CH267059A - Traktor für landwirtschaftliche Arbeiten. - Google Patents

Traktor für landwirtschaftliche Arbeiten.

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CH267059A
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tractor
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Limited Ford Motor Company
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Ford Motor Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
    • A01B63/1117Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a hitch position sensor

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  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description


  



  Traktor f r landwirtschaftliche Arbeiten.



   Diese Erfindung bezicht sich allgemein auf einen Traktor für landwirtschaftliche Arbeiten.



   Traktoren mit   hydraulisch betätigten Me-      chanismen    zum   automatisehen    Steuern der Tiefenlage eines am Traktor angebrachten Gerätes in ¯bereinstimmung mit dem auf dieses GerÏt ausgeübten Zug sind bekannt. Bei diesem   allgemeinen Traktortyp ist    das Gerät, z. B. ein Pflug, vermittels eines obern und untern Lenkers mit dem Traktor verbunden, wobei der obere Lenker mit einer starken Schraubenfeder in Verbindung steht und die Stellung eines an ein Ventil angeschlosseneii Betätigungshebels verändert. Das Ventil steuert den Betrieb der   Pompe    und einen Servomotor, der  ber geeignete Gestänge die Lenker hebt und senkt, an welchen das GerÏt angebracht ist.

   Lin an den   Betätigungs-    hebel angeschlossener   IIandsteuerhebel steuert    die Tiefe der Furche, und das   Gerat wird    automatisch durch den   Zug-Steuermechanis-    mus auf dieser Tiefe gehalten.



   Wenn ein Traktor des oben kurz beschriebenen Typs mit einem ändern GerÏt als einem Pflug verwendet wird, arbeitet der   Zug-Steuermeehanismus    nicht befriedigend, weil eine relativ starke Druckfeder verwendet ; werden muss, um eine günstige   Zugsteuerung    vorzusehen, wenn mit normalen Tiefen und bei normaler Bodenbesehaffenheit gepflügt wird ; die Feder ist zu stark, um bei leichten Zugbelastungen zu spielen. Ferner können die Lenker, über welche der Pflug am   Trahi-    tor angebracht ist, nur in der untersten oder obersten Stellung gehalten werden, so dass die   Zugsteuerung zum Regulieren    der Tiefe des Gerätes verwendet werden mu¯.

   Wenn keine gen gende Zugwirkung vorhanden ist, um den   Zug-Steuermeehanismus    zu betätigen, muss der Steuerhebel betätigt werden, um die   Len-    ker und Zugstange in ihre oberste Stellung zu heben. Ebenso muss der Steuerhebel be  tätigt      werden, um den hydraulischen    Hebemechanismus zu entlasten, um ein Absenken der Lenker und Zugstange in ihre unterste Stellung zu bewirken. Bei vielen landwirt  schaftlichen    Arbeiten ist das ein grosser Nachteil und verhindert, dass der Traktor mit    maximaler Leistung'ausgenützt werden kann.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Traktor f r landwirtschaftliche Arbeiten mit Mitteln zum Befestigen eines   landwirtschaftliehen Ge-    rätes und mit einer am Traktor angebrachten,   kraftbetätigten Einrichtung zum    Heben des GerÏtes, mittels welcher   Hebeeinriehtung das    Gerät von einer vorbestimmten   Arbeitstiefe    bis über den Boden gehoben werden kann, wobei diese Einrichtung von Hand betätigbare Steuermittel aufweist, und mit Mitteln, die in Abhängigkeit von der Höhenlage des Gerätes wirken, sowie mit Mitteln, die in Abhängigkeit vom Zug des Gerätes derart wirken, dass das GerÏt beim Überschreiten eines   bestimm-    ten Zuges gehoben wird, und die durch die genannten Steuermittel so einstellbar sind, dass der Zug, bei welchem das GerÏt gehoben wird,

   verändert werden kann, welcher Traktor dadurch gekennzeichnet ist, dass für jede Stellung der Steuermittel die zugabhängigen Mittel die Hebeeinrichtung beim normalen Betrieb nicht betätigen können, dass die   zug-    abhängigen Mittel aber die Steuermittel überholen, sobald der auf das GerÏt ausgeübte Zug anormal ansteigt.



