Traktor f r landwirtschaftliche Arbeiten.
Diese Erfindung bezicht sich allgemein auf einen Traktor für landwirtschaftliche Arbeiten.
Traktoren mit hydraulisch betätigten Me- chanismen zum automatisehen Steuern der Tiefenlage eines am Traktor angebrachten Gerätes in ¯bereinstimmung mit dem auf dieses GerÏt ausgeübten Zug sind bekannt. Bei diesem allgemeinen Traktortyp ist das Gerät, z. B. ein Pflug, vermittels eines obern und untern Lenkers mit dem Traktor verbunden, wobei der obere Lenker mit einer starken Schraubenfeder in Verbindung steht und die Stellung eines an ein Ventil angeschlosseneii Betätigungshebels verändert. Das Ventil steuert den Betrieb der Pompe und einen Servomotor, der ber geeignete Gestänge die Lenker hebt und senkt, an welchen das GerÏt angebracht ist.
Lin an den Betätigungs- hebel angeschlossener IIandsteuerhebel steuert die Tiefe der Furche, und das Gerat wird automatisch durch den Zug-Steuermechanis- mus auf dieser Tiefe gehalten.
Wenn ein Traktor des oben kurz beschriebenen Typs mit einem ändern GerÏt als einem Pflug verwendet wird, arbeitet der Zug-Steuermeehanismus nicht befriedigend, weil eine relativ starke Druckfeder verwendet ; werden muss, um eine günstige Zugsteuerung vorzusehen, wenn mit normalen Tiefen und bei normaler Bodenbesehaffenheit gepflügt wird ; die Feder ist zu stark, um bei leichten Zugbelastungen zu spielen. Ferner können die Lenker, über welche der Pflug am Trahi- tor angebracht ist, nur in der untersten oder obersten Stellung gehalten werden, so dass die Zugsteuerung zum Regulieren der Tiefe des Gerätes verwendet werden mu¯.
Wenn keine gen gende Zugwirkung vorhanden ist, um den Zug-Steuermeehanismus zu betätigen, muss der Steuerhebel betätigt werden, um die Len- ker und Zugstange in ihre oberste Stellung zu heben. Ebenso muss der Steuerhebel be tätigt werden, um den hydraulischen Hebemechanismus zu entlasten, um ein Absenken der Lenker und Zugstange in ihre unterste Stellung zu bewirken. Bei vielen landwirt schaftlichen Arbeiten ist das ein grosser Nachteil und verhindert, dass der Traktor mit maximaler Leistung'ausgenützt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Traktor f r landwirtschaftliche Arbeiten mit Mitteln zum Befestigen eines landwirtschaftliehen Ge- rätes und mit einer am Traktor angebrachten, kraftbetätigten Einrichtung zum Heben des GerÏtes, mittels welcher Hebeeinriehtung das Gerät von einer vorbestimmten Arbeitstiefe bis über den Boden gehoben werden kann, wobei diese Einrichtung von Hand betätigbare Steuermittel aufweist, und mit Mitteln, die in Abhängigkeit von der Höhenlage des Gerätes wirken, sowie mit Mitteln, die in Abhängigkeit vom Zug des Gerätes derart wirken, dass das GerÏt beim Überschreiten eines bestimm- ten Zuges gehoben wird, und die durch die genannten Steuermittel so einstellbar sind, dass der Zug, bei welchem das GerÏt gehoben wird,
verändert werden kann, welcher Traktor dadurch gekennzeichnet ist, dass für jede Stellung der Steuermittel die zugabhängigen Mittel die Hebeeinrichtung beim normalen Betrieb nicht betätigen können, dass die zug- abhängigen Mittel aber die Steuermittel überholen, sobald der auf das GerÏt ausgeübte Zug anormal ansteigt.
Anhand der beiliegenden Zeichmng wird ein Ausführungsbeispiel näher erläutert :
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Traktors, bei welchem die vorliegende Erfindung angewendet und der mit einem Pflug versehen ist.
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab den hintern Teil des Traktors, teilweise geschnitten, teilweise in Seitenansicht, wobei die Pflug befestiglmgsmittel in teilweise gehobener Stellung gezeigt sind.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt gemϯ der Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine halbschematische Seiten- ansieht, teilweise geschnitten, Ïhnlich einem Teil der Fig. 2, aber den Höhen-Steuermechanismus in seiner Aus -Stellung zeigend.
