CH267497A - Gasturbinenanlage. - Google Patents

Gasturbinenanlage.

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CH267497A
CH267497A CH267497DA CH267497A CH 267497 A CH267497 A CH 267497A CH 267497D A CH267497D A CH 267497DA CH 267497 A CH267497 A CH 267497A
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CH
Switzerland
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turbine
rotor
compressor
chamber
housing
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Inventor
Limited Rolls-Royce
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Rolls Royce
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Application filed by Rolls Royce filed Critical Rolls Royce
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/04Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Gasturbinenanlage.       Die     Erfindtulg    betrifft     Gasturbinenanla-          gen,    insbesondere solche für Flugzeuge.  



  In solchen Anlagen wird die     Turbinen-          laufscliaufeluiig    auf einer Scheibe angeordnet,  und es bestellt zwischen dem Scheibenumfang  und einem     feststellenden    Teil des Turbinen  gehäuses eine Abdichtung mit einem Spalt  zwischen rotierenden und feststehenden Tei  len. Weil nun der Druck vor der Laufschau  fel grösser ist. als der Atmosphärendruck, be  stellt das Bestreben der heissen Verbren  nungsgase, radial einwärts durch den Spalt  zwischenraum in das Innere des Gehäuses zu  fliessen.

   Dieser Strömung der heissen Ver  brennungsgase einwärts wird dadurch begeg  net, dass man in das Innere des Gehäuses  Druckluft einführt, wobei bis jetzt die Luft  entweder durch ein Hilfsgebläse geliefert  wurde oder dann dem     Hauptverdichter    ent  nommen würde.  



  Zweck der vorliegenden. Erfindung ist es,  die Anordnung eines solchen Hilfsverdichters  oder die Luftentnahme aus dem Hauptver  dichter zu vermeiden, weil in beiden Fällen  der     Gesamtwirkungsgrad    der Turbinenanlage  ungünstig beeinflusst wird.  



  Bei der erfindungsgemässen. Gasturbinen  anlage sind zwischen dem     Hochdruckende    des       Verdieliterrotors    und dem     Verdichtergehäuse     Abdichtungsmittel angeordnet, und die durch  diese     Abdichtungsmittel    abströmende Luft  wird zur stromaufwärts liegenden Seite der         Turbinenscheibe    geleitet, um ein Fliessen von  Verbrennungsgasen radial     einwärtsdurchden     Spalt zwischen Turbinengehäuse und Tur  binenscheibe zu verhindern.

   Es ist vorteil  haft, als Abdichtungsmittel eine     Labyrinth-          oder    ähnliche     Dichtung    zu wählen, wie man  sie normalerweise zwischen dem     Verdichter-          rotor    und dem.     Ver        dichtergehäuse    verwendet.  Bis jetzt konnte die durch diese     Labyrinth-          diehtung    entweichende Luft in die Atmo  sphäre abströmen. Bei Verwendung dieser  Luft für die Abdichtung der Turbine, kann  von einem Hilfsgebläse oder von einer Luft  entnahme aus dem Hauptverdichter zu diesem  Zwecke abgesehen werden.  



  Die Abdichtungsmittel können zwischen dem       Verdichterauslass    und einer Kammer angeord  net sein, welche Kammer zwischen dem Hoch  druckende des     Verdichterrotors    und dem     Ver-          dichtergehäuse    ausgebildet ist, so dass die  entweichende Luft in diese Kammer fliessen  kann; Luft aus dieser Kammer wird dann  zum Spalt zwischen Turbinenscheibe und       Turbinengehäuse    geführt.  



  Vorzugsweise steht der Spaltzwischenraum  mit einer weiteren Kammer in Verbindung,  welche durch einen Teil der einen Turbinen  seheibenseite und durch das Turbinengehäuse  begrenzt ist, wobei diese Kammer mit der  erstgenannten Kammer in Verbindung steht.  



  Bei einer solchen     Ausführungsform    kann  die Kammer so angeordnet sein, dass der           Druck    der Luft in dieser Kammer ebenfalls  auf die stromaufwärts liegende Seite der       Turbinenseheibe    wirkt, um     Axialbelastungen     der Scheibe auszugleichen.  



