CH267143A - Kreisteilmaschine. - Google Patents

Kreisteilmaschine.

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CH267143A
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W Lipp Rudolf
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W Lipp Rudolf
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D13/00Component parts of indicators for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D13/02Scales; Dials
    • G01D13/04Construction
    • G01D13/10Construction with adjustable scales; with auxiliary scales, e.g. vernier

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description


  



  Kreisteilmaschine.



     Die Kreisteilmaschinen benutzen    bei der Unterteilung von Kreisen oder Kreisausschnitten als Ausgang entweder die   360-(5rad-    oder z. B. eine   1000-Gradeinteilung.    Jeder   Unterteilungsabsehnitt    stellt somit einen Bruchteil in Graden des   Gesamtumfanges dar,    auf den er bezogen ist. Zur   Unterteilung be-    nutzt man entweder eine Sehneekenübersetzung oder sieht direkte mikroskopische Ab  lesung von der Mutterskala vor.

   Das hat    zur   folle,      dal3    im ersten Falle stets ein ent  spreehendes    Zwischenrädergetriebe errechnet und eingeschaltet werden muss, um die ge  wünschteUnterteilungzuerzielen.    Bei   schwie-    rigen   Teilungsforderungen,    die sehr häufig bei der Fertigung von Skalen für elektrische Geräte, insbesondere in der Hochfrequenztech  nik,    auftreten, ist dies in vielen Fällen mit    sehr umständlichen Teilungsmassnahmen ver-    bunden, z.

   B. wenn eine Unterteilung von 349   grades    in etwa   333    Teile verlangt ist oder wenn   vorgeeichte    Abstände in eine bestimmte   Anzahl von Abschnitten unterteilt    werden sollen. In diesen beiden Fällen und in ähnlichen wird, wenn die Unterteilung mit den erstgenannten Mitteln durchgeführt werden soll, neben einer umfangreichen Rechnerei noch ein   grosser Rädersatz    notwendig, welch letzterer bei dem   gro#en    Aufwand auch noch die Genauigkeit beeinträchtigt. Das zweite angeführte System mit direkter Ablesung von der Originalskala   verlan-t    die Errechnung der einzelnen   Unterteilungsabsehnitte    in Graden, Minuten und Sekunden.

   Bei der Ferti  gung von abnormalen Skalen    stellt dies eine    besonders zeitraubende Aufstellung und Ar-      beitsleistung    dar, weil ja dann von Teilstrich zu   Teilstrich    auf   der Mutterskala die    entsprechenden rechnerisch festgelegten Zahlen in Graden, Minuten und Sekunden unter Benutzung eines Mikroskopes einzustellen sind.



  Damit ist nicht nur die Unsicherheit fehler  freier Ausführung sehr grof#,    sondern aueh der Aufwand an Aufmerksamkeit und Zeit.



   Die Erfindung hat nun vor allem den Zweek, sowohl die Nachteile der   erstgenann-    ten Art der   Teilmaschine    als aueh die Nachteile der   zweitgenannten    Art zu beseitigen, das heisst also sowohl die   Erreehnung des Rä-    dersatzes als auch die Einstellung jedes einzelnen   Teilstrichs    nach   Graden, lIinuten und    Sekunden, z. B. unter Benutzung eines Mikro  skopes,    überflüssig zu machen.



   Die Erfindung besteht darin, dass an einer mit   Gradeinteilung versehenen Teilseheibe    von veränderlichem Durchmesser eine zweite Teilseheibe mit veränderliehem Durchmesser orgesehen ist, die ein in gleichen Abständen mit Teilstriehen versehenes, biegsames Band    cul    trägt, welches an einem Ende so an dieser Teilseheibe befestigt ist, dass der Nullstrich des Bandes und der   Nullstrieh    der Gradinteilung in ihrer Stellung zueinander fixiert sind, während das freie Ende des Bandes unter   Veränderung des Teilseheibendureh-    messers so um die Trommel geschlungen wird,

   dass der Markierungsstrich des Bandes für die   gewünschte Unterteilungszahl mit dem      Markierungsstrich    der   Gradeinteilung für den    zu unterteilenden Winkel übereinstimmt.



