CH267192A - Gasturbinenanlage. - Google Patents
Gasturbinenanlage.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C1/00—Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid
- F02C1/04—Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid the working fluid being heated indirectly
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Description
Gasturbinenanlage. Die Erfindung bezieht sich auf Turbinen anlagen derjenigen Art, bei denen ein gasför miges Arbeitsmedium in einem oder mehreren Kompressoren auf einen über dem atmosphä rischen Druck liegenden Druck gebracht, dann erhitzt und hernach in einer oder meh reren Turbinen expandiert wird, welche den oder die vorerwähnten Kompressoren antrei ben und/oder ihre Leistung nach aussen ab geben.
Das Arbeitsmedium kann bei solchen An lagen direkt beheizt werden, d. h. durch Ver brennung von Brennstoff im Arbeitsmedium oder auch durch indirekte Heizung, d. h. das Medium erhält die Wärme durch die Wan dung der Kanäle, durch die es fliesst. Diese Kanäle werden durch die Verbrennungspro dukte des Brennstoffes erwärmt. Wenn das gasförmige Arbeitsmedium indirekt beheizt wird, können Schwierigkeiten auftreten, und zwar infolge der geringen Dichte und der geringen spezifischen Wärme des Arbeits mediums sowie der davon herrührenden Schwierigkeit, die Aussenseite der Heizröhren, durch welche es strömt, kühl genug zu halten, um an der Aussenseite dieser Röhren eine Schlackenbildung zu verhindern, wenn ein Brennstoff wie Kohle zur Wärmeerzeugung verwendet wird.
Der Zweck der Erfindung liegt darin, eine Anlage zu schaffen, mittels welcher diese Schwierigkeiten behoben oder auf ein Mini mum reduziert werden können.
Die erfindungsgemässe Gasturbinenanlage ist derart ausgeführt, dass das Arbeitsmedium teilweise indirekt durch die Verbrennungs produkte eines Brennstoffes und teilweisse in direkt durch ein zusätzliches Fluidum, das Wärme ebenfalls von diesen Verbrennungs produkten erhält, erhitzt wird.
Die beim Verbrennen des Brennstoffes freiwerdende Wärme wird somit dem Arbeits medium in zwei Stufen zugeführt. Zweekmä- ssigerweise wird in der ersten Stufe das Ar beitsmedium durch das zusätzliche Fluidum erhitzt, das vorteilhaft eine grössere Dichte und/oder eine grössere spezifische Wärme als das Arbeitsmedium besitzt und die von den Verbrennungsprodukten aufgenommene Wärme in einem Wärmeaustauscher an das Arbeitsmedium abgibt.
Nachdem den Ver brennungsprodukten durch das zusätzliche Fluidum ein Teil der Wärme entzogen ist, um dessen Temperatur auf einen geeigneten Wert zu erniedrigen, beispielsweise auf den Schmelzpunkt der Asche, wenn Kohle als Wärmequelle verwendet wird, geben diese Verbrennungsprodukte weitere Wärme an das Arbeitsmedium ab, indem sie es in einem zweiten Wärmeaustauscher erwärmen.
Das Arbeitsmedium kann Luft sein, der Brennstoff Kohle und das zusätzliche Flui- dum Wasser, Dampf oder eine Mischung von Dampf und Wasser.
In der Figur der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform mit geschlos senem Arbeitsprozess fördert ein Luftkom pressor a Luft zu einem Wärmeaustauscher c. Bei ihrem Durchgang vom Kompressor a zum Wärmeaustauscher c kann die Luft ganz oder teilweise durch einen Wärmeaustauscher b geführt werden, wo sie vom entspannten, von der Turbine f abströmenden, aber noch wär meren Arbeitsmedium Wärme aufnimmt. Im Wärmeaustauscher c erhält das Arbeits medium Wärme von einem zusätzlichen Flui dum beispielsweise Wasser, das eine grössere spezifische Wärme und/oder Dichte als Luft besitzt. Dieses zusätzliche Fluidum erhält sei nerseits die Wärme von den Verbrennungs produkten in einem Wärmeaustauscher e, der durch Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen geheizt wird.
Die das Arbeitsmedium bildende Luft wird nach dem Durchströmen des Wärmeaustau sehers c weiter durch den Wärmeaustauscher d erhitzt, und zwar durch diese Verbren nungsprodukte, nachdem diese letzteren wie vorerwähnt an das zusätzliche Fluidum Wärme abgegeben haben.
Nach dem Verlassen des Wärmeaustau- schers d gelangt die Luft zur Turbine f und nach der Expansion in dieser, wird sie ganz oder teilweise durch den Wärmeaustauscher b zu einem Kühler g geleitet und von dort zum Eintritt des Kompressors.
Wenn Luft oder ein anderes ähnliches Arbeitsmittel durch die Röhren des Wärme- austauschers e geführt wird, müsste die Ge schwindigkeit der Luft oder eines andern Arbeitsmittels extrem hoch sein, um den Wärmeübergang von den Verbrennungs- gasen in diesem Wärmeaustauscher in solch einem Betrage zu gewährleisten, dass die Temperatur an den Röhren unter den Schmelzpunkt der Asche fällt. Wenn jedoch eine Flüssigkeit mit grösserer spezifischer Wärme, wie z. B. Wasser, durch die Röhren geführt wird, kann der notwendige Wärme übergang zwischen den Gasen und dem Wasser viel besser erfolgen. So kann die Schlackenbildung an den Rohren des Wärme- austauschers c auf ein Minimum reduziert werden.
Die oben erwähnte Ausbildung der An lage ist gleicherweise für offene Arbeitspro zesse geeignet, bei denen vom Kompressor dauernd frische Luft oder ein anderes Ar beitsmedium angesaugt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage, dadurch gekennzeich net, dass das Arbeitsmedium teilweise indi rekt durch die Verbrennungsprodukte eines Brennstoffes und teilweise indirekt durch ein zusätzliches Fluidum, das Wärme eben falls von diesen Verbrennungsprodukten er hält, erhitzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Gasturbinenanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zu sätzliche Fluidum eine grössere spezifische Wärme und Dichte aufweist als das Arbeits medium.2. Gasturbinenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Arbeitsmedium nach dem Durchströmen mindestens einer Turbine mindestens teilweise durch einen Wä.rme- austauseher hindurch zu einem vor dem Kompressoreintritt angeordneten Kühler ge leitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB267192X | 1946-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH267192A true CH267192A (de) | 1950-03-15 |
Family
ID=10248148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267192D CH267192A (de) | 1946-09-25 | 1947-08-21 | Gasturbinenanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH267192A (de) |
-
1947
- 1947-08-21 CH CH267192D patent/CH267192A/de unknown
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