CH267626A - Kuvertschliessmaschine. - Google Patents
Kuvertschliessmaschine.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M5/00—Devices for closing envelopes
- B43M5/02—Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes
Landscapes
- Rotary Presses (AREA)
Description
Kuvertschlie & maschine. Es hat sieh gezeigt, da-ss, wenn Kuverts aus sehr starrem Papier oder alte Kuverts mit stark eiilgetrockneter Beleimung geschlossen werden sollen, die Anfeuchtvorrichtung der Kuvertsehliessmasehine bei der grossen Ge schwindigkeit, mit welcher sie von den KLi- verts durchlaufen wird, keine genügende Er weichung der Beleimting bewirkt, wenn nur kaltes Wasser verwendet wird. Es kann des halb vorkommen, dass derartige Kuverts nicht oder doch nur ungenügend geschlossen wer den.
Durch Einfüllen von heissem Wasser in den Vorratsbehälter der AnfeLichtvorrichtung kann Abhilfe nicht geschaffen werden, weil hierbei im Vorratsbehälter infolge Dampfbil dung kein genügendes Vakuum bestehen blei ben würde, so dass dem Wasserschiff der An feuchtvorrichtung viel zu viel Wasser zuge führt würde. Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung behoben.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Kuvertschliess- maschine nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, bei welch ersterer das von einem geschlossenen Vorratsbehälter mit Was ser gespeiste Wasserschiff der Anfeuehtvor- richtung mit einer elektrischen Heizvorrich- tung versehen ist.
In der Zeichnung ist von einem Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes die Anfeuehtvorrichtung im Schnitt dargestellt.
Mit. 1 ist das Chassis, mit 2 die Vorder wand und mit. 3 die Rückwand der Kuv ert- sehliessmaschine bezeichnet. Zwischen der Vorderwand 2 und der Rückwand', 3 läuft über zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Wal zen, von denen die eine durch einen Elektro motor mit regulierbarer Drehzahl angetrieben wird, ein endloser Gummiriemen 4, welcher die zu schliessenden Kuverts aus einem Fach, in welches sie einzulegen sind, durch die An feuchtvorrichtung hindurch in einen Auffang behälter befördert. An der Rückseite des Chassis 1 ist ein Support 5 befestigt, in wel chem eine über der Rückwand 3 liegende und zu dieser parallele Achse 6 fest gelagert ist.
Auf dieser Achse 6 ist ein Wasserschiff 7, welches über den Gummiriemen 4 bis nahe an die Vorderwand 2 ragt und dessen gegen diese Vorderwand 2 zu liegender Teil keilartig zu gespitzt ist, verschwenkbar gelagert. Durch eine im Support 5 angeordnete Stellschraube 8 kann die Arbeitseinstellung des Wasserschif fes 7 reguliert werden. Durch eine Druck feder 9, welche auf einem ebenfalls im Sup port 5, aber auf der andern Seite der Achse 6 vorgesehenen Schraubenbolzen 10 sitzt und welche auf das rückseitige Ende des --Tasser- schiffes 7 einwirkt, wird dieses letztere in Arbeitsstellung gedrückt.
Der keilförmige Vorderteil des Wasserschiffes 7 weist oben eine schlitzartige Öffnung auf, in welcher eine zum Teil im Wasser des -Wasserschiffes 7 liegende und oben aus dieser Öffnung her ausragende, konische Anfeuchtwalze 11 aus Leichtmetall gelagert ist, deren Mantelfläche niolettiert oder zumindest stark gerauht ist. Oben an seinem hintern Teil weist das Wasser- schiff 7 einen Stutzen 12 auf, in welchen ein mittels einer Klemmschraube 13 feststellbarer Ring 14 mit konischer Innenfläche höhen verstellbar eingesetzt ist. In diesen Ring 14 ist der Hals 15 eines geschlossenen Wasser vorratsbehälters 16 eingesetzt.
