CH267467A - Werkzeug zum Abziehen von Maschinenteilen. - Google Patents

Werkzeug zum Abziehen von Maschinenteilen.

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CH267467A
CH267467A CH267467DA CH267467A CH 267467 A CH267467 A CH 267467A CH 267467D A CH267467D A CH 267467DA CH 267467 A CH267467 A CH 267467A
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/02Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same
    • B25B27/023Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same using screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


  Werkzeug zum Abziehen von Maschinenteilen.    Beim Unterhalt und bei Reparaturen  von Maschinen, Fahrzeugen, Motorfahrzeu  gen und dergleichen werden oft Werkzeuge  benötigt zum Abziehen von Maschinenteilen,  wie Rietnenscheiben, Zahnkränzen, Wälz  lagern, Lagerringen und dergleichen. Da  diese Maschinenteile sehr verschiedene For  men und Grössen aufweisen, ist es notwendig,  ein Werkzeug zu besitzen, das sich in einem  relativ weiten Bereiche gleich     gut    anwenden  lässt, und bei dem die Möglichkeit besteht,  dass die Zughaken für die verschiedenen  Zwecke ausgewechselt werden können.  



  Das Werkzeug nach der vorliegenden Er  findung ist dadurch gekennzeichnet, dass Ab  zieharme desselben aus je     zwei    Hebeln be  stehen, die gelenkig miteinander verbunden  und an mindestens zwei Stellen aneinander  abgestützt sind, wobei diese Verbindung in  verschiedenen Lagen des einen Hebels zum  andern möglich ist.  



  Das Werkzeug nach der Erfindung be  sitzt in bevorzugter Bauart einen Trägerteil,       zwei    oder drei Abzieharme mit Zughaken,  sowie eine Druckspindel oder eine andere  Pressvorrichtung. Dabei werden beim Abzie  hen der Maschinenteile die Abzieharme mit  den Haken über und hinter diese Teile ein  gehängt, während die Druckspindel oder  eine andere Pressvorrichtung auf die betref  fende Welle oder den Zapfen abgestützt wer  den, so dass der betreffende Maschinenteil  abgezogen werden kann.

   Die Abzieharme  dieses Werkzeuges bestehen dabei vorzugs-    weise aus einem Spreizhebel oder einem Füh  rungshebel und einem Abziehhebel, wobei der  Abziehhebel gelenkig mit dem Spreizhebel  oder dem     Führungshebel    verbunden und  durch eine zweite Abstützvorrichtung an  diesem abgestützt ist, derart, dass die beiden  Hebel in ihrer Lage zueinander verändert  werden können.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und dabei  zeigt  Fig. 1 eine erste Ausführungsform in An  sicht und teilweisem     Schnitt    nach der Linie  C-D in Fig. 2.  



  Fig. 2 ist. eine Draufsicht mit Schnitt  nach der Linie A-B in Fig. 1.  



       Fig.    3 ist ein     Zangenarm    in Seitenansicht  als Variante zu     Fig.    1.  



       Fig.    4 ist eine Draufsicht des Abzieh  armes nach     Fig.    3.  



       Fig.    5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel  eines Abzieharmes in Seitenansicht.  



       Fig.    6 ist ein     viertes    Ausführungsbeispiel  eines     Abzieharmes    in Seitenansicht.  



       Fig.    7 ist eine Variante nach     Fig.    6 des  Abzieharmes in Seitenansicht.  



  Die erste     Audiihrungsform    gemäss den       Fig.    1 und 2 ist in folgender Weise ausge  bildet.  



  Der Trägerteil 1 ist. als Gehäuse durchge  bildet und an der     obern        und    untern Stirn  seite mit den Verstärkungsrippen und Ver-      bindungrstegen 2' und 2 versehen. Dieses  Gehäuse ist weiter mit radial abstehenden  Lappen 3 versehen, zur Aufnahme von zwei  oder drei Abzieharmen 4, wobei diese Arme  mittels der Bolzen 5 drehbar am Gehäuse ab  gestützt sind. Diese Abzieharme, bzw. die  Spreizhebel 4 sind als zweiarmige Hebel aus  gebildet und reichen mit dem kürzeren  Hebelarm, der den Nocken 10 trägt, zwischen  den Lappen 3     und    den Verbindungsstegen 2  und 2' in das Innere des Gehäuses 1.

