CH267916A - Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Aufklappen der Matratze an Liegemöbeln. - Google Patents

Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Aufklappen der Matratze an Liegemöbeln.

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CH267916A
CH267916A CH267916DA CH267916A CH 267916 A CH267916 A CH 267916A CH 267916D A CH267916D A CH 267916DA CH 267916 A CH267916 A CH 267916A
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CH
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Peter-Orbach Jakob
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Peter Orbach Jakob
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/047Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by friction locking means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


  Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Aufklappen der Matratze an Liegemöbeln.    Solche Schwenkvorrichtungen sind bekannt  geworden, bei welchen am Kopf- und am Fuss  ende je ein Hebelsystem das Untergestell mit  der aufzuklappenden Matratze verbindet, um  wahlweise die Matratze um die eine oder die  andere ihrer Längsseiten zu     verschwenken.     Diese Einrichtungen gestatten, jedoch nicht,  die Matratze bis nahe an die senkrechte Stel  lung hochzuheben und deren Kippkante beim  Öffnen von der Längskante des Möbels weg  und beim Schliessen an die Längskante des  Möbels     zurückzuverschieben,

      wodurch ein     Ein-          und    Auspacken des Bettinhaltes im     Unterge-          stellraum    in bequemer Stellung verhindert  wird.  



  Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung ist dazu bestimmt,     tim    diesen Nachteil  auszuschalten. Er bezieht sich auf eine  Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Auf  klappen der Matratze an Liegemöbeln von  zwei Seiten um eine     Aze    parallel zu deren  Längsseite, wobei die Matratze am Kopf- und  am Fussende durch je ein Hebelsystem mit  dem Untergestell.

   gegenüber diesem     ver-          sehwenkbar    verbunden ist, und an jedem Ende  die Matratze mit einem Gelenk am Hebel  system und wahlweise mit dem einen oder  dem andern, von diesem Gelenk abgehenden  Stab fest     verbunden    werden kann, dadurch  gekennzeichnet, dass die am Untergestell an  zugreifen bestimmten Enden des Hebelsystems  an ein starres, aber mit Bezug auf das Un  tergestell an diesem in der Richtung der    Kopf-     resp.    der Fusszarge     verschwenkbares     Organ     angelenkt    sind.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Ansicht eines ersten Beispiels  in verschiedenen Stellungen;       Fig.    2 und 3 veranschaulichen zwei weitere  Ausführungsformen in gleicher Darstellung  wie     Fig.    1;       Fig.4    ist ein Schnitt nach der     LinieA-A     und       Fig.    5 ein Schnitt nach der Linie     B-B     in     Fig.    2.

   In     Fig.    6 bis 11 sind in grösserem       Massstabe    Details für die wahlweise Feststel  lung der Matratzenzarge am einen oder am  andern der beiden obern Gelenkglieder ver  anschaulicht, und zwar in       Fig.    6 von unten und in       Fig.    7 von der Seite (in bezug auf     Fig.    6  von unten) gesehen;

         Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie     C-C     und       Fig.9    ein solcher nach der Linie     D-D     in     Fig.6;          Fig.    10 zeigt einen Schnitt nach der Linie       F-F    in     Fig.    7     Lind          Fig.11    ebenfalls einen Schnitt nach der  Linie     F-F    in     Fig.    10.  



  Dabei     sind    die     Fig.    10 und 11 gegenüber  den     Fig.    6 bis 9 in grösserem Massstab darge  stellt.      Die Fuss- bzw. Kopfzargen 1 des Unter  gestells sind nur in     Fig.    1 dargestellt.. Dabei  handelt es sich um ein Liegemöbel, welches  am Tage als Couch und nachts als Bett ver  wendet werden soll und der von den Zargen 1  und der     daraufliegenden    Matratze 2 einge  schlossene Raum dazu dient, um während des  Tages das     Bettzeug        aufzlmehmen.     



