CH267130A - Füllmechanismus an Füllfederhalter. - Google Patents

Füllmechanismus an Füllfederhalter.

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CH267130A
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Plaza Rodriguez Jesus
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Plaza Rodriguez Jesus
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    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
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Description


  Füllmechanismus an Füllfederhalter.    Die üblichen     Füllfederhalter-Konstruktio-          nen    besitzen den Nachteil, dass der Füll  mechanismus relativ wenig Raum für Tinte  lässt. Dies bezieht sich sowohl auf Füller mit  einem Gummisauger als auch auf solche mit  Kolben. Ein anderer Nachteil dieser     Vorrieli-          tungen    ist der Umstand, dass sie einem mehr  oder minder schnellen Verschleiss unterliegen  und oft. Störungen und Reparaturen verur  sachen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Füllmechanismus an Füllfederhalter, der bes  sere Ausnutzung des Füllraumes des Tinten  behälters erlauben kann, das heisst, der Füll  federhalter nach der Erfindung kann ein  zwei- bis dreimal so grosses Tintenvolumen  besitzen als einer der üblichen Füllfederhal  ter gleicher Grösse.  



  Der Gegenstand gemäss vorliegender Er  findung ist. gekennzeichnet durch     einen    im       Füllerrohr    verschiebbaren Tintenbehälter, der  dicht an das     Füllerrohr    wenigstens an seiner  Mündung anschliesst und leer wie ein Hohl  kolben zum Füllen des Füllfederhalters mit  Tinte     benutzt    werden kann, und einen Ver  schluss für das hintere Ende des     Füllerrohres,     das Ganze so, dass durch     Rüekwärtsziehen    des  Behälters aus dem     Füllerrohr    Flüssigkeit in  dieses angesaugt.

   und durch Umkehrung des  Füllfederhalters, Spitze nach oben, die ange  saugte Flüssigkeit aus dem     Rohr    in den Be  hälter fliessen gelassen und der Behälter in       seine    Grundstellung zurückgeschoben und    durch den     Verschluss    das     Füllerrohr        hinten     geschlossen werden kann.  



  Der Verschluss kann durch eine Kappe ge  bildet sein, und um jede Bewegungsmöglich  keit des Tintenbehälters innerhalb des Füller  rohres zu verhindern, kann zwischen     Kappe     und Boden des Behälters ein weicher, elasti  scher     Druckkörper    eingelegt sein.  



  Die beigefügte Zeichnung betrifft     Ausfüh-          rungsbeispiele    der Erfindung.  



       Fig.    1 ist ein     Längssehnitt    durch das     Fül-          lerrohr,    die     Verschlusskappe    und Druckkör  per, und den Tintenbehälter des ersten Aus  führungsbeispiels.  



       Fig.    2 zeigt in einem.     Längssehnitt    die ent  sprechenden Teile einer     zweiten    Ausführungs  form, wobei     Versehlusskappe    und Tintenbe  hälter zu einem einzigen Stück vereinigt sind.  



  Die Schnitte unter     Fig.3    zeigen Einzel  heiten einer     Feststellvorrichtung    zwischen       Füllerrohr    und Behälter eines Ausführungs  beispiels gemäss     Fig.2.     



       Fig.    4 zeigt die gleichen Teile wie     Fig.    2  einer Ausführungsform mit, verstellbarer       Dichtung-    und Feststellvorrichtung des     innern     Endes des Behälters.  



       Fi-.    5 zeit von einem Ausführungsbeispiel  einen Behälter für Farbstoff, der mit     Wasser     zur Schreibflüssigkeit wird, am hintern Ende  eines Tintenbehälters mit Kennzeichen zur  Dosierung seiner Füllung.  



