CH267072A - Feuerraumgehäuse von Cheminées. - Google Patents
Feuerraumgehäuse von Cheminées.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
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Description
Feuerraumgehäuse von Cheminees. Man kennt. bereits Feuerraumgehäuse von Cheminees, bei welchen durch ein fertig kon struiertes Eisenskelett als Fassung eines auf heizungstechnischen Erfahrungen basierenden Chamottesteinaufbaues einer Fehlkonstruk.. tion wirksam begegnet werden kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Feuerraumgehäuse von Cheminees mit einem Boden einer Rückwand, zwei Sei tenwänden und einem auf diesem abgestützten Sturz, welches bei gleicher Zweckmässigkeit bedeutend einfacher und billiger hergestell' werden kann als die bekannten erwähnten Cheminees.
Das Feuerraumgehäuse gemäss der Erfin dung zeichnet sich dadurch aus, dass jeder der erwähnten Teile durch mindestens einen Formstein gebildet und das Feuerraum gehäuse unter Vermeidung eines Skelettes durch Zusammenfügen dieser Formsteine nach Art der Bausteine eines Baukastens auf gebaut ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht der ersten Aus führungsform des Feuerraumgehäuses eines Cheminees, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu, Fig. 3 einen waagrechten Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen senkrechten Mittelschnitt die ser ersten Ausführungsform des Cheminee- Feuerraumgehäuses in Verbindung mit dem äussern Aufbau des Cheminees, und Fig. 5 einen senkrechten Mittelschnitt der zweiten Au.sführungsforin des Chemine.e- Feuerraumgehäuses in Verbindung mit dem äussern Aufbau des Cheminees.
Das in Fig. 1 bis 4 dargestellte Cherninee- Feuerraumgehäuse ist aus zwölf Chamotte- Formsteinen 1. bis 12 von der Form und den Abmessungen des fertigen Gehäuses entspre chender Gestalt aufgebaut. Die Formsteine 1. bis 3 sind Platten von rechteckiger Grundform und bilden den Boden des Feuerraum gehäuses. Die Steine 4 und 5 bilden die beiden Seitenwände und die Steine 6 und 7 die Rückwand des Feuerraumgehäuses. Der Form stein 10 bildet mit seinen beiden Seitenteilen 8 und 9 den Sturz. 11 und 12 sind Feuerböcke zum Auflegen von Brennmaterial.
Beim Aufbau der Formsteine werden die Fugen mit Lehm oder Chamotteerde aus gefüllt. Zwischen dem Sturz 8 bis 10 und dein Rückwandoberteil 7 befindet sich eine mit ihrer Strömungsachse schräg nach oben und hinten verlaufende Rauchabzugsöffnung, in welche ein aus Winkeleisen gebildeter Futter rahmen 13 eingesetzt ist.
In diesem ist mittels einer Drehachse 14 eine Abzugsregulierklappe 15 gelagert, welche mittels eines in der Zeich nung nicht dargestellten, seitlich am Feuer raumgehäuse angeordneten Hebels in bekann ter Weise betätigbar und zweckmässigerweise zu Reinigungszwecken herausnehmbar ist. Der Sturzstein 10 kann von vorn oder von oben gesehen eine gebogene bzw. gewölbte Form aufweisen, je nachdem das Feuerraum gehäuse für ein rundes oder gewölbtes Che- minee bestimmt ist.
Im übrigen lässt die Kon- stiniktion des Feuerraumgehäuses freie Hand für die architektonische Gestaltung des äu ssern Aufbaues.
Wie aus der zweiten Ausführungsform nach Fig. 5 ersichtlich ist, ist die eine der beiden Seitenwände, im vorliegenden Fall die Wand 4, mit einer Öffnung versehen, in welche eine Klappe 16 für die Reg-tilierung der Sekundärluftzufuhr eingebaut ist. In der mittleren Bodenplatte 2 ist eine Öffnung zum Ausräumen der Asche mit darunter anschlie ssendem Aschenfallra#um vorgesehen, welche Öffnung durch einen abhebbaren Deckel 17, z. B. aus Chamotte, abgeschlossen ist.