In dieser Figur sind die verschiedenen Teile, die mit dem Zug-Steuermechanismus zusammenhängen, mit starken Linien ausgezogen, während die andern Teile mit relativ schwachen Linien gezeichnet sind.
Fig. 5 zeigt eine halbschematische Ansicht ähnlich der Fig. 4, wobei aber der Höhen- Steuermechanismus in seiner wirksamen Stellung gezeigt ist ; die Teile, die mit dem Höhen-Steuermechanismus zusammenhängen, sind mit starken Linien, die übrigen Teile mit schwachen Linien ausgezogen.
Fig. 6 zeigt einen teilweisen Querschnitt gemäss der Linie 6-6 in Fig. 4.
In der Zeichnung bezeichnet 11 den hintern Teil des TraktorgehÏuses, 12 den Motor des Traktors und 13 und 14 die Vorderund Hinterräder. Das in Fig. 1 gezeigte Ge rät ist ein Pflug 15, der über einen A-förmigen Rahmen 16 mittels schwenkbar montierter oberer und unterer Lenker 17 und 18 am Traktor befestigt ist. Es können natürlich auch andere Geräte entweder direkt an den Lenkern angeschlossen sein oder mittels einer üblichen Deichsel, die zwisehen den hinter Enden der untern Lenker 18 getragen wird.
Ein Kolben 19 (Fig.2), der in einem an3 Traktorgehäuse 11 angebrachten Zylinder 21 hin-und herbeweglich angeordnet ist, ist über eine Verbindungsstange 22 an einen auf der Welle 24 montierten Kurbelarm 23 angeschlossen. Ein Paar Hebearme 26 sind auf der Welle 24 montiert und durch Hebestangen 27 mit den untern Lenkern 18 verbunden.
Auf dem Gehäuse 11 ist auch eine Flüssig keitspumpe 28 montiert, die über geeignete Mittel (nicht gezeigt) mittels des Traktormotors 12 kontinuierlieh angetrieben wird.
Wie am besten aus Fig. 3 ersiehtlieh ist, sind das Einlass-und Auslassventil 29 und 31 im Gehäuse der Pumpe 28 gleitbar montiert. Das Einlassventil 29 steuert eine Leitung 32, die vom Sumpf zur Saugseite der Pumpe führt, während das Auslassventil 31 eine Auslass- leitung 33 steuert, welche die Pumpe mit dem Zvlinder verbindet. Die Steuerung der getrennten Einlass-und Auslassventile erfolgt durch einen Kipphebel 34, der bei 36 auf einem vom Pumpengehäuse vorstehenden Flansch 37 drehbar montiert ist.
Ein Ende des Kipphebels 34 ist über eine Stange 38 mit dem Auslassventil 31 verbunden, während das gegenüberliegende Ende des Kipphebels eine Verdiekung 39 aufweist, die ein Lager bildet für einen einstellbaren Bolzen 41, der im Ende des Einlassventils 29 montiert ist.
Eine Schraubenfeder 42 hält den durch das Einlassventil 29 getragenen Bolzen 41 in Berührung mit der Verdickung 39 des Kipp- hebels und versucht, diesen Hebel, in Fig.. betrachtet, stets im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. In der Verdiekung 39 des Kipphebels ist ein länglieher Sehlitz 43 vorgesehen, der zur Aufnahme des untern Endes eines Be tätigungshebels 44 dient.
Das obere Ende dieses Betätigungshebels 44 ist drehbar mit einem exzentrischen Teil 45 einer Welle 46 verbunden, welche im Traktor gehäuse gelagert ist. Die Welle 46 kann durch den Handhebel 47 gedreht werden, um eine Vor-und Rüekwärtsbewegung des obern Endes des Betätigungshebels 44 zu bewirken.
Das obere Ende des Handhebels läuft in einem Quadrant 48, und der einstellbare Anschlag 49 kann so eingestellt werden, dass die gewünsehte maximale Furchentiefe erzielt wird.