   Damit wird vor allem erreieht,   da#    auf die vorgesehene Gradskala auf der Teilscheibe mit   unveränderlichem    Radius im allgemeinen nur zur Festlegung der zu unterteilenden Kreise und   Kreisaussclinitte    Bezug genommen wird, während zur   Unterteilung    der auf diese Weise   bestimmten Winkel die im Durch-    messer veränderliche Teilseheibe benutzt wird.



   Es lassen sich alle möglichen Kreiswinkel fast beliebig unterteilen, indem z. B. der   Man-      telumfang    der Trägerteilseheibe mit veränderlichem Radius in einem solchen Sinne ver ändert wird,   da# die    der   Unterteilungszahl    entsprechenden Teilstriche des Bandes sich genau über den mit Hilfe der Gradskala auf dem Umfange der Teilseheibe mit   unverän-      derlichen Radius    festgelegten, zu   unterteilen-    den Winkel erstrecken. Damit sind die einzelnen Unterteilungspunkte durch die Stellung der   Teilstriche    festgelegt.

   Die Unterteilung selbst erfolgt   vorteilhaft durch Fort-      sehaltung    der Trägerteilseheibe von   Teilstrich    zu   Teilstrich.    Zum   Fortsehalten    kann z. B. ein Indexstift benutzt werden, der in entsprechende Locher des biegsamen Bandes eingreift und zugleieh die Einstellung der ein  zelnen Teilungspunkte    fixiert. Zum Transport von   Teilpunkt    zu   Teilpunkt    kann eine   halb-oder      ganzautomatisehe    Einriehtung dienen.



   Es sind dabei keine zeitraubenden Berechnungen anzustellen, und es kommen auch umfangreiche Rädergetriebe in Fortfall. Alle Schwierigkeiten, die sieh bei den bekannten   Teilungsmasehinen    ergeben, sind   ausgeschal-    tet.



   Da bei diesem Unterteilungssystem nur naeh gleichen Teilen, aber nicht nach Graden, Minuten und Sekunden aufgeteilt wird, ist das Problem der unteilbaren Zahlen für die Teilung von Winkeln und Kreisen gelost.



  Die Ungenauigkeiten, welche in dieser Hinsicht den üblichen   Unterteilungssystemen    anhaften, sind vermieden.



   In der   Zeiclmny    sind Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegenstandes darge-    stellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    ein   Stüek      eines Teilbandes,   
Fig.   2    ein Stüel eines   Teilbandes einer    zweiten   Ausführungsfonn.   



   Fig. 3 eine sehematisclic Darstellung der Anwendung des Teilbandes,
Fig.   4    einen Teil der Winkelgradskala und des   Teilbandes    nach   I    in der   Abwick-    lung,
Fig. 5 eine   Stirnansicht der im Durchmes-    ser verstellbaren Teilscheibe,   mit Einzelheiten    im Schnitt,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5,
Fig. 7 eine   Detailpartie.   



   Fig. 8 eine aus Fig.   5    ersichtliche Einzelheit in grösserem   Ma#stab,   
Fig.   9    einen Sehnitt naeli der Linie A-A in Fig. 8,
Fig. 10 eine andere Ausführungsform des in Fig.   8    dargestellten Gegenstandes,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 10,
Fig. 12 den Schaltmechanismus der Teil  seheiben,    teilweise im Schnitt,
Fig. 13 eine Einzelheit des Schaltmecha  nismus,   
Fig. 14 den Schaltmechanismus mit ciner   Teilansiclit    der   Kreisteilmaschine,   
Fig. 15 eine Feineinstellvorrichtung von vorn gesehen,
Fig. 16 die in Fig.   15 dargestellte Vorrich-    tung in Richtung des Pfeils C geschen,
Fig. 17 eine Seitenansicht der ganzen Kreisteilmaschine,
Fig.

