragungsmittels oder eines an (las Amt an(Yesehlossenen weiteren Telephon- iietzes,
und die Herstellun- von Konferenz verbindungen über das Amt zwischen zwei beliebigen Teilnehmern des gleichen Träger kanals des -emeinsamen. Übertragungsmittels <I>n<B>n</B></I> mit einem beliebi-'-,en äussern Anschluss (einem an das Amt angeschlossenen Niederfrequenz- kanal oder einem andern Tr#igerkanal. des gleichen Cbertra,-ungsmittels).
I <B>C</B>