Eine Bewegung des Handhebels 47 in der Pfeilrichtung 50 in Fig. 4 dreht den Betäti- gungshebel 44 im Uhrzeigersinn um die Drehachse 51 (wird später detailliert beschrieben), wobei das untere Ende des Betätigungshebels 44 den Kipphebel 34 im Gegenuhrzeigersinn dreht, in Fig. 3 betrachtet, und das Einlass- ventil 29 schliesst und das Auslassventil 31 ¯ffnet, so dass sich das Gerät durch sein Eigengewicht senkt.
Der obere Lenker 17, der während des Betriebes infolge des Zuges am Pflug unter Druck steht, ist mit seinem vordern Ende an einem Winkelhebel 52 angeschlossen, der bei 53 am Traktorgehäuse sowie an einer Stange 54 angelenkt ist, auf welcher eine starke Druckfeder 56 montiert ist. Das vordere Ende der Stange 54 ist mit einem Arm 57 gelenkig verbunden, der einen nach vorn ge richteten Stab 58 trägt. Wie am besten aus den Fig. 4 und 6 ersiehtlieh ist, ist eine Hülse 59 gleitbar auf dem Stab 58 montiert und wird durch eine Feder 61 gegen eine An- schlagmutter 62 gedruckt.
Auf der Hülse 5') ist drehbar ein Gelenkteil 63 montiert, und der vorstehende Drehzapfen 51 greift drehbar in einen mittleren Teil. des Betätigungshebels 44 ein.
Wenn der Pflug dureh die Bewegung des Handhebels 47 in der Pfeilrichtung 50, wie oben beschrieben, auf den Boden gesenkt wird, wirkt der beim Pflügen dem Pflug erteilte Zug über den obern Drucklenker auf die Druek-Schraubenfeder 56 und erzeugt eine Bewegung der Stange 54, des Armes 57 und des Stabes 58 nach reehts. Weil die Sehrauben- feder 61 auf dem Stab 58 stärker ist als die Bückführfeder 42 im Einlassventil 29, bewegt sich der Drehzapfen 51 des Betätigungshebels 44 nach rechts und schwingt den Betätigungs- hebel 44 um den Zapfen 45,
wodurch der Kipphebel 34 im Uhrzeigersinn bewegt wird, um das Auslassventil 31 gegen die geschlos- sene Stellung zu bewegen. Wenn das GerÏt die gewünschte Tiefe erreicht hat, ist das Auslassventil geschlossen, wobei sich der Kipphebel 34 in der neutralen Stellung gemäss Fig. 3 befindet.
Es ist zu bemerken, da¯, wenn der Handhebel 47 zwecks Anhebens des Pfluges gehoben wird, die Feder 61 zusammen- gedriiekt werden kann, so dass der Be tätigungshebel 44 nach rückwärts bewegt wird, wodurch der Handhebel augenblicklich eingestellt werden kann, obschon der Zug des Gerätes eine sofortige Versehiebung des Armes 57 und des Stabes 58 nach links nicht zulässt.
So kann am Ende einer Furche der Pflug gehoben werden, ohne dass der Traktor vollständig angehalten werden muss, um den Zug aufzuheben.
Der oben beschriebene Zug-Steuermechani- mus wirkt so, dass automatisch ein konstanter Zug auf den Pflug wirkt, wodurch die Arbeitstiefe desselben reguliert wird. Wird nÏmlich der Zug aus irgendeinem Grunde zu gross, dann verschiebt sich der Stab 58 und der Drehzapfen 51 etwas nach vorn, wodurch der Kipphebel aus der neutralen Stellung weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird, so dass sich das Einla¯ventil. 29 ¯ffnet und der Pflug etwas gehoben wird ; dadurch wird der Zug auf ihn wieder etwas vermindert.
Wird anderseits der Zug aus irgendeinem Grunde zu klein, dann dreht sich der Kipphebel im Gegenuhrzeigersinn, wodurch das Auslassventil etwas geöffnet wird und sich der Pflug durch sein Eigengewicht etwas senken kann, so dass der Zug auf ihn wieder etwas erhöht wird. Wenn es jedoch gewünscht wird, nur mit geringer Tiefe zu pflügen, derart, dass der Zug ungenügend ist, die Feder 56 zusammenzudrüeken, oder wenn der Traktor mit andern Geräten verwendet wird, einschliesslich solchen, die mit dem Traktor durch eine Deichsel verbunden sind, die vom untern Lenker 18 getragen wird (Fig. 2), ist es unmöglich, mit dem Zug-Steuermechanismus allein die Lenker oder die Deichsel in einer mittleren Stellung zu halten. Nur zwei Lagen sind möglich, nämlich die oberste und die unterste.
