CH268061A - Fernsehempfänger. - Google Patents

Fernsehempfänger.

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CH268061A
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Description


  



   Verfahren zum Färben und Bedrucken von    Celluloeetextilmaterialien     ***********************
Aus dem belgischen Patent 560033 ist bekannt, beliebige Farbstoffe mit einer oder mehreren Gruppierungen - SO2 - NH - CH2 - CH2 - Halogen, -SO2 - NH - CH2 - CH2   OSO3X, SO2 - NH - CH2 - CH2 - OPO3X2 oder dergleichen,    z.B. Azofarbstoffe etwa der Formel  [R - N = N - R2-]---(Z) n worin R den Rest einer gegebenenfalls substituierten Diazoverbindung, R2 den Rest einer Kupplungskomponente,Z einen  über die aliphatische Kette eines Alkylamidosulfonylrests gebundenen, unter Mitnahme des Bindungselektronenpaares leicht abspaltbaren Rest und n eine ganze Zahl bedeutet, insbesondere in metallfreier, daneben aber auch in gekupferter Form zum Färben und bedrucken von Cellulosefasern zu verwenden.



   Es wurde nun gefunden, dass man auf Cellulose hervorragend wasch- und kochechte Färbungen bzw. Drucke erzielt, wenn man Chrom- oder   Kobaltkompleiverbindungen    von Azofarbstoffen der Formel
EMI2.1     
 auf das zu färbende Material aufbringt und einer Wärmebehandlung unterwirft.



   In der obigen Formel bedeuten R den Rest einer Diazoverbindung, in der Y in o-Stellung zur Azobrücke steht, R2 den Rest einer Kupplungskomponente der Benzol-, der heterocyclischen, der Acylessigsäureamid- oder der Naphthalinreihe, in der eine OH-,   NH2-    oder NH-Gruppe in o-Stellung zur Azogruppierung steht, wobei der Rest der Naphthalinreihe keine weiteren Azogruppen enthält, R1 einen Alkylenrest mit 2 oder 3  Kohlenstoffatomen zwischen -N- und -0-, Y eine metallkomplexbildende Gruppe, X Wasserstoff oder ein Alkalimetallkation und n eine ganze Zahl.



   Mit diesen Chrom- und Kobaltkomplexfarbstoffen erhält man auf Baumwolle erheblich bessere Lichtechtheiten, Chlorechtheiten und Sodakochechtheiten als mit den aus dem belgischen Patent 560033 bekannten Farbstoffen, wie durch Vergleichsversuche mit folgendem Farbstoff
EMI3.1     
 als a) 2:1   Kobalt-Komplex;    b) 2:1 Chrom-Komplex; c) metallfrei, d)   Kupfer-Komplex    des Farbstoffs (in Substanz gekupfert), e) auf der Faser gekupfertem Farbstoff ermittelt wurde. Die Lichtechtheit wurde bei 57 Stdg.Belich tung im Fade-O-meter, die Chlorechtheit gemäss DIN-Normen 54034 und die Sodakochechtheit gemäss DIN-Normen   54031    bestimmt.



   Die Herstellung der erfindungsgemäss zu verwendenden Farbstoffe kann   z.B.    erfolgen, indem man auf Azofarbstoffe der allgemeinen Formel
EMI4.1     
 worin R den Rest einer Diazokomponente darstellt, in dem sich Y in o-Stellung zur Azogruppe befindet, R2 den Rest einer Kupplungskomponente der Benzol- , der heterocyclischen, der Acylessigsäureamid- oder der Naphthalinreihe bedeutet, der in   o-Stellurg    zur AzogrupPe eine OH-,   -NH2    oder NH-Gruppe enthält, wobei der Rest der Naphthalinreihe keine weiteren Azogruppen aufweist, R1 einen   Alkylenrest    mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen zwischen -N- und -0- bedeutet, X für Wasserstoff oder ein Alkalimetallkation steht,

   Y eine metallkomplexbildende Gruppe oder einen unter den Bedingungen der Metallisierung in eine   metallkomplexbiidende    Gruppe über führbaren Substituenten darstellt und n eine ganze Zahl bedeutet, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen metallisierbaren Farbstoffen, chrom- und kobaltabgebende Mittel einwirken   lässt.   