  Ferner wird in     Gasturbinenanlagen,    beson  ders     falls    ein     Axialverdichter    vorhanden ist,  der auf den     Verdichterrotor    wirkende Druck  eine     Axialbelastung    erzeugen, welche bestrebt  ist, den     Verdichtermotor    gegen das Nieder  drückende des Verdichters zu bewegen.

   Um  eine solche     Axialbelastimg    auszugleichen, kann  ein     Ausgleichkolben    vorgesehen werden, wel  cher dem     Enddruck    des Verdichters ausge  setzt ist, um am     Verdichterrotor    eine     entge-          gengerichtete    axiale Belastung zu erzeugen,  welche ganz oder teilweise die gegen das Nie  derdruckende gerichtete axiale Belastung aus  gleicht.  



  Falls die     Gasturbinenanlage    einen Axial  verdichter aufweist, wird die infolge der       durch    die Abdichtungsmittel hindurchgehende  Luft entstehende axiale Belastung normaler  weise sich zu der gegen das Niederdruckende  gerichteten axialen Belastung addieren, die  infolge der an der     Beschaufelung    des     Ver-          dichterrotors        angreifenden    Kräfte entsteht.

    Der     Ausgleiehkolben    kann dann so angeordnet  sein, dass er eine axiale Belastung im ent  gegengesetzten Sinn erzeugt,     derart,    dass die  gegen das     Niederdruckende    gerichtete totale  axiale Belastung vollständig oder teilweise  ausgeglichen wird.  



  Falls der     Verdichterrotor    und der Tur  binenrotor auf durch eine Kupplung verbun  denen koaxialen Wellen angeordnet sind, wo  bei die Kupplung vorzugsweise eine solche ist,  die Winkelabweichungen der Wellenachsen  zulässt, kann die Anlage     derart    ausgebildet  sein, dass im Betrieb die Kupplung Axial  kräfte übertragen kann, um den     Axialschub     des gesamten Rotors auszugleichen.  



  Nachstehend wird eine beispielsweise  Ausführungsform der     Gasturbinenanlage    nach  der Erfindung mit Bezugnahme auf die  Zeichnung     beschrieben,    in welcher       Fig.    1 einen schematischen Schnitt der       Gasturhinenanlage    darstellt,         Fig.    2 und 3 Schnitte von Teilen der An  lage darstellen.  



  Die in der Zeichnung dargestellte  Turbinenanlage weist einen     Axialverdieh-          ter    auf, dessen     Rotorschaiifelun        g    auf einer  Trommel 10 und     dessen        Statorschaufe-          lung    auf einem Aussengehäuse 11 angeordnet,  sind. Dem Verdichter wird am     Einla.ss    Luft  annähernd     unter        Atmosphärendi-Licl@    zuge  führt, und dieser Verdichter liefert Druck  luft durch Leitungen 12 in die Verbren  nungskammern 13, in welchen flüssiger  Brennstoff verbrannt wird.

   Die- Verbren  nungsprodukte gelangen in eine     Leitschaufel-          Düsengruppe    14, welche die Gase auf die  auf dem Umfang einer Turbinenscheibe 16  angeordneten Laufschaufeln 15 leitet. Die  Auspuffgase der Turbine gelangen durch eine       Ausla.ssvorrichtung    17 in die Atmosphäre.  



  Die Turbinenscheibe 16 ist auf der Welle  18 befestigt, welch letztere koaxial zur Welle  19 angeordnet ist und mit der Welle 19 mit  tels Kupplung 20 in Verbindung steht, welche       eine    begrenzte allseitige     -%Vinkelbe@vegtin-    zwi  schen den Wellen 18 und 19 zulässt. Die  Welle 19 treibt die     Verdichtertrommel    10 an.  



  Der aus den Wellen 18 und 19, der     Ver-          dichtertrommel    10 und der Turbinenscheibe  16 bestehende Rotor der Anlage ist in den  Lagern     21_,    22 und 23 gelagert, wobei wenig  stens das Lager 22     Axialbelastungen    des Ro  tors aufnehmen kann. Das Lager 21 ist, in  einer Wand 24 montiert, welche am Aussen  gehäuse 11 des Verdichters     mittels    sieh ra  dial erstreckender Streben     befestigt    ist; das  Lager 23 ist in einer Wandung 25 A des  Turbinengehäuses montiert.