Ferner sind an den Seitenwänden 4, 5 vorn verti kale Kulisseneisen 18 befestigt, in welchen eine dreiteilige Jalousie 19 geführt ist, die in heruntergelassener Stellung das Feuerraum gehäuse nach vorn abschliesst und in hoch geschobener Stellung durch die Frontplatte 10' des Cheminees verdeckt ist.
Der Sturzstein 10 ist zweckmässig mit einer Eisenarmierung 20 (Fig. 4) versehen. An den Seitenwänden 4 und 5 kann eine als Träger dienende Querstange 21 befestigt sein, an welcher gegebenenfalls ein Kessel. im Feuer raum aufgehängt werden kann. Ferner kann vor der Rückwand 6, 7 eine Gussplatte für die Reflexion der Wärmestrahlen angeordnet: sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerraumgehäuse von Cheminees, mit einem Boden, einer Rückwand, zwei Seiten wänden und einem auf diesen abgestützten Sturz, dadurch gekennzeichnet, dass jeder die ser Teile durch mindestens einen Formstein gebildet und das Feuer ralungehäiise unter Vermeidung eines Skelettes durch Zusam menfügen dieser Formsteine nach Art der Bausteine eines Baukastens aufgebaut ist.UNTERANSPRL CHE 1. Feuerraumgehämse von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es durch Chamottesteine gebildet ist, wobei zwischen dein Sturz und dem Oberteil der zweiteiligen Rückwand eine reit ihrer Strö- mtmgsachse schrä-- nach oben -und hinten verlaufende Rauclial)zugsöffnung, @iiigeoi-dnet ist,in welche eine @bzugsregulierl@la.ppe mit tels eines Futterrahmens eingebaut isst. 2. Feuerraumgehäuse von Cheminees, nach Unteransprueli 1, dadurch gekennzeich net, dass die R.aueliabzug-s-Regulierklappe für Reinigungszwecke herausnehmbar angeordnet ist.3. Feuerraumgeliäuse von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch \grel@ennzeielniet, class es durch Formsteine aus gebranntem Ton ge bildet ist. 4. Feuerraumgehäuse von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuseboden eine mittels eines ab liebbaren Cliamottesteindeekels verschlos sene Öffnung für das Ausräumen der Asche angeordnet ist.5. Feuerraumgeliäuse von Cheminees, nach Patentanspi-iich, dadurch gekennzeichnet, dass der Sturz mit einer Armierun sr versehen ist. 6. Feuerraumgehäuse von Cheniinees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sturz eine gewölbte Form aufweist. 7. Feuerraumgehäuse von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerraum-Frontöffnung durch eine Ja lousie abschliessbar ist.B. Feuerraumgehäuse von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen der beiden Seitenwände eine re gulierbare Öffnung für die Zufuhr von Se kundärluft vorgesehen ist. 9. Feuerraumgehä.use von Cheminees, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass es mit einem Träger zum Aufhängen eines Kessels im Feuerraum versehen ist.10. Feuerraumgeliä.use von Clietiiinees, nach Pa.tentansprueli, dadurch gekennzeich net, dass vor der R.iiekwanc1 eine Gussplatte für die Reflexion von Wä.rmestrahlen an geordnet. ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH267072T | 1948-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH267072A true CH267072A (de) | 1950-03-15 |
Family
ID=4476348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267072D CH267072A (de) | 1948-09-02 | 1948-09-02 | Feuerraumgehäuse von Cheminées. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH267072A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2348316A1 (de) * | 1972-11-03 | 1974-06-12 | Gottlieb Frischherz | Feuerstelle |
| FR2414171A1 (fr) * | 1978-01-10 | 1979-08-03 | Kempf Alfred | Foyer de cheminee |
| WO2024132089A1 (de) * | 2022-12-19 | 2024-06-27 | Rüegg Cheminée Schweiz AG | Kamineinsatz |
-
1948
- 1948-09-02 CH CH267072D patent/CH267072A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2414171A1 (fr) * | 1978-01-10 | 1979-08-03 | Kempf Alfred | Foyer de cheminee |
| WO2024132089A1 (de) * | 2022-12-19 | 2024-06-27 | Rüegg Cheminée Schweiz AG | Kamineinsatz |
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