   18 eine Stirnansicht zu Fig. 17,
Fig. 19 einen Antrieb für zwei Aufspanntische und
Fig.   20 eine aus Fig. 17 ersichtliche Ein-    zelheit in einer andern Stellung.



   Zur Unterteilung eines   Iireises    oder eines Kreisauschnittes wird ein elastisch biegsames   Stahlband l (Fig. l) oder dergleichen    benutzt, das beispielsweise ungefähr 10 mm breit und   1    mm dick sein kann. Dieses Teilband   1    ist mit Lochern   2    versehen, deren Abstand voneinander beliebig sein kann, für alle Locher aber immer der. gleiche bleiben    mués. Neben, diesen Lochern 2 befindet sich    eine mit denselben übereinstimmende Teil   strichcinteilung 4 mit fortlaufender Beziffe-      rung.

   Sehlagt man dieses Band,    das   beispiels-    weise   400    Locher und   Teilstriche    besitzt, im   Kreisc mit dem Radius R, wie    Fig. 3 zeigt,    und zwar derart, da# sich das Nulloch mit    dem Loch der gewünschten Teilungszahl  (z. B. 333 Teile) auf der Nullinie deckt  (Fig. 4), so sind die gewünschten Untertei  lungen eingestellt. Das überzählige Ende    des Bandes 1 wird durch den in der Richtung des Pfeils 6 federnden   Hebel 5 schrauben-      linienformig naeh innen    in kleinerem Radius eingerollt. Das Band   1    wird über eine im Durchmesser variable   Scheibe, die Trägerteil-    scheide, gespannt.

   Die Locher 2 im Band l dienen zur Arretierung der einzelnen Teilpunktc mit Hilfe eines   Indexstiftes    und zum halbautomatischen oder automatischen Transport von   Teilpunkt    zu Teilpunkt. ZurSeho  nung der Teilungsloeher    2 kann aber auch    neben diesen eine zweite Lochreih 3 (Fig. 2) 2)    angeordnet sein, die nur dem Transport dient.



  Die Scheibe 21 in Fig.   4    ist mit zweierlei   Skalenteilungen versehen, und zwar    mit einer 360-Gradeinteilung 9 und einer 1000-rad  cintcilung      10.    Die Nullstellung dieser Skalen ist gegenüber der   Nulloclistell. ung des    Bandes 1 fixiert.



   Will man nun z. B. 350 Grad in 299 Teile teilen, so ist die   Trägerteilseheibe    (Fig.   5)    so lange zu verkleinern, bis der mit   299    be  zeichnete    Teilstrich des   Lochbandes    1 sich mit der Einstellung 350 Grad d deckt. Benutzt man z. B. ein Band mit   400      Lochera,    so könnten damit alle Teilungen unterhalb   400    ausgeführt werden, und zwar, wenn die Verkleinerung des Segmentumfanges nur bis 250 Locher vorgesehen ist, von 400 bis 250 Unterteilungen direkt und bei geringeren Un  terteilungszahlendurchÜberschlagen    eines oder mehrerer Locher.

   Sollen also   beispiels-    weise 300 Grad in   124    Teile unterteilt werden, so wird die Trägerteilscheibe so   verklei-    nert, dass der mit 248 (doppelte Anzahl) be  zeichnete      Teilstrich    mit der Einstellung 300 Grad zusammenfällt, so   da#    man bei Über  schlagung je eines Loches    die gewünschte Un  terteilung    erhält. Auf diese Weise lassen sich sämtliche ganzzahligen Unterteilungen einstellen, weil die Multiplikation einer ganzen   Teilungszahl mit einer ganzen    Zahl nur immer eine ganze Zahl ergeben kann.   



  Statt eines Lochbandes kann auch ein    Millimeterband oder dergleichen verwendet werden. In diesem Falle sind die Unterteilungen abzulesen.