   Durch  die Mitte dieses Gehäuses ist in axialer Rich  tung eine Stellschraube 7 mittels Gewinde  drehbar bzw. verstellbar angeordnet, und der  aus dem Gehäuse herausragende Teil dieser  Stellschraube ist mit Hebelarmen 8 versehen,  mittels deren die Stellschraube betätigt wer  den kann. Über dem mittleren Teil ist, wie  schon     erwähnt,    die Stellschraube mit zwei  Partien eines Gewindes versehen, das in das  Gehäuse eingreift, während zwischen diesen  Gewindepartien eine radial umlaufende Füh  rungsnut in der     Stellschraube        angeordnet     ist, in der die Nocken 10 der Spreizhebel ge  führt werden. Mittels dieser Stellschraube  können nun die     Spreizhebel    mit den Bolzen  15 an den Enden geöffnet oder geschlossen  werden.

   Durch die axiale Mitte der Stell  schraube ist die Druckspindel 12 mittels Ge  winde angeordnet und wird mit dem Kurbel  hebel 13 betätigt.  



  An den vom Gehäuse abstellenden Enden  der Spreizhebel 4 sind die mit den Abzieh  haken 22 versehenen Abziehhebel 14 mittels  der Bolzen 15 angelenkt. Diese Abziehhebel  sind konzentrisch zu den Bolzen 15 mit zwei  hintereinander angeordneten Lochreihen 16  und 17 versehen, die auf entsprechende  Löcher 18 oder Lochreihen 20 in den     Spreiz-          hebeln    eingestellt werden können. Mittels der  Bolzen 21 können nun die Abziehhebel in  verschieden Lagen bzw.

   Winkeln an den  Spreizhebeln befestigt werden, und so auch  beim Öffnen oder Schliessen der     Spreizhebel     in verschiedenen Lagen parallel zur Druck  spindel 12 bzw. zum anzufassenden Maschi  nenteil eingestellt werden, und dadurch kön  nen die Abziehhaken 22 auch in verschiede-    nen Lagen gleichmässig gut hinter diese Ma  schinenteile eingehängt werden.  



  Wie Fig. 2 zeigt, sind die Abziehhebel  aus z. B. zwei flachen Stahlschienen herge  stellt, die beidseitig am Spreizhebel anliegen,  wodurch die Bolzen 15 und 21 in einfacher  Weise nur durchgesteckt werden können, und  wodurch auch eine sehr gleichmässige und zu  verlässige Zugwirkung entsteht. In den Ab  ziehhebeln sind zvei Reihen Löcher 16 und  17 vorgesehen, damit die Stufen bei der Ein  stellung der Hebel     weniger    gross werden, und  am rechten Spreizhebel sind vier Löcher 20  (Fig. 1) zum Einstellen vorgesehen, damit  diese weiter geöffnet werden kann, bzw. da  mit auch bei ganz geöffneten Spreizhebeln  die Abziehhebel noch parallel zur Druckspin  del stabil abgestützt werden können. Es kann  nun natürlich auch nur eine Reibe Löcher,  z. B. die Reihe 16 angeordnet sein, oder es  können auch z.

   B. drei Reihen Löcher hinter  einander angeordnet, sein mit entsprechenden  Löchern in den Spreizhebeln. Auch können  z. B. vom Bolzen 21 aus bzw. konzentrisch  zu diesem neben dem Bolzen 15 noch ein  oder zwei Löcher gemacht werden, wodurch  die Zange noch mehr     Einstellmöglichkeiten     erhöht.  



  Die Abziehhaken 22 sind in einfacher  Weise in besonderen Ausnehmungen an die  Abziehhebel bzw. an die beiden     Schienen    der  selben     angeschweisst,    und demzufolge     aus          Flaehniaterial    hergestellt, so dass sie     über    die  ganze Breite des     Abziehhebels    reichen. Diese  Zughaken können aber     aueli    bedeutend  Sehmaler ausgeführt und z.     B.    nur zwischen  die beiden Schienen der Abziehhebel     ein-e-          schweisst    sein. Dann kann z.