   Anhand der beiliegenden Zeichmng wird ein Ausführungsbeispiel näher erläutert :
Fig.   1    zeigt eine Seitenansicht eines Traktors, bei welchem die vorliegende Erfindung angewendet und der mit einem Pflug versehen ist.



   Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab den hintern Teil des Traktors, teilweise geschnitten, teilweise in Seitenansicht, wobei die Pflug  befestiglmgsmittel    in teilweise gehobener Stellung gezeigt sind.



   Fig. 3 zeigt einen Querschnitt gemϯ der Linie   3-3    in Fig. 2.



   Fig. 4 zeigt eine   halbschematische      Seiten-    ansieht, teilweise geschnitten, Ïhnlich einem Teil der Fig. 2, aber den Höhen-Steuermechanismus in seiner     Aus  -Stellung zeigend.   



   In dieser Figur sind die verschiedenen Teile, die mit dem   Zug-Steuermechanismus    zusammenhängen, mit starken Linien ausgezogen, während die andern Teile mit relativ schwachen Linien gezeichnet sind.



   Fig. 5 zeigt eine   halbschematische    Ansicht ähnlich der Fig. 4, wobei aber der   Höhen-    Steuermechanismus in seiner wirksamen Stellung gezeigt ist ; die Teile, die mit dem Höhen-Steuermechanismus zusammenhängen, sind mit starken Linien, die übrigen Teile mit schwachen Linien ausgezogen.



   Fig. 6 zeigt einen teilweisen Querschnitt gemäss der Linie   6-6    in Fig. 4.



   In der Zeichnung bezeichnet 11 den hintern Teil des TraktorgehÏuses, 12 den Motor des Traktors und   13 und 14    die Vorderund Hinterräder. Das in Fig.   1    gezeigte Ge  rät    ist ein Pflug 15, der über einen A-förmigen Rahmen 16 mittels schwenkbar montierter oberer und unterer Lenker 17 und 18 am Traktor befestigt ist. Es   können    natürlich auch andere Geräte entweder direkt an den Lenkern angeschlossen sein oder mittels einer üblichen Deichsel, die zwisehen den hinter Enden der untern Lenker 18 getragen wird.



   Ein Kolben 19 (Fig.2), der in einem an3    Traktorgehäuse 11 angebrachten Zylinder 21    hin-und herbeweglich angeordnet ist, ist über eine Verbindungsstange   22    an einen auf der Welle 24 montierten Kurbelarm 23 angeschlossen. Ein Paar Hebearme   26    sind auf der Welle   24    montiert und durch   Hebestangen    27 mit den untern Lenkern 18 verbunden.



   Auf dem Gehäuse 11 ist auch eine Flüssig  keitspumpe    28 montiert, die über geeignete Mittel (nicht gezeigt) mittels des Traktormotors   12 kontinuierlieh angetrieben    wird.



  Wie am besten aus Fig.   3 ersiehtlieh    ist, sind das   Einlass-und    Auslassventil 29 und 31 im Gehäuse der Pumpe 28 gleitbar montiert. Das Einlassventil 29 steuert eine   Leitung 32,    die vom Sumpf zur Saugseite der Pumpe führt, während das   Auslassventil 31 eine Auslass-    leitung 33 steuert, welche die Pumpe mit dem   Zvlinder    verbindet. Die Steuerung der getrennten Einlass-und Auslassventile erfolgt durch einen Kipphebel 34, der bei 36 auf einem vom Pumpengehäuse vorstehenden Flansch 37 drehbar montiert ist.

   Ein Ende des Kipphebels   34    ist über eine Stange 38 mit dem Auslassventil 31 verbunden, während das gegenüberliegende Ende des Kipphebels eine Verdiekung 39 aufweist, die ein Lager bildet für einen einstellbaren Bolzen 41, der im Ende des Einlassventils 29 montiert ist.