   Beim vorliegenden Verfahren werden die Farbstoffe vorzugsweise in einer wässerigen Lösung eingesetzt, die mit alkalisch reagierenden Stoffen, wie   Alkalihydroxyd    oder Alkalicarbonat, oder mit in alkalisch reagierende Stoffe übergehenden Verbindungen, wie Alkalibicarbonat, versetzt werden kann. Der Lösung können weitere Hilfsmittel zugesetzt werden, die jedoch mit den Farbstoffen nicht in unerwünschter Weise reagieren sollen. Solche Zusätze sind beispielsweise oberflächenaktive Substanzen, wie Alkylsulfate, oder die Wanderung des Farbstoffs verhindernde Stoffe oder Färberei-Hilfsprodukte, wie Harnstoff (zur Verbesserung der Löslichkeit und der Fixierung der Farbstoffe) oder indifferente Verdickungsmittel, wie   Oel-    Wasser-Emulsionen, Traganth, Stärke, Alginat oder Methylcellulose.



   Die so hergestellten Lösungen oder Pasten werden auf das zu färbende Material, beispielsweise durch Aufklotzen im Foulard oder durch Aufdrucken, aufgebracht und anschliessend einige Zeit auf erhöhte Temperatur, vorzugs weise   40-150 C,    erhitzt. Das Erhitzen kann in der Hotflue, im Dämpfapparat, auf erhitzten Walzen oder durch Einbringen in erhitzte konzentrierte Salzbäder sowohl für sich allein als auch in beliebiger Reihenfolge hintereinander ausgeführt werden.



   Bei Verwendung einer Klotz- oder Färbeflotte ohne Alkali wird eine Passage der trockenen Ware durch eine alkalisch reagierende Lösung, der Kochsalz oder Glaubersalz zugesetzt wird, angeschlossen. Der Salzzusatz vermindert hierbei das Abwandern der Farbstoffe von der Faser.



   Nach erfolgter Fixierung wird das Färbegut heiss gespült und, falls es der Verwendungszweck des gefärbten Materials erfordert, anschliessend geseift, wobei nicht genügend fixierte Reste des Farbstoffs entfernt werden. Man erhält ausgezeichnet nassechte Färbungen.



   Zum Bedrucken wird eine Druckpaste aus der Farbstofflösung, einem Verdickungsmittel wie Natriumalginat und einer alkalisch reagierenden oder beim Erhitzen Alkali abspaltenden Verbindung wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat oder Natriumbicarbonat, verwendet und das bedruckte Material gespült und gegebenenfalls   abschliessend    geseift. 



  Beispiel 1:
0,3 g des nachstehend beschriebenen Farbstoffs werden in 10 ml einer wässrigen Lösung, die 25 ml konzentrierte Natronlauge, 100 g Harnstoff und 5 g   Türkischrotöl    im Liter enthält, gelöst und auf Baumwollnessel aufgebracht.



  Man trocknet etwa 10 Minuten bei   120-1400C oder    dämpft nach einer Zwischentrocknung bei   60-80     C acht Minuten bei 103  105 0c    und seift dann kochend. Man erhält eine gelbbraune Färbung mit   eehr    guter Licht-, Koch- und Chlorechtheit.



   Die Farbstoffherstellung wurde wie folgt vorgenormen: 1,45 Mol 6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonylamino  äthyl-hydrogen-sulfat,    gelöst in vier Liter Eis/Wasser werden mit 300 ml konzentrierter Salzsäure in 2000 g Eis versetzt und bei   o-soC    mit   353    ml   zeiger      Natriumnitritlösung    diazotiert und bei 0-50C zugetropft zu einer Lösung von 575 g (= 1,45 Mol)   l-(2' ,5'-Dichlorphenyl)-3-methyl-pyrazolon-5    in 7,2 Liter Eis/Wasser und 430 g Soda. Das gelbbraune Kupplungsprodukt fällt sofort aus. Man rührt nach, bis sich weder Diazo- noch Kupplungskomponente nachweisen lassen und saugt ab.



   Der so hergestellte gelbbraune Monoazofarbstoff wird in 10 Liter Wasser angeschlämmt, mit 174 g Essigsäure auf pH 4,5 gestellt, mit 480 g Natriumacetat (kristallisiert) ( 3 H20) abgestumpft und mit einer Lösung von 240 g Kobaltsulfat 7   H20    in 1,2 Liter Wasser versetzt. Dabei löst sich der Farbstoff vollständig. Man erwärmt nun eine Stunde auf   40%,    neutralisiert mit 144 ml konzentrierter Natronlauge die freie Essigsäure bis pH 5,6 - 6 und salzt mit 2000 g Kaliumchlorid aus. Man presst ab und trocknet   dengelbbraunen    Kobaltkomplexfarbstoff bei   50%.   



   Der Farbstoff ergibt auf Baumwollnessel eine gelbbraune Färbung mit guter Licht-, Koch- und Chlorechtheit.