   Ein Zwischenge  häuse 25 erstreckt sich zwischen dem Ver  dichter     und    der Turbine und ist innerhalb  der     Verbrennungskammer    13, aber ausserhalb  der Welle 19 angeordnet.  



  Die     obenbeschriebene        Gasturbinenanlage     kann als reines Strahltriebwerk verwendet  werden, in welchem Fall die aus der     Auslass-          vorrichtung    17 stammenden Auspuffgase nach  hinten für den Reaktionsantrieb ausgestossen  werden, oder es kann die Turbine zusätzlich      zum     Antrieb    des Verdichters noch einen Pro  peller oder ein Tunnelgebläse antreiben.  



  Gemäss der Erfindung ist am Hochdruck  ende der     Verdichtertrommel    10 ein sich  axial ausdehnender, mit     Labyrinthkanälen    auf  der Innen- und Aussenseite versehener Ansatz  26 vorgesehen, wobei diese Kanäle mit zu  sätzlichen     Labyrinthgebilden    auf den still  stehenden Teilen 27 bzw. 28 des     Kompressor-          gehäuses    zusammenarbeiten zwecks Bildung  einer     Abdichtung    zwischen den stillstehenden  und rotierenden Teilen.

   Eine weitere     Laby-          rinthdiehtung    ist vorgesehen zwischen dem  stillstehenden Teil 29 und der mit der     Ver-          dichtertrommel    verbundenen Dichtungsfläche  30. Durch diese Anordnung der Labyrinth  dichtungen zwischen dem     Ilochdruckende    der       Verdichtertrommel    10 und den stillstehenden  Teilen wird eine Kammer P gebildet, die eine       Ringform    aufweist und welche innen mittels  des Labyrinthes 29, 30 abgedichtet ist und  welcher Druckluft aus dem Verdichter durch  die     Labyrinthbildung    26, 27, 28 zugeführt  wird.

   Ein Kanal 31 verbindet die Kammer P  mit einer Ringkammer Q, welche zwischen dem       Umfangsteil    der stromaufwärts liegenden  Fläche 32 der Turbinenscheibe 16 und der  Wandung 25.4 angeordnet ist. Die Kammer Q  ist innen durch eine     Laby        rinthdichtung    33  abgedichtet, die zwischen der Turbinenscheibe  16 und der Wandung<B>25A</B> angeordnet ist.  Diese Kammer steht in Verbindung mit dem  Raum zwischen der     Leitschaufel-Düsengruppe     14 und der     Turbinenlaufschaufelung    15 durch  den ringförmigen Spalt 34 zwischen dem Um  fang der Turbinenscheibe 16 und dem still  stehenden Gehäuse.  



  Die     Gasturbinenanlage    ist so ausgebildet,  dass im Betrieb der infolge Drosselung in den       Labyrinthen    26, 27, 28 entstehende Druck in  der Kammer P und damit     auch    in der Kam  mer Q höher ist als derjenige, welcher zwi  schen der     Leitschaufel-Düsengruppe    14 und  der     Laufschaufelung    15 herrscht. Aus diesem  Grunde wird ein nach auswärts gerichteter       Luftausfluss    durch den Spalt 34 stattfinden,  was eine nach innen gerichtete Strömung der  heissen Gase durch den Spalt verhindert-.

   Die    Kammer Q wirkt ebenfalls, wie weiter unten  ausführlich beschrieben wird, um einen Axial  druck auf die Turbinenscheibe zwecks Aus  gleichs der total auf diese Scheibe wirkenden       Axialkräfte    auszuüben.  



  Aus der vorhergehenden Beschreibung ist  ersichtlich, dass     erfindungsgemäss    Druckluft  zufuhr zur Turbinenscheibe 16 vorgesehen  wird, um eine nach innen gerichtete Strö  mung der heissen Gase zu verhindern, was  durch Verwendung von Luft, die sonst ins       Preie    entweichen würde, erreicht wird, und       class    somit die Verwendung eines Hilfsverdich  ters oder die Luftentnahme aus dem Haupt  verdichter unnötig wird. Somit ist es möglich,  den     Wirkungsgrad    der Anlage zu verbessern.  