  Eine Schraubenfeder 42 hält den durch das Einlassventil 29 getragenen Bolzen 41 in Berührung mit   der Verdickung 39 des Kipp-    hebels und versucht, diesen Hebel, in   Fig..    betrachtet, stets im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. In der   Verdiekung      39    des Kipphebels ist ein länglieher Sehlitz 43 vorgesehen, der zur Aufnahme des untern Endes eines Be  tätigungshebels    44 dient.



   Das obere Ende dieses Betätigungshebels   44    ist drehbar mit einem exzentrischen Teil   45    einer Welle 46 verbunden, welche im Traktor gehäuse gelagert ist. Die Welle 46 kann durch den Handhebel 47 gedreht werden, um eine Vor-und Rüekwärtsbewegung des obern Endes des Betätigungshebels 44 zu bewirken.



  Das obere Ende des Handhebels läuft in einem Quadrant 48, und der einstellbare Anschlag 49 kann so eingestellt werden, dass die gewünsehte maximale Furchentiefe erzielt wird.



  Eine Bewegung des Handhebels 47 in der Pfeilrichtung 50 in Fig.   4    dreht den   Betäti-    gungshebel   44    im Uhrzeigersinn um die Drehachse 51 (wird später detailliert beschrieben), wobei das untere Ende des Betätigungshebels 44 den Kipphebel   34    im Gegenuhrzeigersinn dreht, in Fig. 3 betrachtet, und das   Einlass-    ventil 29 schliesst und das Auslassventil 31 ¯ffnet, so dass sich das Gerät durch sein Eigengewicht senkt.



   Der obere Lenker 17, der während des Betriebes infolge des Zuges am Pflug unter Druck steht, ist mit seinem   vordern    Ende an einem Winkelhebel   52    angeschlossen, der bei 53 am Traktorgehäuse sowie an einer Stange 54 angelenkt ist, auf welcher eine starke Druckfeder 56 montiert ist. Das vordere Ende der Stange   54    ist mit einem Arm   57    gelenkig verbunden, der einen nach vorn ge  richteten    Stab 58 trägt. Wie am besten aus den Fig. 4 und 6 ersiehtlieh ist, ist eine Hülse 59 gleitbar auf dem Stab 58 montiert und wird durch eine Feder 61 gegen eine   An-      schlagmutter    62 gedruckt.

   Auf der Hülse   5')    ist drehbar ein Gelenkteil 63 montiert, und der vorstehende Drehzapfen 51 greift drehbar in einen mittleren Teil. des Betätigungshebels 44 ein.



   Wenn der Pflug   dureh    die Bewegung des Handhebels 47 in der Pfeilrichtung 50, wie oben beschrieben, auf den Boden gesenkt wird, wirkt der beim Pflügen dem Pflug erteilte Zug über den obern   Drucklenker    auf die   Druek-Schraubenfeder    56 und erzeugt eine Bewegung der Stange   54,    des Armes 57 und des Stabes 58 nach   reehts.    Weil die   Sehrauben-    feder 61 auf dem Stab 58 stärker ist als die   Bückführfeder    42 im Einlassventil 29, bewegt sich der Drehzapfen   51    des Betätigungshebels   44    nach rechts und   schwingt den Betätigungs-    hebel 44 um den Zapfen   45,

      wodurch der Kipphebel   34    im Uhrzeigersinn bewegt wird, um das Auslassventil 31 gegen die   geschlos-    sene Stellung zu bewegen. Wenn das GerÏt die gewünschte Tiefe erreicht hat, ist das Auslassventil geschlossen, wobei sich der Kipphebel 34 in der neutralen Stellung gemäss Fig. 3 befindet.



   Es ist zu bemerken, da¯, wenn der Handhebel 47 zwecks Anhebens des Pfluges gehoben wird, die Feder   61 zusammen-      gedriiekt    werden kann, so dass der Be  tätigungshebel    44 nach rückwärts bewegt wird, wodurch der Handhebel augenblicklich eingestellt werden kann, obschon der Zug des Gerätes eine sofortige Versehiebung des Armes 57 und des Stabes 58 nach links nicht zulässt.



  So kann am Ende einer Furche der Pflug gehoben werden, ohne dass der Traktor vollständig angehalten werden muss, um den Zug aufzuheben.