   B. auch ein  Block     zwhehen    die     beiden        Schienen    der Ab  ziehhebel     eingeschweisst    sein, während die       Zughaken    22 mittels Bolzen an diesem Block  befestigt sind, wodurch die     Möglielikeit    be  steht,     daP    sie     ausgeweeliselt    werden     können.     



  In den Abziehhebel     1-1    in     Fig.    1 kann  z. B. auch noch ein zweites     Loeh    23     gemacht          werden    für den Bolzen 1:5, und die Loch  reihe 17 kann konzentrisch dazu     angeordnet     sein, so dass auch diese Lochreihe auf der      vordern Lochreihe 20 eingestellt werden  kann.  



  Wie Fig. 2 zeigt, sind an dem Gehäuse 1  drei Abzieharme angelenkt, während gegen  über dem einen Abzieharm zwei leere Lappen  noch vorhanden sind. Es ist nun möglich,  diese Abziehzange auch zweiteilig anzuwen  den, indem z. B. die zwei nach     unten    ge  richteten Abzieharme     herausgenommen,    und  der eine von diesen in die leeren Lappen ein  gesetzt wird. Dadurch werden die Anwen  dungsmöglichkeiten dieser Abziehzange noch  grösser, und es ist dabei nur darauf zu ach  ten, dass die Bolzen oder Nieten 5 leicht zu  entfernen und wieder einzustecken oder ein  zuschrauben sind.

   Das Gehäuse 1 ist weiter  an der obern und     untern    Stirnseite mit V     er-          stärkttngsringen    versehen, damit das Gehäuse  in der ausgesprochenen Zug- und Druekzone       gehr    stabil     ist,    was notwendig wird, da durch  die Stellschraube immerhin eine grosse Öff  nung im Gehäuse entsteht. Nun kann aber  die Stellschraube,     bzw.    die Gewindepartien  an dieser auch so breit erhalten sein, dass  z. B. das Gehäuse in jeder Lage der Stell  schraube fast ganz von dieser ausgefüllt ist,  so dass sieh das Gehäuse nach innen an der  Stellschraube abstützen kann und Deformie  rung en weniger möglich sind.  



  Die Ausführungsform eines Abzieharmes  nach Fig. 3 und 4 ist ähnlich derjenigen in  Fig. 1. Auch hier ist ein Spreizhebel 23 vor  gesehen, an dem mittels Bolzen 27 der Ab  ziehhebel 26 angelenkt ist. Auch hier bestellt  der Abziehhebel aus z. B. zwei flachen Stahl  schienen, die beidseitig an dem     Spreizhebel     anliegen, und wobei am linken Ende dieser  Schienen ein Block 34 eingeschweisst oder  eingenietet ist, damit der     Abziehhaken    35  mittels Bolzens 36 am Abziehhebel befestigt  werden kann. Wie die Zeichnung zeigt, ist  dieser Abziehhaken ebenfalls aus Flachmate  rial hergestellt und in einfacher Weise abge  bogen, während der Bolzen 36 mit einem  konischen Kopf versehen und von der innern  Seite in den Block 34 geschraubt ist. Der  Abziehbaken ragt etwas über den Abzieh  hebel hinaus, so dass z.

   B. auch an schwer    zugänglichen Stellen noch     eingehängt    werden  kann.  



  Auch bei diesem Abzieharm sind konzen  trisch zum Bolzen 27 zwei Lochreihen in den  Abziehhebel gemacht, mit entsprechenden  Löchern 32 im Spreizhebel, damit der Ab  ziehhebel in verschiedenen Winkeln zum       Spreizhebel    eingestellt und mittels Bolzens 28  fixiert werden kann. Zugleich ist bei diesem  Abzieharm vom Bolzen 28 aus, bzw. konzen  trisch zu diesem noch eine zweite Partie  Lochreihen 30 vorgesehen, wodurch nun die  Möglichkeit gegeben ist, die Abziehhebel um  den Abstand vom Bolzen 27 bis zum Bolzen  28 nach links zu verschieben und den Ab  zieharm zu verlängern.

   Dadurch kommen  dann die     Lochreihen    30 über die Löcher 32  im Spreizhebel zu     liegen        und    die Einstell  möglichkeiten sind wieder gleich wie bei     un-          ausgezogenem    Abzieharm.  