  In     Fig.    1 ist das     Füllerrohr    1 am hintern  Ende durch eine Schraubkappe 2 geschlossen.      In diesem Modell ist der im Rohr 1 verschieb  bare Tintenbehälter 3, der z. B.     aus    Kunst  stoff bestehen kann, nahe seiner     Mündung    4  dicht an das Rohr 1 angeschlossen. Er ist zu  diesem Zweck mit einer Dichtung 5, z. B. aus  Kork,     Gummi    oder anderem geeigneten Ma  terial, versehen, so dass eine wasserdichte Ver  bindung hergestellt wird. Solche     Dichtungen     könnten auch noch an andern Stellen des  Behälters vorgesehen sein.

   Das andere Ende 6  des Behälters als Knopf 7 ausgebildet, mittels  dem der Behälter rückwärts     aus    dem Rohr 1  gezogen werden kann. Eine gelochte Dichtung  8 ist zwischen dein Tintenkanal 9 des Rohres 1  und der Behältermündung 4 angebracht.. Das  in der Kappe 2 untergebrachte Druckkissen  10 drückt gegen den Knopf 7 und dadurch  die Behältermündung 4 fest gegen die Dich  tung 8 und diese gegen den Vorsprung 11 des  Rohres 1 beim Tintenkanal.  



  Diese Ausbildung ermöglicht die Benut  zung des leeren Behälters 3 als Hohlkolben  zum Ansaugen von Tinte in den Füllfeder  halter. Dies geschieht nach     Entfernung    der  Kappe 2 und nach Eintauchen des vordern  Endes des Rohres 1 mit der nicht gezeich  neten     Sehreibvorrichtung    in Tinte, indem der  Behälter 3 am Knopf 7 herausgezogen wird.  Auf Grund des wasserdichten Abschlusses des  Tintenbehälters mittels seiner Dichtung 5 ge  gen die Innenwand des Rohres 1 hat dieser  Vorgang die gleiche     'Wirkung,    wie der Hub  eines Kolbens, und das Rohr 1 füllt sich in  folgedessen mit Tinte.

   Da dabei die Saug  wirkung des Behälters 3 grösser ist als seine       Aufnahmefähigkeit    an Tinte, kann seine Be  wegung bezüglich des Rohres derart be  schränkt werden, dass niemals die     Kontroll-          löcher    12     durch    seine     Mündung        überschritten     werden. Die zulässige Grösse der     Beweglang     des     Hohlkolbens    3 kann durch Kennzeichen  auf der Oberfläche des Behälters angegeben  sein.

   Nach der Füllung wird der     Füllfeder-          lialter    umgekehrt -     Schreibv        orriehtung    nach  oben -, so dass die Tinte aus dem Rohr 1  in den Behälter 3 abfliesst. In dieser Stel  lung     wird    dann der Behälter in seine Grund  stellung in das Rohr     zurückgeschoben.    Als-    dann     wird    zum.     Abschluss    des     hintern    Rohr  endes die     Kappe    ?     wieder    angebracht, und  der Füllfederhalter ist.     _gebrauchsfertig.     



       Fig.2    stellt ein ähnliches     @usführung-          beispiel    dar,     mir    dass hier der Behälter 3 ein  Ganzes bildet mit der Kappe     ''.    Dieser ver  grösserte Behälter     wird    durch das     Schraub-          gewinde    13 am hintern     Füllerrohrende    be  festigt. Der     Füllvorgang    ist jetzt noch ein  facher. Es ist nur notwendig, das Ende ? des  Behälters aus dem     Grewinde    13     Herauszudre-          hen,    und schon beginnt der Sog und wird  durch Ziehen fortgesetzt bis z.

   B. das ge  wünschte Kennzeichen auf der Behälterober  fläche, z. B. einer Skala, wie in     Fig.    5 ge  zeigt, am hintern Rohrende erscheint. Diese  Kennzeichen zeigen die     aufgenommene    Tin  tenmenge an und den     grösstmögliehen        Aus-          zog    des Behälters, damit er nicht völlig,     ans     dem Rohr 1 herausgezogen wird.  



