CH268007A - Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Furnieren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Furnieren.

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CH268007A
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veneers
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veneer
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Petrus Kjellstrom Alvar Eskil
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Petrus Kjellstrom Alvar Eskil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor

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  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Furnieren.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Gegenständen mit  gebogenen Partien, aus Furnieren, wie z. B.  Tabletts, Fässern, Näpfe, Schalen und     der-          tilleielien,    die mit gebogenen Rand- oder     #S#eiten-          Z,        rn          partien    versehen sind.  



  Bisher hat man derartige     Geoenstände     durch     Zusanimenpressen    mehrerer übereinan  der angeordneter     Furniersehichten    herge  stellt, nachdem diese mit einem Bindemittel,  z. B. Leim, bestrichen worden sind. Hierbei  hat es sich indessen gezeigt,     dass    besonders  bei     (legenständen,    die eine grosse ebene     Aus-          clehnung    haben, die Furniere sieh leicht wer  fen und infolge der in den     Furniersehiehten     entstehenden Spannungen die     Cegenstände     schief werden.  



       Ilit    dem Verfahren nach der Erfindung  kann dieser Nachteil beseitigt werden. Erfin  dungsgemäss werden mindestens drei Furniere  lose übereinander angeordnet     und    in einer  Presse gemeinsam auf die gewünschte Form       gepresst,    wonach, bei trockenem Zustand der       Furniersehiehten,    das Furnier der     Zwischen-          schiebt    in eine Anzahl Teile zerlegt und, nach  dem sämtliche Furniere an den einander     an-          7uliegen    bestimmten Seiten mit einem Binde  mittel bestrichen worden sind,     zwisehen    die  beiden     Aussensehiehten    gebracht wird,

   und       dass    dann die auf diese Weise behandelten  und wieder     aufeinandergelegten    Furniere er  neut in die Presse eingeführt werden, in der  sie in der gewünschten Form bis     züm    voll  ständigen Trocknen des Bindemittels und der    Furniere eingespannt gehalten werden.

   Hier  bei ist es zweckmässig, die lose übereinander       aill--eordneten    Furniere vor der Pressung auf  die     "ewünsehte    Form mit Dampf     züi        behan-          (leln.    Ausserdem kann das vollständige Trock  nen bei den erneut in die Presse     einnführten     Furnieren unter gleichzeitiger     Er-#väriniiiiL-1          erfol-en.     



  Beigelegte Zeichnung zeigt ein     Ausfüh-          runIgsbeispiel    des nach dem erfindungsge  mässen Verfahren hergestellten     Erfindmigs-          gegenstande's,    an Hand von dem im folgenden  auch das Verfahren beispielsweise erläutert  ist.

   Es     zeiat:          Fig.   <B>1</B> ein Tablett im     Grundriss    vor dem  Pressen     zur        Verleiniung    der Furniere,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11     der     Fi--.   <B>1</B> und       Fic.   <B>3</B> das     fertio-e    Tablett in einem der       Fig.'2    entsprechenden Schnitt.  



  Das auf der Zeichnung veranschaulichte  Tablett besteht aus fünf in die gewünschte  Form des Tabletts     gepressten"    miteinander ver  leimten Furnieren<B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4     und   <B>5.</B> Zu seiner  Herstellung werden die fünf Furniere lose  übereinander angeordnet und, zweckmässig  nach Behandlung mit Dampf, in einer Presse  gemeinsam auf die gewünschte Form mit     dem     ebenen Mittelteil, den gebogenen Seitenteilen  und dem über diese vorstehenden Rand     ge-          presst.    Hierbei     lässt    man die     gepressten        Fur-          niersehiehten    zweckmässig in der Presse,

   bis  sie getrocknet sind. Dann werden die Fur  niere     voneinandergenommen    -Lind die Furniere      2 und 4 der     Zwischenschielit    2,<B>3,</B> 4 durch zu  einander senkrechte Schnitte<B>6, 7, 8</B>     bzw.   <B>9,</B>  <B>10</B>     und   <B>11 je</B> in vier Teile, aufgeteilt. Die       Sehnittlinien    sind in den beiden Furnieren  zueinander verschoben gelegt.

   Darauf werden  sämtliche Furniere an den einander     anzulier     gen bestimmten Seiten mit Leim bestrichen,  wonach sie wieder     aufeinandergelegt    werden,  so     dass    in gleicher Reihenfolge wie vorher die  Furniere 2 bis 4 der Zwischenschicht zwi  schen den beiden Aussenschichten (Furnier<B>1</B>       und   <B>5)</B> liegen und in die Presse gebracht       ZD     werden, in der sie, gegebenenfalls     unterEr-          wärmung,    z.

   B. durch elektrische Aufwär  mung der     Pressbacken,    in der gewünschten  Form bis     z-Lun    vollständigen Trocknen des  Bindemittels und der Furniere eingespannt       ZD     gehalten werden.  



  Es ist auch möglich, mehr als fünf oder  nur drei Furniere anzuwenden sowie mehr als  zwei oder nur ein     Zwisehenfurnier    zu zer  teilen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1:</B> Verfahren zur Herstellu:ng von Gegen ständen mit gebogenen Partien, aus Furnie- zn ren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Furniere lose übereinander angeordnet und in einer Presse gemeinsam auf die ge <B>n</B> wünschte Form gepresst werden, wonach, bei trockenem Zustand der Furniersehichten, das Furnier der Zwischensehieht in eine Anzahl Teile zerlegt und, nachdem sänitliehe Für niere an den einander anzuliegen bestimmten Seiten mit.
    einem Bindemittel bestrichen wor den sind, an seinen Platz zwisehen die beiden Aussenschiehten gebracht wird, und dass dann die auf diese Weise behandelten und wieder aufeinandergelegten Furniere erneLit in die Presse eingeführt werden, in der sie in der gewünsehten Form bis zum vollständigen Trocknen des Bindemittels und der Furniere eingespannt gehalten werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die lose übereinan der angeordneten Furniere vor der Pressuno, el auf die gewünsehte Form mit Dampf behan delt werden. 2. Verfahren nach Patentanspr-Lieh <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das vollständige Troeknen bei den erneut in die Presse einoe- führten Furnieren unter gleichzeitiger Er wärmung erfolgt.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspraeh <B>1,</B> da durch gekennzeiehnet, dass bei mehr als drei übereinander angeordneten Furnieren minde stens ein Zwisehenfurnier zerteilt wird. PATENTANNSPRUCH <B>11:</B> Gegenstand, hergestellt nach dem Verfah ren nach Patentanspruch I.
CH268007D 1948-04-16 1948-04-16 Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Furnieren. CH268007A (de)

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