  Die beiden Zargen 1 sind gleich     und    sym  metrisch ausgerüstet.. Gemäss dem in     Fig.l     dargestellten ersten Beispiel ist an jeder die  ser Zargen 1 eine in deren Längsrichtung ge  radlinig verschiebbare Platte 3 mit Längs  schlitzen 4, in denen in der Zarge 1 befestigte  Bolzen 5 geführt sind. Zwischen den Schlit  zen 4 ist eine herzförmige Öffnung 6 in der  Platte 3 vorgesehen. In der einen obern Ecke  der Öffnung 6 ist ein in der Zarge 1 gehal  tener Zapfen 7 als Drehpunkt für einen zwei  armigen Hebel 8 angeordnet. Das eine Ende  des Hebels 8 dient als Handgriff und am  andern Ende ist ein Bolzen 9 befestigt, wel  cher dazu bestimmt ist, um auf der Herz  kurve der Öffnung 6 zu gleiten.

   Wird der  Hebel 8 von der einen horizontalen     Endstel-          lung    gegen die entgegengesetzte herumgelegt,  das heisst als um 180  geschwenkt, so geht der       Bolzen    9 in die untere Spitze der Herzkurve.  Dabei drückt der Bolzen 9 gegen die Herz  kurve und verschiebt die Platte 3 in der ent  gegengesetzten Richtung der Hebelbewegung.  Gleichzeitig verschieben sieh die Bolzen 5 re  lativ zu den Schlitzen 4 in der entgegenge  setzten     Richtlang    der Bewegung der Platte 3.  Die ursprüngliche Stellung der Platte 3 und  des Hebels 8 sind in vollen Linien dargestellt,  während die neue Stellung des Hebels 8     und     der herzförmigen Öffnung 6 der Platte 3  punktiert angedeutet sind.  



  - An den beiden Enden der Platte 3 sind  bei 10 zwei gleichlange Glieder 11 eines Hebel  systems     angelenkt,    deren freie Enden wie  derum mit. zwei ebenfalls gleichlangen Stäben  12 gelenkig verbunden sind. Die Stäbe 12  sind jedoch länger als die Glieder 11, wobei  diese Glieder 11     zweckmässigerweise    aus Flach  profilen gleichen Querschnittes bestehen. Die  andern Enden dieser Stäbe 12 sind durch    ein Gelenk 13 miteinander     verbunden.    Die       Glieder    11 und die Stäbe 12     bilden        zusain-          men    mit der Platte 3 ein     Gelenk-Fünfeek.     



  Das Gelenk 13 trägt die Organe zur wahl  weisen Befestigung der     Matratzenzarge    2 am  einen oder am andern Stab 12. In der "litte  der Unterseite der Matratzenzarge     \'    ist ein       Winkel    14 befestigt, an dessen     abstehendem     Sehenkel der das Gelenk 13 bildende Bolzen  vorgesehen ist. An diesem abstehenden     Wihi-          kelschenkel    liegen die beiden Enden der Stäbe  12 an.     Zweekmässigerweise    sind diese, wie  aus     Fig.6    ersichtlich ist, derart     abgekröpft,     dass sie ausserhalb der Gelenkpartie in einer  Ebene sieh befinden.

   Ebenfalls vom Gelenk  bolzen 13 durchsetzt,     kommen    zwei     Unterlag-          scheiben    15 und 16, deren     gegeneinanderlie-          gende    Seiten Schneiden bilden, in der Weise,  dass diese Schneiden parallel zum abstellen  den Schenkel des Winkels 14 verlaufen. In  der auf der äussern Seite des Gelenkes 13 lie  genden     Unterlagscheibe    16 ist der Gelenk  bolzen 13 befestigt, beispielsweise durch einen  Nietkopf 17. Zwischen den beiden     Unterlag-          scheiben    15 und 16 ist ein mit. seinen Enden  nach aussen hin gebogener Stab 18 wippend  gehalten, wobei dieser in der Mitte ebenfalls  vom Bolzen 13 durchsetzt ist.