   Der oben beschriebene   Zug-Steuermechani-    mus wirkt so, dass automatisch ein konstanter Zug auf den Pflug wirkt, wodurch die Arbeitstiefe desselben reguliert wird. Wird nÏmlich der Zug aus irgendeinem Grunde zu gross, dann verschiebt sich der Stab 58 und der Drehzapfen 51 etwas nach vorn, wodurch der Kipphebel aus der neutralen Stellung weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird, so dass sich das Einla¯ventil. 29 ¯ffnet und der Pflug etwas gehoben wird ; dadurch wird der Zug auf ihn wieder etwas vermindert.



   Wird anderseits der Zug aus irgendeinem Grunde zu klein, dann dreht sich der Kipphebel im Gegenuhrzeigersinn, wodurch das Auslassventil etwas geöffnet wird und sich der Pflug durch sein Eigengewicht etwas senken kann, so dass der Zug auf ihn wieder etwas erhöht wird. Wenn es jedoch gewünscht wird, nur mit geringer Tiefe zu pflügen, derart, dass der Zug ungenügend ist, die Feder 56 zusammenzudrüeken, oder wenn der Traktor mit andern Geräten verwendet wird, einschliesslich solchen, die mit dem Traktor durch eine Deichsel verbunden sind, die vom untern Lenker 18 getragen wird   (Fig.      2),    ist es unmöglich, mit dem   Zug-Steuermechanismus    allein die Lenker oder die Deichsel in einer mittleren Stellung zu halten. Nur zwei Lagen sind möglich, nämlich die oberste und die unterste.

   Wie vorher erwähnt, ist es sehr   wiinschenswert,    bei gewissen GerÏten und unter gewissen Umständen die Deichsel und das daran angebrachte GerÏt auf einer ge  wählten    mittleren   Hoche    halten zu können.



  Dies kann durch den nachstehend beschriebenen   Höhen-Steuermechanismus    erfolgen.



   Auf der Welle 46, konzentrisch mit dem Handhebel 47, ist drehbar ein nach rückwärts gerichteter Arm 66 montiert. Der Arm 66 hat einen verbreiterten, abwärts gerichteten, mit einer Bohrung 68 versehenen Flansch 67, in welcher Bohrung gleitbar ein Plunger 69 geführt ist. Am hintern Ende des Plungers 69 ist eine Platte 71 mittels einer Mutter   72    befestigt. Die Platte 71 und der Plunger 69 sind während ihrer Hin-md Herbewegung relativ zum Arm 66 durch einen vom untern Teil des Flanches 67 nach rückwärts geriehteten Stift 73, der in einer Kerbe in der Platte 71 gleitet, gegen eine Drehung gesichert. Zwischen dem Flansch 67 und einem am einen Ende auf dem Plunger geformten Flansch 76 ist eine Feder   74    angeordnet, die den Plunger stets nach vorn zu schieben sucht.



   Ein U-f¯rmiger Nocken 77 ist durch den Stift 78 drehbar am Flansch 67 des Armes 66 gelagert und dabei reiterähnlieh über dem Flansch angeordnet. Der Nocken 77 ist mittels des Lenkers 79 mit einem Arm 81 eines Winkelhebels verbunden, dessen Drehachse 82 im Traktorgehäuse gelagert ist. Auf dieser Achse 82 ist ein Handsteuerhebel 83 des Winkelhebels befestigt, der bewirkt, dass bei dessen Betätigung der Noeken 77 zwischen den Stellungen nach Fig.   4    und 5   versehwenkt    wird. In der Achse 82 sind Arretierkerben   84    vorhanden, in welche eine federbelastete Kugel   86 greift,    um den Hebel in den vorbestimmten Stellungen zu halten.



   Die Drehbewegung des Armes 66 mit dem Plunger 69 wird durch einen auf der Welle   24    montierten Nocken 87 gesteuert, welche Welle auch die Hebelarme 26 trägt. Eine Nokkenrolle oder ein Fühler 88, der den Nocken 87 berührt, ist auf dem Arm 66 montiert.



