CH267103A - Kleidungsstück mit Ärmeln. - Google Patents

Kleidungsstück mit Ärmeln.

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CH267103A
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Jamieson Ralph
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Jamieson Ralph
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/10Sleeves; Armholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  <B>Kleidungsstück mit Ärmeln.</B>    Bei bekannten mit     Ärmeln    versebenen Klei  dungsstücken, wie     Mänteln        oder        lIerrenröeken     besteht kein wesentliches Nachgeben und keine  Dehnbarkeit in den Achselhöhlen, was selbst  bei gut sitzenden Kleidungsstücken zu Un  bequemlichkeit Anlass gibt, indem die freie  Bewegung der Arme gehindert. ist. Bei weni  ger gut sitzenden Kleidungsstücken ist der er  wähnte Fehler noch viel ausgeprägter.  



  Es     wurde    bereits vorgeschlagen, das  Rumpfstück     eines    mit Ärmeln     versehenen          Kleidungsstückes        finit        Ausschnitten    auf der  Unterseite der Achselhöhlen     zu        versehen    und  die den Ärmel bildenden Teile mit     Fortsätzen          auszustatten,    welche in die genannten Ein  schnitte hineinpassen, ohne     da.ss        es    aber gelun  gen wäre, alle Nachteile in genügendem Masse  zu beheben.  



       Gegenstand    vorliegender Erfindung ist ein  Kleidungsstück mit Ärmeln und einem Rumpf  teil mit     Ärmelaussparmigen,    die an ihrer Un  terseite in über die Achselhöhlen hinunter  reichende     Ausselinitte    übergehen, dadurch ge  kennzeichnet, dass die einander gegenüberlie  genden beiden Seiten der     Ausschnitte    gerad  linig sind, und dass die in den     Aussparungen     sitzenden     Ärmel    ein Paar geradlinig begrenzte,  von ihrem     Ärmellochrand    abgewinkelte Fort  sätze aufweisen, welche     Fortsätze    die Aus  schnitte abdecken und entlang ihrer Grund  linie umgelegt     sind,

      wodurch an der Unter  seite der Ärmel je eine einzige, sich bei     Be-          wegungen        des        Armes    immer am gleichen Orte  bildende Falte vorhanden ist, die schräg zur    Richtung von.     Schuss    und Kette des     Gewebes     verläuft und die untere Begrenzung des     Är-          inelloehes    bildet, das an die Achselhöhle eng  anschliesst.  



  Ein     Ausführungsbeispiel        des    Gegenstandes  der     Erfindung    ist weiter derart ausgebildet,  dass jeder Ärmel einen     Unterteil    mit einem  aus dein gleichen     Stück        geschnittenen        wink-          li1en        Fortsatz    und einen Oberteil     aufweist,     welch letzterer auf der einen Seite einen     Spik-          kel        trägt,

      der     seinerseits    in einen aus dein  gleichen Stück     geschnittenen        Fortsatz    über  geht, wobei die Ränder dieser     Fortsätze    gerad  linig sind und     Eeken    mit dem     Ärmellochrand     bilden.  



  Es besteht weiter die Möglichkeit, die     Är-          in:elstücke        vorteilhaft    so     auszugestalten,    dass  sie gleichzeitig auch die     Sehulterpart.ie    des       Kleidungsstückes    bilden.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein  mit     Ärmeln        versehenes        Kleidungsstück    trotz  an die Achselhöhlen eng anschliessenden Arm  löchern derart zu     gestalten,        da.ss    es eine freie  und ungehinderte Bewegung der     Arine    ge  stattet.  



  In der Zeichnung sind     beispielsweise        Aus-          führungsformen    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und     zwar        zeigt          Fig.1    einen Damenmantel,       Fig.    2 veranschaulicht das eine Seitenstück  des Rumpfteils     dieses    Mantels in Draufsicht.       Fig.    3     zeigt    die Unterseite einer der Ärmel.

