CH268002A - Schweissstab für verschleissfeste Auftragsschweissung. - Google Patents

Schweissstab für verschleissfeste Auftragsschweissung.

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CH268002A
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CH
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welding
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Boe Co
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Boehler & Co Ag Geb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550°C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent
    • B23K35/306Fe as the principal constituent with C as next major constituent, e.g. cast iron

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description


  Schweissstab für verschleissfeste Auftragsschweissung.    Für die verschiedensten Verschleissbean  spruchungen werden dann, wenn besonders  hohe Ansprüche gestellt werden müssen, be  kanntlich Kobalt-Chrom-Wolfram-Legierun  gen (z. B. 65% Co, 30% Cr, 4,5% W) als  Schweisszusatzwerkstoffe gebraucht. Diese,  ohne dem Schweissen nachfolgende gesonderte  Wärmebehandlung, hohe Härten ergebenden  Legierungen haben neben ihrer grossen Wi  derstandsfähigkeit gegen normalen mechani  schen Verschleiss hohe Warmhärten und sind  gegen Rost- und Säurebeanspruchungen  äusserst beständig.

   Um den für diese Eigen  schaften notwendigen Legierungsaufwand zu  verringern, wurden Legierungen mit 24 bis  30% Cr, etwa 30% Co und 4 bis 6% W oder  solche mit etwa 25% Cr, 20% Co, 4% W und  40/o Mo und schliesslich einfach die Gruppe  der bekannten rostsicheren Chromstähle als  Ersatz vorgeschlagen. Insbesondere kann man  für Auftragsschweissungen, die eine Brinell  härte von 500 ergeben sollen, auch Stahl  schweissdrähte mit etwa 140/o Chrom verwen  den.  



  Nun bleibt in diesen Versuchen das End  ziel, mit möglichst wenig Legierungsaufwand  bei Verschleissbeanspruchungen die Eigen  schaften der Kobalt., Chrom und Wolfram  enthaltenden, erstgenannten Hartlegierungen  zu gewinnen, unerreicht, da man immer noch  bestrebt war, auch in den legierungsärmeren  Schweisszusatzwerkstoffen möglichst viele der  der erstgenannten Hartlegierung eigentüm  lichen Eigenschaften zu vereinen. Man war    ständig zu Ausgleichslösungen gezwungen, bei  denen vor allen Dingen die früher erziel  baren hohen Verschleissbeständigkeiten zu  rückgingen.  



  Da schliesslich auch der Aufwand von 20  bis 30% Cr in keinem Verhältnis mehr zu den  erreichbaren Leistungen stand, war man ge  zwungen, auf Chromgehalte von 13 bis 200/o zu  gehen, die im Schweissvorgang aber leicht zu  unkontrollierbaren und ungleichmässigen Här  ten führen. Der Schweissvorgang beeinflusst  nämlich, je nach den wechselnden Bedingun  gen der Arbeitsweise, die Chromlegierung des  Schweissgutes durch Einbrandentmischungen  und Abbrandverluste und führt ferner zu  wechselnden Abschreckbedingungen, so dass  die Härten solcher Auftragungen stets un  gleichmässig ausfallen müssen, was wiederum  Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit  des Schweissgutes gegen Verschleiss hat.  



  Bei den erwähnten Lösungsvorschlägen  blieb ausser acht, dass das Anwendungsgebiet  der Hartlegierungen in sehr vielen Fällen,  wie bei Schlägern und Brechern für die Hart  zerkleinerung, bei Führungsschienen, bei  Werkzeugen für Kaltzug, bei Gleitwegen usw.  sich auch auf wichtige Gebrauchsfälle er  streckte, die von der     Auftragsschweissung     nicht gleichzeitig noch eine hohe     Korrosions-          und    Säurebeständigkeit oder Warmfestigkeit  verlangten. Für diese Gebiete sind nicht die  hohen Chromgehalte, die bei den rostsicheren  Stählen zur Verminderung der kritischen Ab  kühlungsgeschwindigkeit beim Härten aus der      Schweisshitze beitragen sollen, erforderlich,  wie eingehende Versuche mit Sicherheit er  gaben.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich     mit    gro  sser Sicherheit ein Schweissgut hoher bis höch  ster Verschleissfestigkeit mit einer Härte von  500 oder mehr Brinelleinheiten erzielen lässt,  wenn man zu dessen Herstellung Schweiss  stäbe aus einer ledeburitischen Eisen-Kohlen  stoff-Legierung mit 1,7 bis 2,31/o C verwen  det, in welcher der Kohlenstoff als Karbid ge  bunden ist. Schweissstäbe mit mehr als 2,30/o C  ergeben sehr spröde Auftragsschweissungen,  welche die Eigenart von weissem Roheisen zei  gen.

   Der     Kohlenstoffgehalte    ist daher mit 2,3 0/0  nach oben     begrenzt.    Die bei der Verwendung  eines Schweissstabes gemäss vorliegender Er  findung erzielbaren Auftragsschweissungen  sind hinsichtlich ihrer Karbidausbildung  von leichten Abkühlungsunterschieden beim  Schweissvorgang weitgehend unabhängig und  können für die Verschleissbeanspruchung er  wünschte grobe     Karbide    bzw. Doppelkarbide  bilden. Die     Zusammensetzung    der Schweiss  stäbe kann den reinen     Schweissbarkeitsansprü-          chen    des Gasschmelzschweissers und auch des  Elektroschmelzschweissers in sorgfältiger  Weise angepasst werden.

   Entmischungserschei  nungen im Einbrand können durch Wahl eines  hohen Kohlenstoffgehaltes des Schweissstabes  berücksichtigt werden.  



  Die Zusammensetzung eines solchen  Schweissstabes ist, zum Beispiel folgende:    2,3()/o C, 0,5()/o Si, 1,00/o Mn.    Die Verschleissfestigkeit von Auftrags  schweissungen kann durch die Verwendung  von Schweissstäben verbessert werden, die  neben dem zur Ledeburitbildung notwen-    digen hohen Kohlenstoffgehalt noch 0,5  bis 80/o Chrom enthalten. Mit steigendem  Chromgehalt kann der Kohlenstoffgehalt er  niedrigt werden; so ist es beispielsweise mög  lich mit etwa 10/o Cr bei 1,8 0/o C oder mit etwa  21/o Cr bei 2 bis 2,20/o C das Auslangen zu  finden. Zusätze von Wolfram (bis 1,50/o),  Molybdän (bis 0,50/o) oder Vanadin (bis 10/o)  begünstigen weiter die Brauchbarkeit solcher  Chromlegierungen, ändern aber ihren grund  sätzlichen Charakter nicht und sind allenfalls  zu entbehren.  



  Die Herstellung von Schweissstäben aus  vom Block auszuwalzenden Drähten bereitet  einige Schwierigkeiten, ist aber durchführbar.  In einfacherer Weise können die Schweiss  stäbe als Gussstäbe erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schweissstab für versehleissfeste Auftrags schweissung; dadurch' gekennzeichnet, dass er aus einer ledeburitischen Eisen-Kohlenstoff- Legierung mit 1,7 bis 2,30/o Kohlenstoff be steht, in welcher der Kohlenstoff als Karbid gebunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schweissstab nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung 0,5 bis 80/o Cr enthält. 2. Schweissstab nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung bis zu 7.,5 0/o W enthält. 3. Schweissstab nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung bis zu 0,5 0/o Mo enthält. 4.
    Schweissstab nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung bis zu 10/o V enthält.
CH268002D 1948-01-08 1948-01-08 Schweissstab für verschleissfeste Auftragsschweissung. CH268002A (de)

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