   Die beiden  Enden des Stabes 18 tragen     U-förmige,    ge  gen die Stäbe 12 hin gerichtete Bügel. 19,  wobei die Schenkel dieser Bügel auf der Seite  der Matratzenzarge 2 Schlitze 20 aufweisen,  welche dazu bestimmt sind, die Köpfe von in  der Zarge 2 befestigten Holzschrauben 21  aufzunehmen. Zwischen dem Gelenk 13 und  den Bügeln 19 sind     Kugelschnäpper    22 vor  gesehen, welche dazu dienen, den Stab 18 zu  hemmen.

   Das geschieht dadurch, dass die  Kugeln der Schnäpper 22 in die Zone des  wippenden Stabes 18 hineinragen.     Wird     der letztere gegen einen Schnäpper 22     ge-          presst,    so wird dessen Kugel gegen die Kraft  einer Feder in deren Gehäuse     hineingedrückt,     bis die Kante des Stabes über die Kugel hin  weggegangen ist und die Kugel wieder her  ausspringen lässt.  



  In     Fig.    6 ist der Stab 18 mit den Bügeln  19 in der     Verriegelungsstellung    des einen      Stabes 12 in vollen Linien und in der neutra  len Stellung, das heisst in einer     --Hittelstel-          lung,    in welcher keine Verriegelung stattfin  det, gestrichelt dargestellt. In dieser letztern  Stellung sind die beiden     Schnäpper    22 in  bezug auf den Stab 18 so gelegen, dass dieser  sich gegenüber den Stäben 12 auf der andern  Seite der Schnäpper 22 befindet.

   In dieser  Stellung kann der Stab 18 weder     nach    der  einen noch nach der andern Seite     hinwippen.     Wird nun der eine Arm des Stabes 18 über  den korrespondierenden Schnäpper 22 ge  presst, so schiebt sich der an diesem Arm  befindliche Bügel 19 über den Stab 12, wie  dies aus     Fig.    10 ersichtlich ist. Dabei schiebt  sich der Schlitz 20 unter den Kopf der  Schraube 21, wodurch eine feste Verbindung  zwischen dem Stab 12 und der Matratze 2  hergestellt ist. Ein selbsttätiges Lösen dieser  Verbindung wird durch den Kugelschnäpper  22 verhindert.  



  Die Organe zur wahlweisen Befestigung  der Matratze 2 am einen oder am andern  Stab 12 sind in bezug auf das Gelenk 1.3     sym-          metriseh    ausgebildet und angeordnet, so     da1>     die Matratze 2 um das Gelenk 13 gekippt, in  gleicher Weise am einen oder am andern Stab  12 durch einen der Bügel 19 am Stab 18 be  festigt werden kann.  



  Die beiden Glieder 11 sind durch eine  Zugfeder 23 miteinander verbunden, welche  dazu dient, um beim Hochheben der Ma  tratze 2 die Glieder 11 gegeneinander zu zie  hen und damit mindestens einen Teil der zum       Aufklappen    der Matratze benötigten Kraft zu  übernehmen. In bezug auf die von ihr     beein-          flussten    korrespondierenden Glieder 11 ist die  Zugfeder 23 so angeordnet., dass deren Zug  richtung in. der Lage der heruntergeklappten  Matratze annähernd in der Richtung des  einen von ihr beeinflussten Gliedes 11 verläuft.  Damit wird bewirkt, dass in dieser Lage der  Matratze keine Zugkomponente der Feder 23  auf dieses Glied 11 ausgeübt wird und somit  die Matratze sich auch nicht selbsttätig öff  nen kann.

   Die Endstellung im aufgeklappten  Zustande der Matratze 2 wird durch An  schläge 24 an der Platte 3 bestimmt, an wel-    eben die untern Enden der Glieder 11 in  deren senkrechten Lage anstossen.  