   Die Betätigung des   Höhen-Steuermechanis-    mus geschieht folgendermassen : Wenn, wie beim normalen Pflügen, der   Zug-Steller-    mechanismus tätig ist, ist der   Höhen-Steuer-    mechanismus ausser Betrieb, indem der Handsteuerhebel 83 nach vorn abwärts in die in Fig.   4    gezeigte Lage geschwungen ist. Es ist ersichtlich, dass durch diese Bewegung des Hebels 83 der Arm 81 des Winkelhebels und der Lenker 79 den Nocken 77 im   Gegenuhr-    zeigersinn drehen. Das Ende des   Noeltens    stösst gegen die durch den Plunger 69 ge  tragene    Platte   71,    so dass der Plunger im Arm 66 entgegen der Wirkung der   Sehrau-    benfeder   74    nach links bewegt wird.

   Dadurch wird das vordere Ende 76 des Plungers von seiner normalen Stellung, in weleher es die Fläche 89 des Betätigungshebels 44 berührt, weggezogen. Wenn die Teile e sich in dieser Lage befinden, können der Zug-Steuermeehanismus und die damit verbundenen Teile, wie in Fig. 4 mit starken Linien dargestellt,   un-       abhängig vom Höhen-Steuermechanismus wir-    ken.



   Wenn es gewünscht wird, den   Höhen-    Steuermechanismus zu benützen, wird der   Handsteuerhebel    83 nach oben in die in Fig.   5    gezeichnete Lage geschwenkt. In dieser   Fig. 5    sind die verschiedenen, mit dem Höhen-Steuermechanismus verbundenen Teile mit starken Linien dargestellt, während die übrigen Teile mit relativ schwachen Linien gezeichnet sind.



  Der Nocken 77 ist jetzt in seine aufreehte Stellung geschwenkt, so dass der   Plunger 69    unter der Wirkung der Feder 74 in eine solche Lage geschoben ist, dass die durch den Plunger getragene Platte 71 gegen die hintere Kante des Flansches 67 des Armes 66 stösst. In dieser Lage stösst das vordere Ende 76 des Plungers gegen die Fläehe 89 am Be  tätigungshebel    44 und dient als Drehpunkt für den Hebel.



   Wenn es gewünscht wird, die   Hebearme      26    und die daran   angeschlossenen untern Lenker    18 von der obersten Stellung   (Fig.    5) in eine tiefere, mittlere Stellung zu bewegen, wird der Handhebel.   47    in Pfeilrichtung 50 bewegt, wobei die Einstellung des Hebels von der ge  wünschten    Lage des untern Lenkers und der Deichsel abhängig ist. Das obere Ende des Betätigungshebels 44 wird dabei nach vorn verschoben, und indem das Ende 76 des Plungers fi9 einen Drehpunkt bildet, wird der Be  tätigungshebel      el    im Uhrzeigersinn gedreht, um das Ausla¯ventil 31 zu offnen und ein Absenken der untern Lenker   18 und der    Deichsel 65 unter ihrem Eigengewicht zu ermöglichen.

   Wenn sich die Deiehsel senkt, drehen sich die   Hebearme    26 und die Welle 24 im Gegenuhrzeigersinn, und der Noeken   87    erfasst den Noekenfühler 88 auf dem Arm 66, um diesen im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 46 zu sehwenken, auf der er drehbar montiert ist.

   Da der Plunger 69   dureh    den Arm 66 getragen wird, wird der Plunger nach reehts   versehoben    und sehwingt den Betäti  gungshebe]    44 im Gegenuhrzeigersinn um seine obere Drehverbindung mit dem   exzen-      trischen    Teil   45.    Diese R ckwÏrtsbewegung des Hebels   44    4 betÏtigt den Kipphebel 34, um das Auslassventil 31 zu schliessen und die Senkbewegung der Lenker und Deichsel zu unterbrechen, wenn diese die vorbestimmte Hohe erreicht haben.