Wie vorher erwähnt, ist es sehr wiinschenswert, bei gewissen GerÏten und unter gewissen Umständen die Deichsel und das daran angebrachte GerÏt auf einer ge wählten mittleren Hoche halten zu können.
Dies kann durch den nachstehend beschriebenen Höhen-Steuermechanismus erfolgen.
Auf der Welle 46, konzentrisch mit dem Handhebel 47, ist drehbar ein nach rückwärts gerichteter Arm 66 montiert. Der Arm 66 hat einen verbreiterten, abwärts gerichteten, mit einer Bohrung 68 versehenen Flansch 67, in welcher Bohrung gleitbar ein Plunger 69 geführt ist. Am hintern Ende des Plungers 69 ist eine Platte 71 mittels einer Mutter 72 befestigt. Die Platte 71 und der Plunger 69 sind während ihrer Hin-md Herbewegung relativ zum Arm 66 durch einen vom untern Teil des Flanches 67 nach rückwärts geriehteten Stift 73, der in einer Kerbe in der Platte 71 gleitet, gegen eine Drehung gesichert. Zwischen dem Flansch 67 und einem am einen Ende auf dem Plunger geformten Flansch 76 ist eine Feder 74 angeordnet, die den Plunger stets nach vorn zu schieben sucht.
Ein U-f¯rmiger Nocken 77 ist durch den Stift 78 drehbar am Flansch 67 des Armes 66 gelagert und dabei reiterähnlieh über dem Flansch angeordnet. Der Nocken 77 ist mittels des Lenkers 79 mit einem Arm 81 eines Winkelhebels verbunden, dessen Drehachse 82 im Traktorgehäuse gelagert ist. Auf dieser Achse 82 ist ein Handsteuerhebel 83 des Winkelhebels befestigt, der bewirkt, dass bei dessen Betätigung der Noeken 77 zwischen den Stellungen nach Fig. 4 und 5 versehwenkt wird. In der Achse 82 sind Arretierkerben 84 vorhanden, in welche eine federbelastete Kugel 86 greift, um den Hebel in den vorbestimmten Stellungen zu halten.
Die Drehbewegung des Armes 66 mit dem Plunger 69 wird durch einen auf der Welle 24 montierten Nocken 87 gesteuert, welche Welle auch die Hebelarme 26 trägt. Eine Nokkenrolle oder ein Fühler 88, der den Nocken 87 berührt, ist auf dem Arm 66 montiert.
Die Betätigung des Höhen-Steuermechanis- mus geschieht folgendermassen : Wenn, wie beim normalen Pflügen, der Zug-Steller- mechanismus tätig ist, ist der Höhen-Steuer- mechanismus ausser Betrieb, indem der Handsteuerhebel 83 nach vorn abwärts in die in Fig. 4 gezeigte Lage geschwungen ist. Es ist ersichtlich, dass durch diese Bewegung des Hebels 83 der Arm 81 des Winkelhebels und der Lenker 79 den Nocken 77 im Gegenuhr- zeigersinn drehen. Das Ende des Noeltens stösst gegen die durch den Plunger 69 ge tragene Platte 71, so dass der Plunger im Arm 66 entgegen der Wirkung der Sehrau- benfeder 74 nach links bewegt wird.
Dadurch wird das vordere Ende 76 des Plungers von seiner normalen Stellung, in weleher es die Fläche 89 des Betätigungshebels 44 berührt, weggezogen. Wenn die Teile e sich in dieser Lage befinden, können der Zug-Steuermeehanismus und die damit verbundenen Teile, wie in Fig. 4 mit starken Linien dargestellt, un- abhängig vom Höhen-Steuermechanismus wir- ken.
Wenn es gewünscht wird, den Höhen- Steuermechanismus zu benützen, wird der Handsteuerhebel 83 nach oben in die in Fig. 5 gezeichnete Lage geschwenkt. In dieser Fig. 5 sind die verschiedenen, mit dem Höhen-Steuermechanismus verbundenen Teile mit starken Linien dargestellt, während die übrigen Teile mit relativ schwachen Linien gezeichnet sind.