Da dieser Was servorratsbehälter 16 geschlossen ist, kann aus ihm Wasser nur dann in das Wasserschiff 7 abfliessen, wenn in diesem letzteren der Was serstand so tief gesunken ist, dass durch die Öffnung, in welcher die Anfeuchtwalze 11 ge lagert ist, eintretende Luft von unten in den Hals 15 eintreten kann. In dieser Weise wird das Wasserniveau im Wasserschiff 7 konstant gehalten. Durch Verstellen des Ringes 14 im Stutzen 12 kann der Wasserspiegel im Was serschiff 7 reguliert werden. Die innere Mün dung des Halses 15 des Wasservorratsbehäl- ters 16 ist als Ventilsitz für einen im Was servorratsbehälter 16 befindlichen Ventilkegel 17 ausgebildet, welcher auf einer Stange 18 sitzt, die aus dem Hals 15 herausragt.
Zum Nachfüllen desWasservorratsbehälters 16 wird dieser vom Stutzen 12 abgenommen und ge füllt. Nach dem Füllen wird der Wasservor- ratsbehälter 16 rasch gedreht, so dass sein Hals 15 nach unten gerichtet wird. Hierbei legt sich der Ventilkegel 17 auf seinen Sitz und schliesst in dieser Weise den Wasservor- ratsbehälter 16 ab. Beim Aufsetzen des Was servorratsbehälters 16 auf den Stutzen 12 stösst das aus dem Hals 15 vorstehende Ende der Stange 18 auf dem Boden des Wasser schiffes 7 auf und der Ventilkegel 17 wird von seinem Sitz abgehoben.
In die Rückwand des Wasserschiffes 7 ist ein elektrischer Heizstab 19 eingesetzt, welcher mittels Kabel und Steckkontakt an ein Strom netz angeschlossen werden kann. Die Leistung dieses Heizstabes 19 ist so bemessen, dass er das im Wasserschiff 7 enthaltene Wasser nicht über eine bestimmte Temperatur aufzu heizen vermag, die einerseits genügt, um auch die Beleimung von durch die Anfeucht- vorrichtung laufenden sehr starren oder alten Kuverts genügend zu erweichen, und die anderseits so tief liegt,
dass ein übermässiges Ausfliessen von Wasser aus dem Wasservor- ratsbehälter 16 in das Wasserschiff 7 infolge Aufhebung der Vakuumwirkung im Vorrats behälter 16 nicht eintreten kann. Erforder lichenfalls kann diese Temperatur durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Thermo staten reguliert werden.
Der elektrische Heiz- stab 19.muss zwecks Aufheizung des Wasser schiffes 7 eine bestimmte Zeitspanne vor In betriebsetzung der Kuvertsehliessmaschine ein geschaltet werden, damit das Wasser im Was serschiff 7 von Anbeginn an die erforderliche Temperatur aufweist.
Mit Vorteil wird zwischen den Ring 14 und den Hals 15 des Wasservorratsbehälters 16 eine Manschette 20 aus wärmeisolierendem Material, z. B. Holz, eingesetzt, um den direk ten Wärmefluss zwischen den metallischen Teilen zu verringern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kuvertsehliessmaschine nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass das von einem geschlossenen Wasservorratsbehälter mit Wasser gespeiste Wasserschiff der Anfeuehtvorrichtung mit einer elektrischen Heizvorrichtung versehen ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Kuvertsehliessmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die elek trische Heizvorrichtung aus einem mittels Kabel und Steckkontakt an ein Stromnetz anschliessbaren, dicht in die Rückwand des Wasserschiffes eingesetzten elektrischen Heiz- Stab besteht. 2. Kuvertschliessmasehine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Stutzen des Wasserschiffes und den in diesen eingesetzten Hals des Wasservorratsbehälters eine Man schette aus wärmeisolierendem Material ein gesetzt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263995T | 1948-01-17 | ||
| CH267626T | 1948-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH267626A true CH267626A (de) | 1950-03-31 |
Family
ID=25730712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267626D CH267626A (de) | 1948-01-17 | 1948-01-17 | Kuvertschliessmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH267626A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004968B (de) * | 1952-06-20 | 1957-03-21 | Niklaus Maag | Einrichtung an Kuvertschliessmaschinen zum Versorgen der die beleimten Raender der Klappen der zu schliessenden Kuverte benetzenden Anfeuchtvorrichtung mit Wasser |
-
1948
- 1948-01-17 CH CH267626D patent/CH267626A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004968B (de) * | 1952-06-20 | 1957-03-21 | Niklaus Maag | Einrichtung an Kuvertschliessmaschinen zum Versorgen der die beleimten Raender der Klappen der zu schliessenden Kuverte benetzenden Anfeuchtvorrichtung mit Wasser |
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