   Es ist ersichtlich, dass zwischen der Stellung des Handhebels 47 und der Hohe, auf welcher sieh die untern Lenker 18 und die Deichsel 65 hefinden, ein bestimmter Zusam  menhang    besteht. Für eine gegebene Bewegung des Handhebels 47 ist eine bestimmte Bewegung des   dureh    die Hebearmwelle   getra-    genen   Noekens    87 notwendig, um den   Betäti-      gungshebel      44    zu   versehieben    und das   Einlass-    und Auslassventil in ihre neutralen   Stellun-    gen zurückzubringen. Während des Betriebes wird die Deichsel automatisch auf der vor   hestimmten Lage gehalten.

   Irgendwelche Leck-    verluste im hydraulischen System, die bewirken, dass die Lenker 18 und die Deichsel unter die vorbestimmte Hohe sinken, haben zur Folge, dass über den Nocken 87 und den Nok  kenfühler    88 der Arm 66 und der Plunger   69    sich im Gegenuhrzeigersinn drehen, wodurch der Betätigungshebel 44 bewegt wird und das Einlassventil 29 lang genug offen hält, damit die Lenker und die Deichsel in ihre frühere Lage zur ckkehren können. Zu jeder Zeit kann die H¯he der Deichsel in beiden Richtungen eingestellt werden, indem einfaeh die Stellung des Handhebels 47 verändert wird.



   Selbst wenn sieh der H¯hen-Steuermechanismus in Betriebsstellung befindet und das Ende 76 des Plungers 69 gegen die FlÏche 89 des Betätigungshebels 44 stösst, kann der Handhebel 47   augenblieklieh    nach oben   be-    wegt werden, indem die Feder   74    auf dem Plunger 69 zusammengedrückt wird. Die folgende Bewegung der   Hebearmwelle    24 und des Nockens 87 führt die Teile in ihre normale Lage zurück. Die Feder 74 ist allerdings stärker als die Feder 42 des Einlassventils, so da¯ letztere ebenfalls zusammengedrückt wird.



   Unter gewissen Umständen kann der   Höhen-Steuermechanismus    durch die   Betäti-       grmg des Zug-Steuermechanismus unwirksam    werden. Zum Beispiel wird bei einer Federzahnegge bei jeder Stellung des Handhebels 47 der Zug normalerweise ungenügend sein, um den   Zug-Steuermechanismus    wirken zu lassen, und die Höhenlage der Egge wird, wie oben beschrieben, durch den H¯hen Steuermeehanismus bestimmt.

   Wenn jedoch ein Hindernis, wie ein   Felsbloek    oder eine AVurzel, angetroffen wird, wird infolge des erhöhten Zuges die   Zug-Steuerfeder    56 zu  sammengedrüekt,    so dass sich der Arm 57 und der Stab 58 nach vorn bewegen, um die Steuermittel (47) zu überholen und um den Betätigungshebel   44    zu drehen und das Ein  lassventil    29 zu ¯ffnen. Als Folge davon wird die Egge vom Boden abgehoben und eine Besehädigung derselben wird verhütet. ¯hnlich kann beim Pflügen mit wenig tiefen Furchen der Zug-Steuermechanismus die Betätigung des hydraulischen Hebemechanismus vom   Höhen-Steuermechanismus    übernehmen, wenn einem Hindernis begegnet wird.

   Derart wirken der Zug-und der Höhen-Steuermeehanismus zusammen und   ermögliehen    den   wirksam-    sten Gebrauch der Geräte bei allen Bedin  gungen.    



   Der tatsachlich erforderliehe Zug zur Be  tätigung    des   Hebels 44 hängt offensiehtlieh    von der Stellung des Gelenkteils 63 auf der Hülse 59 ab, das heisst von der Stellung des Handhebels 47.



   Mit Hilfe des oben beschriebenen Hohen Steuermechanismus können die Befestigungslenker und die Deichsel zwischen der ober  sten lmd untersten Stelllmg auf    jeder beliebigen   Hoche    eingestellt und gehalten werden, und die besehriebene Konstruktion ist besonders vorteilhaft, wenn mit relativ kleinem Tiefgang   gepflügt    oder mit   Eggen    und dergleichen gearbeitet wird und auch wenn ver  schiedene,    normalerweise an eine Deichsel angeschlossene Geräte verwendet werden.