  In     Fig.1    ist die Schwenkvorrichtung in  hochgehobener Stellung der Matratze 2 mit  Zugang zum Raum im Untergestell 1 in vol  len Linien dargestellt. Die Stellung bei her  untergeklappter Matratze 2 ist gestrichelt ge  zeigt und eine halbgeöffnete Lage der Ma  tratze 2 mit Zugang von rechts strichpunk  tiert angedeutet,\ wobei die Glieder 1.1 und  die Stäbe 12 nur durch deren Mittellinien dar  gestellt sind.  



  Für den Gebrauch des Möbels,     resp.    seine  Umstellung vom einen Verwendungszweck  in den andern wird die Matratze 2 auf der  linken Seite hochgehoben. Dabei wird die  aufzuwendende Kraft. des Hochbebens wenig  stens teilweise von der Zugfeder 23 über  nommen. Das Hochheben wird durch die An  schläge 21     begrenzt,    an welchen die untern  Enden der Glieder 11 anstossen.  



  Soll nun das Hochheben der Matratze 2  von der andern Seite, also zeichnungsgemäss  von der rechten aus, erfolgen, so wird in der  hochgeklappten Lage der Matratze 2 der He  bel 6 von der linken Seite nach der rechten  umgelegt und damit die Platte 3 durch den  in der     Öffnung    6 auf der Herzkurve laufen  den Bolzen 9 nach     links    verschoben.  



  Zum Umklappen der Matratze 2 vom  einen Stab 12 auf den andern wird zuerst  dadurch die Verbindung zwischen diesen bei  den Teilen gelöst,     dass    der Stab 18 gegen den  Widerstand des Schnäppers 22 aus der     Ver-          riegelungsstellung    mit dem einen Stab 12 her  ausgezogen und in der neutralen Stellung (ge  mäss     Fig.    6 gestrichelt angedeutet) durch  beide Schnäpper 22 festgehalten wird. Dann  wird die Matratze 2 durch Schwenken um  das Gelenk 13 auf den andern Stab 12 umge  kippt und die Verbindung zwischen diesen  beiden Teilen durch Einschnappen des Stabes  18 an den Stab 12 wieder hergestellt.  



  Das Beispiel gemäss     Fig.2    unterscheidet  sieh vom     vorbesehriebenen    wesentlich da  durch, dass die untern Gelenke 10 der Glieder  11 des Hebelsystems an beiden Enden einer      Wippe 25 vorgesehen sind. 26 ist der am       Untergestell    des Möbels befestigte Schwenk  zapfen der Wippe 25. Der Schwenkzapfen  26 bildet mit den Gelenken 10 ein mit der  Spitze nach unten gekehrtes Dreieck.

   In der  Mitte zwischen den Gelenken 10     ist    ein     Pivot     27 als     Verbindung    der Wippe 25 mit einer  horizontal verschiebbaren Platte 28, welche  gleich wie die Platte 3 durch in horizontalen  Schlitzen 4 geführten Bolzen 5 gehalten ist  und an ihren Enden (nicht gezeichnet) An  schläge für die obere     Endstellung    der Glieder  11 aufweist.

   In der Mitte zwischen diesen  Schlitzen 4 ist wiederum eine herzförmige       Öffnung    6 in der bereits     vorbeschriebenen          Wirkungsverbindung    mit einem, um einen  Zapfen 7     verschwenkbaren    Hebel 8, dessen  einer Arm einen in der     Herzkurve    beweg  baren     Bolzen    9 besitzt. Der     Pivot    27 ist in  der Wippe 25 in einem Langloch 29 gelagert.  