   Fig. 5 und 6 zeigen die zwei nebeneinan  derliegenden      Teilseheiben,    die am Umfange mit den Skalenteilungen   naeh    Fig.   4    versehen sind. Die feste Scheibe   21    ist Träger der Skalen 9 und 10 und der in Fig. 8 dargestellten Segmente. Diese im Kreise angeordneten Segmente bilden mit ihren biegsamen Aussenteilen 19 eine Kreistrommel, welehe die Trägerteilseheibe für das Teilband 1 bildet und um welche das   Lochband      1    zu schlingen ist.



  Die einzelnen Segmente   (Fig.      8    und 9) besitzen die Teile 1. 1, 12, 19 und 20 und sind mit Hilfe eines Kegelgetriebes 15, 16 einer Gewindespindel 14 und einer   Gewindemutter    13 mittels eines Ansatzes des Sehiebers 11 in einem Sehlitz 17 der Scheibe   21    geführt und   radial versehiebbar.    Die beiden starren nach innen ragenden radialen Arme 20 mit den daran befestigten Stiften 12, die in Schlitze des zwischen ihnen angeordneten, radial nach innen ragenden Schiebers 11 eingreifen und in den Führungen 18 der Scheibe 21 entlanggleiten, verengen sich bei der radialen Bewegung des Segmentes und biegen dabei den elastschen   Segmentaussen-    teil 19 in jene Kreisform, die dem jeweiligen Radius entspricht.

   Durch Drehen der koaxial zu den   Teilsebeiben    auf der Welle 52 ange  ordneten    Tellerscheibe 16 mittels einer Kurbel, die auf den Vierkant 25   aufsteekbar    ist, werden, wie Fig. 5 zeigt, sämtliehe im Kreise angeordneten Segmente radial versehoben, wodurch sich der durch die biegsamen Au ssenteile 19 der einzelnen Segmente gebildete Kreisumfang verkleinert oder vergrössert.



   An dem für die Nullstellung vorgesehenen Segment wird nun das Loehband   1    mit dem  Durchbruch 7   (Fig.    4) in einen stiftartigen Teil eingehängt, das Band 1 um die Segmente   herumgeschlagen und über    den beweglichen Führungsarm 23 (Fig. 5) der   Bandeinroll-    trommel   24    zugeführt. Der durch die Feder 6 federnde Hebel 5, an dessen äusserem Ende   22    das andere Ende des Bandes   1    befestigt ist, zieht entsprechend der Verkleinerung des durch die Segmente gebildeten   Kreisumfan-    ges das Band nach und spannt es an.

   Die Formhaltigkeit des Stahlbandes 1 überbrüekt dabei die Segmentzwisehenräume ohne ins Gewicht. fallende Verzerrungen der Kreisform, zumal diese Zwischenräume mit Annäherung an den kleinen Radius r (Fig. 3) gleich Null werden. Die Segmente können aber auch, wie in Fig. 7 gezeigt, nach Art von Nut und Kamm 26   ineinandergreifend ausgebildet    sein. Der Bogen des   Führungsarmes    23 muss dem kleinsten mit den Segmenten erzielbaren Radius konform sein.



   Die Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Form von Segmenten 27, welche möglichst schmal ausgebildet sind und in radialen Schlitzen 28 einer festen Scheibe (Fig. 11) 58, 59 geführt sind. Die   radiale Versehie-    bung der Segmente 27 wird durch die Drehung eines   Schneekenringes      29,    der in die Zähne 30 der Segmente   eingreift, bewerk-    stelligt. Der Schneekenring 29 ist in der Scheibe 59 drehbar gelagert und kann mittels einer auf den Vierkant 65 aufsteckbaren Kurbel über das   Zalinrad    31 gedreht werden, so dass auf diese Weise die Verstellung des durch die Segmentaussenteile gebildeten Kreisumfanges   ermöglieht    wird.