   Die oben beschriebene Konstruktion kann mit Vorteil mit   versehiedenen    Typen von landwirtschaftliehen Geräten angewendet werden und ist auch wertvoll beim Pflügen mit relativ wenig tiefen Furchen in leiehtem Boden, wo der Zug-Steuermechanismus unwirksam ist, weil der Zug ungenügend ist, um die relativ starke Feder, die mit dem   Drueklenker    verwendet wird,   zusammenzu-    pressen. Bei dieser Art von Pflügen ist es nun nötig, den Steuerhebel einzustellen, um den Pflug auf der erforderlichen Tiefe zu halten, wobei der Mechanismus automatisch wirkt, um diese Resultate zu erreichen. Wenn der Traktor mit einem Mäher verwendet wird, ist es nun möglieh, den Mäher auf einer mittleren H¯he zu halten. Dies ist bei verschiedenen MÏharten besonders vorteilhaft, so z.

   B. beim Abschneiden von Unkraut auf einer   Hoche    unmittelbar über dem wachsenden Getreide. Es wird auch   ermöglieht,    beim Ziehen mittels Deichseln   wirksamer und sicherer m    arbeiten, da der Zug bei der günstigen und   sichersten    Höhe ausgeführt werden kann, während mit gebräuchlichen Traktoren bei dieser Zugart die Deichsel in der obersten Stellung ist, um zu verhindern, dass das Kabel am Boden beschmutzt wird. In der obersten Stellung verläuft die Kraftlinie recht weit  ber dem Schwerpunkt des Traktors, was unter Umständen bewirken kann, dass das Vorderende des Traktors hochgehoben wird.



  Die beschriebene Anordnung ist   aneth    wirkungsvoller, wenn Zweiradanhänger gezogen werden, weil die Deichsel auf jede beliebige Hohe eingestellt und da gehalten werden kann, so dass die St tze des Anhängers gen gend weit  ber den Boden gehoben wird.



  Bis jetzt war es nötig, solche   Anhanger    mittels eines obern Drucklenkers   Zll    tragen.



   Die vorstehenden Beispiele zeigen die Vorteile, die aus dem Gebrauch der beschriebenen Konstruktion   erwachsen,    für bestimmte GerÏte und f r gewisse Bedingungen, und es ist ersichtlich, da¯ noch zahlreiche andere Geräte einfacher oder besser benützt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Traktor f r landwirtschaftliche Arbeiten, mit Mitteln zum Befestigen eines landwirt- schaftlichen Gerätes und mit einer am Traktor angebraehten, kraftbetätigten Einriehtung zum Heben des GerÏtes, mittels weleher Hebeeinrichtung das Gerät von einer vorbestimmten Arbeitstiefe bis über den Boden ge- hoben werden kann, wobei diese Einrichtung von Hand betätigbare Steuermittel (47) aufweist und mit Mitteln (69) versehen ist, die in Abhängigkeit von der Hohenlage des Gerätes wirken sowie mit Mitteln (58), die in Abhängigkeit vom Zug des Gerätes derart wirken, dass das GerÏt bei Überschreiten eines bestimmten Zuges gehoben wird und die durch die genannten Steuermitte] (47) so einstellbar sind,
    dass der bei welchem das GerÏt gehoben wird, verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, da¯ für jede Stellung der Steuermittel (47) die zugabhängigen Mittel (58) die Hebeeinriehtung (21-26) beim normalen Betrieb nicht betätigen kön- nen, dass die zugabhÏngigen Mittel aber die Steuermittel berholen, sobald der auf das GerÏt ausgeübte Zug abnormal ansteigt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Traktor nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile, welehe die Be wegung vom Steuermittel (47) auf das GerÏ t (15) übertragen, derart konstruiert sind, dass eine bestimmte Bewegung des Steuermittels einer entspreehenden bestimmten Hohenver- stellung des Gerätes ruft.
    2. Traktor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinriehtung (21 bis 26) einen am Traktor angebrachten, hydraulischen Rebemechanismus aufweist, der mit den Befestigungsmitteln des GerÏtes ver bunden ist.
CH267059D 1947-05-06 1948-04-15 Traktor für landwirtschaftliche Arbeiten. CH267059A (de)

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