       Betrachtet.    man die auf den Rotor der  Anlage einwirkenden axialen Kräfte, so wird  man feststellen, dass meistens -eine gegen das       Niederdruelzende    des Verdichters gerichtete  axiale resultierende Kraft vorhanden ist. Um  diesen     Axialschub        auszugleichen,    ist ein mit  der     Verdichterwelle    19 in Drehverbindung  stehender Ausgleichskolben 35 vorgesehen.  Zwischen dem     Umfang    des Ausgleichskolbens  35 und dem     Kompressorgehäuse    der Anlage  ist eine     Labyrinthdiehtung    36 angeordnet.

   Der  Ausgleichskolben 35     und    dieser Gehäuseteil  begrenzen zusammen eine Kammer     R,    in  welche     Druckluft    vom Hochdruckende durch  Kanäle oder Öffnungen 37 gelangen kann.  Die Kammer     R    ist     mittels    Labyrinth 29, 30  gegenüber Kammer P und mittels Labyrinth  36 gegenüber einer Kammer S abgedichtet,  welch letztere mit. der Atmosphäre in Ver  bindung steht.

   Eine Wand 38 erstreckt sich  radial nach innen vom Zwischengehäuse 25  zur     Labyrinthdiehtung    39, welche zwischen  der Wand 38 und der Welle 19 angeordnet ist.,  derart., dass die Kammer S gegenüber den in  Verbindung stehenden Räumen T im Zwi  schengehäuse 25 abgedichtet ist. und dass ein  Luftübertritt aus der Kammer     S    in die Räume  T verhindert. wird. Dies ist wünschenswert,       %v    eil die unter hohem Druck stehende und  durch die Öffnungen 37 in die Kammer     R     einströmende Luft eine hohe Temperatur  aufweist und weil man bestrebt- ist, die Räume           T    in bekannter Weise auf niederer Tempera  tur zu halten,     iun    ein Abkühlen des Lagers  22 zu gestatten.  



  Der in der Kammer     R    herrschende und  auf den Ausgleichskolben 35 wirkende Druck  erzeugt eine axiale Kraft, welche der gegen  das     Niederdruckende    des     Verdichters    im Ro  tor sonst vorhandenen resultierenden axialen  Kraft     entgegenwirkt.     



  Unter Annahme der folgenden auf den  Rotor der Anlage einwirkenden, in     Fig.1     durch Pfeile angegebenen axialen Kräfte:       p1    nach links gerichtete Kraft auf den       Kompressorrotor    infolge Druck auf Rotor  beschaufehing;       p2    nach links gerichtete Kraft auf den       Kompressorrotor    infolge des in der Kammer P  herrschenden und auf das - Ende der Rotor  trommel 10 einwirkenden Druckes;       p3    nach links gerichtete Kraft auf     Kom-          pressorrotor    infolge Luftdruck in Labyrinth  dichtung 26, 27, 28;

         p,    nach links gerichtete Kraft, infolge des  auf den Ausgleichskolben 35 wirkenden  Atmosphärendruckes;       p"    nach links gerichtete Kraft auf Tur  binenscheibe 16 infolge des in der     Ausla.ssvor-          richtung    17 herrschenden Druckes;       t1    nach rechts gerichtete Kraft auf     Ver-          diehterrotor    infolge des Atmosphärendruckes,  welcher auf die vordere Fläche des     Verdich-          terrotors    einwirkt, und infolge des im Ver  dichter herrschenden Druckes, welcher auf  die konische Oberfläche der     Rotortrommel     einwirkt;

         t"    nach rechts gerichtete Kraft auf     Ver-          diehterrotor    infolge des auf den Ausgleichs  kolben 35 einwirkenden Enddruckes des Ver  dichters;       t3    nach rechts gerichtete Kraft auf die       Turbinenlaufschaufelung    15;       t.    nach rechts gerichtete Kraft auf den  Turbinenrotor infolge des in der Kammer     Q     herrschenden und auf die Oberfläche 32 der  Turbinenscheibe einwirkenden Druckes;       t..    nach rechts gerichtete Kraft auf den  Turbinenrotor infolge des in der     Laby        rinth-          dichtung    33 herrschenden Druckes;