         Fig.    4 die     zugehörige    Oberseite des Ärmels,           Fig.    5 den     -zusammengesetzten    Ärmel, be  vor er     in    das Seitenstück nach     Fig.2    ein  genäht     wird,          Fig.    6 einen     Raglanmantel,          Fig.7    ein     Seitenstück    dazu und       Fig.    8 die     Draiüsicht    auf einen Ärmel,  bevor er in den Rumpfteil     eingefügt    ist.

    Der     AZantel    gemäss     Fig.1    wird gebildet  ans zwei Seitenstücken     a,    von denen jedes mit  einer     Ärmelaussparung        b'    versehen     isst.    Die  gestrichelte Linie c     zeigt    die Form einer Är  melaussparung bei der     üblichen    Art der     hoch-          und        enganschliessenden    Armlöcher.     Unter     Armlöchern werden die Öffnungen des ferti  gen     Kleidungsstückes    verstanden, in welche  die Arme eingeführt werden.

   Hoch- und eng  anschliessende     Armlöcher    sind dabei solche,  bei denen, wenn das Kleidungsstück getragen       wird,    der Stoff     unmittelbar        -unter    der Achsel  höhle an dem Körper anliegt, im Gegensatz zu  solchen, bei denen die Armlöcher     weiter    sind  als der oberste Armteil es erfordern     würde,          u.nd    bei denen     demzufolge,    wenn     dass        Klei-          chmgsstiick    getragen wird,

   die     -untere    Ärmel  kante erst in einem     gewissen    Abstand von der       Acheselhöhle    auf den am Körper anliegenden       Teil    des     Kleidungsstückes        auftrifft.    Als Är  melaussparung b' wird dabei diejenige     Aus-          sparung    im Rumpfteil des     Kleidungsstückes     verstanden, in welche der Ärmel eingesetzt  wird.

   Wie aus     Fig.1    und 2 klar ersichtlich  ist, gehen die     Ärmelaussparungen    gemäss den       Linien        d    auf ihrer Unterseite     in    über die       Achselhöhlen        hinunterreichende        Ausschnitte     d' über, das heisst, :

  das     Armloch        umfasst    ausser  der üblichen     AiLsspariung    gemäss der gestri  chelten Linie c     und    den     vollausgezogenen    Li  nien     b    noch     einen        zusätzlichen        Ausschnitt        d',     der durch die     Linien    c,     c1    und     d@    begrenzt ist.  Die einander gegenüberliegenden Seitenrän  der d dieses     Ausschnittes    sind geradlinig.

   Der       Unterteil        des    Ärmels gemäss     Fig.3    ist     aus     einem Stück mit. dem geradlinig begrenzten       Fortsatz    e,     dessen    einander gegenüberliegen  den     Seitenränder    mit d     em        Ärmellochrand    e',       e2    je einen scharfen     Winkel    bilden, das heisst  in einer Ecke mit ihm     zusammenstossen,    so dass  der     Fortsatz    von dem     Ärmelloehrand    abgewin-         kelt    ist.

   Die     Grundlinie        e=    dieser     Fortsätze     verläuft schräg zu     Schuss    und Kette des Ge  webes und bildet die untere     Degrenzun--    des  Armloches.

   Dieser     Fortsatz    legt sieh,     wenn     der Ärmel in die     Ärmelaussparung        ein        1#'esetzt     ist, längs der Linie     e=        um,    wodurch an der  Unterseite der     Ärmel    je eine einzige,

   sieh bei       Bewegtangen    des Armes     immer        ain        Bleiehen     Orte bildende Falte     entstellt.    Der Oberteil des  Ärmels gemäss     Fig.    4 weist     an    der einen Seite  einen     Spickel    f auf, welcher     Spiekel    in einen       Fortsatz    f'     übergeht,    der ebenfalls     durch    ge  rade Ränder begrenzt ist und an den Ansatz  stellen Ecken bildet. Die     Grundlinie    diese=       Fortsatzes        f',    der mit dem.