   Fig.   12 zeigt    eine Einrichtung zum   halb-    automatischen Transport der Scheibe   21    (Fig. 8 und 9) mit den Segmenten und dem Band   1    von   Teilpunkt    zu   Teilpunkt.    Sie besitzt, wie die Fig. 12 und 14 zeigen, einen parallel zur Welle 52 verschiebbar gelagerten Schlitten 33 mit Sehlittenführung 34 am verstellbaren Trägerteil 32 und ist so eingestellt, dass der Indexstift 36   (Fig.    12) mit den Lochern   2    des Bandes   I    in   Eiyriff kom-    men kann. Das Band wird damit in der je  weiligen    Stellung festgehalten.

   Der Indexhebel 35 mit dem Indexstift 36 ist mit einem Federzug in Richtung zum Band 1   ausge-    stattet, im Zapfen 38 horizontal und im Zapfen 37 vertikal drehbar.



   Der Transport vollzieht sieh durch   Bewe-    gung des   Griffhebels 44 zeiehnungsgemäss    naeh links, wobei er sich   zunäehst    mit den Nocken 45 und   46,    die an ihm angeordnet sind, um die gemeinsame Aehse dreht. Der   Stiftnocken    45 bewegt sicli dabei nach unten, so dass die Schaltklinke 47 in das ihr   gegen-    überliegende Loch des Bandes 1 durch die AVirkung der Feder 60 in Eingriff kommt und darin festen Sitz behält.

   Bei weiterer Linksdrehung des   Griffhebels 44    hebt der Nocken 46 den Indexhebel   looch uns    bringt den Indexstift 36   au#er Eingriff.    Die Scheibe 19 mit dem Band 1 wird damit zur Verstellung zum nächsten   Teilpunkt    freigegeben. Weitere Linksbewegung des Griffhebels 44 bringt dann den Stift 61 in einem Schlitz zum Anschlag, womit die treie Drehbewegung des   Griffhebels 44 blockiert    ist und die weitere Schubbewegung nach links den Schlitten 42 in der   kreisbogeniormigen      Schlit-    tenführung 41 so lange nach links mitnimmt, bis der Schlitten 42 gegen den verstellbaren linken   Anschlagstein    43 sehlägt und damit die Bewegung beendet.

   Die Rückbewegung   Griffhebels 44 senkt zunäehst    den   Nocken 46,    wodurch sich der   Indexhebel    35 senkt und der Indexstift 36 in das ihm   gegenüberlie-    gende Loch eingreift. In dieser Stellung befinden sich sowohl der Indexstift 36 als   auch    der Stift der Schaltklinke 47 in Eingriff.



  In der Folge hebt der   Stiftnocken    45 die   Sehaltklinke    47 hoeh, so daP bei weiterer Be  wegung der Sehlitten 42 mit    der ganzen Anordnung gegen den rechten Stein 43 an  sehlägt    und damit in seine Ausgangsstellung gebracht wird. Beim Loslassen des Griffhebels 44 senkt sich   dureh    den   Druek    der Feder 60 die Schaltklinke 47, womit wieder beide Indexstifte in Eingriff sind. Der Schlitten 42   muR    schwer gleitend eingerichtet sein, damit er vor Berührung des Anschlages mit dem Stift 61 in der Aussparung durch die axiale Drehung keine   seitliehe    Bewegung er fährt.

   Die beiden Steine 43 sind verstellbar angeordnet, um je nach der gewünschten Lochzhl die   BewegungdesSchlittens42    begrenzen zu können.



   Die durch die Feder 40 gespannte Sperr  klinke 39    dient dazu, den   Indexhebel    35   datzernd    ausgehoben zu halten, wenn dies er  forderlich    ist. Das ganze System kann von der Schlittenführung 34 abgezogen und gegen einen   Mikroskophalter    ausgewechselt werden.



   Weil das   Lochband l in einem gewinde-    förmigen   Gang um die Bandhaltesegmente    gelegt ist, muss auch der   Indexhebel    35 (Fig.   12)    der   sehräg    verlaufenden   Löeherreihe    folgen.   Diese seitliche Versehiebung kann    zwangläufig gesteuert werden.