  Beispiel 2:
50 g des im Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffesters werden mit 100 g Harnstoff, 40 g Natronlauge (380   B)    und 310 ml Wasser gelöst und in 500 g einer üblichen Alginatverdickung eingerührt. Eine solche Druckpaste wird nach bekannten Methoden auf Baumwollnessel oder Zellwolle auf gedruckt, die Ware bei 60 - 800C zwischengetrocknet und im trockenen Dampf 8 Minuten bei 103 - 1050C gedämpft. Man erhält nach dem Seifen koch- und lösungsmittelechte gelbbraune Drucke.



  Beispiel 3 a) 0,7 Mol Monoazofarbstoff aus 2-Aminophenol-4,6disulfonsäure
EMI9.1     
 1 Phenyl-3-methyl-pyrazolon-5 werden il 1300 ml Chlorsulfonsäure zwei Stunden auf 60 -   800C    erwärmt. Dann   lässt    man 750 ml Thionylchlorid zutropfen,   rührt    zwei Stunden nach und   lässt    erkalten. Man trägt die Schmelze auf Eis aus, presst ab, wäscht den   Filterrllck-    stand mit eiskalter   zeiger    Salzlösung neutral und trägt das feuchte Sulfochlorid in eine eiskalte Lösung von 590 g   p    -Aminoäthyl-sulfat (=   Aminoäthanol-schwefelsäurehalb-    ester) in 4000 ml Eis/Wasser bei pH 9 - 9,5 ein.

   Man hält den pH-Wert durch gleichzeitige Zugabe von 365 ml Natronlauge (konz.) konstant, Nach beendeter Reaktion setzt man 10% Kaliumchlorid zu und presst den gelbbraunen Farbstoffester ab. b) Ein nach 3a hergestellter Farbstoffester wird in   2000      ml    Wasser gelöst, mit 100 ml Eisessig, 200 g triumacetat und 100 g   gobaltsulfat    7 H20 in 500 ml Wasser versetzt und eine Stunde bei 20 - 500   nachgerührt.   



  Dann salzt man mit 25% Kaliumchlorid aus, presst ab und trocknet bei   500C,    Ausbeute 735 g.



     Einso    gewonnener 1   t    2-Kobaltkomplexfarbstoff lästt sich in üblicher Weise mit quantitativer Ausbeute auf Baumwolle aufbringen. Die gelbbraunen Ausfärbungen und Drucke zeigen sehr gute Koch-, Licht- und   Lösung    mittelechtheit. c)   Fahrt    man einen nach Beispiel 3a gewonnenen Farbstoffester in einen 1   t    2-Chromkomplex über, indem man ihn in Wasser löst, mit Natronlauge auf pH 10 stellt und bei 50 -   700    mit einer Lösung von   Kaliumbichromat    und Traubenzucker in Wasser versetzt, so erzielt man damit organgefarbene Ausfärbungen und Drucke.

   d) Setzt man in Beispiel 3a eine äquivalente Menge Aethanolamin an Stelle von ss   -Amino-äthylsulfat    ein, so bekommt man ein   Farbstoffsulfonoxäthylamid,    das sich nach den beschriebenen Verfahren mit Schwefelsäure oder Chlorsulfonsäure7Pyridin verestern und dann nach 3b oder   3c    metallisieren oder nach vorangegangener Metallisierung verestern lässt. 



  Beispiel 4
0,4 g des nachstehend beschriebenden Farbstoffes werden in 10 ml einer wässrigen Lösung, die 25 ml konzentrierte Natronlauge, 100 g Harnstoff und 5 g Türkischrotöl im Liter enthält, gelöst und auf Baumwollnessel aufge  klStzt.    Man trocknet etwa 10 Minuten beil20 - 1400C oder dämpft nach einer Zwischentrocknung bei 60 - 800C acht Minuten bei 103 - 1050C und seift dann kochend. Man erhält eine violette  Färbung mit sehr guter Licht-, Koch- und Lösungsmittelechtheit.



   Der Farbstoff wurde wie folgt hergestellt a) 1,45 Mol   6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonsäure-ss-    oxäthylamid werden in eine Lösung von 300 ml konzentrierter Salzsäure in 2500 g Eis- und 1500 ml Wasser eingetragen und mit 333 ml   3obiger    Natriumnitritlösung diazotiert.