   Oberteil und dem       Spickel        aus    einem Stück besteht, verläuft  schräg     zii    Kette     und        Sehuss,    das heisst in der  Richtung der grössten Dehnbarkeit des Tuches,  wobei sich der     Foresatz        längs    dieser Grund  linie     -umlegt,    wenn der Ärmel in das Seiten  stück eingesetzt ist. Die     Fortsätze        e    und f'  decken gemäss     Fig.1    die     Anssehnitte        .V    ab.  



  Die Ober- und die Unterteile der Ärmel  werden ebenso wie ihre beiden     Fortsätze    zu  sammengenäht, wie dies in     Fig.    5     dargestellt     ist.     Hierauf    wird der     Ärmel    in das     entspre-          ehende    Seitenstück     eingefügt.,    wobei die Fort  sätze e und f' mit. den Rändern d und dem  untersten Teil. der     Ärmelaussparung    zusam  mengenäht werden.

   Es besteht. auch die     lIöa-          liehkeit,    wie dies üblich ist, ein Band sowohl  über die Naht,     längs    welcher die     Ärmel    in die       ÄrmelaiLSspartlng    eingesetzt     :sind,    als auch  über diejenige zu nähen, welche die     Fortsätze          zusammenhält.        Durch    ein solches Band kann  ein     Ansstreeken    der Naht verhindert werden.  



  Wenn die Ärmel auf diese Weise ein gesetzt  sind, füllen die     Fortsätze    die     Aussebnitte        c7'     aus und legen sich längs     ihren        (riundlinien          e=    und     f=    um, um so mit.

   der Unterseite der  Ärmel eine einzige, sieh immer am gleichen  Orte bildende Falte 0     zii    bilden, welche Falte       schräg        zii        Sehuss    und Kette, das heisst, in der       Richtung    der grössten Dehnbarkeit des Tu  ehes verläuft und die Unterseite der     hoeli-          und        enganschliessenden        Armlöcher    bildet.

   Da  sich die Falten     sehrä.g    zu     Kette    und     Seliuss         des     Gewebes        befinden,-bewirken    sie ein Nach  geben entlang der     Armloehfa.lte,    wodurch  freie und     ungehinderte        Armbewegungen    ge  währleistet sind und des weitern praktisch  kein Druck auf die Brustmuskeln auf der Vor  derseite der Achselhöhlen ausgeübt wird.

   Des  weitern ist zufolge dieser     -.1\Taelibiebi,.4eit    die       Wahrsehein'liehkeit,        dass    das Kleid an den       Arrirlöeliern    platzt, wesentlich     vermindert.    Die  Ränder der     Fortsätze    bilden scharfe Winkel,  das heisst solche, deren     Begrenzungslinien    eine  scharte Ecke     aufweisen,    im Unterschied zu  allen geschweiften Formen, welche scharfen  Winkel zur Folge haben, dass diese     Fortsätze     sich gemäss einer genau bestimmten Linie um  legen.  



  Das Futter an den Armlöchern wird     vor-          teilliaXterweise    in der gleichen. Art geschnitten  wie das äussere Stück des Ärmels und wird  zusätzlich mit Falten versehen, um so ein       ungeliindert.es    Nachgeben des     Kleidungsstük-          kes    zu gestatten. Diese Falten des Futters sind  vorzusehen, weil das Futter nicht im     gleichen     Masse nachgeben kann wie das die     Unterseite     des Armloches bildende Tuch.

           IIerr-enröeke    (Jacken) können in der Blei  ehen Weise hergestellt     werden    wie Mäntel, wo  bei natürlich in diesem Falle die Seitenstücke  entsprechend verändert und die     Fortsätze    e  und f ' kürzer gehalten werden     müssen.    Das  gleiche gilt für die Ausschnitte     unter    den Är  melaussparungen, welche dazu bestimmt sind,  die genannten     ll,ortät@ze    aufzunehmen.