  Bei dieser Ausführung ist das     zweite     Loch für den Gelenkbolzen     \?    r' direkt in einer  Lochreihe. angeordnet und erfüllt dadurch       --leich    zwei Zwecke.<B>Es,</B> ist nun aber auch  möglich, das Zweite, oder auch noch mehrere  Löcher, z. B. 37, für den Gelenkbolzen 27  auch ausserhalb der Lochreihen anzuordnen  und so beliebig viele oder beliebig grosse       Verstellmöglielikeiten    zu schaffen. Natürlich       müssen    zu jedem Loch für den Gelenkbolzen  27 entsprechende konzentrisch angeordnete  Lochreihen für den Bolzen 28 vorgesehen  sein.

   Ferner können auch hier     zii    einem Loch  für den Bolzen 27 nur eine, oder auch mehr       als        n        irei        Lochreihen        gemacht        Zierden,        wobei     auch die Anzahl Löcher pro Reihe natürlich  noch eine andere sein kann. Auch hier ist  der     Spreizhebel    25 mit einer nach aussen  reichenden Verstärkung versehen, damit z. B.

    die vier Löcher 32 angeordnet werden kön  nen, aber es können auch bei dieser Ausfüh  rung     noch        :hehr    oder auch weniger Löcher  im     Spreizhebel    vorgesehen sein,     immer        ent-          spreeiiend    den Löchern     Lund    Lochreihen im       Ahziehliebel.     



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    5  sind sowohl in den     Spreizhebel    40 wie in den  Abziehhebel 41 eine Reihe Löcher in der      Längsrichtung gemacht, während die Einstel  lung des Abziehhebels, in verschiedene Lagen  zum Spreizhebel mittels des Bügels 43 er  reicht     wird,    der ebenfalls mit mehreren  Löchern 47 versehen ist. Angelenkt ist hier  der Abziehhebel 41 am Spreizhebel 40 mittels  des     Bolzens    42, während im Bügel 43 gleich  zwei Bolzen 44 und 45 vorgesehen sind, wo  bei der Bolzen 44 durch die Löcher im Ab  ziehhebel gesteckt wird, während der Bolzen  45 in den Löchern am Spreizhebel abgestützt  ist.

   Am hintern Ende des Abziehhebels sind  noch zwei übereinanderliegende Löcher 49  angeordnet, z. B. konzentrisch zu einem       davorliegenden    Loch, so dass auch bei schwa  chen     Neigungen    des     Abziehhebels    zum     Spreiz-          hebel    dieser stabil     befestigt    werden kann.  



  Bei     dieser    Ausführung bestehen sehr viele       iLlöglichkeiten        zum    Einstellen     des,    Abziehhebels  in verschiedene Winkel zum Spreizhebel, und  zugleich kann der Abziehhebel auch noch in  weiten     Grenzen    verlängert werden. Auch bei  dieser     Ausführung    besteht der Abziehhebel  aus z. B. zwei Schienen, die beidseitig am  Spreizhebel anliegen, während der Bügel 43  ebenfalls beidseitig am Abziehhebel und am  Spreizhebel anliegt, so dass die Bolzen durch  gesteckt werden können und eine zuverlässige       Abstützung    entsteht.

   Statt einem Bügel 43  können hier natürlich auch nur zwei     Briden     beidseitig am Abziehhebel angeordnet werden.  



  Am linken Ende des Abziehhebels ist ein  Zughaken 50 mittels der Nieten 51 zwischen  die beiden Schienen des Abziehhebels befe  stigt, während gegenüber dem dicken Zug  haken 50 noch ein schmaler Zusatzhaken 52  mittels des Bolzens 53 am Abziehhebel befe  stigt ist, der vorgesehen ist für besondere  Zwecke. Zugleich ist dieser Zusatzhaken noch  mit einer Nase 54 versehen, die zwischen die  beiden Schienen des Abziehhebels reicht, und  so ein Drehen des Zusatzhakens um den Bol  zen 53 verhindert.