Der Nocken 77 ist jetzt in seine aufreehte Stellung geschwenkt, so dass der Plunger 69 unter der Wirkung der Feder 74 in eine solche Lage geschoben ist, dass die durch den Plunger getragene Platte 71 gegen die hintere Kante des Flansches 67 des Armes 66 stösst. In dieser Lage stösst das vordere Ende 76 des Plungers gegen die Fläehe 89 am Be tätigungshebel 44 und dient als Drehpunkt für den Hebel.
Wenn es gewünscht wird, die Hebearme 26 und die daran angeschlossenen untern Lenker 18 von der obersten Stellung (Fig. 5) in eine tiefere, mittlere Stellung zu bewegen, wird der Handhebel. 47 in Pfeilrichtung 50 bewegt, wobei die Einstellung des Hebels von der ge wünschten Lage des untern Lenkers und der Deichsel abhängig ist. Das obere Ende des Betätigungshebels 44 wird dabei nach vorn verschoben, und indem das Ende 76 des Plungers fi9 einen Drehpunkt bildet, wird der Be tätigungshebel el im Uhrzeigersinn gedreht, um das Ausla¯ventil 31 zu offnen und ein Absenken der untern Lenker 18 und der Deichsel 65 unter ihrem Eigengewicht zu ermöglichen.
Wenn sich die Deiehsel senkt, drehen sich die Hebearme 26 und die Welle 24 im Gegenuhrzeigersinn, und der Noeken 87 erfasst den Noekenfühler 88 auf dem Arm 66, um diesen im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 46 zu sehwenken, auf der er drehbar montiert ist.
Da der Plunger 69 dureh den Arm 66 getragen wird, wird der Plunger nach reehts versehoben und sehwingt den Betäti gungshebe] 44 im Gegenuhrzeigersinn um seine obere Drehverbindung mit dem exzen- trischen Teil 45. Diese R ckwÏrtsbewegung des Hebels 44 4 betÏtigt den Kipphebel 34, um das Auslassventil 31 zu schliessen und die Senkbewegung der Lenker und Deichsel zu unterbrechen, wenn diese die vorbestimmte Hohe erreicht haben.
Es ist ersichtlich, dass zwischen der Stellung des Handhebels 47 und der Hohe, auf welcher sieh die untern Lenker 18 und die Deichsel 65 hefinden, ein bestimmter Zusam menhang besteht. Für eine gegebene Bewegung des Handhebels 47 ist eine bestimmte Bewegung des dureh die Hebearmwelle getra- genen Noekens 87 notwendig, um den Betäti- gungshebel 44 zu versehieben und das Einlass- und Auslassventil in ihre neutralen Stellun- gen zurückzubringen. Während des Betriebes wird die Deichsel automatisch auf der vor hestimmten Lage gehalten.
Irgendwelche Leck- verluste im hydraulischen System, die bewirken, dass die Lenker 18 und die Deichsel unter die vorbestimmte Hohe sinken, haben zur Folge, dass über den Nocken 87 und den Nok kenfühler 88 der Arm 66 und der Plunger 69 sich im Gegenuhrzeigersinn drehen, wodurch der Betätigungshebel 44 bewegt wird und das Einlassventil 29 lang genug offen hält, damit die Lenker und die Deichsel in ihre frühere Lage zur ckkehren können. Zu jeder Zeit kann die H¯he der Deichsel in beiden Richtungen eingestellt werden, indem einfaeh die Stellung des Handhebels 47 verändert wird.
Selbst wenn sieh der H¯hen-Steuermechanismus in Betriebsstellung befindet und das Ende 76 des Plungers 69 gegen die FlÏche 89 des Betätigungshebels 44 stösst, kann der Handhebel 47 augenblieklieh nach oben be- wegt werden, indem die Feder 74 auf dem Plunger 69 zusammengedrückt wird. Die folgende Bewegung der Hebearmwelle 24 und des Nockens 87 führt die Teile in ihre normale Lage zurück. Die Feder 74 ist allerdings stärker als die Feder 42 des Einlassventils, so da¯ letztere ebenfalls zusammengedrückt wird.