      Bei dem     Raglanniantel,    das heisst einem  solchen, bei dem die die Ärmel bildenden  Stücke ebenfalls die Schulterpartie bilden, wie  er in     Fig.    6 bis 8 dargestellt ist, ist mit     g'    die  untere     Kante    einer Ärmelaussparung     g    be  zeichnet. Der untere Teil der     Ärmelaussparun-          gen    ist gemäss h ausgeschnitten, wodurch die  Ausschnitte h, gebildet werden, deren gegen  überliegende Seiten h geradlinig begrenzt sind.  Die Ärmel unterscheiden sieh von denen von  normaler     Forrn    dadurch, dass sie mit abgewin  kelten     Fortsätzen    i versehen sind.

   Die Grund  linien dieser     Fortsätze,    welche durch die Linie  j angedeutet sind, verlaufen schräg     zii        Schul,'       und Kette des     Gewebes.    Die Seitenränder die  ser     Fortsätze    sind     grade    und bilden scharfe  Winkel mit dem     Ärmelloehrand.    Wenn die  Ränder der Ärmel sowie diejenigen der     Fort-          .,Sätze    zusammengenäht sind,

   werden sie in  die Ärmelaussparungen eingenäht und die       Fortsätze    in den     Ausschnitt        eingefügt    und       rnit    dessen Rändern     zusarnmengenä.ht.    Die       Fortsätze    füllen,     naelidem    die Ärmel. auf die  angegebene     Weise    eingesetzt sind, die Aus  schnitte aus, legen sich entlang ihrer Grund  linie um, wodurch an der Unterseite der Ärmel  je eine einzige, sich immer am gleichen Orte  bildende Falte 0 vorhanden ist, welche ihrer  seits die untere     Begrenzung    des Ärmelloches  bildet, das an die Achselhöhle eng anschliesst.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kleidungsstiiek mit Ärmeln und einem Rumpfteil (a) mit Ä rmelaussparungen (b', cg), die an ihrer Unterseite in über die Achsel höhlen hinunterreiehen:de Ausschnitte (d', hl) übergehen, dadurch gekennzeichnet, :
    dass die einander gegenüberliegenden beiden Seiten <I>(d, h)</I> der Ausschnitte geradlinig sind, und < lass die in den Aussparungen sitzenden Är mel, je ein. Paar geradlinig begrenzte, von ihrem Ärmelloehrand abgewinkelte Fortsätze <I>(e, i,</I> f,) aufweisen, welche Fortsätze die Aus schnitte abdecken und entlang ihrer Grund linie (e=, f-, ,p) umgelegt sind, wodurch an der Unterseite der Ärmel je eine einzige,
    sich bei Bewegungen des Armes immer am gleichen Orte bildende Falte vorhanden ist, die schräg zur Richtung von Sehuss und Kette des Ge webes verläuft und die untere Begrenzung des Ärmelloches bildet, das an die Achselhöhle eng anschliesst.
    UNTI:RANSPRÜ CHB I. Kleidurigsstüek nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ärmel einen Unterteil und einen Oberteil aufweist, die je mit einem Fortsatz (e, f,) aus einem Stück bestehen, wobei. der Oberteil auf der einen Seite einen Spiekel (f) trägt, der seiner seits in den.
    zugehörigen Portsatz (f,) über- geht, wobei die einander gegenüberliegenden Seitenränder dieser Fortsätze mit dem Ärmel lochrand in einer Ecke zusammenstossen. 2.
    Kleidunpsstück nach Patentanspruch, s dadurch gekennzeichnet, dass die Ärmelstücke ebenfalls die Schulterpartie des Kleidungs- stüekes bilden (Fig. 8).
CH267103D 1948-04-02 1948-04-02 Kleidungsstück mit Ärmeln. CH267103A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2013175921A1 (ja) * 2012-05-19 2013-11-28 株式会社オンワードホールディングス 上衣の製作方法

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