   An Stelle dieser Nase 5-4  können natürlich auch beidseitig der Schienen  Flanschen angeordnet. sein, oder es können  auch zwei Bolzen 53 vorgesehen sein, um ein  unbeabsichtigtes Abdrehen des Zusatzhakens  zu     verhindern.,       Bei der     Ausführung    nach     Fig.    6 ist der  Abziehhebel 57 mittels des Bolzens 58 am  Spreizhebel 59     angelenkt.    Dabei besteht     auch     hier der Abziehhebel aus zwei flachen Schie  nen, die beidseitig am     Spreizhebel    anliegen,  und an deren     einem    Ende der Zughaken 6<B>2</B>       befestigt    ist,

   während am andern Ende eine  starke Traverse 61 quer     über    den     Spreizhebel     die beiden Schienen verbindet. Die zweite Ab  stützung dieses Ausziehhebels am Spreizhebel  erfolgt hier mittels der Stellschraube 60, die       mittels    Gewindes der Traverse 61 geführt ist,  und die zwischen den beiden Schienen des Ab  ziehhebels auf den Spreizhebel drückt.  



  Mit dieser Abstützung in Form der Stell  schraube kann der Abziehhebel im Bereiche  ihrer Gewindelänge stufenlos in jeden beliebi  gen Winkel zum Spreizhebel eingestellt wer  den. Ferner können auch bei dieser Ausfüh  rung mehrere Löcher für den Gelenkbolzen 58  im Abziehhebel vorgesehen sein, so dass auch  eine Verlängerung des Abzieharmes möglich  ist. Dabei muss natürlich zu jedem weiteren  Loch auch ein weiterer Steg 61 zur Aufnahme  der Stellschraube angeordnet sein.  



  Die     Fig.    7 zeigt eine ähnliche     Ausführung     wie     Fig.    6, nur dass hier sowohl im Abzieh  hebel wie auch im     Spreizhebel    der Länge nach  verschiedene Löcher gemacht sind. Der Ab  ziehhebel besteht wieder aus zwei flachen  Schienen, die beidseitig am Spreizhebel 65  anliegen und mittels des Bolzens 66     angelenkt     sind. Über dem Abziehhebel ist ein Bügel 68  angeordnet, der beidseitig der Schienen mit  tels der Bolzen 69 in Löchern 67 befestigt und  mit einer bluffe versehen ist zur     Aufnahme     der Stellschraube 70.  



  Dieser Abziehhebel kann nun in weiten  Grenzen in der wirksamen Länge verstellt   erden, und der Bügel 68 mit der Stell  schraube 70 wird immer entsprechend dieser  Einstellung hinter dem Bolzen 66 am Abzieh  hebel befestigt, und     mittels    der Stellschraube  wird der gewünschte     und        notwendige    Winkel  eingestellt:, so dass der am rechten Ende des  Abziehhebels angeordnete Zughaken 72 immer  zuverlässig hinter     den    abziehenden Maschinen  teil eingehängt werden kann. Der Bügel 68      kann auch so ausgebildet sein, dass er z. B.  auch die untern schmalen Flächen der Schie  nen 64 mit einem Winkel umschliesst, und eine  Schraube 69 nur benötigt wird, damit sich der  Bügel nicht längsverschieben kann.

   Bei dieser       Ausführung    liegt die untere Schmalseite der  Schienen 64 auch auf breiter Basis auf denn  Rand des Bügels auf, wodurch eine Verdre  hung desselben um den Bolzen 69 vermieden  ist. Es kann nun auch sowohl die untere  Schmalseite wie die obere Schmalseite der  Schienen 64 an entsprechenden Flächen des  Bügels geführt sein, oder es kann auch nur  die obere Schmalseite wie bei Fig. 7 an einer  Führungsfläche am Bügel geführt sein. Es  kann aber der Bügel 68 auch so durchgebildet  sein, dass er um die beiden Bolzen 69 etwas  schwenkbar ist, und damit er nicht umkippt,  oder damit die Stellschraube auf dem schief  gestellten Spreizhebel nicht abrutscht, kann  auch auf dem Spreizhebel eine besondere Ver  tiefung oder Führung für die Stellschraube  angeordnet sein.  