   Da die   Sehlittenführung    41 zur Welle 52 der   Teilseheiben    in einer mit der   Loehreihe    gleichmässigen Schräge angeordnet ist und die Sehaltklinke 47 bei der   Schlittenbewegung    dieser Schräge   olgt,    anderseits aber das in Eingriff stchende Loch des Bandes 1 bei axialer Drehung im rechten Winkel zur Achse verlänft, muss das Transportsystem im Schlitten 33 einen Schub senkrecht zur Teilseheibe der der Schräglage des Bandes entspricht, erhalten. Somit steht dann auch der Indexstift 36 des   Indexhebels    35 dem festzuhaltenden Loch genau gegenüber. Diese seitliche Verschiebung des Transportsystems ge   mäss der Schräglage des Lochbandes l wird    durci eine Zusatzeinrichtung erreicht.

   Für diesen Zweek ist dem Schlitten 33 eine   Zahn-    stange 62 (Fig. 12 bis 14) zugeordnet, in die das Zahnrad 50 eingreift. Eine in dieses Zahnrad eingreifende Verzahnung 51 am    obern Ende der verschiebbaren Verbindungs-    stange 57 wird bei der Bewegung des Transportsystems durch das Abrollen des Kegelrades   54    von der mit der drehbaren Achse 52 festverbundenen Kegelverzahnung 53 durch den Gewindeteil 55 und die Gewindehülse 56   auf-und    abgeschoben. Bei einer ganzen Umdrehung der   Trägerteilscheibe    19 mit der festen Teilscheibe 21 und mit dem Band wird so der scitliche Schub erzielt, um den die Locher durch den   gewindeformigen      Gang des    Bandes   1    versetzt sind.



   Die Fig. 15 und 16 zeigen eine Feinein  stellungseinrieltung.    Der über die Teilseheibe ragende Haltearm 68 (siehe auch Fig. 17 und
18) trägt das Mikroskop 84 und die an seinem Ende angebrachte   Schlittenfiihrung    70 trägt einen auf dieser federnd naeh unten gleitenden Schlitten 69 mit den beiden Lagerböcken 97 und   98,    zwischen denen eine   Feingewindesehraube    82 mit dem Feinein  stellkopf      85    drehbar gelagert ist.

   Mit der
Schraube 82 ist das Muttergewinde des Frik  tionssegmentes    80 verbunden, das nach innen keilförmig ausgebildet ist und das in die Keil  ntit    67 eingreift, um die feste Teilseheibe   21    in jeder beliebigen Stellung festzuhalten, wenn durch   Verdreh. en    des Griffes 99 der Exzenter 83 den Sehlitten nach unten freigibt. Durch den federnden Druck des   Schlit-    tens 69, der sich über die Lager 97 und 98   auf die Sehraube    82 und über diese auf das Segment 80 fortsetzt, wird jegliehes Spiel bei der Festhaltung ausgeschaltet. Durch Drehen des Knopfes 85 wird die   Feineinstellung aus-    geführt.

   Durch Verdrehen des Griffes   99    naeh oben wird der Schlitten 69 wieder hochgehoben, womit auch das Kreissegment 80 und die feste Teilseheibe 21 wieder frei be  wegbar    wird.



   Die Fig.   17    und   18    zeigen eine Teilmachine mit den   hisher hesehl iehenen Ele-      mentez.   



   Es bezeichnen   86    ein schwenkbares Gehäuse, in dem die Achse 52 mit der an dieser befestigten Scheibe 21 und den Segmenten 19 drehbar gelagert ist, 87 einen auf die   AN'elle      aufsehraubbaren    Aufspanntiseh zum Befestigen der Werkstücke, 88 ein   Zahnrad-    trieb   mit Kurbel zum Schwenken des    Lagergehäuses 86 mit den übrigen Elementen um   90    Grad,   ivie    in Fig. 20 dargestellt, 89 einen    Maschinenständer, 90 einen Horizontalsehlit-    ten und 91 einen Vertikalschlitten als Mittel zur   Einstellung einer Linienreisseinrichtung      92    in die gewünschte Lage.