  Gemäss     Fig.3    enthält das hintere Ende  des     Füllerrohres    1 einen     erweiterten    Raum 15       finit    kleinen federnden Haken 14, die gegen  die Oberfläche des in das Rohr eingesetzten  Behälters 3     driieken    und in die     Vertiefum.;-          16    derselben einklinken, wenn der Behälter  rückwärts bewegt wird, so dass die     Bewegung     aufgehalten und ein vollständiges     Heraus-          ziehen    verhindert, wird.

   Diese Haken können  durch einen federnden     Dra.htbü-el,    der im  Rohr befestigt wird und in die     Vertiefung    16  einklinken kann, ersetzt sein.  



       Fig.4    zeigt. eine andere     Feststellvorrieli-          tung,    die einen am innern Ende des Behäl  ters     angebrachten,        axial        durehbohrten    Teil  aufweist, der federnde Zungen 18 besitzt, die  durch einfache Schnitte<B>17</B> in     seinen        vordern     Teil hergestellt. sind und die     finit    kleinen Er  höhungen versehen sind, die in eine     entspre-          ehende    Rille 20 in der     Rohrwand    einklinken  können; wodurch die     Rfcl#:

   #ärtshewe@g-inig    des  Behälters     aufgehalten        wird.    Die     Fortsetzung     der     Bewegung    des Kolbens ist dann nur mit  einer gewissen     AnstrengLnig-    möglich. Eine  Rille 20' ist     auch    im     vordern    Teil des Füller  rohres angebracht., in die die     Zungen    in der  innersten Lage des Behälters einklinken, wo  durch er an dieser Stelle gesichert ist; das           Schraubgewinde    13 ist.     überflüssic.    Der Teil.

    mit den     Zimgen-ist    mit dein Behälter durch  ein Schraubgewinde 21 verbunden und kann  von diesem abgetrennt werden. Um dieses       Schraubgewinde    herum ist zwischen dem die  Zungen 18 bildenden Teil und einer Schulter  des Behälters der elastische     Diehtungsring    22  in der Weise angeordnet, dass bei Anziehen  des     Sehraubge-,vindes    die     Diehtung    zwischen  Behälter und Rohr verstärkt und bei Locke  rung der     Versehraubung    geschwächt wird.  



       Schliesslich    ist in.     Fig.5    von einer wei  teren Ausführungsform eine     Vorrielitung    ge  zeigt, die nach Belieben zur Füllung des Füll  federhalters das Ansaugen von Tinte oder  Wasser erlaubt. Die Kappe 2 ist hohl und auf  das hintere Ende des Behälters aufgeschraubt  und bildet so einen kleinen Behälter 23. In  diesem ist ein nicht     gezeiehneter    Vorrat an  Farbstoff in Form von Pillen, Tabletten oder  in anderer Weise untergebracht.

   Wünscht;  man statt Tinte Wasser einzusaugen, so wird  die Verschraubung 13 gelöst und der     Farb-          stoffbehälter    2 vom Tintenbehälter 3 abge  nommen und die entsprechende Farbstoff  menge in den aus dem Rohr 1 herausgezogenen  Behälter 3 oder das Rohr 1 durch deren jetzt.  freie Mündungen überführt. Nachher wird  in der für Tinte beschriebenen Weise Wasser  in den Behälter     ein--efüllt.    Das Wasser löst  den Farbstoff sofort auf und erzeugt somit  Tinte.

   In dem vorliegenden Falle muss die  Überführung des     Farbstoffes    von     Hand    er  folgen,     jedoeli    besteht keine Schwierigkeit,  ein automatisch arbeitendes     Dosierungs-    und       Füllsvstein    anzuwenden, sowohl für Farbstoff  in fester Form als auch für konzentrierte  flüssige Tinte, ohne dass der     Farbstoffbehäl-          ter    23 vom     Tintenbehälter    3 abgenommen wer  den     muss.    Die Ziffern 1 bis 16 an der Ober  fläche des Behälters 3 zeigen ein Beispiel  für die Füllkontrolle; sie werden beim Her  ausziehen des Behälters 3 aus dem.

