Halteeinrichtung für Skier. Gegenstand der Erfindung ist eine Halte- einriclitung für Skier, welche mindestens einen Träger mit einer Vorrichtung zum Spannen der Skier aufweist, das Ganze der art, dass die in der Halteeinrichtung gehal tenen Skier zugleich gespannt sind.
Es können eine grössere Anzahl von Trä gern nebeneinander zusammengebaut sein, derart,, dass ein für Hotels, Restaurants, Sporthotels und Klubhütten geeignetes Ski gestell gebildet wird. Es kann aber auch eine einzelne oder auch eine Mehrzahl von Halte einrichtungen für je ein Paar Skier neben einander an einer Wand befestigt werden. Die Ilalteeinx-ichtun-- kann ferner auch für die Anordnung auf einem Gepäckträger eines Automobils ausgebildet sein.
Die Halteein richtung kann auch mit einem Sicherheits- schloss versehen sein, so dass die aufgespannten <B>1</B> ki stets nur für den Eiaentürner v erfflubar sind.
In der Zeichnung sind beispielsweise Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig.l eine Vorderansicht einer Halteein richtung mit eingespannten Skiern, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig.3 einen Querschnitt nach Linie 1-I in Fig. 2, Fig. 4 einen Querselinitt nach Linie II-11 in Fig. 2, Fig.5 ein Autoverdeck mit zwei seitlich angeordneten Skiträgern,
Fig. 6 den Oberteil einer zweiten Ausfüh rungsform der Halteeinrichtung in Vorder ansicht, Fi-.7 einen Längsschnitt nach der Linie III-III in Fig. 6, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 7, Fig. 9 den Oberteil einer dritten Ausfüh rungsform der Halteeinrichtung.
Die in den Fig. 1 bis 4- dargestellte erste Ausführungsform der Halteeinrichtung weist eine als Träger dienende Schiene 1 auf, wel che mit zwei Löchern 2 zum Festschrauben derselben an einer Wand versehen ist. Auf dem Unterende der Schiene ist ein Tragklotz 3 befestigt, welcher mit. einer Einstecköffnung 4 für die Aufnahme der Unterenden der einzu stellenden Skier versehen ist. Am Oberende der Schiene ist ein Schlitten 5 längsverschieb bar geführt, welcher einen Formklotz 6 mit zwei entsprechend den Skispitzen bogenförmig gekrümmten Auflageflächen 7 trägt.
Der Schlitten 5 ist in seinem Abstand vom Trag klotz 3 auf die jeweilige Länge der Skier ein stellbar, zu welchem Zweck eine Schraube 8 mit Flügelmutter 9 vorgesehen ist, welche den Formklotz in einer Bohrxuig 10 durchsetzt und in einem Längsschlitz 1.1 der Schiene verstell bar ist (Fig. 3).
Am Unterende des Schlittens sind an beiden Seitenkanten. desselben zwei Spannhebel 12 mittels Scharnieren 13 ange- lenkt. Die Spannhebel sind auseinander- und zusammenklappbar und dienen dazu, die. ge bogenen Vorderenden der Skier gegen die ge- krümmten Auflageflächen 7 des Formklotzes anzupressen.
Zum Feststellen der Spannhebel in gegeneinander geschwenkter Stellung dient eine am Ende des einen Spannhebels ange- lenkte Verbindungslasche 14, welche in einem Einschnitt 15 am Ende des andern Spann hebels durch einen Steckbolzen 16 gesichert werden kann. Am Mittelteil der Schiene 1 ist ein Zwischenklotz 17 längsverschiebbar ge führt. Zur Feststellung des Zwischenklotzes in der gewünschten Stellung dient eine Schraube 18 mit Flügelmutter 19, welche den Zwischen klotz in einer Bohrung 20 durchsetzt und in einem Längsschlitz 21 geführt ist, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Zum Einstellen der Skier in die Halteein richtung werden die Spannhebel 12 geöffnet und die, Skier mit den Laufflächen gegenein ander gekehrt mit den Unterenden in die Ein stecköffnung 4 des Tragklotzes 3 hineinge stellt. Der Zwischenklotz 17 greift zwischen die Laufflächen der Skier ein. Nun wird die Flügelmutter 9 des Schlittens 5 gelöst, die Skier mit ihren Spitzen gegeneinanderge- drückt und der Schlitten mit dem Formklotz 6 auf die Höhe der Spitzen eingestellt. In dieser Stellung wird der Schlitten 5 durch Anziehen der Flügelmutter 9 auf der Schiene 1 fest gestellt.