   Dem Schlitten   91    ist eine Bohr-und Fräseinrichtung zugeordnet (nicht gezeichnet), welche wahlweise gegen die abnehmbare   Linienrei#einrichtung      92    ? ausgewechselt werden kann. 



   Fig. 19 zeigt eine Anordnung von einem horizontalen und einem vertikalen Aufspanntiseh 87 und 94, bei der das Schwenken mit Hilfe der Einrichtung 88 (Fig.   17)    nur bis   45    Grad notwendig ist, um Teilungen von Trommeln mit   kegeligem    Mantel ausführen zu können.



   Beide Teile 27 und 94 stehen in   Antriebs-    verbindung mit der Welle 52.



   Die Arbeitsweise der Masehine vollzieht sich nun folgendermassen : Soll eine Skalentrommel angefertigt werden, so wird sie auf dem Aufspanntisch 87 (Fig. 17) festgespannt.



  Die geforderte Teilung wird, wie bereits eingangs   besehrieben,    eingestellt,   und    die Skalenlinien werden durch Betätigen des Hebels 93 mit dem Ziehdiamanten des ReiRwerkes   92    gezogen.



   Handelt es sich um flache, ebene Skalen, so wird durch Betätigen des Systems 88  (Fig. 17) der Tisch 87 in die horizontale Stellung gebracht   (Fig.    20) und das Reisswerk mit Hilfe der Schlitten 90 und 91 in die passende Stellung   gekurbelt.    Benutzt man die Einrichtung nach Fig. 19, so ist der Tisch   94    zu verwenden.