           t6    nach rechts gerichtete Kraft. auf den  Turbinenrotor infolge des auf die Turbinen-"  Scheibe 16 einwirkenden     Atmosphärendriicl#:es,     kann, bei entsprechender     Dimensionierung     der wirksamen Flächen, auf welche die ein  zelnen Drücke einwirken, die     Stimme    der  Kräfte     p1,        p@,        p3,        p,        Lind        p,;

      annähernd der"  Stimme der Kräfte     t,   <I>t.,</I>     t3,        t.4,        t_    und     t,    gleich  gemacht werden, derart, dass die     --gesamten     auf den Rotor der     Anla-e    einwirkenden  Kräfte ausgeglichen     werden,    wobei aber die  am     Verdichterrotor    und die am Turbinen- ,       rotor    angreifenden     Axialkräfte    je für sich  nicht ausgeglichen sind, so dass die Kupplung  20     Druck-    oder Zugkräfte übertragen     muss.     



  In gewissen Fällen kann es     wünschenswert     und vorteilhaft sein, die auf den Verdichter- ,       rotor    und die auf den Turbinenrotor einwir  kenden Kräfte     unabhängig-        voneinander    aus  zugleichen, das heisst     derart,    dass keine     Zug-          oder        Druekkr        äfte    durch die Kupplung 20  übertragen werden.

   In einem solchen Fall,  wird man die Flächen, auf welche die     Drüeke     wirken, die die oben erwähnten Kräfte hervor  rufen, derart wählen, dass die- Summe       p1   <I>+ p</I>     @   <I>+</I>     p;;   <I>+</I>     p,    der Summe     t1   <I>+</I>     t.,    gleich  wird und dass     p"    der     Summe   <I>t., +</I>     t,,   <I>+ t; + t,; -</I>  gleich wird.  



  In den     Fig.2    und 3 ist, im Schnitt. eine  Ausführungsform von Teilen einer Gastur  binenanlage dargestellt. In dieser Ausfüh  rungsform weist der     Verdicliterrotor        (Fi,,.    2)     f     eine Wandung 40 auf, welche die Trommel  oberfläche am     Hoehdiitekende    bildet, wobei  auf dieser Wandung in der Nähe ihres     Um-          fan-es    ein axial sich     erstreckender    Absatz 41  angeordnet, ist, welcher auf seiner Aussen-     f     Fläche eine Anzahl Rippen     42        Lind    auf seiner  Innenfläche eine Anzahl abgestufter Flächen  43 aufweist.

   Der Absatz ist     durch    einen still  stehenden     Leitschaufel-THgerrinr    44     uni--e-          ben,        welcher    auf seiner     Innenfläche    abge  stufte Flächen 45 aufweist, die mit den Rip  pen 42 zusammenarbeiten als Teil einer     Laby-          rinthdiehtung.     



  Der Ring 44 ist mit einem am     Zwisehen-          gehäuse    47 der     Anlae    angeordneten     Radial-          kn              flansch    46 zusammengefügt und trägt eben  falls     innen    eine Platte 48, welche auf ihrem  Aussenumfang mit Rippen 49 versehen ist,  welch letztere mit den Flächen 43 zusammen  arbeiten, um eine     Labyrinthdichtmlg    zu bil  den, die mit 26, 27, 28 in der     Fig.    1 bezeich  net ist.

   Die Platte 48 ist mit einem zentralen  Hals 50 ausgebildet, welcher Rippen 51 auf  weist, die mit zylindrischen Oberflächen des       Verdichterrotors    zusammenarbeiten und eine       Labyrinthdiehtung    bilden, welche der Abdich  tung 29, 30 der     Fig.    1 entspricht. Somit ist  der zwischen der Wandung 40 der     Verdich-          tertrommel        und    der Platte 48 sich befindende  Raum 64     geschlossen,    in den Druckluft durch  die Abdichtung 42, 43, 45, 49 gelangt.  



  In der Ausbauchung 53 der Platte 48 ist  ein     Ausflusskanal    52 angeordnet, der über das  Rohr 54 mit dem Austritt 55     (Fig.    3) mit dem  Raum 65 zwischen der     Turbinenscheibe    58  und den Innen- und Aussenwänden 56, 57  verbunden ist, die am Zwischengehäuse 47  befestigt sind. Zwischen der Wand 56 und  der Turbinenscheibe ist eine     Labyrinthdich-          tung    59 angeordnet.