   1,45   ol      2-Oxynaphthalin-6-sulfonsäure-ss-oxäthylamid    werden in 4300 ml Eis/Wasser und 430 g Soda gelöst und mit der oben hergestellten Diazolösung versetzt. Das Kupplungsprodukt fällt sofort aus. Nach beendeter Reaktion saugt man den violetten Monoazofarbstoff ab. b) Ein nach Verfahren a) hergestellter feuchter Monoazofarbstoff wird in 12 Liter Wasser und 116 g Natriumhydroxyd bei 90 bis   95 C    gelöst und in 30 Minuten mit einer Lösung von 116 g Kaliumbichromat und 218 g Traubenzucker in 1450 ml Wasser versetzt. Man rührt noch 40 Minuten bei   90-95 C    nach und stellt mit Essigsäure sauer.Dabei fällt der violette   l:2-Chromkomplex    aus.

   Man saugt ab, wäscht mit Wasser nach und trocknet bei   65-70%.    c) 780 g = 450 ml Chlorsulfonsäure werden bei   15-25 C    zu 2250   ml    Pyridin zugetropft. In diese Mischung trägt man bei  Raumtemperatur den nach b) hergestellten   l:2-Chrom-    komplex ein und rührt nach, bis alles gelöst ist. Dann trägt man die Schmelze auf Eis aus, versetzt mit Natriumchlorid und presst den Farbstoffester ab. Man wäscht mit Salzlösung neutral und trocknet den Rückstand bei   50%.   



   Man kann auch so verfahren, dass man zunächst einen Teil des   Pyridinsoi.V.    abdestilliert, dann die Schmelze auf Eis austrägt, die zur Neutralisation nötige Menge Soda zusetzt und die restliche Menge Pyridin durch   Vakuum--destilla-    tion entfernt.



  Beispiel 5:
50 g des in Beispiel 4 beschriebenen Farbstoffesters werden in 100 g Harnstoff, 40 g Natronlauge   (38036)    und 310 ml Wasser gelöst und in 500 g einer üblichen Alginatverdickung eingerührt. Eine solche Druckpaste wird nach bekannten Methoden auf Baumwollnessel oder Zellwolle aufgedruckt, die Ware bei   60-800    C zwischengetrocknet und im trockenen Dampf 8 Minuten bei   103-105 C    gedämpft. Man erhält nach dem Seifen koch- und lösungsmittelechte violette Drucke.



  Beispiel 6:
Man arbeitet analog dem Beispiel 4 bzw. 5, verwendet jedoch einen Farbstoff, der wie folgt erhalten werden kann: 0,7 Mol Monoazofarbstoff   2-Aminophenol-4,6-disulfon-    säure
EMI14.1     
 2-Oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure werden in 1500 ml Chlorsulfonsäure zwei Stunden auf   60-80 C    erwärmt. Dann lässt man 850 ml Thionylchlorid zutropfen,   ruhrt    zwei Stunden nach und lässt erkalten.

   Man trägt die Schmelze auf 15 kg Eis und 1,5 kg Salz aus, presst ab, wäscht den Filterrückstand mit eiskalter   1O%ier    Salzlösung neutral und trägt das feuchte Sulfochlorid in eine eiskalte Lösung von 1130 g   ss-Amino-      githylsulfat      (=AlLino-äthanol-schwefelsäurehalbester)    in 6700 ml Eis/Wasser und 500 ml konz.Natrunlauge bei pH 9-9,5 ein. Man hält den pH-Wert durch gleichzeitige Zugabe von 405 ml konz. Natronlauge konstant. Nach beendeter Reaktion dampft man entweder im Vakuum ein oder fällt den Farbstoffester mit Methanol aus.



  Beispiel 7:
0,3 des nachstehend beschriebenen Metallkomplexfarbstoffes werden in 10 ml einer wässrigen Lösung, die 25 ml konzentrierte Natronlauge, 100 g Harnstoff und 5 g   Türkischrotöl    im Liter enthält, gelöst und   af    Baumwollnessel aufgebracht. Man trocknet etwa 10 Minuten bei 120  1400    oder dämpft nach einer Zwischentrocknung bei   60-8OOC    acht Minuten bei   103-105 C    und seift dann kochend. Man erhält eine rotbraune Farbung mit sehr guter Licht-, Koch- und Chlorechtheit. 



   Der verwendete Farbstoff wurde wie folgt erhalten a) 0,585 kg (= 1,45 Mol)   6-Chlor-2-aminophenol-4-sulfonyl-       aminäthyl-hydrogensulfat    werden in 1,75 1 Wasser und 1,75 kg Eis mit 0,3 1 konzentrierter Salzsäure oder 0,4 1 roher Salzsäure und   0,333    1   30einer    Natriumnitritlösung bei   0-5 C    diazotiert. Zu dem Diazotierungsansatz gibt maneine Lösung von 0,248 kg (= 1,45 Mol)   3'-Methylpyrazolo-(1',5':2,3)-benzimi-    dazol in 1,74   11:1    Salzsäure und lässt die Mischung in 0,66 1 konzentrierter Natronlauge und 0,73 kg Eis einlaufen. Dabei entsteht eine rotbraune Lösung. Man filtriert gegebenenfalls vom Ungelösten ab, verdünnt mit 3,0 1 Wasser und stellt mit 0,715 1 Eisessig auf pH 5.