   Mit der beschriebenen Kreisteilmaschine können praktisch alle Unterteilungen ausgeführt werden, und zwar ohne Schwierigkeiten und mit geringem Aufwand an Zeit, bei grosser Sicherheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kreisteilmaschine, dadurch gekennzeich- net, dass an einer mit Gradeinteilung versehenen Teilseheibe von unveränderlichem Durchmesser eine zweite Teilseheibe mit ver änderlichem Durchmesser vorgesehen ist, die ein in gleichen Abständen mit Teilstrichen versehenes, biegsames Band trägt, welches an n einem Ende so an dieser Teilseheibe befestigt ist, dass der Nullstrieh des Bandes und der Nullstrich der Gradeinteilung in ihrer Stellung zueinander fixiert sind, während das freie Ende des Bandes unter Veränderung des Teilscheibendurchmessers so um die Trommel gesehlungen wird,
    dass der Markierungsstrich des Bandes für die gewünschte Unterteilungszahl mit dem Markierungsstrich der Gradeinteilung für den zu unterteilenden Winkel übereinstimmt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Kreisteilmasehine naeh Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Bandes am Umfang der im Durelmesser veränderlichen Trägerteilseheibe losbar be festigt ist und dass das andere Ende des Bandes an einem sehwenkbaren und federbelasteten Hebel befestigt ist, welcher das Bestreben hat, das Band stets unter Span nung zu halten, so dass es satt auf der Trä gerteilscheibe mit veränderlichem Radius auf- liegt.
    2. Kreisteilmaschine nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da# das Band schraubenlinienformig um die zugehörige Trägerteilseheibe herumgelegt ist.
    3. Kreisteilmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Bandes über einen gehogenen Führungsarm länft, dessen Krümmungsradius dem kleinsten Radius der im Durchmesser und damit im Umfang verstelbaren Trägerteil- scheibe entsprieht.
    4. Kreisteilmaschine naeh Patentanspruch dadureh gekennzeichnet, dass der Umfang der in Radius verstellbaren Trägerteilseheibe durch eine Anzahl biegsamer Aussenteile gebildet ist, von denen jeder einen radial nach innen ragenden Sehieber aufweist, der mittels eines Ansatzes in einem radialen Sehlitz der festen Teilseheibe versehiebbar geführt ist, und dass jeder Aussenteil an den beiden Umfangsenden noch je einen Arm aufweist, der je einen Stift besitzt, die in Ausnehmungen des Schiebers eingreifen, wobei der Ansatz eine Gewindemutter aufweist, in die eine Schraubenspindel eingreift, welche mit einem Kegelrad versehen ist, das mit einem zentralen Kegelrad kämmt, das, für sämtliche Ke gelräder der Schraubenspindeln gemeinsam, auf der Welle der festen Teilseheibe koaxial mit dieser vorgesehen ist,
    zum Zweek, die Verstellung aller Segmente und damit die Einstellung des verlangten Radius der Trägerteilseheibe zentral vornehmen zu können.
    5. Kreisteilinaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangs- enden der Aussenteile naeh Art von Nut und Kamm ineinandergreifen.
    6. Kreisteilmaschine nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die im Radius verstellbare Trägerseheibe aus einer Anzahl von Segmenten mit Aussenteilen besteht, die in der festen Teilseheibe radial geführt sind und zn deren radialer Verschiebung ein mit Schneekengängen versehener Ring dient, in deren Sellneekengänge die Zähne der Segmente eingreifen, so dass eine gemeinsame Verstellung der Segmente stattfindet, wenn der Ring über eine Verstellvorrichtung ver lreht wird.
    7. Kreisteilmaschine nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schlit- tenführung der Kreisteilmaschine ein Trägerschlitten zu der Welle der festen Teilseheibe und der Trägerteilseheibe parallel verschiebbar gelagert ist und dass an diesem Trägersehlitten ein mit einem Indexstift versehener Indexhebel um einen horizontalen Zapfen und um einen vertikalen Zapfen verschwenkbar gelagert ist, wobei in einer kreisbogenförmigen Sehlittenführung ein Schlitten zwischen zwei einstellbaren Anschlägen verschoben werden kann und in diesem Sehlitten eine Schaltklinke und ein Griffhebel drehbar gelagert und am Griffhebel zwei Nocken angeordnet sind,
    welche bei Verschwenken des Griffhebels auf die Schalt- klinke und den Indexhebel derart einwirken, dass beim Versehwenken des Griffhebels in der einen Richtung der Indexhebel angehoben und die Sellaltklinke gesenkt, in der andern Bewegungsrichtung des Griffhebels der Indexhebel gesenkt und die Schaltklinke angehoben wird.
    8. Kreisteilmaschine nach Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerschlitten mit der Welle der Teilseheiben über ein Kegelräderpaar, eine Schraubenspindel mit Gewindehülse, eine Stange, eine an dieser angebrachte Verzahnung sowie ein Zahnrad und eine Zahnstange im Trägersehlitten derart in Wirkungsverbindung steht, dass sieh der Trägersehlitten bei Drehung der flutter- teilseheibe senkrecht zu dieser bewegt, so dass der Indexstift der sehraubenlinienförmigen Lage des Bandes auf der Trägerteilscheibe folgt.
    9. Kreisteilmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# an einem über die feste Teilseheibe ragenden Arm ein auf die versehiedenen Gradskalen verschiebbares und einstellbares Ablesemikroskop und ein Feineinstellknopf angeordnet sind.
    10. Kreisteilm. aschine nach Unteransprueh 9, dadureh gekennzeichnet, dass an einem Schlitten einer Schiittenführung eine Feingewindeschraube gelagert ist, die in das Mut- tergewinde eines Friktionssegmentes ständig eingreift, wobei das letztere nach innen keilförmig ausgebildet ist und damit in eine Keilnut der festen Teilscheibe eingelegt werden kann, zum Zweek, durch die Verstellung der Feingewindeschraube die Feineinstellung vornehmen zu können.
    11. KreisteilmaschinenachUnteranspruch 10. dadurch gekennzeichnet, dass für die wahl- weise Einbringung des Friktionssegmentes in die Keilnut der festen Teilseheibe der feclernd nach unten gleitende Schlitten durch einen exzentrisch wirkenden Griff freigege- ben werden kann.
    12. Kreisteilmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein horizontaler Aufspanntisch und ein vertikaler Aufspanntisch vorgesehen sind. die beide zualeieh mit der Welle der festen Teilscheibe in Antriebsverbindung stehen.
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