  Gemäss der     Zeichnung    öffnet die Ma  tratze das Untergestell 1 auf der rechten  Seite. Soll nach links gewechselt werden, so  wird der Hebel 8 nach links umgelegt,     wobei,     wie beim ersten Beispiel beschrieben, die  Platte 28 nach rechts verschoben wird und  damit, vom     Pivot    27 beeinflusst, die Wippe  25 nach rechts gekippt, so dass die Steilheit  der Stäbe 12 von der linken auf die rechte  Seite hin wechselt, wodurch der Vorteil ent  steht, dass die Matratze 2 beim Aufheben  nahe an die Senkrechte herangebracht und  gleichzeitig in der Richtung gegen die gegen  überliegende Zarge 1 des Untergestelles ver  schoben wird.  



  Das dritte Beispiel unterscheidet sich vom  zweiten dadurch, dass die eine kippende Be  wegung ausführende Wippe und die mit die  ser gelenkig verbundene, geradlinig sich be  wegende Platte in einer einzigen Traverse 30       vereinigt    ist, welche dazu bestimmt ist, eine  teilweise lineare und teilweise kippende Be  wegung auszuführen.

   An beiden Enden der  Traverse 30 sind bei 10 die Glieder 11 und an  diesen     wiederiun    die Stäbe 12     angelenkt.    In  der Mitte der Traverse 30 ist wiederum die  herzförmige     Öffnung    6 mit dem Zapfen 7, dem  Hebel 8     und    dem     Bolzen    9 angeordnet, wo-    bei jedoch im Gegensatz zu den beiden ersten       Ausführungsformen    die Spitze der Herzkurve  nach oben gerichtet und der Hebel 8 ein  armig ist. Die Traverse wird ebenfalls durch       Bolzen    31 in kreisbogenförmigen Schlitzen     3\?     am Untergestell 1 gehalten.