   Der zwischen dem Um  fang der     Turbinenscheibe    und einem an der  Wand 57 befestigten Ring 61 vorhandene  Spalt 60 bildet einen Austritt aus dem ge  nannten Raum in den Zwischenraum zwi  schen der     Leitschaufel-Düsengruppe    62 der       Turbinenlaufschaufelung    63.  



  Eine am     Verdichterrotor    befestigte und am  Umfang mit einem Flansch versehene Scheibe  66 bildet einen Ausgleichskolben, wobei der  Umfang der Scheibe abgestufte Flächen 67  aufweist, welche mit Rippen 68 zusammen  arbeiten, die am Ringflansch 69 angeordnet  sind, welch letzterer an der Platte 48 befe  stigt ist, so dass eine     Labyrinthdichtung    zwi  schen dem Raum 70 und dem Raum 71 gebil  det wird, wobei letzterer mit der Atmosphäre  in     Verbindung    steht. Dem Raum 70 wird vom  Verdichter Druckluft zugeführt durch Ka  näle 72 in der Fussplatte 73 jeder Leitschau  fel 74, Öffnungen 75 im Ring 44 und Öffnun  gen 76 in der Platte 48.  



  Der Raum 71 ist vom Raum 77 abge  schlossen, und zwar durch eine gewölbte    Scheibe 78, die am Träger 79 des Lagers 80  befestigt ist, und durch eine     Labyrinthdich-          tung    81, welche zwischen dem Flansch 82 am  innern Umfang der Scheibe 78 und der Welle  der     Verdiehtertrommel    angeordnet ist.  



  Die Flächen der verschiedenen Teile des  gesamten Rotors, auf welche die in den Räu  men 64, 65, 70, 71 herrschenden Drücke ein  wirken, sind derart bemessen, dass die oben  beschriebenen     Ausgleichsbedingiuigen    erfüllt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: , Gasturbinenanlage mit zwischen dem Hochdruckende des Verdichterrotors und dem Verdichtergehäuse angeordnete Abdichtungs mittel, dadurch gekennzeichnet, dass die durch diese Abdichtungsmittel abströmende Luft zur, stromaufwärts liegenden Seite der Turbinen scheibe geleitet wird, um das Fliessen von Verbrennungsgasen radial einwärts durch den Spalt zwischen Turbinengehäuse und Tur binenscheibe zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kammer vorgesehen ist, in welche die durch die Abdichtungsmit- tel abströmende Luft gelangt, und dass Mittel, vorgesehen sind, um Luft aus dieser Kam mer zum Spalt zwischen dem Umfang der Turbinenscheibe und dem Turbinengehäuse zu leiten. 2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch , gekennzeichnet, dass genannter Spalt mit einer weiteren Kammer in Verbindung steht, welche durch einen Teil der einen Turbinenscheiben seite und durch das Turbinengehäuse begrenzt ist, und dass diese Kammer mit der erstge nannten Kammer in Verbindung steht. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Tur- binenscheibenseite, auf welche die entwei chende Luft einwirkt, derart gewählt ist, dass die auf die Turbinenscheibe ausgeübte Axial kraft zum Ausgleich der Axialbelastung der Turbinenscheibe beiträgt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Turbinenrotor und der Verdichterrotor durch koaxiale Wellen in Antriebsverbindung stehen, und dass im Betrieb die auf den gesamten Rotor der An lage einwirkenden axialenKräfteausgeglichen s sind, wobei jedoch je eine nicht ausgegli- chene Kraft auf den Verdichterrotor und den Turbinenrotor einwirkt., so dass jede Welle axial belastet ist.
CH267497D 1947-03-13 1948-03-11 Gasturbinenanlage. CH267497A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300347B (de) * 1964-04-09 1969-07-31 Rolls Royce Labyrinthdichtung fuer den Laufschaufelkranz einer Gasturbine
DE2939188A1 (de) * 1978-09-27 1980-04-17 Snecma Vorrichtung zum kuehlen einer labyrinthdichtung

Cited By (2)

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DE1300347B (de) * 1964-04-09 1969-07-31 Rolls Royce Labyrinthdichtung fuer den Laufschaufelkranz einer Gasturbine
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