   Rohr     naeh-          einander    sichtbar, so dass die Menge der an  zusaugenden Flüssigkeit genau dosiert wer  den kann.  



  Zur Kontrolle des Tintenstandes im Füll  federhalter von aussen könnten das Füller-         rohr    und der Behälter auch mindestens zum  Teil aus     transparentem        -Material,    z.     B.        orga-          nisehein    Glas, hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Füllmechanismus an Füllfederhalter, ge kennzeichnet durch einen im Füllerrohr ver- sehiebbaren Tintenbehälter, der dicht an das Füllerrohr wenigstens an seiner Mündung an schliesst und leer wie ein IIohlkolben zum Füllen des Füllfederhalters mit Tinte be nutzt werden kann, und einen Verschluss für das hintere Ende des Füllerrohres, das Glanze so, dass durch Rückwärtsziehen des Behälters aus dem Füllerrohr Flüssigkeit.
    in dieses an gesaugt und durch Umkehrung des Füllfeder halters, Spitze nach oben, die angesaugte Flüssigkeit aus dem Rohr in den Behälter fliessen gelassen und der Behälter in seine Grundstellung zurückgesehoben und durch den Verschluss das Füllerrohr hinten ge schlossen werden kann. UNTERANSPRÜ CIIE 1. Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Tintenbehälter mit dem Ver- sehluss zu einem Ganzen vereinigt ist, so dass durch Rückwärtsbewegen des Verschlusses Tinte angesaugt werden kann. 2.
    Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass auf der Oberfläche des Tintenbehäl ters Kennzeichen angebracht sind, die beim Herausziehen des Behälters aus dein Füller rohr die eingesogene Flüssigkeitsmenge anzei gen, so dass die Füllung nach Belieben do siert werden kann. 3. Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeieh- net, dass zur Begrenzung der Ansaugbewe gung des Behälters im Füllerrohr an einem dieser Teile eine Aussparung und am andern bei Erreichen der äussersten Ansaugstellung des Behälters in diese Aussparung eintretende federnde Klinken vorgesehen sind. I.
    Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Klinken am innern. Ende des Behälters vor gesehen sind und eine weitere, mit denselben zusammenwirkende Ringnut im Füllerrohr angeordnet ist, um den Behälter in seiner innersten Lage im Füllerrohr zu sichern. 5.
    Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadureh gekennzeichnet, dass die Klin ken an einem auf den innern Endteil des Behälters aufgeschraubten Teil. angeordnet sind und zwischen den Klinken und einer Schulter des Behälters ein elastischer Dicht ring vorgesehen ist, wobei der Anpressdi-Lick der Dichtung gegen das Füllerrohr durch Verschrauben des Klinkenteils eingestellt wer den kann.
    G. Füllmeehanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass zwecks Kontrolle des Tintenstandes von aussen das Füllerrohr und der Behälter mindestens teilweise aus transparentem Ma terial hergestellt sind. 7.
    Füllmechanismus an Füllfederhalter, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass am hintern Ende des Tintenbebiil- ters ein Behälter für Farbstoff angebracht ist, damit zur Füllung des Füllfederhalters mit Tinte von letzterem in den Tintenbehäl ter gebracht. und Nasser zur Verdünnung des Farbstoffes in den Behälter gesaugt. werden kann.
CH267130D 1946-07-31 1947-07-28 Füllmechanismus an Füllfederhalter. CH267130A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005041149A3 (de) * 2003-10-14 2005-09-01 Niels Raeder Schreibgerät, insbesondere tintenroller, mit einem informationsträger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005041149A3 (de) * 2003-10-14 2005-09-01 Niels Raeder Schreibgerät, insbesondere tintenroller, mit einem informationsträger

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