   Dabei scheidet sich der Farbstoff der Formel
EMI15.1     
 als gelbbrauner voluminöser Niederschlag vollständig ab. 



  Man lässt nun eine   Lösung    von 0,24 kg   Kobaltstlfat    krist.



     7H20)    in 1,2 1 Wasser zulaufen und erwärmt 3 Stunden auf   55-60 C.    Dabei löst sich der Farbstoff unter   Komplex-    bildung mit   tiefbrauner    Farbe. Nach Zugabe von 1,28 kg Kaliumchlorid saugt man den Kobaltkemplexfarbstoff bei etwa   sooC    ab und trocKnet ihn bei   50-55 0C    im Vakuum. b) Bei der Herstellung des metallfreien   Monoazofarbstoffs    kann man auch so verfahren, dass man zunächst Diazc- und Kupplungskomponente vereinigt und dann die angegebene Menge Natronlauge einfliessen   lässt.    c) Nach einer Variation des Verfahrens lässt man Diazound Kupplungskomponente getrennt für sich gleichzeitig in die angegebene Menge Natronlauge einlaufen.

   d) Eine andere Möglichkeit zur Herstellung des Monoazofarbstoffs besteht darin, dass man die salzsauer gelöste Kupplungskomponente   unter    schnellem Ruhren in die vorgelegte   Natronlauge    einfliessen   Iässt    und die so erhaltene feine Suspension anschliessend mit der salzsauren Lösung der Diazoverbindung versetzt.



  Beispiel 8:
50 g des in Beispiel 7 beschriebenen metallhaltigen Farbstoffs werden mit 100 g Harnstoff, 40 g Natron lauge (380   Be)    und 310 ml Wasser gelöst und in 500 g einer üblichen Alginatverdickung eingerührt. Eine solche Druckpaste wird nach bekannten Methoden auf Baumwollnessel oder Zellwolle aufgedruckt, die Ware bei   60-80 C    zwischengetrocknet und im trockenen Dampf 8 Minuten bei   103-1050C    gedämpft. Man erhält nach dem Seifen koch- und lösungsmittelechte rotbraune Drucke.



  Beispiel 9:
Man arbeitet analog Beispiel 1 bzw. 2 verwendet jedoch einen Farbstoff, der wie folgt erhalten werden kann:
1,45 Mol   l-Phenyl-3-methyl-5-aminopyrazol    werden in 2,75 1 Wasser und 100 ml Essigsäure auf   50 C    erwärmt und mit 1,45 Mol diazotiertem   6-Chlor-2-aminophenol-    4-sulfonylamino-äthylhydrogensulfat, abgestumpft mit 0,54 kg kristallisiertem Natriumacetat, versetzt. Man rührt drei Stunden bei dieser Temperatur und lässt dann eine Lösung von 0,24 kg kristallisiertem Kobaltsulfat in 1,2 1 Wasser sowie 0,48 kg kristallisiertes Natriumacetat zulaufen. Dabei geht ein zunächst gelber Monoazofarbstoff als 1:2 Kobaltkomplex mit tiefbrauner Farbe in Lösung. Nach einer Stunde salzt man ihn mit Kochsalz aus und presst ab.

Claims (1)

  1. Pat entans pruch ****************************** Verfahren zum Färben und Bedrucken von Cellulosetextilmaterialien, dadurch gekennzeichnet, dass man Chromoder Kobaltkomplexverbindungen von Azofarbstoffen der Formel EMI18.1 in der R den Rest einer Diazoverbindung, in der Y in o-Stellung zur Azobrücke steht, R2 den Rest einer Kupplungs- komponente der Benzol-, der heterocyclischen, der Acylessigsäureamid- oder der Naphthalinreihe, in der eine OH-, oder-NH-Gruppe in o-Stellung zur Azogruppierung steht, wobei der Rest der Naphthalinreihe keine weiteren Azogruppen enthält, R1 einen Alkylenrest mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen wischen -N- und -0-, Y eine metallkomplexbildende Gruppe, X Wasserstoff oder ein Alkalimetallkation und n eine ganze Zahl bedeutet,
    in Gegenwart säurebindender Mittel auf das zu färbende Material aufbringt, und sodann einer Wärmebehandlung unterwirft.
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