Durch Gegeneinanderklappen der Spannhebel 12 können die gegeneinander gedrückten Vorderenden der Skier fest gegen die gekrümmten Auflageflächen 7 des Form klotzes angepresst und hierauf die Spannhebel in dieser Stellung durch Einschwenken der Verbindungslasche 14 und Arretieren dersel ben mittels des Steckbolzens 16 gesichert wer den. Der Steckbolzen kann auch so ausgebildet sein, dass er durch ein Anhängesicherheits- schloss in eingesteckter Stellung gesichert wer den kann.
Die beschriebene Halteeinrichtung kann in aufrechter Stellung an einer Wand befestigt, z. B. durch Schrauben, welche durch die Lö cher 2 gesteckt sind, angeschraubt werden, oder es können eine grössere Anzahl von Schie nen mit: je .einer Spannvorrichtung nebenein ander zu einem Gestell zusammengebaut sein. Die Halteeinrichtung lässt sich ferner auch auf das Verdeck eines Autos montieren. Wie Fig.5 zeigt, sind beispielsweise zwei Halte einrichtungen für je ein Paar Skier an beiden Längsseiten des Verdeckes V zweckmässig in Verbindung mit dem Gepäckträger G mon tiert..
In diesem Fall kann die Halteeinrich tung statt aus Holz ganz aus Metall herge stellt sein, wobei die Schiene 1 zum Beispiel aus einem U-förmigen Profil oder aus einen Rohr und die, Teile 3, 6 und 17 aus Blech gebildet sein können. Die Ausbildung könnte ferner so getroffen sein, dass die Halteein richtung zum Beispiel mittels Sehrauben und Laschen am Gepäckträger montierbar ist und mit diesem einen einheitlichen Aufsatz bildet.
Die in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Aus führungsform der Halteeinrichtung weist einen auf der Schiene ?2 längsverstellbaren, einen Formklotz 23 tragenden Schlitten 24 auf. Auf der Schiene 22 als Träger ist ein mit Längsschlitz 26 versehener Führiuigskamm ?5 befestigt, welcher in eine Längsnut 27 des Formklotzes eingreift, wobei den Längsschlitz 26 des Führungskammes durchsetzende Stifte 28 den Schlitten auf der Schiene 22 sichern.
Die Feststellung des Schlittens 24 längs der Schiene 22 erfolgt durch einen Riegel 29, wel cher in eine auf dem Führungskamm 25 vor gesehene Zahnung 30 eingreift. Der Riegel 29 ist in einer Bohrung 31 längsverstellbar ge führt und mit seinem äussern Ende an einen Hebel 32 angelenkt, welcher an einem Lager 33 des Formklotzes 23 angelenkt ist. Am Un terende der Schiene 24 sind an beiden Seiten kanten mittels Scharnieren 34 zwei Spann hebel 35 angelenkt, mittels welchen die Vor derenden der Skier gegen die gebogenen Flä chen des Formklotzes 23 angepresst werden.
Das Ende des. einen Spannhebels ist mit einem Sicherheitsschloss 36 und das Ende des andern Spannhebels mit einem in das Sicher- heitssehloss eingreifenden Schliesseisen 37 ver sehen. Bei geschlossenen Spannhebeln wird durch das Schliesseisen 37 zugleich auch der Hebel 32 in der Sperrstellung gesichert, in welcher der Riegel 29 in die Zahnung 30 ein greift und dadurch den Schlitten 24 mit dem Formklotz 23 auf der Schiene 22 feststellt. Die Anpassung der Halteeinrichtung an die Länge der Skier wird bei geöffneten Spannhebeln 35 und gehobenem Feststellhebel 32 vorgenommen.
In der gewünschten Höhen stellung des Schlittens 24 wird der Feststell- liebel gesenkt, wodurch der Riegel 29 in die Zahnung 30 eingreift. Durch Schliessen der Spannhebel wird dann der Feststellhebel 32 in seiner Sperrstellung durch das Schliess eisen 37 gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist an Stelle des Formklotzes 23 in Fig.7 eine verstellbare, zweiteilige Stütze 38, 39 vorgese hen, welche zum Auseinanderspreizen der Ski spitzen dient. Die beiden Teile 38, 39 der Stütze sind auf dem obern Ende des Schlit tens 24 durch zwei Schrauben 40 lösbar fest gehalten. Beide Teile der Stütze sind mit einer Reihe von Löchern 41 für den Eingriff der Schrauben 40 versehen. Diese Löcher erlau ben eine Verstellung der Spannweite der Stütze 38, 39, so dass diese auf die: Enden der mehr oder weniger stark gebogenen Skispit zen eingestellt werden kann.
Die Höhenver stellung und Feststellung des Schlittens 24 ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis B.