  Alle gezeigten     Ausführungen    beziehen       sieh    auf     Abziehzangen    mit um einen Dreh  punkt schwenkbaren Spreizhebeln. Es kön  nen aber auch ähnliche Abzieharme ange  wendet werden bei z. B. zweiarmigen Abzieh  zangen, bei denen die Abzieharme beidseitig  der Druckspindel über einen Träger verscho  ben und eingestellt werden. Ferner können  natürlich die Abzieharme bzw. die     Spreiz-          hebel    auch an andern dreiteiligen Trägern  angelenkt werden als nur an dem     gezeieh-          neten    Gehäuse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Werkzeug zum Abziehen von Maschinen teilen, dadurch gekennzeichnet, dass Abzieh arme desselben ans je zwei Hebeln bestehen, die gelenkig miteinander verbunden und an mindestens zwei Stellen aneinander abge stützt sind, wobei diese Verbindung in v er schiedenen Lagen der Hebel zueinander möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel der Abzieharme aus zwei flachen Schienen besteht, die gabelförmig über den andern Hebel greifen und mit den flachen Seiten an diesem anliegen. 2.
    Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel aus zwei flachen Schienen besteht, die gabel förmig über den andern greifen, und dass an seinem einen Ende ein Abziehhaken an den Schmalseiten der Schienen befestigt ist. 3. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel aus zwei flachen Schienen besteht, zwischen denen an einem Ende ein Block befestigt ist, an dem mittels eines Bolzens ein quer über die Schmalseiten der Schienen sich erstrek- kender Abziehhaken befestigt ist. 4.
    Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel konzentrisch zu einem Gelenkbolzen mit einer Reihe von Löchern versehen ist, die aur mindestens ein Loch im andern Hebel eingestellt werden können. 5. Werkzeug nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel konzentrisch zu einem Gelenkbolzen mit mehreren Reihen von Löchern versehen ist, die gegeneinander versetzt sind und auf ent sprechende Löcher im andern Hebel einge stellt. werden können. 6. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Hebel konzentrisch zu einem Gelenkbolzen mit mehreren Reihen von Löchern versehen sind, die aufeinander eingestellt werden können. 7.
    Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel mit mehreren Löchern zur Aufnahme eines Gelenkbolzens versehen ist und dass zu diesen Löchern mehrere Reihen von Löchern konzentrisch angeordnet sind. B. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dieser Hebel, der aus zwei flachen Schienen be steht, mindestens zu zwei Löchern konzentri sche Lochreihen angeordnet sind. 9.
    Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Hebeln eines Abzieharmes in der Längsrich tung eine Reihe von Löchern angeordnet ist, in denen der Gelenkbolzen aufgenommen werden kann, und in denen zur Abstützung des einen Hebels gegen den andern mittels Bolzen zugehörige Briden befestigt werden können. 10. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehhebel mit Abstand neben den Gelenkbolzen mit Stellschrauben versehen sind, die sich auf den Spreizhebel abstützen, derart, dass im Bereiche ihrer Gewindelänge jede beliebige Winkeleinstellung des Abziehhebels zum Spreizhebel möglich ist. 11.
    Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Abzieh hebel Bügel aufgesetzt sind, in denen Stell schrauben angeordnet sind, mittels deren die Abziehhebel auf den Spreizhebeln abgestützt werden können. 12. Werkzeug nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet., dass diese Bügel mittels Bolzen in zwei gegenüberliegenden Löchern der Abziehhebel abgestützt sind. 13. Werkzeug nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bügel mittels Auflageflächen auf den Schmalseiten der Abziehbügel abgestützt sind. 14.
    Werkzeug nach dem Unteranspruch 1.1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bügel gelenkig mit den Abziehhebeln verbunden sind, und dass die Stellschrauben auf Füh rungen an den Spreizhebeln abgestützt sind. 15. Werkzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zugbaken mit flachem Querschnitt an verschiedenen Stellen jedes Abziehhebels befestigt sind.
CH267467D 1947-03-03 1947-03-03 Werkzeug zum Abziehen von Maschinenteilen. CH267467A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112140050A (zh) * 2019-06-26 2020-12-29 中核检修有限公司 一种阀座拆装工具
CN112355969A (zh) * 2020-11-26 2021-02-12 华能铜川照金煤电有限公司西川煤矿分公司 液压拉马拆卸装置
DE102020127523B3 (de) 2020-10-19 2022-02-10 Wei-Li Chen Abzieher
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