CH267754A - Verfahren zur Herstellung von Dichtungsscheiben aus Stäben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dichtungsscheiben aus Stäben.

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CH267754A
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Korkfabriker Aktiebo Wikanders
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Wikanders Korkfabriker Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K7/00Chemical or physical treatment of cork

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Dichtungsscheiben aus Stäben.    Bei der Herstellung von sog. Kompositions  kork wird granulierter Kork mit oder ohne  Bindemittel in einer Form gepresst und so be  handelt, dass die Körner zusammenhalten,  wenn der Druck entfernt wird. In dem auf  diese Weise hergestellten Material sind ge  wöhnlich Poren vorhanden, welche in gewissen  Fällen Nachteile bei dessen Verwendung her  beiführen können. Dies ist zum Beispiel der  Fall bei der Herstellung von Dichtungsschei  ben für Kapselverschlüsse, für welche Kom  positionskork verwendet wird. Hierbei wird  die Korkmasse zu massiven oder rohrförmigen  Stäben geformt, welche dann in Scheiben  zweckmässiger Grösse geschnitten werden.

   Es  ist bekannt, solche Scheiben durch mecha  nische Reibung mit einem Überzug von Paraf  fin oder ähnlichen Stoffen zu versehen, womit  jedoch keine eigentliche Imprägnierung des  Korkmaterials erreicht wird. Man hat auch  solche     Scheiben    in geschmolzenes Paraffin  oder dergleichen getaucht, wodurch eine Im  prägnierung erzielt wird; aber das Imprä  gniermittel dringt nicht in nennenswerter  Tiefe in die Poren der Scheiben ein. Schliess  lich ist die Imprägnierung von     Gegenständen     unter Vakuum schon bekannt.  



  Die vorliegende Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Stäbe in ein     Imprä-          gnierungsmittelbad    getaucht werden, dass die  Luft aus den Poren der Stäbe durch Erniedri  gung des Druckes auf das Bad entfernt wird       und    dass die Stäbe, während sie in dem Bad    versenkt sind, wieder mindestens unter Atmo  sphärendruck gesetzt werden, wobei das Im  prägnierungsmittel so in die Stäbe     eingepresst     wird, dass diese eine imprägnierte Oberflä  chenschicht von bestimmter Tiefe erhalten,  und ferner dadurch     gekennzeichnet,    dass die  Stäbe dann in der Querrichtung zu Scheiben  geschnitten werden.  



  Im folgenden ist dieses Verfahren bei  spielsweise näher erläutert.  



  Das     Imprägnierungsmittel,    z. B. Paraffin,  ist in flüssiger Form in einem Gefäss oder  Behälter enthalten, der luftdicht abgeschlos  sen werden kann. In diesen Behälter werden  die aus Kompositionskork bestehenden Stäbe,  die von verschiedener Länge, hohl- oder voll  zylindrisch sein können, eingelegt und in die  Flüssigkeit versenkt; dann wird der Behälter  geschlossen, zuerst unter Unterdruck und spä  ter unter atmosphärischen oder, während eines  kurzen Momentes, unter einen höheren Druck  gesetzt.

   In dieser     -NN'eise    wird das     Imprägnie-          rungsmittel    ohne stärkere Erhitzung als die  jenige, die durch den Schmelzpunkt des Mit  tels bedingt ist, zwangsweise in alle nach  aussen offenen Poren     gepresst:.    Dann werden  die Stäbe aus dem Behälter herausgenommen.  



  Das Einpressen des Mittels hat zur Folge,       da.ss    die Stäbe je nach dem angewendeten  Druck bis zu einer bestimmten Tiefe eine im  prägnierte Oberflächenschicht aufweisen.  



  So behandelt, werden die Stäbe in der       Querrichtung    in Scheiben zerschnitten und      diese als Dichtungsscheiben, z. B. für Fla  schenkapseln oder dergleichen, benutzt. Durch  den imprägnierten Ring der Dichtungsscheibe       wird    eine verbesserte Dichtung zwischen der  Kapsel und dem Flaschenkopf erzielt. Vor der  Schneideoperation gibt man, falls nötig, dem  Stab den richtigen Durchmesser, um zu der  Kapsel zu passen.

   Die Scheiben, die von dem  imprägnierten Stab abgeschnitten werden,  weisen keine     Imprägnierungsmittelschicht    an  ihren     Scheibenflächen    auf, das     Imprägnie-          rungsmittel    befindet sich nur in den Poren,  was wichtig ist, wenn Rondellen aus     lackier-          tem    Papier, Zinnfolie oder dergleichen auf den  Korkscheiben montiert werden sollen. Das  Montieren derselben wird nämlich durch eine  Oberflächenschicht aus Paraffin oder derglei  chen beträchtlich erschwert. Auf den Schei  benflächen behandelte Scheiben kleben ausser  dem gern zusammen, insbesondere wenn sie       aufeinandergestapelt    werden.  



  Schliesslich ist es bisweilen nicht wün  schenswert, dass Paraffin oder ähnliche Im  prägnierungsmittel mit dem Inhalt der zu ver  schliessenden Flasche in Berührung kommen.  Dies ist zum Beispiel der Fall bei Bier, das  pasteurisiert werden soll. Dieser Nachteil kann  dadurch beseitigt werden, dass eine Rondelle  mit grösserem Durchmesser als der des nicht  imprägnierten, zentralen Teils der Scheibe an  gebracht wird.  



  Als     Imprägnierungsmittel    kann ausser  Paraffin Gummilösung u. a. verwendet wer  den.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  hergestellte     Dichtungsscheiben    können auch  andere     Verwendung    finden, z. B. für Packun  gen, wo die Dichtungseigenschaften des Korks  in Anspruch genommen werden und die Poren       schädlich    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Dichtungs scheiben aus Stäben, die aus sogenanntem Kompositionskork. bestehen, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Stäbe in ein Imprägnierungs- mittelbad getaucht werden, da.ss die Luft aus den Poren der Stäbe durch Erniedrigung des Druckes auf das Bad entfernt wird, und dass die Stäbe, während sie in dem Bad versenkt sind, wieder mindestens unter Atmosphärendruck gesetzt werden, wobei das Imprägnierungsmit- tel so in die Stäbe eingepr esst wird,
    dass diese eine imprägnierte Oberflächenschicht von be stimmter Tiefe erhalten, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe dann in der Querrichtung zu Scheiben geschnitten werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit einer Rondelle bedeckt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht. imprägnierte, zentrale Teil der Scheibe mit einer Rondelle von grösserem Durchmesser als demjenigen des genannten zentralen Teils bedeckt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Imprägnie- rungsmittel geschmolzenes Paraffin verwen det wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und \', dadurch gekenn zeichnet, dass die Scheibe mit einer Rondelle aus lackiertem Papier bedeckt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Scheibe mit einer Rondelle aus Zinn bedeckt wird.
CH267754D 1946-02-28 1947-02-27 Verfahren zur Herstellung von Dichtungsscheiben aus Stäben. CH267754A (de)

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