Unter gewissen Umständen kann der Höhen-Steuermechanismus durch die Betäti- grmg des Zug-Steuermechanismus unwirksam werden. Zum Beispiel wird bei einer Federzahnegge bei jeder Stellung des Handhebels 47 der Zug normalerweise ungenügend sein, um den Zug-Steuermechanismus wirken zu lassen, und die Höhenlage der Egge wird, wie oben beschrieben, durch den H¯hen Steuermeehanismus bestimmt.
Wenn jedoch ein Hindernis, wie ein Felsbloek oder eine AVurzel, angetroffen wird, wird infolge des erhöhten Zuges die Zug-Steuerfeder 56 zu sammengedrüekt, so dass sich der Arm 57 und der Stab 58 nach vorn bewegen, um die Steuermittel (47) zu überholen und um den Betätigungshebel 44 zu drehen und das Ein lassventil 29 zu ¯ffnen. Als Folge davon wird die Egge vom Boden abgehoben und eine Besehädigung derselben wird verhütet. ¯hnlich kann beim Pflügen mit wenig tiefen Furchen der Zug-Steuermechanismus die Betätigung des hydraulischen Hebemechanismus vom Höhen-Steuermechanismus übernehmen, wenn einem Hindernis begegnet wird.
Derart wirken der Zug-und der Höhen-Steuermeehanismus zusammen und ermögliehen den wirksam- sten Gebrauch der Geräte bei allen Bedin gungen.
Der tatsachlich erforderliehe Zug zur Be tätigung des Hebels 44 hängt offensiehtlieh von der Stellung des Gelenkteils 63 auf der Hülse 59 ab, das heisst von der Stellung des Handhebels 47.
Mit Hilfe des oben beschriebenen Hohen Steuermechanismus können die Befestigungslenker und die Deichsel zwischen der ober sten lmd untersten Stelllmg auf jeder beliebigen Hoche eingestellt und gehalten werden, und die besehriebene Konstruktion ist besonders vorteilhaft, wenn mit relativ kleinem Tiefgang gepflügt oder mit Eggen und dergleichen gearbeitet wird und auch wenn ver schiedene, normalerweise an eine Deichsel angeschlossene Geräte verwendet werden.
Die oben beschriebene Konstruktion kann mit Vorteil mit versehiedenen Typen von landwirtschaftliehen Geräten angewendet werden und ist auch wertvoll beim Pflügen mit relativ wenig tiefen Furchen in leiehtem Boden, wo der Zug-Steuermechanismus unwirksam ist, weil der Zug ungenügend ist, um die relativ starke Feder, die mit dem Drueklenker verwendet wird, zusammenzu- pressen. Bei dieser Art von Pflügen ist es nun nötig, den Steuerhebel einzustellen, um den Pflug auf der erforderlichen Tiefe zu halten, wobei der Mechanismus automatisch wirkt, um diese Resultate zu erreichen. Wenn der Traktor mit einem Mäher verwendet wird, ist es nun möglieh, den Mäher auf einer mittleren H¯he zu halten. Dies ist bei verschiedenen MÏharten besonders vorteilhaft, so z.
B. beim Abschneiden von Unkraut auf einer Hoche unmittelbar über dem wachsenden Getreide. Es wird auch ermöglieht, beim Ziehen mittels Deichseln wirksamer und sicherer m arbeiten, da der Zug bei der günstigen und sichersten Höhe ausgeführt werden kann, während mit gebräuchlichen Traktoren bei dieser Zugart die Deichsel in der obersten Stellung ist, um zu verhindern, dass das Kabel am Boden beschmutzt wird. In der obersten Stellung verläuft die Kraftlinie recht weit ber dem Schwerpunkt des Traktors, was unter Umständen bewirken kann, dass das Vorderende des Traktors hochgehoben wird.
Die beschriebene Anordnung ist aneth wirkungsvoller, wenn Zweiradanhänger gezogen werden, weil die Deichsel auf jede beliebige Hohe eingestellt und da gehalten werden kann, so dass die St tze des Anhängers gen gend weit ber den Boden gehoben wird.
Bis jetzt war es nötig, solche Anhanger mittels eines obern Drucklenkers Zll tragen.
Die vorstehenden Beispiele zeigen die Vorteile, die aus dem Gebrauch der beschriebenen Konstruktion erwachsen, für bestimmte GerÏte und f r gewisse Bedingungen, und es ist ersichtlich, da¯ noch zahlreiche andere Geräte einfacher oder besser benützt werden können.