   Das Zentrum der  Kreisbogen liegt unterhalb der Traverse 30,  wodurch bewirkt wird, dass diese beim  Schwenken des Hebels 8 eine wippende     und     gleichzeitig eine längslaufende Bewegung aus  führt. Dabei ist der Drehzapfen 7 des Hebels  8 an dessen Ende und der Bolzen 9 zwischen  dem Drehzapfen 7 und dem freien, als Hand  griff dienenden Hebelende angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Auf klappen der Matratze an Liegemöbeln von zwei Seiten um eine Ase parallel zu deren Längsseite, wobei die Matratze am Kopf- und am Fussende durch je ein Hebelsystem mit dem Untergestell gegenüber diesem verschwenkbar verbunden ist und an jedem Ende die Ma tratze mit einem Gelenk am Hebelsystem.
    und wahlweise mit dem einen oder dem andern, von diesem Gelenk abgehenden Stab fest ver bunden werden kann, dadurch gekennzeich net, dass die am Untergestell anzugreifen be stimmten Enden des Hebelsystems an ein starres, aber mit Bezug auf das Untergestell an diesem in der Richtung der Kopf- resp. der Fusszarge verschwenkbares Organ ange- lenkt sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das an den Kopf- und Fusszargen des Untergestelles verschiebbar angeordnete Organ als Platte ausgebildet ist, wobei Mittel vorhanden sind, um diese Platte in der Längsrichtung der Zarge geradlinig verschieben zu können. 2.
    Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, da.ss zur geradlinigen Verschie bung der Platte diese in der Bewegungsrich tung Schlitze aufweist, in welchen zur Füh rung der Platte an der Zarge befestigte Bol- zen gleitend gehalten sind, ferner in der Mitte der Platte eine angenähert herzförmige öffnung vorgesehen ist, in deren einer Ecke der Drehzapfen eines zweiarmigen Hebels mit der Zarge verbunden ist, an dessen einem Ende in der Ruhestellung ein Bolzen in der symmetrisch gegenüberliegenden Ecke dieser Öffnung an der von letzterer gebildeten kurve angreift, derart, dass beim.
    Umlegen des llehels von der einen horizontalen Stel lung in die andere die Platten um die Hebel länge zwischen dem Drehzapfen und dein Bol zen verschoben wird.
    3, Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur wahlweisen Befestigung der Matratze am einen oder ani andern Stab des Hebelsystems die Matratze in der Mitte durch ein Gelenk mit den beiden Stabenden verbunden ist, wo bei dieses Gelenk zur Aufnahme eines wip penden Stabes dient, welcher beiderends U förmige Bügel aufweist, die dazu bestimmt sind, wahlweise den einen oder den andern Stab zii umfassen und so eine starre Verbin dung der Matratze mit einem Stab Herzu stellen. 4.
    Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen zwei korrespondierenden Gliedern des Hebelsystems eine Zugfeder angeordnet ist, welche dazu dient, die Kraft des Hoeh- hebens einer Matratzenseite zu unterstützen. 5. Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zugfeder in bezug auf die von ihr beeinflussten Glieder des Gelenk systems so angeordnet ist, dass sie in der heruntergeklappten Lage der Matratze min destens annähernd in der Richtung des einen der von ihr beeinflussten Glieder verläuft, so dass auf dieses keine Zugkomponente aus geübt wird, 6.
    Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelsystem an einer Wippe angreift, zu deren Kippbewegung eine geradlinig in der Längsrichtung der Zarge verschiebbare Platte vorgesehen ist, welche mit der Wippe gelen kig derart verbunden ist, dass bei der gerad linigen Verschiebung der Platte die Kipp bewegung der Wippe durchgeführt wird.
    7. Schwenli:vorriehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur geradlinigen Verschie bung der Platte diese durch an der Zarge be festigte, in Schlitzen in der Platte gleitend geführte Bolzen gehalten ist, ferner in der Mitte der Platte eine annähernd herzförmige Öffnung vorgesehen ist, in deren einer Ecke der Drehzapfen eines zweiarmigen Hebels mit der Zarge verbunden ist, an dessen einem Ende in der Ruhestellung ein Bolzen in der symmetrisch gegenüberliegenden Ecke dieser üffniuig an der von letzterer gebildeten Kurve angreift, derart,
    dass beim Umlegen des Hebels von der einen horizontalen Stellung in die andere die Kurve und damit die Platte zwi schen dem Drehzapfen und dem Bolzen ver schoben wird. B. Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass das die Wippe mit der Platte verbindende Gelenk aus einem Zapfen in der Wippe und einem Langloch in der Platte besteht. 9.
    Schwenkvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Verschiebung des Hebelsystems dienende Or gan eine Traverse ist, wobei Mittel vorgesehen sind, damit. diese eine teilweise kippende und teilweise lineare Bewegung ausführt, wobei der Schwingungsmittelpunkt der Traverse ausserhalb derselben liegt, wodurch auch eine Bewegring der Traverse bedingt wird. 10.
    Schwenkvorrichtung nach Patentau= sprueli und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Traverse kreisbogen förmige Schlitze aufweist, in welchen zur Führung derselben an der Zarge befestigte Bolzen gleitend gehalten sind, ferner in der Mitte der Traverse eine annähernd herzför mige öffnung vorhanden ist, wobei die Spitze der von der öffnung gebildeten Kurve nach aufwärts gerichtet ist und in der einen Ecke dieser Kurve der Drehzapfen eines einarmi gen Hebels mit der Zarge verbunden ist und der zwischen dem Drehzapfen und dem als Handgriff dienenden freien Ende des Hebels in dessen Ruhestellung in der andern,
    sym- metrisch zur Kurve gegenüberliegenden Ecke ein Bolzen an dieser Kurve angreift.
CH267916D 1948-10-06 1948-10-06 Schwenkvorrichtung zum wahlweisen Aufklappen der Matratze an Liegemöbeln. CH267916A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2939571A1 (de) * 2014-02-20 2015-11-04 Dewertokin GmbH Beschlag für ein Lattenrost mit einem Schwenkelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2939571A1 (de) * 2014-02-20 2015-11-04 Dewertokin GmbH Beschlag für ein Lattenrost mit einem Schwenkelement

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